Schulsystem erschafft Durchschnittsmenschen.

  • Ersteller Ersteller Farid
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Die Frage ist, wo soll das Material denn herkommen wenn es kein Billiglohnarbeiter produziert hat? Wie will der Arzt denn eine OP durchführen, wenn er die Werkzeuge nicht hat? Wie und von was will er sich ernähren, wenn keiner Ihm Essen bringt? Wo solllen die Kartoffeln herkommen die er zum Leben braucht?
Das ist doch völlig irrelevant für die Frage. Dein Aussage war: Jeder trägt gleich viel bei. Das stimmt aber einfach nicht - denn sonst müsste man für manche Berufe nicht 10 Jahre lang ausgebildet werden und für andere nur 3 Jahre.

Natürlich kann ein Chirurg kein so schönes Haus bauen wie jemand, der das gelernt hat. Das ist aber nicht die Frage. Die Frage ist:
Würdest du lieber in einem Haus, das von einem Arzt gebaut wurde, von einem Arzt operiert werden?
Oder würdest du lieber in einem Haus, das von einem Bauarbeiter gebaut wurde, von einem Bauarbeiter operiert werden?

Oder, um diese Frage unnötig auszuweiten:
Würdest du lieber in einem Haus, das von einem Arzt gebaut wurde mit Essen versorgt werden, das der Arzt im Garten angebaut hat und vom Arzt operiert werden?
Oder würdest du lieber in einem Haus, das von einem Bauern gebaut wurde mit Essen versorgt werden, das der Bauer angebaut hat und vom Bauer operiert werden?
Oder würdest du lieber in einem Haus, das von einem Bauarbeiter gebaut wurde mit Essen versorgt werden, das der Bauarbeiter angebaut hat und vom Bauarbeiter operiert werden?

Welche Option ist dir die liebste?
 
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Tja, wenn das Problem eh nicht an den Kosten der Bildung liegt, worin liegt dann der Sinn, Bildung kostenfrei zu machen, wenn dadurch die Qualität für ALLE sinkt, wie von mir beschrieben?

Wenn man das Schulsystem dementsprechend anpasst, so wie ich es alternativ auch schon beschrieben habe, dann steigt das Niveau und sinkt es nicht.
Was hat hohes Niveau mit Geld zu tun?
Jeder sollte, unabhängig von wo er kommt und welche Eltern er hat, die gleichen Vorraussetzungen haben.
Da sollte den Steuerzahler die Bildung das wichtigste sein.
Schliesslich geht es um unser aller Zukunft.
Und ich habe keine Voruteile gegenüber Ärzten, nur dementsprechend Erfahrungen.
Aber ich würde auch nie verlangen, das ein Arzt technisch gut drauf sein muss.
Dafür gibts eben Techniker.
Shido schreibt, dieses schon richtig.
Wer stellt den Werkzeuge her?
Und ich werde lieber in einem Haus, das ein Profi(Bauarbeiter) gebaut hat lieber notoperiert als, in einem Haus das ein Arzt gebaut hat.
Genauso werde ich lieber von einem Arzt operiert als von einem Bauarbeiter.
Deswegen sollte man sich ja in einem neuen System auf die Stärken und nicht auf die Schwächen konzentrieren.
Dann hat man in allen Bereichen, nur talentierte Profis.
 
Wenn man das Schulsystem dementsprechend anpasst, so wie ich es alternativ auch schon beschrieben habe, dann steigt das Niveau und sinkt es nicht.
Was hat hohes Niveau mit Geld zu tun?
Dass die Unis Geld brauchen, um Bücher für die Bib zu kaufen, Übungen für die Studenten bereit zu stellen, Leute zu bezahlen, die Prüfungen durchführen und auswerten, usw usf.

