Seelenverbindung - Die Mehrzahl irrt sich

was ich mich immer mal wieder frage... warum gibt es überhaupt diese ganzen bezeichnungen/klassifizierungen? wozu wurde es erfunden? was glaubt jemand dadurch anders zu finden?
Sie verstärken die Dynamik des Festhaltens. So hat man eine Rechtfertigung.
Kann nicht, weil... (Dabei ist ein Nicht-Können lediglich ein Nicht-Wollen.)
Es stützt das Drama, erklärt das Leiden, lenkt ab von Lösungen.
Vorbei am Thema, aber leider sehr oft die Einstiegsdroge für die Opferhaltung.
 
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also stören direkt nicht, mich interessiert es einfach weil... ich finde es schade das man sich eigentlich im leben befreien und sich selbst finden möchte. eigene werte, fähigkeiten, potenziale usw und gleichzeitig sich wieder in eine neue fixierung hinein begibt. denn die wenigsten können diese bezeichnungen "gelassen" nehmen ...als etwas schönes statt das ultimative.

vielleicht liegt darin einfach für mich der widerspruch weil man sich erstmal eine neue baustelle dazu holt. zumindest empfinde ich das aus vielen postings so.



Zum einen wurden einige dieser Begriffe gechannelt.

Zum anderen mag ich es gerne, wenn man ein Wort für etwas hat, worüber man diskutiert.


Was genau stört dich so sehr daran?
 
eben.... so empfinde ich es auch oft. bzw irgendwann kommt man auf diesen trichter wo man sich fragt.... hallo, was mache ich hier eigentlich?

als man mir vor jaaahren eine karmische verbindung nachsagte, schwächte mich das zusätzlich. bis ich diese begriffe einfach nicht mehr akzeptierte. denn eine lösungsmöglichkeit konnte mir keiner nennen... bzw WORAUF es ankam.

und ich stelle fest.... wenn ich leid zu etwas besonderem mache durch etwas, zieht es das selbstwert weiter runter, stärkt zweifel und das gefühl der hilfslosigkeit. aber vielleicht hängt das auch wiederum von der wahrnehmung durch die eigenen themen ab....

wenn man gut verarbeitet hat.... mögen diese bezeichnungen wieder etwas leichteres haben. ohne anzudoggen. aber einen HILFREICHEN sinn erkenne ich nicht.


Sie verstärken die Dynamik des Festhaltens. So hat man eine Rechtfertigung.
Kann nicht, weil... (Dabei ist ein Nicht-Können lediglich ein Nicht-Wollen.)
Es stützt das Drama, erklärt das Leiden, lenkt ab von Lösungen.
Vorbei am Thema, aber leider sehr oft die Einstiegsdroge für die Opferhaltung.
 
Zuletzt bearbeitet:
... ich finde es schade das man sich eigentlich im leben befreien und sich selbst finden möchte. eigene werte, fähigkeiten, potenziale usw ...
Klingt etwas komisch der Satz.
Du meinst wahrscheinlich nicht "das" sondern etweder "dass" (unwahrscheinlich) oder "da" (wahrscheinlich).

Was genau findest du schade?


Wer will sich "selbst finden"?

Das tun wohl kaum welche.
Die allermeisten menschen wollen einfach nur glücklich sein.
Am allerliebsten ohne Anstrengung und ohne nachdenken müssen. :D
 
vielleicht liegt darin einfach für mich der widerspruch weil man sich erstmal eine neue baustelle dazu holt. zumindest empfinde ich das aus vielen postings so.
Diese Baustelle lenkt aber dann gut von den eigentlichen ab. :D
Genau deswegen schaut man auch lieber auf die vielen Theorien zum Thema.
Anstatt sich den Aufgaben im eigenen Bereich zu widmen.
 
und ich stelle fest.... wenn ich leid zu etwas besonderem mache durch etwas, zieht es das selbstwert weiter runter, stärkt zweifel und das gefühl der hilfslosigkeit. aber vielleicht hängt das auch wiederum von der wahrnehmung durch die eigenen themen ab....
Für viele ist Leid wie ein Rechtfertigungsmotor.
Sie brauchen es. Nutzen es. Und ziehen es an, damit sie daran festhalten können, um anderes nicht loslassen zu müssen, wie Lebenspartner, Komfort, Materielles etc.
Das funktioniert gut.
Man kann klagen, aber hat auch immer ausreichend Zuhörer, die Mitleid schenken.
 
