Seelenplan&Suizid

Moony20

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5. Januar 2022
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Hallo ihr Lieben,

im Moment bin ich stark belastet was daran liegt dass ich bald eine Abschlussprüfung meiner Ausbildung habe an der extrem viel hängt. Ich habe panische Angst (teils berechtigt, teils auch glaube nicht) diese nicht zu schaffen. Mein Problem ist dass ich wüsste wie unglücklich ich wäre wenn ich sie nicht bestehen würde da es mein absoluter Traum Job ist. Und ich danach zu meinen Eltern erstmal zurück müsste was aufgrund der Vergangenheit die absolute Hölle für mich wäre..
Daher stresst es mich noch umso mehr diese unbedingt bestehen zu "müssen" was mich aber leider auch irgendwie blockiert.
Ich fände es einfach sehr beruhigend zu wissen dass falls ich wirklich an diesen Punkt kommen sollte, es, also mein Leben einfach beenden kann. Nicht weil ich es aktiv plane oder vorhabe oder so einfach nur um den Druck rauszunehmen. Nur um das klarzustellen ich bin nicht suizidgefährdet.
Das Problem ist dass ich an den Seelenplan glaube und soweit ich das richtig verstanden habe würde Selbstmord bedeuten, dass meine Seele ihre Erfahrungen nicht sammeln konnte und ich im nächsten Leben alles nochmal durchmachen müsste was ich bisher schon so erlebt habe oder ggf. auch noch schlimmer.
Das hindert mich daran diesen Gedanken als "Anker" Absicherung oder wie man es immer nennen kann, vllt auch Kontrolle über mein eigenes Leben verwenden kann.
Daher wollte ich hier einfach nochmal nachfragen. Denkt ihr dies wäre der Fall so wie ich es beschrieben habe? Was haltet ihr von dem Ganzen?


Lieben Dank dir dass du es bis zum Ende durchgelesen hast. Ich würde mich sehr über deine Gedanken dazu freuen.
 
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Ich habe panische Angst (teils berechtigt) diese nicht zu schaffen.
Hallo Moony,

wenn es diesen Teil gibt, weswegen du teil-berechtigt panische Angst haben musst, die Prüfung nicht zu schaffen - warum kümmerst du dich nicht erstmal darum, diesen Teil aus der Welt zu schaffen ?

Zum Teil berechtigt - heisst ja wohl - nicht genug gelernt.

Da gibt es dann auch nur eines und das mit Priorität - das Fehlende schleunigst aufholen.

Wenn du schon vorher weisst, dass du zum Teil berechtigt die Prüfung nicht bestehen würdest - kennst du also auch vorher schon den Grund dafür. Daran dann nichts zu tun - da wäre das nicht Bestehen der Prüfung dann auch absolut berechtigt.
 
Ich fände es einfach sehr beruhigend zu wissen dass falls ich wirklich an diesen Punkt kommen sollte, es, also mein Leben einfach beenden kann. Nicht weil ich es aktiv plane oder vorhabe oder so einfach nur um den Druck rauszunehmen. Nur um das klarzustellen ich bin nicht suizidgefährdet.
Du findest etwas beruhigend und es nimmt dir den Druck - was du weder planst - noch aktiv tun wirst. Lies das doch noch mal selbst.

Was dir hier scheinbar Halt gibt - ist Nichts. Es ist nur ein Gedanke von dir - kein echtes Wissen - nur eine Theorie.

Dein dich beruhigendes Wissen ist in Wahrheit nichts wert. Niemand nimmt sich - mal eben so einfach - selbst das Leben.

Es ist einfacher - alles für das eigene Wissen zu tun, um eine Prüfung bestehen zu können- damit dann sagen zu können- ich habe mein Bestes getan. Und dann berechtigt darauf zu hoffen, dass es auch gelingt.
 
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Hallo ihr Lieben,

im Moment bin ich stark belastet was daran liegt dass ich bald eine Abschlussprüfung meiner Ausbildung habe an der extrem viel hängt. Ich habe panische Angst (teils berechtigt, teils auch glaube nicht) diese nicht zu schaffen. Mein Problem ist dass ich wüsste wie unglücklich ich wäre wenn ich sie nicht bestehen würde da es mein absoluter Traum Job ist. Und ich danach zu meinen Eltern erstmal zurück müsste was aufgrund der Vergangenheit die absolute Hölle für mich wäre..
Daher stresst es mich noch umso mehr diese unbedingt bestehen zu "müssen" was mich aber leider auch irgendwie blockiert.
Ich fände es einfach sehr beruhigend zu wissen dass falls ich wirklich an diesen Punkt kommen sollte, es, also mein Leben einfach beenden kann. Nicht weil ich es aktiv plane oder vorhabe oder so einfach nur um den Druck rauszunehmen. Nur um das klarzustellen ich bin nicht suizidgefährdet.
Das Problem ist dass ich an den Seelenplan glaube und soweit ich das richtig verstanden habe würde Selbstmord bedeuten, dass meine Seele ihre Erfahrungen nicht sammeln konnte und ich im nächsten Leben alles nochmal durchmachen müsste was ich bisher schon so erlebt habe oder ggf. auch noch schlimmer.
Das hindert mich daran diesen Gedanken als "Anker" Absicherung oder wie man es immer nennen kann, vllt auch Kontrolle über mein eigenes Leben verwenden kann.
Daher wollte ich hier einfach nochmal nachfragen. Denkt ihr dies wäre der Fall so wie ich es beschrieben habe? Was haltet ihr von dem Ganzen?


