Schulsystem erschafft Durchschnittsmenschen.

  • Ersteller Ersteller Farid
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Wer aber nicht arbeitet weil er keine Lust hat, vom Staat (also auch von mir, so lange ich zumindest arbeite) dafür Geld kriegt und dann noch jammert weil er nicht genug für sein faules rumsitzen kriegt und es nicht fassen kann dass man ihm nicht noch mehr Geld und Leistungen hinten reinschiebt, der ist für mich ein Schmarotzer.

Und die werden zu Recht sanktioniert, das scheint hier aber vergessen zu werden. Wer nicht arbeiten will, aber kann, bekommt im Endeffekt kein Geld.

Duckface hat hier selbst daraufhingewiesen das gerade mal 2,7 % der Arbeitslosen von Sanktionen betroffen waren. Gehen wir aber mal von einer Dunkelziffer noch dazu aus, dazu die Sanktionen die Unrechtens waren, verbleiben mal gut 2,5 % berechtigte Sanktionen.
Das macht bei beschönigt 3 Millionen Arbeitslose = 75.000 sanktionierte Arbeitslose.

Und genau von diesen 75.000 gibt es einen prozentualen Anteil, der keinen Bock hat. Auf die Bevölkerungszahl hochgerechnet, somit weit unter 0,1 %.

Damit mal die Relation klar wird. Dazu, wer arbeitsfähig ist, muss im Durchschnitt pro Monat 15 bis 30 Bewerbungen nachweisen. Das ist ein üblicher Durchschnitt, wer die nicht als Nachweis erbringt, dem wird im Endeffekt die Kohle gestrichen.

Nur um es mal klarzustellen, Hartz4 ist kein Ponyhof und kein Selbstbedienungsladen.

Und wenn schätzungsweise 50.000 keinen Bock auf Arbeit haben, sind dadurch nicht 2.950.000 beschönigte Arbeitslose, faul.

Wenn man das nun mal ansatzweise verstanden hat, kommt dann die Höhe der Leistungen auf das Tablett und diese Leistungen sind sehr wohl zu gering angesetzt. Und das ist ein anderes Thema, als die schätzungsweise 50.000 Faulen, worunter man nicht knapp 3.000.000 Arbeitslose leiden lassen darf.

Aber genau das einfache, wird hier überraschenderweise nicht verstanden, genauso wie auch vieles zum Arbeitsmarkt ....... woran mag das nur liegen.
 
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Zitat:Und wenn sich jetzt Menschen angesprochen fühlen, die nicht zu der Kategorie zu zählen sind dann finde ich das bedauerlich und nicht in meiner Absicht. Aber mehr als darauf hinzuweisen wen ich damit meine kann ich nicht.

Grundsätzlich kann ich ja erstmal nicht angesprochen sein, weil mich ja nicht der Staat sondern meine Mutter finanziert. Ist so und so schlecht, aber meine
Mutter trägt wohl definitiv Mitverantwortung (nicht ausschließlich, und ich bin selbstverständlich der einzige der das Problem lösen kann, darüber braucht man nicht diskutieren, meine Mutter bekommt ohnehin auch nichts mehr hin, ich erwarte nichts von der) für die Situation und ich bekomme auch nur 100 Euro im Monat zum Essen (plus Miete für das Zimmer in dem ich mit meinem Bruder lebe. Aber das ist ein anderes Thema.

Ob ich unabhängig davon eine sozialphobische und depressive Katastrophe bin oder ein "Sozialschmarotzer" bin oder besser wäre, wenn mich der Staat finanzieren würde, das können andere sehen wie sie wollen. Wahrscheinlich ist es auch irgendwas dazwischen , insofern, dass ich auf der einen Seite psychich nicht in der Lage und auf der anderen Seite ignorant und genervt von allen und dem Leben insgesamt bin, was sich wohl auch gegenseitig verstärkt (Depressionen verstärken die negative Weltsicht).
 
Und wieviele solcher Leute kennst Du persönlich?

Während meines Lebens einige.

