Schulmedizin vs. alternative Heilungsmethoden

So, und jetzt verstehe ich dich wieder einmal nicht. Zuerst Detailfragen, und dann wieder mal ein Nein ohne Begründung.

Denn - wenn jemand unter einer psychiatrisch diagnostizierten Angststörung leidet, dann wird er auch entsprechende Medikamente bekommen, die diese Angststörung dämpfen. Da müsste man mal nach Studien suchen, die die Verbindung zwischen Angststörung und Folgekrankheiten betrachten, und die wird's wahrscheinlich kaum geben.
Kannst Du klar sagen, dass sich im Körpersystem dieser Patienten keine messbaren Verschiebungen ergeben haben (es muss ja nicht immer Krankheit im Sinne von halb tot sein)?
Z.B. können Abweichungen bei Schilddrüse und Nebenniere relativ leicht durch die Medikamente oder die Störung selbst verschleiert werden.

Ausserdem - gerade Menschen mit einer ausgeprägten Angststörung ziehen sich automatisch eher zurück, um nicht zu vielen Triggern ausgesetzt zu sein. Damit verringert sich natürlich auch die Summe der Belastungen, denen diese Menschen zusätzlich ausgesetzt sind. Hier wäre also eine genaue Betrachtung notwendig, WARUM diese Menschen gesund bleiben.

Allerdings schränkst Du ja mit "etliche" selber schon ein .... Also scheint's auch von deiner Seite nicht soooo klar zu sein.

Natürlich werden Menschen krank, die nie Angststörungen hatten ... denn sie hatten und haben trotzdem Überlebensängste.

Zum Fettgedruckten: definitiv NEIN.
Ängste (genauso wie Zwänge) sind (in der Regel) sehr gut ohne Psychopharmaka behandelbar und Psychopharmaka sind in vielen Fällen regelrecht kontraindiziert.

Allerdings ist das Thema "Angst" schon so riesig, daß man es schlecht mit wenigen Sätzen abhandeln kann (einen kurzen Überblick geben die beiden Links).

Was sind denn "Überlebensängste" ? (auch hier: man kann alles irgendwo hinein attribuieren)
Ich frage mich, warum Du so ein großes Interesse daran hast, den Menschen generell Ängste, "Mikrotraumen" und Krankheiten anzudichten? (nur, um eine abstruse Theorie anwenden zu können oder um sich lebenslange Kunden zu züchten???)
Unter diesem Aspekt/ Blickwinkel werden sie kränker werden als sie sind (selbst-erfüllende-Prophezeihung) und das kann doch nicht das Ziel sein.
 
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Da ist nichts zu vergleichen oder gegenüberzustellen.

Doch, denn es geht bei beiden Themen alleine darum, die Eigenverantwortung für sich zu bernehmen und sich nicht in fremde Hände blind fallen zu lassen. Dabei ist es herzlich egal, ob man einem fremden Menschen vertraut, der ein Medizinstudium absolviert hat oder der die Karten legt. Beides ist doch ein Eingriff in das Leben dann, einmal eher mechanisch-medikamentös und das andere psychisch.

Und beides greift in die jeweilige Gesundheit ein.

Du wirst aber durch Schimpferei und psiram-spammen Menschen nicht erreichen, das geht nur über den Weg des Verstehens und sich ernsthaft auseinanderzusetzen mit den Themen.

Nicht umsonst urteilen im Esobereich auch die Richter unter Berücksichtigung eben jener Eigenverantwortung und sagen zu Recht: wer es noch drauf hat sich ein Flugticket zu kaufen und eine Reise zu einem Magier zu unternehmen, muss auch die erforderliche Intelligenz haben zu wissen, was er sich da völlig überteuert einkauft. Diese Frau hat in diesem Fall ihr Geld nicht wieder bekommen, ich meine zu Recht. Ein Beispiel aus einem der vielen Urteile, wurde hier im Forum auch mal im Volltext gepostet, da ging es darum, dass die Frau hinterher wegen Betruges ( es ging um eine PRF) ihr Geld wiederhaben wollte.