Lieben Dank dir dass du es bis zum Ende durchgelesen hast. Ich würde mich sehr über deine Gedanken dazu freuen.
Du stellst dir Selbstmord so einfach vor... da ist extreme Überwindung nötig, die sehr schwierig ist.

Und wegen so einer verzockten Prüfung sich umbringen? Ist das nicht ein wenig übertrieben? Kannst du nicht die Prüfung wiederholen? Ich rate dir, dich nach einen alternativen Weg (zum Beispiel Umschulung oder Wiederholung der Prüfung) zu schauen anstatt sich selbst umzubringen. Das zeigt dir auch einen alternativen Weg auf solltest du die Prüfung verzocken.

Aber jetzt solltest du auf die Prüfung lernen, lernen und lernen!
 
Hallo ihr Lieben,

im Moment bin ich stark belastet was daran liegt dass ich bald eine Abschlussprüfung meiner Ausbildung habe an der extrem viel hängt. Ich habe panische Angst (teils berechtigt, teils auch glaube nicht) diese nicht zu schaffen. Mein Problem ist dass ich wüsste wie unglücklich ich wäre wenn ich sie nicht bestehen würde da es mein absoluter Traum Job ist. Und ich danach zu meinen Eltern erstmal zurück müsste was aufgrund der Vergangenheit die absolute Hölle für mich wäre..
Daher stresst es mich noch umso mehr diese unbedingt bestehen zu "müssen" was mich aber leider auch irgendwie blockiert.
Ich fände es einfach sehr beruhigend zu wissen dass falls ich wirklich an diesen Punkt kommen sollte, es, also mein Leben einfach beenden kann. Nicht weil ich es aktiv plane oder vorhabe oder so einfach nur um den Druck rauszunehmen. Nur um das klarzustellen ich bin nicht suizidgefährdet.
...
Das ist die Schlüsselstelle.
Welche anderen Möglichkeiten kannst du aufzählen, erkennen, benennen, mit denen du selber den Druck aus der Situation rausnehmen könntest? Vorallem auch psychisch! Z.B. Meditieren, zur Ruhe kommen, Vertrauen entwickeln zu...
Lysanne
 
Hallo ihr Lieben,

im Moment bin ich stark belastet was daran liegt dass ich bald eine Abschlussprüfung meiner Ausbildung habe an der extrem viel hängt. Ich habe panische Angst (teils berechtigt, teils auch glaube nicht) diese nicht zu schaffen. Mein Problem ist dass ich wüsste wie unglücklich ich wäre wenn ich sie nicht bestehen würde da es mein absoluter Traum Job ist. Und ich danach zu meinen Eltern erstmal zurück müsste was aufgrund der Vergangenheit die absolute Hölle für mich wäre..
Daher stresst es mich noch umso mehr diese unbedingt bestehen zu "müssen" was mich aber leider auch irgendwie blockiert.
Ich fände es einfach sehr beruhigend zu wissen dass falls ich wirklich an diesen Punkt kommen sollte, es, also mein Leben einfach beenden kann. Nicht weil ich es aktiv plane oder vorhabe oder so einfach nur um den Druck rauszunehmen. Nur um das klarzustellen ich bin nicht suizidgefährdet.
Das Problem ist dass ich an den Seelenplan glaube und soweit ich das richtig verstanden habe würde Selbstmord bedeuten, dass meine Seele ihre Erfahrungen nicht sammeln konnte und ich im nächsten Leben alles nochmal durchmachen müsste was ich bisher schon so erlebt habe oder ggf. auch noch schlimmer.
Das hindert mich daran diesen Gedanken als "Anker" Absicherung oder wie man es immer nennen kann, vllt auch Kontrolle über mein eigenes Leben verwenden kann.
Daher wollte ich hier einfach nochmal nachfragen. Denkt ihr dies wäre der Fall so wie ich es beschrieben habe? Was haltet ihr von dem Ganzen?


Lieben Dank dir dass du es bis zum Ende durchgelesen hast. Ich würde mich sehr über deine Gedanken dazu freuen.
Hallo liebe Moony20,

ich drücke dir ganz fest die Daumen bei deiner Prüfung...
du glaubst an einen Seelenplan? ich auch...aber ich glaube auch an Engeln und himmlische Helfer, Geistführer...du auch?
Sprich mit ihnen...bitte sie um Hilfe...sie werden dich hören und ich bin überzeugt, sie werden dir auch helfen...
 