Und dieses Geld FEHLT. Und der Staat kanns ned zahlen, und will den Unis gleichzeitig verbieten, es selbst einzufordern. Also woher die Kohle?
Probleme lösen, wenn man sich keine Gedanken darüber machen muss, woher die Ressourcen dafür kommen ist keine große Kunst. "Ich gebe jedem Menschen auf der Welt unendlich viel Essen und eine riesige Wohnung und wir haben alle Probleme gelöst." <- ist das der große Masterplan gegen die Ungerechtigkeit auf der Welt? Nein. Grundprinzip der Wirtschaft: Wir leben auf einem Planeten mit beschränkten Ressourcen. Hätten wir unendlich viele Ressourcen, würden wir keine Wirtschaft benötigen. Wir könnten jedem Menschen alle Wünsche erfüllen, jedem Kind einen Privatlehrer mit eigens ausgearbeitetem Bildungsplan bieten - aber leider ist das nicht der Fall.
 
Das ist doch völlig irrelevant für die Frage. Dein Aussage war: Jeder trägt gleich viel bei. Das stimmt aber einfach nicht - denn sonst müsste man für manche Berufe nicht 10 Jahre lang ausgebildet werden und für andere nur 3 Jahre.

was du nicht erkennen willst ist, das während Studierte Ihr Hirn mit Wissen vollstopfen, andere schon Ihren Rücken krum und buckelig gearbeitet haben.
........ ist ja nicht so als wenn die nichts machen würden...

Natürlich kann ein Chirurg kein so schönes Haus bauen wie jemand, der das gelernt hat. Das ist aber nicht die Frage. Die Frage ist:
Würdest du lieber in einem Haus, das von einem Arzt gebaut wurde, von einem Arzt operiert werden?
Oder würdest du lieber in einem Haus, das von einem Bauarbeiter gebaut wurde, von einem Bauarbeiter operiert werden?

Oder, um diese Frage unnötig auszuweiten:
Würdest du lieber in einem Haus, das von einem Arzt gebaut wurde mit Essen versorgt werden, das der Arzt im Garten angebaut hat und vom Arzt operiert werden?
Oder würdest du lieber in einem Haus, das von einem Bauern gebaut wurde mit Essen versorgt werden, das der Bauer angebaut hat und vom Bauer operiert werden?
Oder würdest du lieber in einem Haus, das von einem Bauarbeiter gebaut wurde mit Essen versorgt werden, das der Bauarbeiter angebaut hat und vom Bauarbeiter operiert werden?

Welche Option ist dir die liebste?

Du machst so als wenn jeder Arzt ein Alleskönner wäre und gehst meiner Argumentation geschickt aus dem Weg.

Es geht darum das ein Arzt ohne, Werkzeuge und Strom nichts machen kann. Jeder hat mit seinen skills eine unentberliche Aufgabe in der Gesellschaft und wir sind alle von einander abhängig. Ein Arzt kann keinen eigenen Garten haben, wenn der Klemptner Ihm keine Leitung gelegt hat, verstehst du?
 
Und ich werde lieber in einem Haus, das ein Profi(Bauarbeiter) gebaut hat lieber notoperiert als, in einem Haus das ein Arzt gebaut hat.
Genauso werde ich lieber von einem Arzt operiert als von einem Bauarbeiter.
Deswegen sollte man sich ja in einem neuen System auf die Stärken und nicht auf die Schwächen konzentrieren.
Dann hat man in allen Bereichen, nur talentierte Profis.

:thumbup:
 
Und dieses Geld FEHLT. Wir leben auf einem Planeten mit beschränkten Ressourcen. Hätten wir unendlich viele Ressourcen, würden wir keine Wirtschaft benötigen. Wir könnten jedem Menschen alle Wünsche erfüllen, jedem Kind einen Privatlehrer mit eigens ausgearbeitetem Bildungsplan bieten - aber leider ist das nicht der Fall.


Das ist Unsinn. Unsere Ressourcen werden verschwendet in Geräte die mit Absicht eine geringe Lebensdauer haben und von Gerneration zu Generation auch nicht mehr kompartibel sind.......
 
