Schulsystem erschafft Durchschnittsmenschen.

  • Ersteller Ersteller Farid
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Kostenlos hat jede Bildung in unserer modernen Gesellschaft zu sein.
Sonst kommen wieder nur die in den Genuss die Eltern haben die Geld haben.
Kinder aus sozial schwächeren Familien hätten dann wieder das Nachsehen.

Genau so ist das.
Und so lange das nicht statt findet, bleibt die Welt in der Trennung.
 
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Genau so ist das.
Und so lange das nicht statt findet, bleibt die Welt in der Trennung.

Wobei dann, finde ich, - und sorry, daß ich das so sage - zu klären ist, ob überhaupt die Kinder dummer Eltern klug werden können.

Man sagt ja auch: was Hans nicht lernt, lernt Hänschen nimmermehr.

Und wo z.B. keine Aufmerksamkeit auf Positives und die Kraft der Gestaltung - also letztlich die Schöpferkraft des Menschen - vorgelebt wird, da wirst Du auch nicht ernten, was Du säen könntest. Sondern Du wirst stets Vorlieb nehmen müssen mit dem, was auf Feld und Wiese wächst.

Und ich denke, daß ein Schulsystem lernen muß, mit dieser Unterschiedlichkeit der Menschen umzugehen und einen Einheitsbrei wird der Mensch nicht hergeben. Er ist ein Individuum, oder dumm wie ein Endiviensalat: äussere schale, holzige Blätter, die nur von aussen abgeschält werden könnten, falls jemand überhaupt Interesse an dem Kern entwickelt.

lg
 
Wobei dann, finde ich, - und sorry, daß ich das so sage - zu klären ist, ob überhaupt die Kinder dummer Eltern klug werden können.

Man sagt ja auch: was Hans nicht lernt, lernt Hänschen nimmermehr.

Und wo z.B. keine Aufmerksamkeit auf Positives und die Kraft der Gestaltung - also letztlich die Schöpferkraft des Menschen - vorgelebt wird, da wirst Du auch nicht ernten, was Du säen könntest. Sondern Du wirst stets Vorlieb nehmen müssen mit dem, was auf Feld und Wiese wächst.

Und ich denke, daß ein Schulsystem lernen muß, mit dieser Unterschiedlichkeit der Menschen umzugehen und einen Einheitsbrei wird der Mensch nicht hergeben. Er ist ein Individuum, oder dumm wie ein Endiviensalat: äussere schale, holzige Blätter, die nur von aussen abgeschält werden könnten, falls jemand überhaupt Interesse an dem Kern entwickelt.

lg

:)

Naja, ich habe schon genug meine Erfahrungen gesammelt..

meine beiden Töchter haben einen Auslandsjahr in Canada gemacht und zwar in der Gegend, wo sehr viel Urbevölkerung lebt, die nicht mal ihre Schreibschrift kennt...

Und dann meine Töchter aus DE, wo sie so viel auf Leistung Wert legen müssten... (beide auch schon Musikkonsrvatorium besucht und Mittelstufe erreicht haben) und plötzlich unter Indianer landen...hat am Anfang schwer gatan...doch heute haben sie so viel Wissen und Erfahrungen wie anderen Kinder in ihrem Leben nie haben dürften..

Sie beherrshcen nicht nur Englisch, sie beherrschen Drama, als Kunst(einer der Unterrichtsfach), sie beherrschen Psychologie (einer der Unterrichtsfach), und die jungste Toschter hat als Fach, IndianerKunst (Holzbearbeitung gewählt) und hat schon Schalen, Töpfer, Schachfiguren, CouchTisch, BilderRamen aus Holz selbst angefertigt und Jetzt ist sie dabei ihre eigene Geige zu bauen... (MontessorieSchule?)...Naja...jeder wird nach seiner Begabung gefragt und was er werden möchte...daran sollte seine weitere Enticklung liegen.....es gibt keine dummen Kinder....wie auch keine dummen Eltern.

Der Statt soll da eingreifen, bzw. private Iniziative.

LG
 
Das mag bei euch daran liegen, dass ihr einen französischsprachigen Landesteil habt. Hier in D braucht man lediglich eine "2. Fremdsprache" und die ist, wenn man Franz nicht möchte meist Latein oder an manchen Schulen evtl. auch Spanisch. Die 2. Fremdsprache ist auch nicht zwingend Abi-Prüfungsfach (zumindest war es so, als meine Kids Abi gemacht haben). Das betrifft die neusprachlichen Schulen, wie es bei den humanistischen Gymnasien geregelt ist weiß ich nicht.

