ginseng
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Was bist du denn für ein ekliger kleiner Manipulierer, hm?
Du solltest deine Außenwirkung mal wieder überprüfen und gegebenenfalls innen neu justieren.
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Was bist du denn für ein ekliger kleiner Manipulierer, hm?
Ich neige eigentlich auch nicht dazu, mich persönlich angegriffen zu fühlen, wenn jemand meine Standpunkte angreift...scheint aber, zumindest bei Isisi, anders anzukommen... Befinden wir uns möglicherweise mal wieder in einem Spiegelkabinett..?





Ja, es ist totaler Nonsens, dass arbeitsfähige Menschen im berufsfähigen Alter einen "rechtlichen Anspruch" auf das durch Leistung erworbene Kapital anderer Leute haben! Man möge mir den Artikel bzw. Paragraphen des Grundgesetzes zeigen, der ein bedingungsloses Grundeinkommen zur Bedingung unseres Sozialstaates deklariert.
Meine Kritik trifft freilich keine mental, psychisch oder physisch erkrankten oder behinderten Leute, auch keine alten Menschen. Primär sollen sich vor allem jüngere Leute angesprochen fühlen, denn ich habe keinerlei Verständnis für einen 20-Jährigen oder 30-Jährigen, der sich im Zustand der Erwerbsfähigkeit befindet, und dennoch seiner Faulheit frönt, indem er bis mittags schläft, des Nachts massenhaft Partys zelebriert, kontinuierlich Computerspiele spielt. Wer glaubt, es gebe ein Recht auf berufliche Passivität, irrt meines Erachtens. Und warum? Weil unter den Menschen eine Gleichberechtigung dominieren sollte, so dass sich jeder Bürger gemäß seinen individuellen Optionen am Erhalt unseres sozialen Gesellschaftssystem beteiligen sollte. Andersnfalls würde eine Zwei-Klassengesellschaft etabliert: Einerseits gäbe es die Einen, welche sich in die Finanzierung unseres Sozialstaates durch tagtägliches Arbeiten involvieren, andererseits existierten die Anderen, welche ohne jede Gegenleistung wie selbstverständlich von den Sozialstrukturen unseres Staates profitierten. Dass es sich dabei um eine soziale Gerechtigkeit oder Balance handelt, kann man doch nicht wirklich postulieren!
Stimme Dir voll zu Marku...
Nur dafür muss etwas getan werden...und es tut sich zurzeit was , aber meistens an den privaten Schulen...leider.
Schau doch...auch die Unis wollen jetzt nur privat finanziert werden...wo gehen wir hin?
Keine Ahnung.
LG
Du solltest deine Außenwirkung mal wieder überprüfen und gegebenenfalls innen neu justieren.
Jetzt mal ne kurze Frage:
Woher stammt dieses Bild der "Schmarotzer" der Gesellschaft...?
Du kennst also viele Hartz 4-Empfänger, und ein Großteil dieser Dir Bekannten "schmarotzen" sich so durch..?
Dann, und nur dann, würde es sich um eine sinnvolle Aussage handeln...alles andere ist Spekulation...
Ich gehöre übrigens nach gescheiterter Selbstständigkeit momentan auch zu diesen ekligen "Sozialschmarotzern", und kann aus eigener Erfahrung über viele der hier geäußerten Ansichten nur den Kopf schütteln....selbst wenn Du aktiv versuchst, an dieser Situation etwas zu ändern, heißt das nicht zwingend, daß Du, wenn Du erstmal in dieser Tretmühle steckst, unterstützt wirst dort wieder herauszukommen..
ich bin in dem Alter, in dem ich zwar noch die Möglichkeit einer Umschulung bekomme, allerdings wurden 3 meiner Vorschläge (u.A. Bürokaufmann) abgelehnt....anscheinend werden Friseure dringender gebraucht....und versuch heutzutage mal nen Kredit für den Start in ne neue Selbstständigkeit zu bekommen, wenn Du keine Sicherheiten hast....und jetzt komm mir nicht mit irgendwelchen Start-Up-Initiativen, an die man sich wenden kann, hab ich getan...solch weltfremde Beratung ist mir selten untergekommen...
