Schulsystem erschafft Durchschnittsmenschen.

  • Ersteller Ersteller Farid
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Wow, Du empfindest das, was ich schrieb, als aggressives Rumgekreische und als anpampen...?
Nicht schlecht....

Übrigens bin ich soweit gefestigt, das es mir persönlich ziemlich wurscht ist, als was ich angesehen werde...und davon, daß ich meine momentane Lebenssituation als "Misere" betrachte, hab ich nirgendwo was geschrieben...
Das jetzt nur, um mal wieder n bisschen aggressiv rumzupampen...:rolleyes:

Ja, empfinde ich. Du kommst in meinen Augen sogar recht aggressiv und angepißt rüber.
 
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Ich sehe aber nicht ein warum ich nicht sagen darf dass ich mein verdientes Geld nicht Loosern in den Arsch schieben möchte, die nichts anderes machen als sich denselbigen auf der Couch plattzusitzen. Ich möchte Hilfsbedürftige unterstützen und eben nicht Schmarotzer.
Da der geringste Teil der Hartzer Schmarotzer sind und die meisten wirklich arbeiten möchten, habe ich mit den paar Loosern, die ich unterstütze, kein Problem - ich habe mehr Probleme mit den Milliarden, die irgendwelchen griechischen Banken (oder wer war das doch gleich? denn das griechische Volk sieht das Geld ja auch nicht!) in den Rachen geschoben bekommen.
 
Mir fällt auf, das sich immer mehr Leute hier auf das Thema Sozialschmarotzer konzentrieren.
Man sieht jemanden der Hartz 4 oder bei uns in Österreich Arbeitslosengeld verdient und für einige hier sind das sofort Sozialschmarotzer.
Und bei manchen stimmt es sogar.
Manche haben die Einstellung:
"Ich mach gar nix mehr, soll sich doch der Staat darum kümmern."
Aber niemand hinterfragt wie es zu so einer Einstellung gekommen ist.
Die wenigsten sind auf die Welt gekommen und dachten sich, ab jetzt soll mich nur noch der Staat finanzieren.
Für so ein Verhalten gibt es meist Gründe. Gute Gründe.
Manche kommen aus einem Elternhaus, in dem es den Kindern so vorgelebt wird.
Andere haben in ihrer Schulzeit, obwohl sie sich angestrengt haben nur Misserfolge erlebt.
Viele sind brav arbeiten gegangen in einem Job der ihnen nicht einmal ansatzweise Spass macht.
Viele verdienten gerade den Mindestlohn.
Klar, das sich einige dann dazu entschliessen lieber nichts zu machen, wenn sie vom Staat auch leben können.
Ist keine gute Einstellung. So sehe ich das auch.
Aber wie kam es zu dieser Einstellung.
Die Gründe habe ich ein paar Zeilen vorher beschrieben.
Und was können wir dagegen tun?
Ein neues Bildungssystem muss her.
Wenn man keine Eltern hat die einen motivieren, dann muss das die Schule leisten.
Wenn man soviele Schwächen hat das jeder Tag in der Schule psychisch ein Dilemma ist, dann brauchen wir ein System das sich auf die individuellen Stärken konzentriert.
Wenn ich ständig nur höre was ich nicht kann und was ich noch alles lernen muss um ja nicht in unserer Gesellschaft unterzugehen, dann besteht die Gefahr, gerade als Jugendlicher einfach dicht zu machen.
Die Schule und die Gesellschaft, welche nur die Starken und Priviligierten bevorzugt, generell als Gegner zu sehen.
Dann möchte ich gar nicht ein wertvoller Teil dieser Gesellschaft werden, da ich sie ja als meinen Feind sehe.
Die Schule muss (und das könnte sie durchaus) jedem Kind das Gefühl vermitteln, viel wert zu sein.
Das man gebraucht wird.
Wenn man in Mathe, Deutsch und den meisten anderen Fächern nicht gut ist, dafür aber im Werken spitze, muss sich die Schule auf diese Stärke konzentrieren, sie mehr fördern, vermitteln wie wertvoll dein Talent in diesem Bereich für die Gesellschaft ist.
Besonders wenn die Eltern (aus welchem Grund auch immer) dazu nicht in der Lage sind.
Nicht jeder hat das Glück in ein gutes und nettes Elternhaus geboren zu werden.
Die Schwächen soweit ausmärzen um sich in dieser Gesellschaft zu recht zu finden. Das ist selbstverständlich.
Dieses muss einfach sein.
Aber den Hauptaugenmerk auf die Stärken des einzelnen legen, und ihm so vermitteln wie wervoll sein Talent oder Talente für diese Gesellschaft sein werden.
Glaubt mir, wir hätten 99% weniger sogenannte "Sozialschmarotzer" als wir das zur jetzigen Zeit haben.
 