LG
Any
 
Geschieht oft genug und medizinisch Ausgebildete, trifft es dann härter, auch zu Recht, denn sie hätten es besser wissen müssen.
Dazu, die Abmahnung haben unwahrscheinlich zu genommen



Da ist nichts zu vergleichen oder gegenüberzustellen. Der Arzt darf vom Gesetz aus heilen, darf nur nicht werben damit. Er haftet für Behandlungsfehler und ihm kann auch die Zulassung entzogen werden.
Der Esoterikmarkt, darf nicht heilen, er darf nicht einmal ein Heilungsversprechen abgeben. Wird aber immer mal wieder gemacht, sich herausgenommen, selbst gegen die Schulmedizin gestellt ......... ohne jegliche Zulassung in dem Bereiche.

Die einen dürfen, das andere ist pure Anmaßung.



Auch daneben, esoterische Versprechungen können auch Kranke von Therapien abhalten und das kann tödlich enden. Und, die dürfen nicht heilen oder Versprechungen in der Hinsicht abgeben.

Aber ne klar, das war ja dann die freie Entscheidung des Klienten, der eigentlich Patient war, was er gar nicht sein darf. Aber halt Patienten haben ja auch das Recht nicht länger ihre Krankheit zu erdulden. :rolleyes:

Absolut!

Wenn man selbst oder (noch schlimmer) ein geliebter Angehöriger sehr krank ist, greift man nach jedem Strohhalm - die Wahrnehmung verändert sich, die Kritikfähigkeit sinkt.
Wenn man nicht selbst vom Fach ist (und auch das ist keine absolute Sicherheit), fällt man fast automatisch auf pseudomedizinische Aussagen bis hin zur (natürlich subtilen, selten direkten) Hetze gegen die Medizin herein.
Wörter wie "ganzheitlich", "alternativ", "sanft", die oft in diesem Kontext verwendet werden, klingen ja auch erstmal gut - spätestens in dem Augenblick sollten aber sämtliche Alarmglocken schrillen.

Ich bin froh, daß es z.B. Psiram gibt - kaum ein Normalmensch in Not schafft es, die komplizierte Recherche zu betreiben, die nötig ist, um ein esoterisches Heilverfahren auch von der kritischen Seite zu beleuchten (max. auf der dritten google-Seite ein kleiner versteckter Link zu einem Artikel, der unter all den angeblichen Erfolgserlebnissen und Wundern fast untergeht).

Wenn ein Arzt mir mal wieder ein Mittelchen andrehen will, was ich selbst bezahlen muß, was besonders "schonend"/ "sanft"/ "natürlich" usw. ist, dann lehne ich automatisch ab (aber das war nicht immer so - früher habe ich es zähneknirschend gekauft ... könnt ja doch was bringen :rolleyes:).
Gewiss ist niemand in allen Situatonen vor solchen Denkmustern gefeit.
 
kaum ein Normalmensch in Not schafft es, die komplizierte Recherche zu betreiben, die nötig ist, um ein esoterisches Heilverfahren auch von der kritischen Seite zu beleuchten

Was für ein Menschenbild... also ich kenne irgendwie nur Menschen, bei denen das vollständig anders ist. Selbst wenn sie so lebensbedrohliche Krankheiten wie Krebs diagnostiziert bekamen. Und wenn, kamen alternative Methoden unterstützend auf den Plan, während des Genesungsprozesses.

Echt, niemand von den Leuten, die ich bisher kennelernte, war dermaßen dumm und unreflektiert, wie Du es hier darstellst, Ireland.

Da kam keiner unreflektiert und ach so sehr in Not... denn mal im Ernst, in Not bedeutet dann in Zeitnot zu sein und ich bezweifel einfach mal, dass ein Unfallopfer überhaupt auf die Idee käme, sich einen Plüschdelfin im Internet zur Blutstillung zu bestellen.
:ironie:

LG
Any
 
Zum Fettgedruckten: definitiv NEIN.
Ängste (genauso wie Zwänge) sind (in der Regel) sehr gut ohne Psychopharmaka behandelbar und Psychopharmaka sind in vielen Fällen regelrecht kontraindiziert.

Allerdings ist das Thema "Angst" schon so riesig, daß man es schlecht mit wenigen Sätzen abhandeln kann (einen kurzen Überblick geben die beiden Links).

