Schulsystem erschafft Durchschnittsmenschen.

  • Ersteller Ersteller Farid
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Ich halte es nicht für möglich, alle Erwerbstätigkeiten identisch finanziell zu entlohnen. Dadurch gingen monetäre Anreize zum Teil komplett verloren. Wie viele Menschen würden denn zum Beispiel ein viele Jahre und einen hohen Lernaufwand einforderndes Studium absolvieren, um anschließend im Beruf genauso viel zu verdienen wie ein einfacher Straßenkehrer, der vielleicht nicht einmal eine dreijährige Ausbildung beendet hat? Auch setzt ein universitäres Studium eine Hochschulreife voraus, welcher man für viele Ausbildungsberufe ebenfalls nicht bedarf.

Leute, die mit 15 oder 16 die Schule verlassen, können nach ihrem Haupt- oder Realschulabschluss sofort ein reguläres Einkommen verdienen durch ihre Lehre. Nach drei Jahren können sie sich dann in einem festen Beruf etablieren und höhere Summen erwirtschaften. Wer jedoch Facharzt wird, muss zunächst einmal bis 18 oder 19 die Schule besuchen. Anschließend muss er sechs bis sieben Jahre Medizin studieren, um danach seine Facharztspezialisierung anzutreten, die ebenfalls noch einmal ein paar Jahre in Anspruch nimmt. Vielleicht kann er dann mit etwa 30 Jahren einmal eigenes Geld verdienen und beruflich ankommen.

Angesichts dieser Tatsache empfinde ich es nicht unbedingt als leistungsgerecht, alle Berufe mit dem gleichen Gehalt zu würdigen.

:thumbup:

Und darum gibt der Spruch: "Schuster bleib bei deinen Leister" oder so...

wer kann schon so ein Beruf, wie ein talentierter Frieseur heutzutage abstreichen???? oder talentierten Geigenbauer?

Geschwiege vom talentierten Arzt oder talentierten Architekt oder einem talentierten Nano-Ingeneur....und...und...und...
 
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:thumbup:

Und darum gibt der Spruch: "Schuster bleib bei deinen Leister" oder so...

wer kann schon so ein Beruf, wie ein talentierter Frieseur heutzutage abstreichen???? oder talentierten Geigenbauer?

Ja, da stimme ich Dir zu. Da ich der Meinung bin, dass z. B. die Intelligenz anteilig auch genetisch bedingt ist (zu ca. 30% - 80%), sehe ich ein, dass nicht jeder Mensch die gleichen Chancen hat bezüglich seiner Berufsauswahl. Es besteht aus biologischen Gründen keine berufliche Chancengleichheit. Denn Menschen sind naturgemäß individuell. Daran werden auch die Linken und die Gesamtschulen nichts verändern (können), höchstens manches erschweren.

Weil die Talente und Leistungspotenziale im Menschen aber unterschiedlich angelegt sind, vertrete ich die Position, dass jede Berufstätigkeit unbedingt menschenwürdig entlohnt werden muss, damit alle Arbeitenden von ihrem Gehalt angemessen leben können! Eine identische Bezahlung halte ich, wie erwähnt, für irrational.
 
:thumbup:

Und darum gibt der Spruch: "Schuster bleib bei deinen Leister" oder so...

wer kann schon so ein Beruf, wie ein talentierter Frieseur heutzutage abstreichen???? oder talentierten Geigenbauer?

Geschwiege vom talentierten Arzt oder talentierten Architekt oder einem talentierten Nano-Ingeneur....und...und...und...


also einem taltentierten Arzt bin ich noch nie begegnet.

Würden Menschen nach ihrem Talent gefördert von Kindheit an, würde wahrscheinlich jeder das als Beruf ausüben können was seinem Talent entspricht.
Beruf als Berufung?
 
Ich halte es nicht für möglich, alle Erwerbstätigkeiten identisch finanziell zu entlohnen. Dadurch gingen monetäre Anreize zum Teil komplett verloren. Wie viele Menschen würden denn zum Beispiel ein viele Jahre und einen hohen Lernaufwand einforderndes Studium absolvieren, um anschließend im Beruf genauso viel zu verdienen wie ein einfacher Straßenkehrer, der vielleicht nicht einmal eine dreijährige Ausbildung beendet hat? Auch setzt ein universitäres Studium eine Hochschulreife voraus, welcher man für viele Ausbildungsberufe ebenfalls nicht bedarf.

Leute, die mit 15 oder 16 die Schule verlassen, können nach ihrem Haupt- oder Realschulabschluss sofort ein reguläres Einkommen verdienen durch ihre Lehre. Nach drei Jahren können sie sich dann in einem festen Beruf etablieren und höhere Summen erwirtschaften. Wer jedoch Facharzt wird, muss zunächst einmal bis 18 oder 19 die Schule besuchen. Anschließend muss er sechs bis sieben Jahre Medizin studieren, um danach seine Facharztspezialisierung anzutreten, die ebenfalls noch einmal ein paar Jahre in Anspruch nimmt. Vielleicht kann er dann mit etwa 30 Jahren einmal eigenes Geld verdienen und beruflich ankommen.

Angesichts dieser Tatsache empfinde ich es nicht unbedingt als leistungsgerecht, alle Berufe mit dem gleichen Gehalt zu würdigen.

Wieso sollte ein Studium einen höheren Wert als eine Dienstleistung haben?
Wie gesagt..während die einen studieren, arbeiten die anderen schon.
Ich glaube auch nicht, das weniger Menschen Medizin studieren würden.Wahrscheinlich hätten wir sogar bessere Ärzte, weil sie den Beruf nicht wegen des Geldes wählen würden.
Wenn das Studium für umme wäre, könnten Menschen die den Beruf gerne ausüben möchten (aber die finanziellen Mittel von Haus aus nicht haben) trotzdem nachgehen.
 
Wieso sollte ein Studium einen höheren Wert als eine Dienstleistung haben?
Wie gesagt..während die einen studieren, arbeiten die anderen schon.
Weil ein Studium nicht bezahlt wird. Arbeit schon.

Das heißt im Klartext: Nur noch die Reichen können es sich leisten, Arzt oder Anwalt oder so zu werden - alle anderen werden gezwungen, so bald wie möglich einen Job aufzunehmen.
 
also einem taltentierten Arzt bin ich noch nie begegnet.

Würden Menschen nach ihrem Talent gefördert von Kindheit an, würde wahrscheinlich jeder das als Beruf ausüben können was seinem Talent entspricht.
Beruf als Berufung?

:thumbup:
Ganz genau.
Kein Job oder Arbeit sondern BERUFUNG!
 
also einem taltentierten Arzt bin ich noch nie begegnet.

Ich schon

Würden Menschen nach ihrem Talent gefördert von Kindheit an, würde wahrscheinlich jeder das als Beruf ausüben können was seinem Talent entspricht.
Beruf als Berufung?

Ja! Beruf als Berufung...
Aber wieviele Menschen sehen ihre Berufung noch nicht und laufen im Dunkeln durch die Jahren der Suche nach seine Berufung.
 
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Würden Menschen nach ihrem Talent gefördert von Kindheit an, würde wahrscheinlich jeder das als Beruf ausüben können was seinem Talent entspricht.
Beruf als Berufung?

Ja, Beruf kommt von Berufung. Der Mensch sollte beruflich ausüben, wozu er sich berufen fühlt und was ihm gut gelingt. Das meinte ich.
 
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