Du bist Bezieher von Leistungen, somit wirst du halt einfach mal pauschal in die Kategorie einsortiert.
Auch wenn immer wieder behauptet wird, das das ja in deinem oder anderer User Fall nicht so gement wäre, als Bezieher von Leistungen klebt das an dir. Das braucht man auch nicht versuchen schön zu schwätzen.
Es ist halt einfach und bequem, nach unten zu treten.

Mach dir nix draus, diese Diskussionen gab es hier, uns Alice sei dank unter diversen Nicks immer wiederkehrend, schon mehr als zur Genüge. Inklusive der dazugehörigen Putz- und Straßenkehrerdebatte. Menschen der unteren Schicht möchte man eben nicht dort auch als solche entsprechend entlohnt, sondern auch dahingehend verstanden sehen.

Muss man halt locker sehen, denn da hilft nur zustimmen und sich selbst gleich als Schmarotzer zu bezeichnen ........... das Entsetzen ist so köstlich :D

So selbsternannte Gutmenschen sind immer wieder köstlich.

Tja uns Alice ist immer wieder gut, so neuerdings so schön unterschwellig .... und immer schön, wie einige so schön unterstützend agieren, ohne es noch zu merken.

Tja, hat doch irgendwie was mit Schule zu tun ......... hier! ...... alles Erstklässler, wenigstens von der Stufe, ganz oben fühlend. :lachen:
 
Ich sehe aber nicht ein warum ich nicht sagen darf dass ich mein verdientes Geld nicht Loosern in den Arsch schieben möchte, die nichts anderes machen als sich denselbigen auf der Couch plattzusitzen.

wie war das noch, ah ja, nur Loser schreiben Loser mit Doppel O :D :umarmen:
 
Zitat:Ich kann es natürlich nicht beurteilen aber ich glaube Du gehörtst zu den bedauernswerten Menschen, die psychisch nicht in der Lage sind ihr Leben und damit auch eine Arbeit in den Griff zu kriegen.

Für dich sollte das soziale Netz schon greifen. Ich denke bei dir aber auch immer dass du jetzt endlich mal den Hintern hochkriegen sollst Allerdings wüßte ich auch nicht was für einen Rat man/ich dir dazu geben könnte.


Ausnutzer gibt es überall. Meistens werden auch die Arbeiter ausgenutzt (vor allem in der 3.Welt, aber auch hier), oder es wird mit dem Geld anderer gespielt (kommt bei Banken und bei Spekulanten auch andauernd vor). Es ist sehr einseitig, nur und vor allem Arbeitslose als Ausnutzer oder Schmarotzer zu sehen. Selbstverständlich wird das aber von bestimmten Leuten, Gruppen und Parteien forciert. Man braucht ja einen Sündenbock. Klar ist jedenfalls, dass die arbeitslosen Ausnutzer weniger davon haben (damit meine ich nicht nur Geld) als die Ausnutzer und Betrüger an anderen Stellen. Dennoch will ich nicht abstreiten, dass jeder grundsätzlich arbeiten sollte (sonst würde die Gesellschaft untergehen, und wer nichts tut kann auch nichts ändern, sagte ich ja bereits), wobei dieses System auch automatisch Arbeitslosigkeit generiert. Man kann auch die Löhne drücken, wenn sich viele für eine Arbeit bewerben. Umgekehrt sind die Löhne automatisch höher, wenn es nur einen Bewerber aber viele Jobs gibt.
Arbeitslosigkeit ist jedenfalls aus der Sicht des Systems kein Übel sondern gewollt.

Was mich selbst betrifft erwarte ich auch nicht, dass irgendwer Mitleid mit mir hat, oder mich sympathisch findet. Ich will nur darauf hinweisen, dass es mehr Gründe für Arbeitslosigkeit gibt, als simple Unlust. Angefangen bei mangelnder Intelligenz, körperlichen oder psychischen Problemen, angeborenen Schwächen bishin zum Alter oder schlicht fehlenden Jobs.
Leute, die das System bewusst ausnutzen gibt es überall, natürlich auch unter den Arbeitslosen. Und hier im Thread geht/ging es mir auch darum zu erklären wie sich das eventuell vermeiden lässt (vor allem im Interesse der Kinder und späteren Erwachsenen), bevor es (fast) zu spät ist.

