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Reason22
Guest
Ich halte es nicht für möglich, alle Erwerbstätigkeiten identisch finanziell zu entlohnen. Dadurch gingen monetäre Anreize zum Teil komplett verloren. Wie viele Menschen würden denn zum Beispiel ein viele Jahre und einen hohen Lernaufwand einforderndes Studium absolvieren, um anschließend im Beruf genauso viel zu verdienen wie ein einfacher Straßenkehrer, der vielleicht nicht einmal eine dreijährige Ausbildung beendet hat? Auch setzt ein universitäres Studium eine Hochschulreife voraus, welcher man für viele Ausbildungsberufe ebenfalls nicht bedarf.
Leute, die mit 15 oder 16 die Schule verlassen, können nach ihrem Haupt- oder Realschulabschluss sofort ein reguläres Einkommen verdienen durch ihre Lehre. Nach drei Jahren können sie sich dann in einem festen Beruf etablieren und höhere Summen erwirtschaften. Wer jedoch Facharzt wird, muss zunächst einmal bis 18 oder 19 die Schule besuchen. Anschließend muss er sechs bis sieben Jahre Medizin studieren, um danach seine Facharztspezialisierung anzutreten, die ebenfalls noch einmal ein paar Jahre in Anspruch nimmt. Vielleicht kann er dann mit etwa 30 Jahren einmal eigenes Geld verdienen und beruflich ankommen.
Angesichts dieser Tatsache empfinde ich es nicht unbedingt als leistungsgerecht, alle Berufe mit dem gleichen Gehalt zu würdigen.
Und darum gibt der Spruch: "Schuster bleib bei deinen Leister" oder so...
wer kann schon so ein Beruf, wie ein talentierter Frieseur heutzutage abstreichen???? oder talentierten Geigenbauer?
Geschwiege vom talentierten Arzt oder talentierten Architekt oder einem talentierten Nano-Ingeneur....und...und...und...