Selbstmord ist oft nicht die Lösung eines Problems. Viele bleiben dann schon drüben länger in diesem ausweglosen Geisteszustand hängen bis sie nicht Hilfe finden oder annehmen können.
Das alleine ist schon unangenehm genug und nicht empfehlenswert.

Sag es doch Deinen Eltern mit ihren hohen Ansprüchen auf den Kopf zu :
" na und was soll ich tun, wenn die Prüfung schief geht? soll mich umbringen deshalb?"
"Nein nach ich sicher nicht".

Ich denk das könnte den Druck rausnehmen, indem Du das klar ausprichst.

Plan B:
Such DIR lieber einen Job falls alles schief geht und ein Zimmer in einer WG und werde unabhängig. Bist ja nicht mehr minderjährig nimm ich an. Damit kannst Du mal aufatmen und die Prüfung danach nochmal probieren im Fall des Falles.
Du wirst es aber wahrscheinlich sowieso schaffen.
Also nimm paar Rescue Remedy( Bachblüten) Tropfen 4x4 täglich bis die Prüfung vorbei ist und bleib mal cool auf dem Teppich.

Toi Toi toi
 
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Denkt ihr dies wäre der Fall so wie ich es beschrieben habe? Was haltet ihr von dem Ganzen?

Wir wissen nicht wirklich was passiert nach dem Tod, generell nicht. Manche behaupten zu wissen, und vielleicht wissen manche tatsächlich etwas... Etwas Spekulation von jemandem, der zumindest weiß (meine Erfahrung halt), dass Telepathie (Gefühlstelepathie speziell) und in dem Kontext ein universelles "Bewusstseinsnetz" real ist.

Ich glaube nicht an einen personalen Gott, also auch keinen der uns für Sünden (inklusive Suizid nach bestimmten Religionen) bestraft. Umgekehrt gehe ich aber auch nicht davon aus, dass notwendig alles toll ist, und die Problematiken, die im Leben bestanden könnten eventuell weiter bestehen, dass man es als Geistexistenz bereut wäre durchaus auch möglich. Im besten Fall könnte man froh sein, da heraus zu sein, im schlimmsten Fall spukt jemand (für andere registrierbar oder nicht) vielleicht auch Jahrzehnte und Jahrhunderte an einem Ort an den man sich bindet (wobei das auch unabhängig von Suizid vielleicht möglich ist, schlicht weil man nicht anders kann, nicht als göttliche Strafe).

Möglicherweise ändert es schlicht nicht viel letztlich, und man wird wiedergeboren (immerhin haben die entsprechenden Religionen Buddhismus und Advaita Vedanta sonst einiges richtig verstanden, aus meinem eigenen magischen und philosophischen Verständnis heraus), nachdem man wohl einige Zeit als Geist existierte, und weiß, wie wir jetzt auch, nichts mehr von der vorherigen Realität. ich denke nicht, dass es wirklich einen Sinn gibt, dass, wie in einem Computerspiel, irgendwelche Level erreicht werden müssen. Es dürfte mehr ein Kreislauf aus Resonanz und Anhaftung sein. Du kannst und willst (unbewusst) nicht etwas anderes sein als ein Homo sapiens, und landest also immer wieder hier. Bis du eben aufwachst daraus, bzw. eben zur Erleuchtung gelangst. Aber andererseits gibt es vielleicht auch keine Reinkarnation, und wir sind alle Inkarnationen der Weltseele quasi, und nach dem Tod sind wir dann wieder alle oder niemand, aber siehe unten für einen persönlichen Kontrapunkt.

Ich sehe es nicht als falsch an, wenn ein 90-jähriger, der immer schwächer wird entscheidet, dass es genug ist, weil nichts mehr weiter kommt, außer Leid. Aber du bist 21, und es kann noch viel passieren. Ich wünsche dir, dass das mit dem Traumjob klappt, aber wenn das nicht der Fall ist, und du hier also raus gehst, dann verpasst du vielleicht die große Liebe, einen anderen letztlich besseren Job usw. Ich denke nicht, dass es schlau ist seine Optionen einzugrenzen. Und ansonsten, Geduld ist nicht verkehrt. Nichts muss in Jahren, Monaten, Wochen oder sogar Tagen noch genauso problematisch sein.

Der Tod kommt sowieso, und alles andere ist ziemliche Spekulation, auch wenn ich mir selber sicher bin, dass ich vor fast genau 25 Jahren meine Oma gespürt habe, aber normal versuche ich mich nicht da einzumischen telepathisch (respektiere sozusagen den großen Vorhang), und Reinkarnationserinnerungen habe ich selber nicht.

Zusätzlich ist es denkbar, dass andere darüber traurig wären? Und will man auch deshalb nicht tun vermutlich?

Professionelle Unterstützung (Psychologe) wäre sicherlich auch denkbar. Könntest auch nur die Prüfungsängste zum Thema machen, falls du dieses existenzielle Thema nicht dort zum Hauptthema machen willst.

Aber spricht sowieso nichts dagegen, dass das mit der Prüfung klappt. :)
 
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