Woher stammt Dein Bild dieser "Schmarotzer"

Muß ich dir jetzt den Begriff Schmarotzer erklären?

... habe ich nur eine wirklich verschwindene Minderheit kennengelernt, auf die das von Dir postulierte zutrifft...

Ja und? ICH MAG KEINE SCHMAROTZER

Mein Gott, ist das denn so schwer zu verstehen? Es ist doch völlig egal ob das sechs Millionen oder sechs Tausend sind. Ich mag keine Menschen die andere Menschen ausnutzen. Was genau paßt dir eigentlich an der Aussage nicht?

Möchtest du unbedingt von mir hören dass ich SCHMAROTZER ganz toll finde? Dass ich es klasse finde, wenn Menschen anderer Menschen ausnutzen? Nein, ich find das nicht klasse. Und ich werde auch solche Menschen nicht deshalb toll finde, nur weil du dich angesprochen fühlst.

...ich kenne Leute, die in nem halben Jahr 300 Bewerbungen abgeschickt haben, um dann auf 10 überhaupt ne Antwort zu bekommen...

Ja und? Kenn ich auch. Und weil Menschen 300 Bewerungen abschicken und trotz dieser Bemühungen keine Arbeit finden müssen diejenigen die nicht arbeiten wollen und schmarotzen jetzt als was ganz tolles angesehen werden?

Wenn ich ein Dieb bin dann bleibe ich ein Dieb auch wenn die gesamte Nachbarschaft völlig ehrlich ist.

Du verwurschtelst da was ganz doll.

...hast Du eigentlich ne Ahnung, wieviele zerstörte Menschen da draußen rumlaufen, Menschen mit ner teilweise unglaublichen Kindheit, denen einfach nicht die Voraussetzungen mitgegeben wurden, selbstständig zu agieren...?

Natürlich weiß ich das. Habe ich leider während meiner Arbeit und im privaten Umfeld genug gesehen. Und deshalb schrieb ich ja auch

und ich finde es völlig richtig dass ich von meinem Lohn etwas abgebe für diejenigen, die Hilfe und Unterstützung benötigen.

Diese "Schmarotzer"(ich finde übrigens diese Wortwahl ziemlich eklig)

Ich nicht. Schmarotzer sind eklig. Warum sollte man ihnen einen hübschen Namen geben? Ich nenn einen Dieb auch Dieb und nicht Engel von Osnabrück.

Ich glaub du hast solche Angst selbst als Schmarotzer angesehen zu werden, so dass du völlig aggressiv rumkreischt dass es so gut wie keine geben darf. Es darf sie einfach bitte schön nicht geben.

Es ist aber auch einfach möglich dass es welche gibt und du nicht dazu gehörst.

Außerdem brauchst du mich auch gar nicht so anzupampen. Ich bin an deinem Schicksal nicht beteiligt und habe zu deiner Misere nicht beigetragen.
 
"Schmarotzen" bedeutet nicht, dass man von Staatsgeldern lebt. Ich lebe auch teilweise noch von staatlichen Geldern (Familienbeihilfe, die meine Eltern noch für mich beziehen).

Doch, doch, du bedienst dich beim Staate, ohne jemals etwas dafür getan zu haben. ;)

Ein Invalider, der nicht richtig arbeiten kann, Leute hohen Alters, die keinen Einstieg mehr ins Berufsleben finden, Schwerbehindertere, und so weiter - all diese Leute schmarotzen nicht; sie bedienen sich eines Systems, das dazu geschaffen wurde, Leuten wie ihnen zu helfen.

Und die findest du zuhauf im Hartz4 Bereich, denn die Rentenversicherer verweigern gern bei diesen eine Rente. Lassen sie lieber auf Hartz4, da es in der Regel billiger ist.

Das müsstest du natürlich erst einmal wissen, was ich dir zu Gute halte, dass du es nicht wissen kannst.

Aber daher auch genau meine Ausführungen:

Wenn jetzt hier in dem Thread aber jemand ankommt und fast wörtlich sagt: "Ich könnte arbeiten, wenn ich Lust hätt, aber ... näh, kein Bock"; dann braucht man meiner Meinung nach nicht davor zurückschrecken, das Wort "Schmarotzer" in den Mund zu nehmen, so unbeliebt es auch ist.