R.

wobei Latein jetzt auch nicht leichter als Französisch ist - wenn meine zweite Fremdsprache (Latein) für mich prüfungsrelevant gewesen wäre, hätte ich heute kein Abi.
Eigentlich, wenn ich ehrlich bin, hab ich mein Abi auch nur durch Mathe geschafft. In politischer Weltkunde (was ich belegen musste!) habe ich ziemlich arg versagt und diese Note nur mit der Mathe-Note ausgleichen können. Englisch war auch nicht viel besser, wenigstens hatte ich diese Prüfung (ganz knapp) bestanden.
Ich bin nämlich nicht sprachbegabt und die Lust, politische Zusammenhänge verstehen zu wollen, wurde mir in der Schule auch ausgetrieben (die kommt erst heute zurück).

Was mich an dem heutigen Schulsystem stört, ist die Tatsache, dass sehr vielen Kindern die Lust am Lernen und Begreifen sehr gründlich verdorben wird. Und sogar beim Sportunterricht regiert das Leistungsdenken, wodurch viele Menschen zu Sportmuffeln und Coach-Potatoes werden....ich find, das fördert nicht gerade die Volksgesundheit - und wenn ich bedenke, dass Leistungssport auch nicht wirklich gesund ist, im Gegensatz zum gesunden Mittelmaß, wo jeder Mensch selbst spüren darf, wieviel Leistung sein Körper bringen möchte, dann hat der Sportunterricht für viele Menschen eher schädliche Wirkung.
 
Wobei dann, finde ich, - und sorry, daß ich das so sage - zu klären ist, ob überhaupt die Kinder dummer Eltern klug werden können.

Man sagt ja auch: was Hans nicht lernt, lernt Hänschen nimmermehr.

Und wo z.B. keine Aufmerksamkeit auf Positives und die Kraft der Gestaltung - also letztlich die Schöpferkraft des Menschen - vorgelebt wird, da wirst Du auch nicht ernten, was Du säen könntest. Sondern Du wirst stets Vorlieb nehmen müssen mit dem, was auf Feld und Wiese wächst.

Und ich denke, daß ein Schulsystem lernen muß, mit dieser Unterschiedlichkeit der Menschen umzugehen und einen Einheitsbrei wird der Mensch nicht hergeben. Er ist ein Individuum, oder dumm wie ein Endiviensalat: äussere schale, holzige Blätter, die nur von aussen abgeschält werden könnten, falls jemand überhaupt Interesse an dem Kern entwickelt.

lg

Hier sprichst du Genetik an. Eine Intelligenzfrage.
Aber wer in einem sozial schwächeren Umfeld aufwächst hat meistens nicht die Möglichkeit sein volles Intellekt-bezogenes Potenzial zu entwickeln.
Und die Geschichte hat uns immer wieder gezeigt, dass nur weil deine Eltern dumm waren, es nicht automatisch heißt selber dumm zu sein.
Ausserdem müsste man dann auch den sozialen Hintergrund der Eltern erforschen.
Wer weiß schon wie deren Kindheit war. Und deren Eltern.
Manchmal und dafür sorgt unsere Gesellschaft, hängt es nicht mit Intelligenz zusammen, das man nichts aus sich macht.
Sondern oft mit Pech. Weil man nie die Möglichkeit dazu bekommen hat.
Und das aufgrund ungerechter Bildungssysteme. Die von Anfang an, die bevorzugen die aus einer sozial und finanziell gut positionierten Familie kommen.
Die besten Lehrer und Pädagogen findet man in Privatschulen.
Die kosten jedoch einiges an Geld.
Das heißt, einem Kind einer Familie die wenig Geld zur Verfügung hat, bleiben die besten Lehrer verwährt.
 
Wobei dann, finde ich, - und sorry, daß ich das so sage - zu klären ist, ob überhaupt die Kinder dummer Eltern klug werden können.

Man sagt ja auch: was Hans nicht lernt, lernt Hänschen nimmermehr.

lg

Ich bin für ein einheitliches Gehalt aller Berufssparten.