Du machst so als wenn jeder Arzt ein Alleskönner wäre und gehst meiner Argumentation geschickt aus dem Weg.

Ich halte es nicht für möglich, alle Erwerbstätigkeiten identisch finanziell zu entlohnen. Dadurch gingen monetäre Anreize zum Teil komplett verloren. Wie viele Menschen würden denn zum Beispiel ein viele Jahre und einen hohen Lernaufwand einforderndes Studium absolvieren, um anschließend im Beruf genauso viel zu verdienen wie ein einfacher Straßenkehrer, der vielleicht nicht einmal eine dreijährige Ausbildung beendet hat? Auch setzt ein universitäres Studium eine Hochschulreife voraus, welcher man für viele Ausbildungsberufe ebenfalls nicht bedarf.

Leute, die mit 15 oder 16 die Schule verlassen, können nach ihrem Haupt- oder Realschulabschluss sofort ein reguläres Einkommen verdienen durch ihre Lehre. Nach drei Jahren können sie sich dann in einem festen Beruf etablieren und höhere Summen erwirtschaften. Wer jedoch Facharzt wird, muss zunächst einmal bis 18 oder 19 die Schule besuchen. Anschließend muss er sechs bis sieben Jahre Medizin studieren, um danach seine Facharztspezialisierung anzutreten, die ebenfalls noch einmal ein paar Jahre in Anspruch nimmt. Vielleicht kann er dann mit etwa 30 Jahren einmal eigenes Geld verdienen und beruflich ankommen.

Angesichts dieser Tatsache empfinde ich es nicht unbedingt als leistungsgerecht, alle Berufe mit dem gleichen Gehalt zu würdigen.
 
Dass die Unis Geld brauchen, um Bücher für die Bib zu kaufen, Übungen für die Studenten bereit zu stellen, Leute zu bezahlen, die Prüfungen durchführen und auswerten, usw usf.

Und dieses Geld FEHLT. Und der Staat kanns ned zahlen, und will den Unis gleichzeitig verbieten, es selbst einzufordern. Also woher die Kohle?
Probleme lösen, wenn man sich keine Gedanken darüber machen muss, woher die Ressourcen dafür kommen ist keine große Kunst. "Ich gebe jedem Menschen auf der Welt unendlich viel Essen und eine riesige Wohnung und wir haben alle Probleme gelöst." <- ist das der große Masterplan gegen die Ungerechtigkeit auf der Welt? Nein. Grundprinzip der Wirtschaft: Wir leben auf einem Planeten mit beschränkten Ressourcen. Hätten wir unendlich viele Ressourcen, würden wir keine Wirtschaft benötigen. Wir könnten jedem Menschen alle Wünsche erfüllen, jedem Kind einen Privatlehrer mit eigens ausgearbeitetem Bildungsplan bieten - aber leider ist das nicht der Fall.

Wenn wir unser Wirtschaftsystem umstellen und das beginnt eben bei einem neuen Bildungssystem können wir uns gute und gerechte Bildung für jeden, absolut für jeden leisten.
Man muss es nur wollen.
So wie jetzt unser System läuft, gebe ich dir recht, da es völlig ungerecht ist bleibt kaum Geld für Bildung.
Aber mit guter Bildung für jeden und für jeden die nötige soziale Unterstützung würden wir nach einer kurzen Phase der Umstellung auch eine erfolgreichere Wirtschaft haben.
Wir müssen nur die nötigen Schritte dazu einleiten.
Geld das durch dunkle Kanäle einfach verschwindet gibts mehr als genug, gestüzt durch unser aktuelles Wirtschaftssystem.
Glaub mir, wir hätten genug Geld für kostenlose Bildung die auch ein hohes Niveau hat, für einfach alle Menschen.
Der Wille muss nur dafür da sein.
 
was du nicht erkennen willst ist, das während Studierte Ihr Hirn mit Wissen vollstopfen, andere schon Ihren Rücken krum und buckelig gearbeitet haben.
........ ist ja nicht so als wenn die nichts machen würden...