Wie gesagt, ich habe die Zeit hinter mir, auch mit insgesamt 3 Rentenanträgen und die kommen nicht von ungefähr und der letzte Antrag ist innerhalb einer Woche voll durchgegangen, nachdem alle ärztlichen Unterlagen vorlagen. Auch die bekommt man nicht mehr geschenkt.

Und damit, hast du es richtig erkannt, ich habe wirklich kein Bock mehr, warum auch, ich bin voll erwerbsunfähig auf Dauer und das schon länger und habe einige Anfeindungen erlebt, auch immer wieder versucht, sogar zum Schluss mit Umschulung. Aber, wenn es nicht mehr geht, geht es nicht mehr, Punkt.

Und solche wie ich, sind auch Bestandteil der Arbeitslosen, nach statistischen Angaben, knappe 600.000 die arbeitsunfähig sind, aber unter Hartz4 fallen. Also weit mehr als überhaupt die Sanktionierten. Und diese Masse befinden sich in Hartz4 weil eben Rente, bzw. Rehabilitationen nicht bezahlt werden.

Auch das kannst du aber nicht wissen, was ich dir zu Gute halte. Ebenso wie es sehr viele Alleinerziehende mit kleinen Kinder darunter gibt, die gar nicht, durch die Kinder, arbeitsfähig sind. Und diese Zahl, von allen die gar nicht arbeitsfähig sind, machen über die Hälfte der Arbeitslosenzahl aus.

So, ein wenig der Blickwinkel klarer geworden ?
 
Wenn jetzt hier in dem Thread aber jemand ankommt und fast wörtlich sagt: "Ich könnte arbeiten, wenn ich Lust hätt, aber ... näh, kein Bock"; dann braucht man meiner Meinung nach nicht davor zurückschrecken, das Wort "Schmarotzer" in den Mund zu nehmen, so unbeliebt es auch ist.
Tut mir leid, aber allein die Art, wie der Begriff hier verwendet wird, erinnert mich an jenen des "Parasiten", der den ansonsten gesunden "Volkskörper" zerstört...
Versteh mich nicht falsch, ich will hier keine politischen Ansichten unterstellen, sonder störe mich lediglich an der Art, wie hier mit Sprache umgegangen wird...jemanden als "Schmarotzer" zu bezeichnen beinhaltet neben der Herabsetzung des Anderen nämlich auch ein gleichzeitiges Erhöhen der eigenen Wertigkeit....und das ganz unabhängig von dem eigentlichen Inhalt der Diskussion an dieser Stelle...
 
Zitat:Und wenn sich jetzt Menschen angesprochen fühlen, die nicht zu der Kategorie zu zählen sind dann finde ich das bedauerlich und nicht in meiner Absicht. Aber mehr als darauf hinzuweisen wen ich damit meine kann ich nicht.

Grundsätzlich kann ich ja erstmal nicht angesprochen sein, weil mich ja nicht der Staat sondern meine Mutter finanziert. Ist so und so schlecht, aber meine
Mutter trägt wohl definitiv Mitverantwortung (nicht ausschließlich, und ich bin selbstverständlich der einzige der das Problem lösen kann, darüber braucht man nicht diskutieren, meine Mutter bekommt ohnehin auch nichts mehr hin, ich erwarte nichts von der) für die Situation und ich bekomme auch nur 100 Euro im Monat zum Essen (plus Miete für das Zimmer in dem ich mit meinem Bruder lebe. Aber das ist ein anderes Thema.

Ob ich unabhängig davon eine sozialphobische und depressive Katastrophe bin oder ein "Sozialschmarotzer" bin oder besser wäre, wenn mich der Staat finanzieren würde, das können andere sehen wie sie wollen. Wahrscheinlich ist es auch irgendwas dazwischen , insofern, dass ich auf der einen Seite psychich nicht in der Lage und auf der anderen Seite ignorant und genervt von allen und dem Leben insgesamt bin, was sich wohl auch gegenseitig verstärkt (Depressionen verstärken die negative Weltsicht).

