Schulsystem erschafft Durchschnittsmenschen.

  • Ersteller Ersteller Farid
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Das ist die Realität ....... und nicht eine Studi-bude. Sondern solche wie ich haben das schon lange hinter sich.
Mein Vermieter vermietet an jedermann, nicht nur Studenten. Viel Geld sparen kann man außerdem durch Gründung einer Wohngemeinschaft. In großen Städten gibts pervers billige Mietwohnungen, die nicht nur für Studenten da sind, sondern für jedermann. In 1090 Wien (gute Lage) hab ich mal ne Wohnung gesehen mit 130 € Warmmiete monatl.
Telefon? ... ist das dein ernst? Ich hab n Prepaid Handy, das kostet ganze 0 € im Monat, und die Tarife werden ohnehin immer billiger.

Du schnallst es nicht, Arbeitslosenversicherung nennt man das und vor Hartz4, war es kein Geschenk, sondern ein Anspruch, wenn man arbeitslos war
Und hier kommt das Problem: ANSPRUCHSdenken. Denn "ich habe einen Anspruch auf ...!". Scheißgelaber.

Ich bin absolut für einen sozialen Staat. Ich finde, der Staat hat die absolute und abdingbare Pflicht, jeden Menschen zu schützen und zu erhalten, der dazu selbst nicht in der Lage ist. Behinderte, Geistig Beschränkte, Kranke, Alte, usw. Aber dann kommen Menschen wie du, und sie sagen: "Nur so anmerke, ich nehme aber keine Arbeit mehr an, vielleicht, wenn ich Lust hätte. Auch nach Streben nach oben, kein Bock mehr. Denn wenn du was hast, musste nur für die Unkosten rackern, oder muss Angst haben, daß man dir was wegnimmt. Nööö Danke, brauche ich nicht mehr."

Dieser Paragraph zeigt doch, was falsch läuft. "Ich könnte arbeiten, hab aber kein Bock. Außerdem muss ich ja nicht." Du nutzt dieses System freimütig aus, ohne es wirklich zu benötigen, und das auf Kosten derer, die Hilfe verdienen und wirklich nötig haben. Und so ein asoziales (und zwar im echten, eigentlichen und nicht polemischen Wortsinne) Verhalten widert mich an - mehr noch, wenn man dann noch beleidigt ist, weil das Geld, das man so bekommt, zu wenig ist.
Begründet wird das ganze mit "Erfahrung". Stell dir vor; ich bin jung. Ziemlich jung. Und ich hab Erfahrungen gemacht - machen müssen - sehr viele Erfahrungen. Schlechte. Auch mit der Staatsgewalt. Unfreiwillig und in jungen Jahren.
Ich hab mir deshalb nicht angeschissen, sondern Konsequenzen gezogen; das Zeug, das ich esse, hat irgendwer produziert. Die Wohnung, in der ich lebe, hat jemand gebaut. Von nix kommt nix. Ich bin nicht davon ausgegangen, dass ich irgendeinen Anspruch von der Gesellschaft hätte, ohne was zurückzugeben, einfach weil meine Mama mich aus sich rausgepresst hat - solche Ansprüche stehen nur denen zu, die vom Schicksal selbst genügend gefickt wurden (körperlich schwer Behinderte etc, siehe oben). Ich hab meine Matura gemacht, danach mein Studium begonnen, vor kurzem bin ich nach Deutschland ausgewandert, verdien nebenher das Geld, das ich noch brauche neben dem, was ich vom Staat dank Familienbeihilfe krieg. Und ich lebe trotz einfacher Verhältnisse gut und zufrieden - weil ich weiß, was ich mir leisten kann und was nicht.

Ich versuch momentan übrigens nichtmal noch, objektiv zu argumentieren. Ich sags frei aus meinem Herzen, so böse das klingen mag: Ich fühl mich angewidert, bin ein wenig fassungslos und ein wenig enttäuscht vom Wesen mancher Menschen, daher ist von meiner Seite auch mit keiner Antwort mehr zu rechnen. Nochmal kurz: Du sagst, es wird nicht "fair entlohnt". Hast du Essen? Hast du eine Wohnung? Wirst du im Krankenhaus behandelt, wenn du am abkratzen bist? Dann ist es angemessen. Wenn ich mit knapp 400 EUR diese Grundbedürfnisse stillen kann, können es andere (Alleinstehende) auch, wenn man sich mal an seinen beiden Eiern in der Hose packt.