Anscheinend sind sind die fälschlicherweise so genannten "neo-liberalen" Denkmuster in den Köpfen vieler Leute angekommen.....
Gestatten, Elite...
Ich freu mich schon riesig auf den "Fortschritt" des gerade anbrechenden Zeitalters einer Gesellschaftsform, die ich als "Neo-Feudalismus" bezeichnen würde......
Aber was versteh ich "Minderleister" schon davon...
Wo wir hingehen, wenn es so weitergeht?
Zum absoluten Zusammenbruch unseres Systems.
Dieser Weg, kann nirgends wo anders hinführen.
Und wenn wir uns, unsere Welt zur Zeit genau ansehen, befinden wir uns mitten im Zusammenbruch.
Aber, vielleicht muss es so sein, damit sich was ändert.
Wie heißt es doch gleich?
"Zuerst muß es richtig schlimm werden, damit es besser werden kann."!!!
Die menschliche Rasse braucht wohl leider immer erst einen Arschtritt der richtig weh tut, um sich endlich in eine andere und funktionierende Richtung zu bewegen.
Schade, scheint aber so zu sein.
"Schmarotzen" bedeutet nicht, dass man von Staatsgeldern lebt. Ich lebe auch teilweise noch von staatlichen Geldern (Familienbeihilfe, die meine Eltern noch für mich beziehen). Ein Invalider, der nicht richtig arbeiten kann, Leute hohen Alters, die keinen Einstieg mehr ins Berufsleben finden, Schwerbehindertere, und so weiter - all diese Leute schmarotzen nicht; sie bedienen sich eines Systems, das dazu geschaffen wurde, Leuten wie ihnen zu helfen.
Wenn jetzt hier in dem Thread aber jemand ankommt und fast wörtlich sagt: "Ich könnte arbeiten, wenn ich Lust hätt, aber ... näh, kein Bock"; dann braucht man meiner Meinung nach nicht davor zurückschrecken, das Wort "Schmarotzer" in den Mund zu nehmen, so unbeliebt es auch ist. Denn genau das ist es: Sich aus Unlust (und nicht Unfähigkeit) in dieses System eingliedern. Das geschieht nämlich nicht nur auf Kosten derer, die das Bezahlen müssen (also die Arbeitstätigen), sondern auch auf Kosten derer, die das System wirklich brauchen.
Durch Jahre lange Erfahrung, Gespräche, sehen, hören, erleben bin ich leider zu diesem Bild, dieser Überzeugung gekommen.
Durch meine Selbständigkeit, wo ich genügend Aufträge hatte, aber bei 3 Mill. Arbeitslosen noch nicht mal Hilfsarbeiter finden konnte.
Horrende Lohnforderungen, aber keine Schulbildung.
Habe sehr oft hören müssen, da nehm ich Sozialhilfe und wenn ich Bock habe arbeite ich nebenbei schwarz, dann hab ich mehr.
War die Arbeit oder Baustelle nicht genehm, konnte ich sicher sein, Montag gabs die Krankmeldung. Manche waren sogar zu faul zum Arzt zu gehn und haben einfach unentschuldigt gefehlt.
Von den vom Arbeitsamt geschickten Bewerbern kam so wieso fast niemand. Nur wer auf Inserat geantwortet hat oder sich auf gut Glück bewarb war auch bereit zu arbeiten.
Na ja, ich bin so frei, offen meine Meinung zu sagen.
Ich denke ich kann mir das auch erlauben, denn ich habe noch nie vom Staat Unterstützung verlangt, erwartet oder genommen.
Meine Devise war immer, selbst ist die Frau, und wenn ich es nicht schaffe obwohl ich es will, kann mir auch niemand helfen.
Weshalb wartest Du, das Dir jemand eine Umschulung anbietet?
hast Du nicht die Möglichkeit selbst das gewünschte zu suchen und zu lernen?
Ich freu mich, wenn ich morgens aufwache und wieder einen Tag mit allen Freuden, Problemen, oder was auch immer erleben darf.
Und die, die es wirklich brauchen und wo es wichtig ist müssen darunter leiden, weil eben zu viele den einfachen bequemen Weg gehen.