Jeder Mesnsch, ob Handwerker oder Kaufmann trägt einen Teil dazu bei, das das System überhaupt funktioniert und es sollte meiner Meinung nach gleich honoriert werden.
Durch solch eine Regelung wären Eltern auch nicht gezwungen, ihre Kinder (oft gegen deren Willen) in irgendeine Richting, nur des Geldes wegen zu puschen.
Meine Eltern wollten mir von Anfang an einen Krawattenjob einreden, haben mich auf ein Wirtschaftsinternat gesteckt in der Hoffung, das ich irgendwann mit einem guten Abschluß einen Job mit viel Kohle ausüben würde.
Das war totale Verschwendung, weil ich nie ein Kopf-Mensch war und eher etwas kreatives, handwerkliches künstlerisches machen wollte.
Heute bin ich glücklich, mit weniger Gelde das ausüben zu können wonach mein Herz schlägt.

lg
shido
 
Kostenlos hat jede Bildung in unserer modernen Gesellschaft zu sein.
Sonst kommen wieder nur die in den Genuss die Eltern haben die Geld haben.
Kinder aus sozial schwächeren Familien hätten dann wieder das Nachsehen.
Da muss ich vehement widersprechen. Dieses "Bildung muss kostenlos sein"-Gedöhns ist absoluter Schwachsinn. Ich als noch in der Ausbildung befindlicher sage: Bildung muss was kosten.

Es stimmt, was man sagt: Was nix kostet, is nix wert. Und genau dahin entwickelt sich das Ausbildungssystem. Ich hab jetzt absichtlich an ne Uni gewechselt, an der man Studiengebühren zahlt - und zahle mit Freude. An meinen alten Unis hab ich nix gezahlt. Ich finde es einfach eine Frechheit, dass die Unis in Österreich die Studiengebühren gestrichen wurden - denn fast niemandem tun diese paar hundert Euro pro Semester weh - und diejenigen, denens weh täte müssens eh nicht zahlen (in DE werden den BAföG'lern ja auch regelmäßig die Studiengebühren erlassen) - die Unis leiden aber extrem darunter, und daher auch die Studenten.

Das führte dann dazu, dass in Pharmazie an der Uni Wien die Laborplätze so begrenzt waren, dass die Anorganik-Prüfung (die man bestehen musste, um ins Labor zu kommen) so extrem schwer gestaltet und bewertet wurde, dass durchschnittlich nur 10% der Studenten pro Antritt durchkommen durften - denn für eine Erfolgsquote von 20% hat das Labor einfach nicht genug Plätze. Wie krass einzelne Studenten dann an dieser Prüfung verzweifelten brauch ich hoffentlich nicht darzulegen. Frag die mal, ob sie für ne leichtere Anorganik-Prüfung generell 300 Tacken im Semester blättern würden; ich bin sicher ein Großteil würde ja sagen. Die Anzahl der Erstsemestrigen zu beschränken (durch ne Zulassungsprüfung wie in Medizin) ist den Unis ja dank unserer beschissenen Bildungspolitik verboten.

Von der WU Wien brauch ich da gar nicht zu reden beginnen - die Prüfungen des ersten Semesters sind allesamt Multiple Choice, weil man die einfach nur durch den Scanner jagen muss und so Geld sparen kann. In den höheren Semestern sind die Plätze so knapp, dass einzelne Studenten teilweise ganze Semester aussetzen müssen, ganz einfach weil sie nicht zur Prüfung antreten können.

Die Übungen in Jus in Wien sind extrem voll - knapp unter 100 Studenten pro Übung. Hier in Bayern haben wir an meiner Uni durchschnittlich 30 Studenten pro Übung, oft weniger. Die Verhältnisse spiegeln sich auch in der Bib wider - ich find in unserer Bib sehr oft Bücher mit Fernleihvermerken - das heißt, unsere Uni borgt anderen Unis Bücher. Und zwar großen, bekannten Unis - und zwar im Großteil der Fälle Unis aus Bundesländern ohne Studiengebühren, hab ich festgestellt.

Dazu kommt natürlich die Zahl der Studenten - ohne Studiengebühren gibts nen Haufen "Schnorrerstudenten", die sich nur immatrikulieren lassen, um gratis durch Wien zu fahren und vergünstigt öffentliche Veranstaltungen besuchen zu können. Sowas gibts nicht, wenn man Studiengebühren zahlt.

Ehrlich ... diese linke "freie Bildungspolitik" macht für alle Beteiligten mehr kaputt als sie hilft. Da isses klüger, einfach denen, die es nötig haben, die Studiengebühren zu erlassen.
 
Ich bin für ein einheitliches Gehalt aller Berufssparten.