Und "Hintern hochkriegen"...
Naja, ich habe eigentlich immer gekämpft, spätestens seitdem ich in die Schule kam. So einfach dürfte es auch nicht sein als Mobbingziel Nr 1 und ohne Freunde auch weiter gute Noten zu schreiben (schaffen glaube ich nicht so viele). In der Pubertät habe ich mich dann halbwegs integriert (für meine Verhältnisse), und mich nach der Rebellion auch wieder in der Schule zusammengerissen. Zweimal habe ich ein Studium angefangen. Allerdings ging das auf Dauer ja nicht gut, aber auch dort hatte ich immerhin zeitweise jeweils gute Noten.
Ich müsste es halt nochmal schaffen mich zusammenzureissen, und diesmal besser vollständig. Aber fühle eben kaum Motivation mehr, nur meinen Intellekt der in eine Leere spricht. Der Verstand allein reicht da wohl nicht aus. Und anderen dürfte es wohl auch ähnlich gehen, dass sie irgendwann kapitulieren.Manche machen dann eben Schluss, und andere sind auch dazu zu unfähig (das ist auch nicht einfach), oder warten eben auf irgendwas bzw. nehmen sich irgendwas vor, aber verschieben es immer weiter, weil es einfach de facto nicht geht.

LG PsiSnake

P.S: Ja, vielleicht gibt es da dann auch ein unbewusstes "egoistisches" "Lasst mich doch alle in Ruhe mit eurem Sch...", aber gibt auch noch einen Teil in mir
der sich ganz naiv eine "bessere" Welt wünscht, aber dem glaube ich nicht mehr. Ich nehme selbst an, dass es in 30Jahren nur noch das erste geben wird. Dann sollte man sich besser fern von mir halten :D:rolleyes:
 
Du bist Bezieher von Leistungen, somit wirst du halt einfach mal pauschal in die Kategorie einsortiert.
Auch wenn immer wieder behauptet wird, das das ja in deinem oder anderer User Fall nicht so gement wäre, als Bezieher von Leistungen klebt das an dir. Das braucht man auch nicht versuchen schön zu schwätzen.
Es ist halt einfach und bequem, nach unten zu treten.

Was bist du denn für ein ekliger kleiner Manipulierer, hm?
 
Mir fällt auf, das sich immer mehr Leute hier auf das Thema Sozialschmarotzer konzentrieren.
Man sieht jemanden der Hartz 4 oder bei uns in Österreich Arbeitslosengeld verdient und für einige hier sind das sofort Sozialschmarotzer.
Und bei manchen stimmt es sogar.
Manche haben die Einstellung:
"Ich mach gar nix mehr, soll sich doch der Staat darum kümmern."
Aber niemand hinterfragt wie es zu so einer Einstellung gekommen ist.
Die wenigsten sind auf die Welt gekommen und dachten sich, ab jetzt soll mich nur noch der Staat finanzieren.
Für so ein Verhalten gibt es meist Gründe. Gute Gründe.
Manche kommen aus einem Elternhaus, in dem es den Kindern so vorgelebt wird.
Andere haben in ihrer Schulzeit, obwohl sie sich angestrengt haben nur Misserfolge erlebt.
Viele sind brav arbeiten gegangen in einem Job der ihnen nicht einmal ansatzweise Spass macht.
Viele verdienten gerade den Mindestlohn.
Klar, das sich einige dann dazu entschliessen lieber nichts zu machen, wenn sie vom Staat auch leben können.
Ist keine gute Einstellung. So sehe ich das auch.
Aber wie kam es zu dieser Einstellung.
Die Gründe habe ich ein paar Zeilen vorher beschrieben.
Und was können wir dagegen tun?
Ein neues Bildungssystem muss her.
Wenn man keine Eltern hat die einen motivieren, dann muss das die Schule leisten.
Wenn man soviele Schwächen hat das jeder Tag in der Schule psychisch ein Dilemma ist, dann brauchen wir ein System das sich auf die individuellen Stärken konzentriert.
Wenn ich ständig nur höre was ich nicht kann und was ich noch alles lernen muss um ja nicht in unserer Gesellschaft unterzugehen, dann besteht die Gefahr, gerade als Jugendlicher einfach dicht zu machen.
Die Schule und die Gesellschaft, welche nur die Starken und Priviligierten bevorzugt, generell als Gegner zu sehen.
Dann möchte ich gar nicht ein wertvoller Teil dieser Gesellschaft werden, da ich sie ja als meinen Feind sehe.
Die Schule muss (und das könnte sie durchaus) jedem Kind das Gefühl vermitteln, viel wert zu sein.
Das man gebraucht wird.
Wenn man in Mathe, Deutsch und den meisten anderen Fächern nicht gut ist, dafür aber im Werken spitze, muss sich die Schule auf diese Stärke konzentrieren, sie mehr fördern, vermitteln wie wertvoll dein Talent in diesem Bereich für die Gesellschaft ist.
Besonders wenn die Eltern (aus welchem Grund auch immer) dazu nicht in der Lage sind.
Nicht jeder hat das Glück in ein gutes und nettes Elternhaus geboren zu werden.
Die Schwächen soweit ausmärzen um sich in dieser Gesellschaft zu recht zu finden. Das ist selbstverständlich.
Dieses muss einfach sein.
Aber den Hauptaugenmerk auf die Stärken des einzelnen legen, und ihm so vermitteln wie wervoll sein Talent oder Talente für diese Gesellschaft sein werden.
Glaubt mir, wir hätten 99% weniger sogenannte "Sozialschmarotzer" als wir das zur jetzigen Zeit haben.