Was sind denn "Überlebensängste" ? (auch hier: man kann alles irgendwo hinein attribuieren)
Ich frage mich, warum Du so ein großes Interesse daran hast, den Menschen generell Ängste, "Mikrotraumen" und Krankheiten anzudichten? (nur, um eine abstruse Theorie anwenden zu können oder um sich lebenslange Kunden zu züchten???)
Unter diesem Aspekt/ Blickwinkel werden sie kränker werden als sie sind (selbst-erfüllende-Prophezeihung) und das kann doch nicht das Ziel sein.

:thumbup:


so schauts aus .
 
Denn - wenn jemand unter einer psychiatrisch diagnostizierten Angststörung leidet, dann wird er auch entsprechende Medikamente bekommen, die diese Angststörung dämpfen. Da müsste man mal nach Studien suchen, die die Verbindung zwischen Angststörung und Folgekrankheiten betrachten, und die wird's wahrscheinlich kaum geben.
Kannst Du klar sagen, dass sich im Körpersystem dieser Patienten keine messbaren Verschiebungen ergeben haben (es muss ja nicht immer Krankheit im Sinne von halb tot sein)?
Z.B. können Abweichungen bei Schilddrüse und Nebenniere relativ leicht durch die Medikamente oder die Störung selbst verschleiert werden.

Ausserdem - gerade Menschen mit einer ausgeprägten Angststörung ziehen sich automatisch eher zurück, um nicht zu vielen Triggern ausgesetzt zu sein. Damit verringert sich natürlich auch die Summe der Belastungen, denen diese Menschen zusätzlich ausgesetzt sind. Hier wäre also eine genaue Betrachtung notwendig, WARUM diese Menschen gesund bleiben.

Allerdings schränkst Du ja mit "etliche" selber schon ein .... Also scheint's auch von deiner Seite nicht soooo klar zu sein.

Natürlich werden Menschen krank, die nie Angststörungen hatten ... denn sie hatten und haben trotzdem Überlebensängste.


Und dir sag ich es auch nochmal ,
Ich sgas dir als Mensch der unter so einigen Zwängen und Ängsten gelitten hat die sich zum Teil sehr extrem geäußert haben .

Es werden keine ! Medikamente verabreicht . Und ich hatte sowohl Privat ärzte als auch Kassen ärzte . Und auch andere Menschen die ich in der Zeit kennenlernte bekamen deswegen keien Pillen .
Und auch einen Klink aufenthalt in einer in Ö sehr berühmten Klinik .

Würde mich tatsächlich erfreuen wenn du mal etwas weniger Halbwahrheiten verbreiten würdest .
 
Hallo

vielleicht lebt KingofLions auch in der schweiz.....

denn dort ist es üblich bei angststörungen medis zu bekommen, oder Antidepressiva... ect... da muss man sich ganz schön wehren oder.....

es kann sogar so weit gehen, dass du sonst probleme mit der IV rente bekommst...

..... wie es in anderen ländern aussieht weiss ich nicht.....

liebe grüsse petra
 
Würde mich tatsächlich erfreuen wenn du mal etwas weniger Halbwahrheiten verbreiten würdest .

Dito. Denn nur weil Du keine Medikamente bekommen hast, heißt das noch lange nicht, dass das bei allen Menschen mit psychischen Störungen so ist. Die Unwahrheit bzw. Unvollständigkeit ist hier also eher auf deiner Seite.

Außerdem gibt es auch ganz normale Ängste, die in der Regel keinerlei Medikamente erfordern, ja von der Schulmedizin nicht einmal behandelt werden, bzw. wenn dann nur in Sekundärwirkungen oder Nebenthemen.

Wenn wir schon wieder mal bei einem Einzelschicksal sind:

Ich kann dir da einen ganz alltäglichen Fall zeigen, der "gar nicht schlimm" - sprich: nicht unbedingt "krankheitswertig" im Sinne der Schulmedizin - war:
Bei einer Kollegin wurde bereits in jungen Jahren eine Allergie gegen Wespenstiche diagnostiziert, weil sich mehrere Fälle ereignet hatten, bei denen sie Todesangst ausstehen musste. Medizinisch kein Problem, das eigene Set Anti-Histamine war seitdem ihr ständiger Begleiter.

