Sich neu erfinden oder doch nur Midlife-Crisis?

Medusa-die-Gorgo

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Ich bin in meinem Job unglücklich und das eigentlich schon immer. Immer wieder überlege ich, ob ich einen neuen Weg einschlage und immer wieder denke ich, dass ich nichts anderes kann.
Immerhin übe ich meinen Beruf schon mehr als mein halbes Leben aus.

Und jetzt beginnt der Wechsel, jetzt kommt die Midlife-Crisis und jetzt fühlt es sich so an, als wäre das meine letzte Chance was neues zu machen.
Aber was, das ist die Frage. Denn wie gesagt, ich kann ja nichts anderes als Büro.

Habt ihr euch neu erfunden? Wenn ja, wie?
 
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Ich bin in meinem Job unglücklich und das eigentlich schon immer. Immer wieder überlege ich, ob ich einen neuen Weg einschlage und immer wieder denke ich, dass ich nichts anderes kann.
Immerhin übe ich meinen Beruf schon mehr als mein halbes Leben aus.

Und jetzt beginnt der Wechsel, jetzt kommt die Midlife-Crisis und jetzt fühlt es sich so an, als wäre das meine letzte Chance was neues zu machen.
Aber was, das ist die Frage. Denn wie gesagt, ich kann ja nichts anderes als Büro.

Habt ihr euch neu erfunden? Wenn ja, wie?
Nein, ich bin genau in der gleichen Situation wie du. Midlife Crisis und die Arbeit macht überhaupt keinen Spass. Aber ich kann keine andere Arbeit machen, die besser wäre. Und jetzt muss ich noch 17 Jahre Briefe programmieren.
 
Ich bin in meinem Job unglücklich und das eigentlich schon immer. Immer wieder überlege ich, ob ich einen neuen Weg einschlage und immer wieder denke ich, dass ich nichts anderes kann.
Immerhin übe ich meinen Beruf schon mehr als mein halbes Leben aus.

Und jetzt beginnt der Wechsel, jetzt kommt die Midlife-Crisis und jetzt fühlt es sich so an, als wäre das meine letzte Chance was neues zu machen.
Aber was, das ist die Frage. Denn wie gesagt, ich kann ja nichts anderes als Büro.

Habt ihr euch neu erfunden? Wenn ja, wie?
Ich hab mich mit knapp 50 noch einmal neu erfunden....gezwungenermaßen.
War 25 Jahre im eigenen Betrieb als kfm. GF tätig und musste nach dem Tod meines Mannes noch einmal neu anfangen, weil der Betrieb ohne ihn nicht weitergeführt werden konnte und ich auch bei keinem Steuerberater oä. mehr einen Job bekam aufgrund meines Alters.
Allerdings hab ich den ganzen Finanzkram nie mit besonderer Begeisterung gemacht, aber ich habs halt gelernt und dann hab ichs halt gemacht.

Dafür hatte ich immer schon ein gutes Gespür für Menschen und eine große Liebe zum Gestalten von Wohnungen und so hab ich mich dann bei einem Möbelhaus als Einrichtungsberaterin beworben, ohne zu wissen, was ich da eigentlich tat...:D
Der Chef hat mich sofort eingestellt...der Rest war Learning bei Doing und der Erfolg gab mir Recht. Ich hab den Job bis zu meinem 60. Geburtstag mit großer Freude gemacht und ich hab die Aufgabe der Selbständigkeit keinen Tag lang bedauert.
 
Was würdest du denn gerne tun? Hast du schon an eine Fort- oder Weiterbildung gedacht? Ich weiss, es ist immer eine Geldfrage.
Natürlich hab ich schon Weiterbildungen gemacht was aber nicht daran ändert, dass Fort- und Weiterbildungen trotzdem immer noch mit dem Beruf zusammen hängen.

Sanitätsdienst war auf lange Sicht nichts für mich, was mein branchenfremder Ausflug war.