Jeder Mesnsch, ob Handwerker oder Kaufmann trägt einen Teil dazu bei, das das System überhaupt funktioniert und es sollte meiner Meinung nach gleich honoriert werden.
Das ist doch der größte Blödsinn, den ich hier seit langem gelesen habe.

Das heißt ein Arzt, der täglich Leben rettet und Entscheidungen treffen muss, die Menschenleben kosten können (und auch mit diesen Entscheidungen privat psychisch leben muss) soll Abi machen und danach 7 Jahre studieren um im Endeffekt das gleiche zu verdienen wie ein Schulabbrecher, der Staubsaugervertreter geworden ist und als solcher von Wohnblock zu Wohnblock zieht und Klinken putzt, um jemandem einen Kirby anzudrehen?
Das glaubst du ja wohl selbst nicht.

Abgesehen davon: Was ist mit privaten Unternehmen? Die werden dann alle staatlich überwacht, und wenn man grad ganz dringend einen Programmierer braucht darf man dem natürlich nicht einen erhöhten Stundenlohn anbieten, sondern muss den "Standardlohn" zahlen, damit auch alles "fair" ist?
Und ich sitz täglich zwischen 7 und 12 Stunden in der Bibliothek und knall mir den Stoff rein, damit ich am Ende gute Noten in den Klausuren krieg - wofür? Damit ich am Ende bei meinem Job genauso gut entlohnt werde wie die, die sich gerade die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, fünf Tage vor der Klausur zu lernen beginnen und mit fünf Punkten knapp bestehen?
Sorry aber das ist doch wohl weltfremdester Scheiß.
 
Das ist doch der größte Blödsinn, den ich hier seit langem gelesen habe.

Das heißt ein Arzt, der täglich Leben rettet und Entscheidungen treffen muss, die Menschenleben kosten können (und auch mit diesen Entscheidungen privat psychisch leben muss) soll Abi machen und danach 7 Jahre studieren um im Endeffekt das gleiche zu verdienen wie ein Schulabbrecher, der Staubsaugervertreter geworden ist und als solcher von Wohnblock zu Wohnblock zieht und Klinken putzt, um jemandem einen Kirby anzudrehen?
Das glaubst du ja wohl selbst nicht.

Doch das glaube ich!

Abgesehen davon: Was ist mit privaten Unternehmen? Die werden dann alle staatlich überwacht, und wenn man grad ganz dringend einen Programmierer braucht darf man dem natürlich nicht einen erhöhten Stundenlohn anbieten, sondern muss den "Standardlohn" zahlen, damit auch alles "fair" ist?
Und ich sitz täglich zwischen 7 und 12 Stunden in der Bibliothek und knall mir den Stoff rein, damit ich am Ende gute Noten in den Klausuren krieg - wofür? Damit ich am Ende bei meinem Job genauso gut entlohnt werde wie die, die sich gerade die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, fünf Tage vor der Klausur zu lernen beginnen und mit fünf Punkten knapp bestehen?
Sorry aber das ist doch wohl weltfremdester Scheiß.

Wieviel von dem Stoff, denen Du dir jahrelang reingezogen hast benötigst du denn jetzt im reellen Leben tagtäglich?
10% 20 % 50%?

Ein Dachdecker, der bei 20 Grad Minus Dein Haus repariert.....warum sollte der weniger bekommen als ein Arzt?
Warum sollte die Arbeit eines Arztes mehr wert sein als die von Bauarbeitern, die das Krankenhaus gebaut haben oder den Technikern, die die Geräte für das Krankenhaus gebaut haben?
 
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Wieviel von dem Stoff, denen Du dir jahrelang reingezogen hast benötigst du denn jetzt im reellen Leben tagtäglich?
10% 20 % 50%?
100%, weil ich ohne einen Abschluss nicht einmal zugelassen bin und somit nicht arbeiten darf.

Ein Dachdecker, der bei 20 Grad Minus Dein Haus repariert.....warum sollte der weniger bekommen als ein Arzt?
Warum sollte die Arbeit eines Arztes mehr wert sein als die von Bauarbeitern, die das Krankenhaus gebaut haben oder den Technikern, die die Geräte für das Krankenhaus gebaut haben?
Weil ich einem Arzt relativ schnell zeigen kann, wie man ein provisorisches Gebäude errichtet, in das man dann Kranke reinbringt.

Und jetzt zeig einem Dachdecker mal, wie man einen doppelten Bypass legt - und das möglichst so, dass er nicht 10 Leute killen muss, bevor ers halbwegs kann.
 
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