:thumbup:

Stimme Dir voll zu Marku...
Nur dafür muss etwas getan werden...und es tut sich zurzeit was , aber meistens an den privaten Schulen...leider.

Schau doch...auch die Unis wollen jetzt nur privat finanziert werden...wo gehen wir hin?

Keine Ahnung.

LG
 
Mach dir nix draus, diese Diskussionen gab es hier, uns Alice sei dank unter diversen Nicks immer wiederkehrend, schon mehr als zur Genüge. Inklusive der dazugehörigen Putz- und Straßenkehrerdebatte. Menschen der unteren Schicht möchte man eben nicht dort auch als solche entsprechend entlohnt, sondern auch dahingehend verstanden sehen.
:D
Danke für die aufmunternden Worte, aber ich mach mir eh nix aus Etiketten...kam das so rüber?
Ich neige eigentlich auch nicht dazu, mich persönlich angegriffen zu fühlen, wenn jemand meine Standpunkte angreift...scheint aber, zumindest bei Isisi, anders anzukommen... Befinden wir uns möglicherweise mal wieder in einem Spiegelkabinett..?
 
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Ich sehe aber nicht ein warum ich nicht sagen darf dass ich mein verdientes Geld nicht Loosern in den Arsch schieben möchte, die nichts anderes machen als sich denselbigen auf der Couch plattzusitzen.

Ja, es ist totaler Nonsens, dass arbeitsfähige Menschen im berufsfähigen Alter einen "rechtlichen Anspruch" auf das durch Leistung erworbene Kapital anderer Leute haben! Man möge mir den Artikel bzw. Paragraphen des Grundgesetzes zeigen, der ein bedingungsloses Grundeinkommen zur Bedingung unseres Sozialstaates deklariert.

Meine Kritik trifft freilich keine mental, psychisch oder physisch erkrankten oder behinderten Leute, auch keine alten Menschen. Primär sollen sich vor allem jüngere Leute angesprochen fühlen, denn ich habe keinerlei Verständnis für einen 20-Jährigen oder 30-Jährigen, der sich im Zustand der Erwerbsfähigkeit befindet, und dennoch seiner Faulheit frönt, indem er bis mittags schläft, des Nachts massenhaft Partys zelebriert, kontinuierlich Computerspiele spielt. Wer glaubt, es gebe ein Recht auf berufliche Passivität, irrt meines Erachtens. Und warum? Weil unter den Menschen eine Gleichberechtigung dominieren sollte, so dass sich jeder Bürger gemäß seinen individuellen Optionen am Erhalt unseres sozialen Gesellschaftssystems beteiligen sollte. Andernfalls würde eine Zwei-Klassen-Gesellschaft etabliert: Einerseits gäbe es die Einen, welche sich in die Finanzierung unseres Sozialstaates durch tagtägliches Arbeiten involvieren, andererseits existierten die Anderen, welche ohne jede Gegenleistung wie selbstverständlich von den Sozialstrukturen unseres Staates profitieren. Dass es sich dabei um eine soziale Gerechtigkeit oder Balance handelt, kann man doch nicht wirklich postulieren!

PS: Und wenn ich Derartiges konstatiere, muss ich mir von manchen anhören, ich sei unmenschlich in meinem Denken... Ich halte meine Position für sozial - im Gegensatz zu den Ansichten manch anderer User hier.^^
 
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