Du fragst dich, was mit dem Sozialversicherungssystem nicht stimmt? Guck ma in den Spiegel.
 
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Dieser Paragraph zeigt doch, was falsch läuft. "Ich könnte arbeiten, hab aber kein Bock. Außerdem muss ich ja nicht." Du nutzt dieses System freimütig aus, ohne es wirklich zu benötigen, und das auf Kosten derer, die Hilfe verdienen und wirklich nötig haben. Und so ein asoziales (und zwar im echten, eigentlichen und nicht polemischen Wortsinne) Verhalten widert mich an - mehr noch, wenn man dann noch beleidigt ist, weil das Geld, das man so bekommt, zu wenig ist.

Siehst, du interpretierst etwas rein, was nicht da ist.

Ist aber von mir auch frech, dass ich nicht mehr arbeiten will und ich mich nicht mal mehr arbeitssuchend melden muss und trotzdem Geschenke vom Staat bekomme, wofür du noch aufzukommen hast.

Ganz böse, verdammt böse. Ich gehe aber nicht nach Somalia.

Denn ich habe eine Odyssee mit Krankheit hinter mir und mit Rumgeschubse auf dem Arbeitsmarkt, kann mir sehr wohl ein Urteil über das ganze System erlauben und bin heute froh quasi daraus zu sein. Und was ich heute bekomme, habe ich erwirtschaftet, wo du noch schön auch in die Rentenversicherung einzahlen darfst. Also in deinen Augen, lebe ich auch von einem Geschenk unseres Staates.

Und genau dabei kommt mir die Galle und dann wünsche ich dir das gleiche durchleben, was ich durch gemacht habe und dazu einen Sprücheklopper wie du. Ich wünsche es dir aus vollem Herzen.

Und nun schreibe ja nicht, ja, für dich ist ja auch das System gedacht ......... wage dir es nicht, da ich ja in deinen Augen asozial bin.

gibt es jawohl nicht!
 
Siehst, du interpretierst etwas rein, was nicht da ist.

Ist aber von mir auch frech, dass ich nicht mehr arbeiten will und ich mich nicht mal mehr arbeitssuchend melden muss und trotzdem Geschenke vom Staat bekomme, wofür du noch aufzukommen hast.

Ganz böse, verdammt böse. Ich gehe aber nicht nach Somalia.

Denn ich habe eine Odyssee mit Krankheit hinter mir und mit Rumgeschubse auf dem Arbeitsmarkt, kann mir sehr wohl ein Urteil über das ganze System erlauben und bin heute froh quasi daraus zu sein. Und was ich heute bekomme, habe ich erwirtschaftet, wo du noch schön auch in die Rentenversicherung einzahlen darfst. Also in deinen Augen, lebe ich auch von einem Geschenk unseres Staates.

Und genau dabei kommt mir die Galle und dann wünsche ich dir das gleiche durchleben, was ich durch gemacht habe und dazu einen Sprücheklopper wie du. Ich wünsche es dir aus vollem Herzen.

Und nun schreibe ja nicht, ja, für dich ist ja auch das System gedacht ......... wage dir es nicht, da ich ja in deinen Augen asozial bin.

gibt es jawohl nicht!

bisher kam tarbagan wohl fuer nichts auf... zumindest lebt er ja von knapp 400 euro neben dem studium, da werden wohl nicht viele beitraege faellig geworden sein, das unileben ist ein schwer zu ertragenes geschenk, aber er dankt es mit noten im oberen drittel... so asozial wie du, als arbeitstier wird er nie werden
wie lange studierst eigentlich schon tarbagan... bist ja hier seit jahre recht aktiv ( vielleicht auch nicht, ich habe ja staendig pausen zwischendurch, aber du bist aus meiner perspektive immer hier) denke mal das ist deine verpflichtung dem staat gegenueber, den whiteknights klarzumachen, dass sie alle ganz boese sind, in luftschloessern leben und nur ueber alles meckern statt mal die realitaet in somalia kennenzulernen
ich denk mal du bist ueber dreissig... hoffentlich bist bald fertig damit du dann noch 40 jahre steuern zahlen kannst..... sonst wirds schwer mit dem geschenke zurueckgeben....
 
