A
AphroditeTerra
Guest
Danke nochmal, liebe Ali. Über den Raben weiss ich eine ganze Menge.
DAS hat mich ja so erstaunt, dass es da auch einen biblischen Hinweis gibt... auf dieses wunderbare Tier.
P.S. Ich habe Gurken gekauft. Wenn ich die nun esse, welche Energie werde ich dann wohl haben?
LG
der Raabe kommt sogar beim tibetischen Buddhismus vor
hier ein Manuskriptteil der nicht in das Buch Kismet hereinkam:
So weit man blicken konnte, sah man in jenem Tal von Lahsa die hohen schneebedeckten Berge, und vor diesem Hintergrund stand das Kloster Gaden mit seinen weiß gekalkten Mauern, den Tempeln und golden schimmernden Dächern.
Stella saß neben Lama Mipam. Er hatte sich gefreut, als er sie wiedersah und schenkte ihr ein freundliches Lächeln. Dann erzählte er weiter über Tibet, das alte Land Bod.
Schwerelos schwebten die mächtigen Gebäude des Klosters, wie eine Vision zwischen Himmel und Erde. Das Kloster Gaden, benannt nach dem Paradies, in dem Maytreya, der Buddha der kommenden Zeiten, auf seine Stunde wartet, um zu uns Menschen zu kommen.
Der grosse Tsongkhapa ließ es 1409 errichten und gründete die Gelupga Gelbmützen zu der unser heutiger XIV Dalai Lama, Tensing Gyatso gehört.
Wie gebannt hörte sie dem alten Lama zu. Er saß in ruhiger Haltung da, aber das, was er
erzählte, klang spannend wie ein historischer Abenteuerroman. Sie sah geradezu die weiten Hochebenen Tibets vor sich, die blau durchsichtige Landschaft, die ihr letzte Nacht im Traum begegnet war.
Zu dieser Zeit wurde in einem der entlegensten Hochtälern im westlichen Tibet ein Kind geboren und wie die alten Aufzeichnungen berichten, überfielen Räuber in einer kalten Winternacht das Dorf. Die verschreckte Mutter versteckte das Kind hinter Steinen und floh mit den übrigen Dorfbewohnern. Als die Gefahr vorüber war und alle zurückkehrten, fanden sie den Knaben lächelnd spielen. Bewacht von einem Raben.
Lama Mipam Rinpochet hielt kurz inne und sagte dann lebhaft: Ein Rabe ist ein bedeutsames Zeichen. Auch bei unserem heutigen Dalai Lama gab es in seiner Kindheit ein Rabenpärchen, welches sich auf dem Dachvorsprung seines Elternhauses niederließ. Und so wusste man, dass Gedrun Truppa kein gewöhnliches Kind war, denn in der Tat, mit sieben Jahren trat er in den Dienst eines Mönchs im nahen Kloster und begann religiöse Texte und philosophische Abhandlungen zu verfassen. Mit zwanzig begegnete er dem großen Tsongkhapa, der ihn in die Geheimnisse des Tantra einweihte.
Nach einem langen Leben, verkündete der zweiundachtzigjährige Gedrun Truppa auf seinem Sterbebett, er werde wiederkommen und seine Arbeit fortsetzen.
Die Geschichtsschreiber vermerkten in ihren Büchern, dass seine sterbliche Hülle zu leuchten begann, als sein Geist den Körper verließ.
Ali 2004
Ali


Zwar
hast Du mir meine Frage an Dich noch nicht beantwortet - lag allerdings auch schon ne Zeit zurück. Nur nochmal zum Auffrischen, ich fragte Dich, was aus Deiner Erfahrung heraus wohl ein weißes Band von Herz zu Herz ist. Weißt Du, wie die Dualseele "bändertechnisch" verbunden ist? - Du hast noch ne Chance - oder ich, je nach Perspektive. Aber ich freue mich sehr auf Deine Antwort.

Okey, werde ich schon nicht machen^^