Sich im Wald verstecken?

Cindyyy

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12. Januar 2026
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hallo,

ich habe geträumt, ein mann, der in dem traum ein freund war, und der mich im traum begleitete, den ich aber im realen leben gar nicht kenne, hätte zu mir gesagt, ich solle mich im wald verstecken, allerdings hatte ich in der nacht glaub ich zwei träume, in denen man mir sagte, ich solle mich verstecken, und ich war in den träumen auch auf der flucht, da mir jemand was antun wollte. ich vermute, dass das mit dem wald metaphorisch gemeint ist aber sicher bin ich mir nicht.
während des aufwachens kam mir das wort „retaliation“ in den sinn, das musste ich erst mal nachschlagen, kannte das wort gar nicht, heißt „vergeltung“. 😱
 
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Hallo,

meist stehen fremde Menschen in unseren Träumen für eigene Wesensanteile, die wir in uns tragen.
Bewusst oder unbewusst... was versucht du zu verstecken, wovor bist du auf der Flucht, was möchtest du nicht "sehen"? Oder wo in deinem Leben siehst du den Wald vor lauter Bäumen nicht?
 
Hallo,

meist stehen fremde Menschen in unseren Träumen für eigene Wesensanteile, die wir in uns tragen.
Bewusst oder unbewusst... was versucht du zu verstecken, wovor bist du auf der Flucht, was möchtest du nicht "sehen"? Oder wo in deinem Leben siehst du den Wald vor lauter Bäumen nicht?
ich würde sagen, ich bin auf der flucht vor denjenigen, die mir nichts gutes wollen, habe mittlerweile so ein gefühl und neulich hab ich auch davon geträumt, dass mir zwei personen was antun wollen.
 
ich habe geträumt, ein mann, der in dem traum ein freund war, und der mich im traum begleitete, den ich aber im realen leben gar nicht kenne, hätte zu mir gesagt, ich solle mich im wald verstecken
Hi Cindy, ein neuer anderer, einfacher und klarer Traum.

Der Freund, das ist das klassische Symbol für den Teil der eigenen Psyche, dem man vertraut, wo man es mit sich selber gut meint. Wir haben alle einen solchen Bewusstseinsteil.

Der Wald ist das Symbol für das eigene Unbewusste, das mehr ist als das bekannte Unterbewusstsein.

Dieser „Wald“ hat viele Funktionen.
Eine ist: Wenn es eng wird in der Welt da draußen, wenn es Probleme gibt, die man nicht lösen kann, vor allem aber, wenn man Angst hat vor irgendwelchen Konsequenzen, dann verkriecht man sich im übertragenen Sinne im hintersten Winkel seiner Psyche. Der „Wald“ bietet Sicherheit.

Wer nun auf der Flucht ist im Traum – auch ein häufiges klassisches Traumbild – der flüchtet eigentlich vor sich selbst. Es sind keine anderen Menschen, die uns was antun wollen im Traum. Es sind immer eigene Bewusstseinsinhalte, die man meist schon vor längerer Zeit weggeschoben hatte. Etwas, wo man den Deckel drauf gemacht hat, den man die ganze Zeit gut zugehalten hatte. Aber nichts ist weg für immer, alles holt uns mal wieder ein.

Heißt, in deiner Vergangenheit gab es mal etwas, das, sagen wir, nicht in Ordnung war wie es gelaufen ist damals. Etwas, das du verleugnest, abstreitest, etwas das du am liebsten vergessen würdest für immer, und wo du schon dachtest, du hättest es vergessen.

Dafür spricht dann auch der Begriff „retaliation“, der nicht Trauminhalt war. Er ist dir ja mit dem Aufwachen eingefallen. Ja, er heißt Vergeltung oder auch Heimzahlung.

Dieser Traum zeigt, dass du still und heimlich die Befürchtung hast, etwas ganz Bestimmtes könnte noch mal aktuell werden und auf dich zurückfallen.

So unangenehme Sachen schafft man aus der Welt, indem man sich ihnen stellt. Es genügt völlig, wenn du das allein für dich in deinen Gedanken und Gefühlen machst.
 
Was ich noch sagen sollte: Damit, dass dir der Begriff „retaliation“ beim Aufwachen eingefallen ist (obwohl du dieses Wort nicht kanntest), hast du sozusagen deinen Traum selbst gedeutet. Dieses Wort erklärt, warum - und wovor! - du dich verstecken sollst im Traum.
 
Also gibt es eine reale Situation in der du dich bedroht fühlst?
keine reale situation, nur so ein gefühl, und neulich träumte zwei dass zwei konkrete personen mir das fell über die ohren ziehen wollen, den einen kenn ich von früher, den anderen nicht, allerdings hatte ich mit keinem von beiden beef, weshalb ich das nicht verstehe. normalerweise würde ich träume nicht ernstnehmen, aber seit ein paar jahren haben sich meine träume in mehrfacher hinsicht verändert, weshalb es nicht schlau wär, sie jetzt nicht mehr ernst zu nehmen. sie sind in manchen fällen einfach keine verarbeitungsprozesse des gehirns mehr, sondern botschaften, warnungen, kontakte.
 
Hi Cindy, ein neuer anderer, einfacher und klarer Traum.

Der Freund, das ist das klassische Symbol für den Teil der eigenen Psyche, dem man vertraut, wo man es mit sich selber gut meint. Wir haben alle einen solchen Bewusstseinsteil.

Der Wald ist das Symbol für das eigene Unbewusste, das mehr ist als das bekannte Unterbewusstsein.

Dieser „Wald“ hat viele Funktionen.
Eine ist: Wenn es eng wird in der Welt da draußen, wenn es Probleme gibt, die man nicht lösen kann, vor allem aber, wenn man Angst hat vor irgendwelchen Konsequenzen, dann verkriecht man sich im übertragenen Sinne im hintersten Winkel seiner Psyche. Der „Wald“ bietet Sicherheit.

Wer nun auf der Flucht ist im Traum – auch ein häufiges klassisches Traumbild – der flüchtet eigentlich vor sich selbst. Es sind keine anderen Menschen, die uns was antun wollen im Traum. Es sind immer eigene Bewusstseinsinhalte, die man meist schon vor längerer Zeit weggeschoben hatte. Etwas, wo man den Deckel drauf gemacht hat, den man die ganze Zeit gut zugehalten hatte. Aber nichts ist weg für immer, alles holt uns mal wieder ein.

Heißt, in deiner Vergangenheit gab es mal etwas, das, sagen wir, nicht in Ordnung war wie es gelaufen ist damals. Etwas, das du verleugnest, abstreitest, etwas das du am liebsten vergessen würdest für immer, und wo du schon dachtest, du hättest es vergessen.

Dafür spricht dann auch der Begriff „retaliation“, der nicht Trauminhalt war. Er ist dir ja mit dem Aufwachen eingefallen. Ja, er heißt Vergeltung oder auch Heimzahlung.

Dieser Traum zeigt, dass du still und heimlich die Befürchtung hast, etwas ganz Bestimmtes könnte noch mal aktuell werden und auf dich zurückfallen.

So unangenehme Sachen schafft man aus der Welt, indem man sich ihnen stellt. Es genügt völlig, wenn du das allein für dich in deinen Gedanken und Gefühlen machst.
diesmal liegst du glaub ich falsch.
 
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