bisher kam tarbagan wohl fuer nichts auf... zumindest lebt er ja von knapp 400 euro neben dem studium, da werden wohl nicht viele beitraege faellig geworden sein, das unileben ist ein schwer zu ertragenes geschenk, aber er dankt es mit noten im oberen drittel... so asozial wie du, als arbeitstier wird er nie werden
wie lange studierst eigentlich schon tarbagan... bist ja hier seit jahre recht aktiv ( vielleicht auch nicht, ich habe ja staendig pausen zwischendurch, aber du bist aus meiner perspektive immer hier) denke mal das ist deine verpflichtung dem staat gegenueber, den whiteknights klarzumachen, dass sie alle ganz boese sind, in luftschloessern leben und nur ueber alles meckern statt mal die realitaet in somalia kennenzulernen
ich denk mal du bist ueber dreissig... hoffentlich bist bald fertig damit du dann noch 40 jahre steuern zahlen kannst..... sonst wirds schwer mit dem geschenke zurueckgeben....

well, bist du nicht..... seit jahren aktiv... aber naja, die eigene wahrheit wird eben gern zurechtgerueckt.. sry
 
Antwort auf: https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=3678918&postcount=368

Morgen Cleopatra

Mit "Durchschnittskind" meine ich , dass Eltern nicht meinen sollten, dass
das Kind keine Videospiele braucht, keine Markenklamotten, oder keine Kinderserien schauen soll. Einen Jungen z.B: sollte man auch durchaus in einen Fußballklub (oder wenn der das gar nicht mag in einen anderen Sportklub) schicken. Zwar behaupten Kinder von solchen Eltern dann oft auch tatsächlich, dass sie das alles nicht interessiert, aber ich habe dann später zumindest teilweise (übertrieben habe ich es auch nicht) auch Markenklamotten getragen (hauptsächlich typische Sportklamotten, ein Rap-Fan war ich ja nicht), habe gerne Fußball gespielt , habe normales Fernsehprogramm geschaut (auch wenn mich der TV mittlerweile ankotzt :D) und natürlich auch Videospiele, auch wenn ich eben vor der Pubertät durch Einreden (und Ausreden) der Eltern gemeint habe, dass mich das alles nicht interessiert. Kinder richten sich oft nach den Eltern. Wer will denn auch schon was tun oder haben, was angeblich dumm, schlecht für einen oder gar dämonisch ist?! Außerdem will man ja auch die Anerkennung der Eltern.

Zitat: Das lässt sich nicht immer so einfach beeinflussen. Wenn sie schlechter sind, sind sich schlechter. Dafür sind sie vielleicht woanders besser. Die Individualität der Menschen ist gross.


Ich wollte damit nur sagen, dass Schule natürlich auch wichtig ist. Es ist aber nicht alles. Soziale Kompetenz ist ebenso wichtig oder sogar wichtiger. Gesunde Ernährung wohl auch (wobei man dem Kind auch wieder nicht erzählen muss, dass es keine Süßigkeiten bei anderen essen darf (das würde jemanden wieder zum Alien machen, ja, selbst solche Ideen gab es bei uns) usw. Eltern sollten keine Fachidioten oder Sonderlinge "heranzüchten", auch wenn man natürlich spezielle Interessen fördern kann.
Das muss sich nicht auf Schule beschränken, es ist genauso falsch, wenn man das Kind die ganze Zeit Tennis oder Musik spielen lässt. Auch sollte man natürlich nicht alles verbieten oder ausreden.

Zitat:Was ist normal? Es gibt hochbegabte Kinder, die speziell gefördert werden müssen, weil es in einer "normalen" Klasse einfach nicht geht, weil sie darin psychisch zugrunde gehen.