Ich würde gerne mit meinen Händen arbeiten und weg vom Schreibtisch.
 
Ich hab mich mit knapp 50 noch einmal neu erfunden....gezwungenermaßen.
War 25 Jahre im eigenen Betrieb als kfm. GF tätig und musste nach dem Tod meines Mannes noch einmal neu anfangen, weil der Betrieb ohne ihn nicht weitergeführt werden konnte und ich auch bei keinem Steuerberater oä. mehr einen Job bekam aufgrund meines Alters.
Allerdings hab ich den ganzen Finanzkram nie mit besonderer Begeisterung gemacht, aber ich habs halt gelernt und dann hab ichs halt gemacht.

Dafür hatte ich immer schon ein gutes Gespür für Menschen und eine große Liebe zum Gestalten von Wohnungen und so hab ich mich dann bei einem Möbelhaus als Einrichtungsberaterin beworben, ohne zu wissen, was ich da eigentlich tat...:D
Der Chef hat mich sofort eingestellt...der Rest war Learning bei Doing und der Erfolg gab mir Recht. Ich hab den Job bis zu meinem 60. Geburtstag mit großer Freude gemacht und ich hab die Aufgabe der Selbständigkeit keinen Tag lang bedauert.
Das ist ja cool ☺️
 
Dazu fällt mir ein, dass mich dieser Chef auch gerne im Büro gehabt hätte, als er meine Arbeitszeugnisse sah.
Aber wieder Buchhaltung und noch dazu in einem Großraumbüro....nein danke! :D
Da hab ich lieber ein etwas geringeres Grundgehalt in Kauf genommen, hatte eine schöne Arbeitsumgebung und meine Ruhe vorm Bürotratsch. :LOL:
 
Dazu fällt mir ein, dass mich dieser Chef auch gerne im Büro gehabt hätte, als er meine Arbeitszeugnisse sah.
Aber wieder Buchhaltung und noch dazu in einem Großraumbüro....nein danke! :D
Da hab ich lieber ein etwas geringeres Grundgehalt in Kauf genommen, hatte eine schöne Arbeitsumgebung und meine Ruhe vorm Bürotratsch. :LOL:
Ich kam ja vom Großraumbüro auf meine jetzige Stelle und da sitz ich eigentlich den ganzen Tag allein rum. Ich hätte mir vorher nicht gedacht, dass mir das fehlen würde 😅
 
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Natürlich hab ich schon Weiterbildungen gemacht was aber nicht daran ändert, dass Fort- und Weiterbildungen trotzdem immer noch mit dem Beruf zusammen hängen.

Sanitätsdienst war auf lange Sicht nichts für mich, was mein branchenfremder Ausflug war.

Ich würde gerne mit meinen Händen arbeiten und weg vom Schreibtisch.

Das kann ich verstehen.
Zu mir: Ich war eine Zeit lang arbeitslos und habe zwei Arbeitslosenprojekte mitgemacht. Das hatte meine Lust auf Neues richtig geweckt, zumal ich mich nie in meinem angestammten Beruf als Kindergärtnerin zuhause fühlte. Mir hat man immer gesagt: man muss halt auch einfach mal etwas machen. Und so kam es, dass ich - sehr lange eigentlich - mehrere Jobs nebeneinander ausübte. Ich arbeitete 10 Jahre lang während des Sommers in einem Freibad an der Kasse, leitete dort sogar erfolgreich das Team, putzte daneben ein Treppenhaus, bot Klassische Massagen für Frauen an und leitete einen Mittagstisch für Schüler. Daneben machte ich eine berufsbegleitende, 5-Jährige, bewegungspädagogische Ausbildung, um welche ich auch heute - ich arbeite schon länger aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr - , sehr froh bin. Ob ich mich damit neu erfunden habe....ja, irgendwie schon, und irgendwie auch nicht. 🤷‍♀️
 
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