Du machst so als wenn jeder Arzt ein Alleskönner wäre und gehst meiner Argumentation geschickt aus dem Weg.
Nein, ich gehe deiner Argumentation gar nicht aus dem Weg, ich stelle sie auf die Probe: Was ist, wenn wir uns aussuchen könnten, ob wir lieber einen Arzt oder einen Bauarbeiter (oder Bauer, oder Juwelier, oder Staubsaugervertreter, oder Anwalt) da hätten?

Du sagst: alle tragen das gleiche bei. Wenn das wirklich richtig wäre, würde das bedeuten, dass keine der drei Optionen besser als die andere wäre. Dass du würfeln könntest, weil es dir egal ist - denn wenn alle Bauarbeiter weg wären wäre das genauso wie wenn alle Ärzte weg wären oder wenn alle Bauern weg wären. Und da liegt der Haken - das stimmt nicht.

Denn ich für meinen Teil - das sage ich ganz offen - lasse mich lieber in einem von einem Amateur gebauten Häuschen von einem Profi operieren, als in einem von einem Profi gebauten Häuschen von einem Amateur operiert zu werden. Das ist der Knackpunkt. Du kannst behaupten, dass du dich auch von einem Bauarbeiter operieren lassen würdest, wenn du die Wahl hast - aber tut mir Leid, das würde ich dir nicht glauben.
 
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Ich halte es nicht für möglich, alle Erwerbstätigkeiten identisch finanziell zu entlohnen. Dadurch gingen monetäre Anreize zum Teil komplett verloren. Wie viele Menschen würden denn zum Beispiel ein viele Jahre und einen hohen Lernaufwand einforderndes Studium absolvieren, um anschließend im Beruf genauso viel zu verdienen wie ein einfacher Straßenkehrer, der vielleicht nicht einmal eine dreijährige Ausbildung beendet hat? Auch setzt ein universitäres Studium eine Hochschulreife voraus, welcher man für viele Ausbildungsberufe ebenfalls nicht bedarf.

Leute, die mit 15 oder 16 die Schule verlassen, können nach ihrem Haupt- oder Realschulabschluss sofort ein reguläres Einkommen verdienen durch ihre Lehre. Nach drei Jahren können sie sich dann in einem festen Beruf etablieren und höhere Summen erwirtschaften. Wer jedoch Facharzt wird, muss zunächst einmal bis 18 oder 19 die Schule besuchen. Anschließend muss er sechs bis sieben Jahre Medizin studieren, um danach seine Facharztspezialisierung anzutreten, die ebenfalls noch einmal ein paar Jahre in Anspruch nimmt. Vielleicht kann er dann mit etwa 30 Jahren einmal eigenes Geld verdienen und beruflich ankommen.

Angesichts dieser Tatsache empfinde ich es nicht unbedingt als leistungsgerecht, alle Berufe mit dem gleichen Gehalt zu würdigen.

Geld wäre dann eben nicht mehr der wichtigste Anreiz, sondern eben Vorliebe.
Es gibt genügende Ärzte die den Beruf nicht ausüben weil sie viel Geld dafür bekommen.
Dann wären sie eher Manager geworden.
Die verdienen ungleich mehr als irgendein Arzt.
Wir würden das machen, und zwar alle, was uns wirklich Spass macht.
Viele Jobs wie zum Beispiel Strassenkehrer, machen manche Leute wiklich gerne. Ist wiklich so.
Viele würden das aber nie tun, obwohl sie es wirklich mit Freude tun würden, nur weil sie dabei relativ wenig verdienen.
Wir sind alle verschieden.
Deswegen haben wir alle verschiedene Vorlieben.
Und so würde jeder Job erledigt werden, eben von Leute die dieses gerne tun, ganz einfach weil sie die nötigen Vorraussetzungen dafür bringen.
Und diese von Kind an gefördert wurden.
Es soll sogar Kanalarbeiter geben, die diesen Job wirklich gerne machen.
 
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