Ich glaube, dass daran in den meisten Fällen die Eltern schuld sind, die darauf bestehen aus ihrem Kind was spezielles zu machen, egal ob es wirklich so ist oder nicht. Viele Eltern glauben, dass ihre Kinder hochbegabt sind, auch wenn es oft gar nicht so ist. Ich war als Kind sehr gut in der Schule, aber hauptsächlich auch deshalb, weil meine Interessen von zuhause aus darauf beschränkt wurden. Dafür konnte ich keinen Ball fangen usw. Ich sage auch nicht, dass ich nun dumm bin, aber es gibt eigentlich keinen Grund anzunehmen, dass ich schlauer bin als meine Eltern. Für das Studium hätte es wie bei meiner Mutter (die ist Lehrerin) auch reichen können (mein Vater ist auch nicht dummer, der kommt halt von einer kleinen Mittelmeerinsel, wo er halt lieber Fußball gespielt hat, statt in die schlechte Schule zu gehen), wenn ich aufgrund der ganzen Vorkommnisse keine psychischen Probleme gehabt hätte, aber ein Genie bin ich genausowenig wie meine Eltern.

Zitat:Es gibt gute Leher, die sowas auffangen und dagegen steuern können.


Lehrer können da eigentlich wenig bis gar nichts machen. "Schleimer" (Schüler die mit Lehrern gut zurecht kommen) sind sogar noch unbeliebter. Außerdem hat es ein Lehrer mit 25 (oder mehr) Kindern zu tun, und muss in der Hauptsache einen Unterricht durchführen (trotz Störern). Klar sollten Lehrer da teilweise mehr machen als sie tun. Nur kann ein Lehrer bestenfalls offensichtliches Mobbing verhindern (und auch nur wenn er in der Nähe ist). In Wirklichkeit sind halt Eltern gefordert (siehe oben), und natürlich auch der Schüler selbst. Es hilft auch nicht unbedingt, wenn Eltern einseitig die anderen Kinder verurteilen und gar nichts dafür tun, dass sich das eigene Kind integriert (ich habe ja selbst auch nicht alles richtig gemacht). Und da kann es durchaus auch sinnvoll sein einen Kinderpsychologen aufzusuchen. Es geht nicht darum Mobbing zu rechtfertigen, aber meistens ist es so, dass Außenseiter wirklich auch viel falsch machen, oder von ihren Eltern so erzogen werden, dass sie alles falsch machen. Da geht es nicht um die zum Teil überstrapazierte Schuldfrage, sondern darum, dass das Kind lernt wie es sich bei anderen verhalten soll. Das habe ich ja dann später zum Teil auch noch hinbekommen, weil ich alles mögliche hinterfragt habe in der Pubertät.
Wenn es wirklich eine unmögliche Klasse ist, dann mag auch ein Klassen- oder Schulwechsel angebracht sein (als neuer Schüler hat man es auch nicht so leicht in einer Klasse, aber wenn man jetzt in der alten gar keine Freunde hatte, dann ist das immer noch die bessere Idee)

LG PsiSnake
 
bisher kam tarbagan wohl fuer nichts auf... zumindest lebt er ja von knapp 400 euro neben dem studium, da werden wohl nicht viele beitraege faellig geworden sein, das unileben ist ein schwer zu ertragenes geschenk, aber er dankt es mit noten im oberen drittel... so asozial wie du, als arbeitstier wird er nie werden
wie lange studierst eigentlich schon tarbagan... bist ja hier seit jahre recht aktiv ( vielleicht auch nicht, ich habe ja staendig pausen zwischendurch, aber du bist aus meiner perspektive immer hier) denke mal das ist deine verpflichtung dem staat gegenueber, den whiteknights klarzumachen, dass sie alle ganz boese sind, in luftschloessern leben und nur ueber alles meckern statt mal die realitaet in somalia kennenzulernen
ich denk mal du bist ueber dreissig... hoffentlich bist bald fertig damit du dann noch 40 jahre steuern zahlen kannst..... sonst wirds schwer mit dem geschenke zurueckgeben....