Nur - was die Medizin in ihrer Ignoranz nicht gesehen hat - diese Frau hatte eine gravierende Angststörung durch das mehrmalige knappe (gefühlte oder tatsächliche) Vorbeischrammen am Tod. Was letztendlich in einem Seminar zu einer Krise geführt hat, als eine Hornisse im Seminarlokal war. Ein paar Behandlungen durch gute Kinesiologen, die Frau ist heute durch eine aus schulmedizinischer Sicht völlig unwirksame Technik sowohl ihre Angststörung als auch weitgehend ihre Allergie los. So ein Pech aber auch ... nur leider nur für die Schulmedizin ... und die Leute die sich durch sie von sinnvollen Behandlungsmethoden fern halten lassen.

Wie viele Menschen gibt es wohl im Einflussgebiet der europäischen Schulmedizin, die gerade durch diese mit Problemen kämpfen, die völlig unnötig sind? Denn wäre bereits die Allergie mit Kinesiologie behandelt worden, dann wäre es nicht zu solchen gravierenden Auswirkungen gekommen, hätte es wahrscheinlich keine Angststörung gegeben. Und diese Frau hätte ihre Gartenfeste über zig Jahre wesentlich mehr genießen können.
 
vielleicht lebt KingofLions auch in der schweiz.....

Nöö. Siehe rechts oben.

denn dort ist es üblich bei angststörungen medis zu bekommen, oder Antidepressiva... ect... da muss man sich ganz schön wehren oder.....

es kann sogar so weit gehen, dass du sonst probleme mit der IV rente bekommst...

Schlimm, wenn es sogar schon so weit geht, dass es zur Erpressung im Sozialsystem kommt! Von wegen keine politische Einflussnahme durch die Medizin und Pharma.
 
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Zum Fettgedruckten: definitiv NEIN.
Ängste (genauso wie Zwänge) sind (in der Regel) sehr gut ohne Psychopharmaka behandelbar und Psychopharmaka sind in vielen Fällen regelrecht kontraindiziert.

Hast Du recht, Ängste werden in der Regel eher ohne Psychopharmaka behandelt. Auszuschließen ist eine Gabe aber auch nicht.

Allerdings ist das Thema "Angst" schon so riesig, daß man es schlecht mit wenigen Sätzen abhandeln kann (einen kurzen Überblick geben die beiden Links).

Natürlich ist das Thema Angst ein sehr weites Feld. Und Angst hat die Menschheit seit ihrer Entstehung immer gehabt. Für das Modell brauchen wir hier aber nur die Emotion Angst betrachten, und nicht ihre Quellen. Und damit wird es weitaus einfacher.

Was sind denn "Überlebensängste" ? (auch hier: man kann alles irgendwo hinein attribuieren)

Ok, dann definieren wir Überlebensangst klar: die Angst das eigene physische oder emotionale Überleben (im derzeitigen Zustand).

Ich frage mich, warum Du so ein großes Interesse daran hast, den Menschen generell Ängste, "Mikrotraumen" und Krankheiten anzudichten? (nur, um eine abstruse Theorie anwenden zu können oder um sich lebenslange Kunden zu züchten???)
Unter diesem Aspekt/ Blickwinkel werden sie kränker werden als sie sind (selbst-erfüllende-Prophezeihung) und das kann doch nicht das Ziel sein.

Warum sollte ich Interesse daran haben, den Menschen irgendetwas einzureden? Das können sie von ganz alleine. Oder gäbe es Krebs nicht, wenn ihn die Medizin den Menschen nicht andichten würde? :rolleyes:

Traumatisierungen gab es schon immer - egal ob das war, wenn der Nachbar vom Säbelzahntiger gefressen wurde, oder ob es heute die Angst um den Familienerhalt in einer "modernen" Wirtschaft oder Traumatisierungen durch Mobbing am Arbeitsplatz.

Vielleicht hat sich die Gewichtung zwischen Trauma und Mikrotrauma (so man hier überhaupt eine klare Grenze ziehen kann) in den einzelnen Gesellschaftsformen etwas verschoben. Heute wird es halt besonders krass, weil die früher existierenden sozialen Strukturen die Traumata wirksam abfangen können kaum mehr vorhanden sind.
 
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