Ich kann es natürlich nicht beurteilen aber ich glaube Du gehörtst zu den bedauernswerten Menschen, die psychisch nicht in der Lage sind ihr Leben und damit auch eine Arbeit in den Griff zu kriegen.

Für dich sollte das soziale Netz schon greifen. Ich denke bei dir aber auch immer dass du jetzt endlich mal den Hintern hochkriegen sollst:D Allerdings wüßte ich auch nicht was für einen Rat man/ich dir dazu geben könnte.
 
"Schmarotzen" bedeutet nicht, dass man von Staatsgeldern lebt. Ich lebe auch teilweise noch von staatlichen Geldern (Familienbeihilfe, die meine Eltern noch für mich beziehen). Ein Invalider, der nicht richtig arbeiten kann, Leute hohen Alters, die keinen Einstieg mehr ins Berufsleben finden, Schwerbehindertere, und so weiter - all diese Leute schmarotzen nicht; sie bedienen sich eines Systems, das dazu geschaffen wurde, Leuten wie ihnen zu helfen.

Wenn jetzt hier in dem Thread aber jemand ankommt und fast wörtlich sagt: "Ich könnte arbeiten, wenn ich Lust hätt, aber ... näh, kein Bock"; dann braucht man meiner Meinung nach nicht davor zurückschrecken, das Wort "Schmarotzer" in den Mund zu nehmen, so unbeliebt es auch ist. Denn genau das ist es: Sich aus Unlust (und nicht Unfähigkeit) in dieses System eingliedern. Das geschieht nämlich nicht nur auf Kosten derer, die das Bezahlen müssen (also die Arbeitstätigen), sondern auch auf Kosten derer, die das System wirklich brauchen.

Danke. Genau das meinte ich auch.
 
Ich glaub du hast solche Angst selbst als Schmarotzer angesehen zu werden, so dass du völlig aggressiv rumkreischt dass es so gut wie keine geben darf. Es darf sie einfach bitte schön nicht geben.
Außerdem brauchst du mich auch gar nicht so anzupampen. Ich bin an deinem Schicksal nicht beteiligt und habe zu deiner Misere nicht beigetragen.
Wow, Du empfindest das, was ich schrieb, als aggressives Rumgekreische und als anpampen...?
Nicht schlecht....

Übrigens bin ich soweit gefestigt, das es mir persönlich ziemlich wurscht ist, als was ich angesehen werde...und davon, daß ich meine momentane Lebenssituation als "Misere" betrachte, hab ich nirgendwo was geschrieben...
Das jetzt nur, um mal wieder n bisschen aggressiv rumzupampen...:rolleyes:
 
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Wow, Du empfindest das, was ich schrieb, als aggressives Rumgekreische und als anpampen...?
Nicht schlecht....

Übrigens bin ich soweit gefestigt, das es mir persönlich ziemlich wurscht ist, als was ich angesehen werde...und davon, daß ich meine momentane Lebenssituation als "Misere" betrachte, hab ich nirgendwo was geschrieben...
Das jetzt nur, um mal wieder n bisschen aggressiv rumzupampen...:rolleyes:

Du bist Bezieher von Leistungen, somit wirst du halt einfach mal pauschal in die Kategorie einsortiert.
Auch wenn immer wieder behauptet wird, das das ja in deinem oder anderer User Fall nicht so gement wäre, als Bezieher von Leistungen klebt das an dir. Das braucht man auch nicht versuchen schön zu schwätzen.
Es ist halt einfach und bequem, nach unten zu treten.

Mach dir nix draus, diese Diskussionen gab es hier, uns Alice sei dank unter diversen Nicks immer wiederkehrend, schon mehr als zur Genüge. Inklusive der dazugehörigen Putz- und Straßenkehrerdebatte. Menschen der unteren Einkommensschicht möchte man eben nicht dort auch als solche entsprechend entlohnt, sondern auch dahingehend verstanden sehen.
 
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