Ihm, Tabargan und auch Duckface (erinnert mich so wieder an jemanden), kann man nicht einmal einen Vorwurf machen, denn wir sind hier beim passenden Thema, es hat hier das Schulsystem versagt, bzw. genau das für den Staat passende erzogen. Und die müssen durch Selbsterfahren mal dazulernen, was man ihnen nur wünschen kann.

Man kann auch nicht erwarten, dass sie es vom Alter her verstehen, dass man 2004/2005 einfach hier in DE etwas auf Eis gelegt hat, was vorher dazu gehörte. Wer arbeitslos war, oder schwer vermittelbar war, bezog Arbeitslosengeld, oder auch Arbeitslosenhilfe. Rechtliche Ansprüche aufgrund von Beitragszahlungen. Die Beitragszahlungen hat man beibehalten, aber das System umbenannt, wodurch die Arbeitslosen zu asozialen faulen Hartzern mutierten, obwohl es die gleichen Menschen sind, wie vorher, sie haben keine Arbeit, bekommen keine Arbeit, oder sind schwer vermittelbar. Dafür stellen sie Anträge und werden überprüft und wer etwas ablehnt, wird sanktioniert. Übrigens schlimmer geworden, als vor 2005.

Tja, und trotzdem sind es faule Säcke, nur weil eine Hetze wunderbar geklappt hat, denn es ist alles das Alte, die haben einfach nur keine Arbeit. Was sich geändert hat, es haben auch die Anspruch, die nie in diesem System eingezahlt haben, ab dem 15. Lebensjahr. Weil man Sozialgeld, ALG II (ehemals Arbeitslosenhilfe) und Grundsicherung eben wunderbar vermengt hat.

Es wäre so ähnlich, wenn man nun die Rente einfach umstellen würde in generelle Grundsicherung, Beitragszahlungen aber weiterlaufen lässt und im gesamten auf die Rentner als Bösewichte und Abzocker einschlagen würde.

Tja, aber genau das, soll ja nicht mehr bemerkt werden, man wird halt merk(el)resistent.

Er hat auch Recht, auch hier in DE gibt es billige Wohnungen, in den neuen Bundesländern, 80 Euro kalt für 50 qm. Nur halt nicht in Großstädten, da kann der Maximalsatz für eine Person bei 424 Euro warm liegen, wofür es dann nicht einmal ausreichend Wohnraum gibt. Tja, aber da machen wir es uns doch einfach, gibt billigen Wohnraum, begrenzen wir die Leistungen. Übrigens eine FDP-Hetze, die wollten Hartz4 Sätze inkl. Wohnraumkosten begrenzen. Wird aber ein Punkt bei übersehen, Hartzer verschwindet dahin, wo es billig ist, wo gleichzeitig aber jetzt schon die meisten Arbeitslosen sitzen.
Übrigens irgendwie sogar genial gedacht, hat man sie endlich ins Ghetto abgeschoben, um noch ungenierter einschlagen zu können. Auf der Basis, die wollen ja nicht, ziehen extra dahin, wo es schon so viele Arbeitslose gibt.

Tja, irgendwie hirnlos, wenn man mal drüber nachdenken würde und komisch, es wird so aber genau agiert, auch hier im Thread. Was natürlich auch an unserem Schulsystem liegen könnte, nachdenken unerwünscht, nur eintrichtern.

Mich wundert es nicht mehr, denn spätestens mit der Frage, warum bei so vielen bestehenden Arbeitslosen noch die Arbeitszeit verlängert wird und jeder einzelne mehr derzeit arbeiten muss, kommen spätestens auch die ach so Gescheitesten ins Schlingern. Denn so ein Vorgehen führt logischerweise noch zu mehr Arbeitslosen und kann sich ein System nur erlauben, wenn Vollbeschäftigung vorliegt.
Und das versteht spätestens jeder Schlaumeier, warum nur, weil es so einfach ist, zu verstehen.

Nur bei älteren müsste man sich denn wundern ..... aber da könnte der Spruch ja greifen ...... nichts dazugelernt.

Man braucht halt anscheinend die Prügelknaben zur eigenen Selbstbestätigung seines Daseins.
 