oberflächlich gesehen sind es die meisten wohl. weil man sich mit dem gelernten, vorgegebenen und abgeguckten indentifiziert. nur viele bekamen im leben doch das meiste vor diktiert oder vorgelebt. IST halt so....ein vielen bekannter satz. jeder wußte was das beste für einen war. nur wer durfte tatsächlich selbst entscheiden in seinen wünschen oder bedürfnissen?
das beginnt doch oft erst im erwachsenen alter. sicherlich nicht allgemeingültig. ... aber bei vielen kann ich es mir gut vorstellen.

Die allermeisten menschen wollen einfach nur glücklich sein.
Am allerliebsten ohne Anstrengung und ohne nachdenken müssen. :D
 
oberflächlich gesehen sind es die meisten wohl. weil man sich mit dem gelernten, vorgegebenen und abgeguckten indentifiziert. nur viele bekamen im leben doch das meiste vor diktiert oder vorgelebt. IST halt so....ein vielen bekannter satz. jeder wußte was das beste für einen war. nur wer durfte tatsächlich selbst entscheiden in seinen wünschen oder bedürfnissen?
das beginnt doch oft erst im erwachsenen alter. sicherlich nicht allgemeingültig. ... aber bei vielen kann ich es mir gut vorstellen.
Richtig.

Aber Selbstverantwortlichkeit ist auch nicht jedermans Sache.

Sieht man schon in der Firma.

Manche mögen es nicht wenn man ihnen genaue Anweisungen gibt. Sie wollen gerne in einem bestimmten Rahmen entscheiden können. Selbst mit bestimmen. Die sind glücklich wenn sie selbst bestimmen dürfen.

Andere wiederum sind ausgesprochen gerne Befehlsempfänger. Sie mögen es wenn man detailliert Anweisungen gibt. Die wollen gar nicht mit entscheiden, die wollen nur tun. Die sind glücklich wenn sie nicht selbst bestimmen müssen.

So ist eben jeder mensch ein bisschen anders und man darf nie von sich auf andere schliessen. :D
 
ja.... solche begegnungen hatte ich auch. und es nervte und nahm kein ende. und irgendwann kapiert man warum :sneaky: und dann kommt der unschöne, unbequeme teil. und dann kommt wieder das aufwärts....weil man versteht, man braucht nicht klammern. das verstärkt oft nur den verlust der vermutlich so oder so gekommen wäre. was nicht heißt passiv zu sein. aber auch die einsicht wenn ein weg nicht paßt. wenn das innere mit dem aaußen stark unstimmig sind.

Für viele ist Leid wie ein Rechtfertigungsmotor.
Sie brauchen es. Nutzen es. Und ziehen es an, damit sie daran festhalten können, um anderes nicht loslassen zu müssen, wie Lebenspartner, Komfort, Materielles etc.
Das funktioniert gut.
Man kann klagen, aber hat auch immer ausreichend Zuhörer, die Mitleid schenken.
 
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das mag alles stimmen. und dennoch wird oft gejammert. das ist der punkt. ob nun glücklich sein oder bequem (nur zum jammern halt nicht)... das sei mal dahin gestellt ;)
Richtig.

Aber Selbstverantwortlichkeit ist auch nicht jedermans Sache.

Sieht man schon in der Firma.

Manche mögen es nicht wenn man ihnen genaue Anweisungen gibt. Sie wollen gerne in einem bestimmten Rahmen entscheiden können. Selbst mit bestimmen. Die sind glücklich wenn sie selbst bestimmen dürfen.

Andere wiederum sind ausgesprochen gerne Befehlsempfänger. Sie mögen es wenn man detailliert Anweisungen gibt. Die wollen gar nicht mit entscheiden, die wollen nur tun. Die sind glücklich wenn sie nicht selbst bestimmen müssen.

So ist eben jeder mensch ein bisschen anders und man darf nie von sich auf andere schliessen. :D
 
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