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Und hier kommt das Problem: ANSPRUCHSdenken. Denn "ich habe einen Anspruch auf ...!". Scheißgelaber.

Ich bin absolut für einen sozialen Staat. Ich finde, der Staat hat die absolute und abdingbare Pflicht, jeden Menschen zu schützen und zu erhalten, der dazu selbst nicht in der Lage ist. Behinderte, Geistig Beschränkte, Kranke, Alte, usw. Aber dann kommen Menschen wie du, und sie sagen: "Nur so anmerke, ich nehme aber keine Arbeit mehr an, vielleicht, wenn ich Lust hätte. Auch nach Streben nach oben, kein Bock mehr. Denn wenn du was hast, musste nur für die Unkosten rackern, oder muss Angst haben, daß man dir was wegnimmt. Nööö Danke, brauche ich nicht mehr."

Dieser Paragraph zeigt doch, was falsch läuft. "Ich könnte arbeiten, hab aber kein Bock. Außerdem muss ich ja nicht." Du nutzt dieses System freimütig aus, ohne es wirklich zu benötigen, und das auf Kosten derer, die Hilfe verdienen und wirklich nötig haben. Und so ein asoziales (und zwar im echten, eigentlichen und nicht polemischen Wortsinne) Verhalten widert mich an - mehr noch, wenn man dann noch beleidigt ist, weil das Geld, das man so bekommt, zu wenig ist.
Begründet wird das ganze mit "Erfahrung". Stell dir vor; ich bin jung. Ziemlich jung. Und ich hab Erfahrungen gemacht - machen müssen - sehr viele Erfahrungen. Schlechte. Auch mit der Staatsgewalt. Unfreiwillig und in jungen Jahren.
Ich hab mir deshalb nicht angeschissen, sondern Konsequenzen gezogen; das Zeug, das ich esse, hat irgendwer produziert. Die Wohnung, in der ich lebe, hat jemand gebaut. Von nix kommt nix. Ich bin nicht davon ausgegangen, dass ich irgendeinen Anspruch von der Gesellschaft hätte, ohne was zurückzugeben, einfach weil meine Mama mich aus sich rausgepresst hat - solche Ansprüche stehen nur denen zu, die vom Schicksal selbst genügend gefickt wurden (körperlich schwer Behinderte etc, siehe oben). Ich hab meine Matura gemacht, danach mein Studium begonnen, vor kurzem bin ich nach Deutschland ausgewandert, verdien nebenher das Geld, das ich noch brauche neben dem, was ich vom Staat dank Familienbeihilfe krieg. Und ich lebe trotz einfacher Verhältnisse gut und zufrieden - weil ich weiß, was ich mir leisten kann und was nicht.

Ich versuch momentan übrigens nichtmal noch, objektiv zu argumentieren. Ich sags frei aus meinem Herzen, so böse das klingen mag: Ich fühl mich angewidert, bin ein wenig fassungslos und ein wenig enttäuscht vom Wesen mancher Menschen, daher ist von meiner Seite auch mit keiner Antwort mehr zu rechnen. Nochmal kurz: Du sagst, es wird nicht "fair entlohnt". Hast du Essen? Hast du eine Wohnung? Wirst du im Krankenhaus behandelt, wenn du am abkratzen bist? Dann ist es angemessen. Wenn ich mit knapp 400 EUR diese Grundbedürfnisse stillen kann, können es andere (Alleinstehende) auch, wenn man sich mal an seinen beiden Eiern in der Hose packt.

Du fragst dich, was mit dem Sozialversicherungssystem nicht stimmt? Guck ma in den Spiegel.

:thumbup: Genau so sehe ich das auch.

Und wer nicht bereit ist Verantwortung für sein Leben selbst zu übernehmen und nur auf den Staat und dessen "Wohltaten" wartet ist für mich ein Schmarotzer.

Ändern könnte sich nur was, wenn mehr Menschen wie Tarbagan denken würden.

Mit Anspruchsdenken, Erwartungshaltung, Gejammere (ach wie ungerecht ist doch alles) kann niemand Veränderung bewirken.
 
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