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Schmerz, der sich wiederholt

Dieses Thema im Forum "Rückführungen und frühere Leben" wurde erstellt von Tagmond, 2. Februar 2018.

  1. Tagmond

    Tagmond Guest

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    Ist es möglich, dass sich Verlustschmerz durch viele Inkarnationen zieht, sich also wandelbar wiederholt?
    Bedingt durch Trennung oder Tod?
    Ich erlebte im Umfeld die Geschichte einer Mutter, die offenbar immer ahnte, dass ihre Tochter sterben wird.
    Jahrzehnte vor ihrem Tod hatte sie bereits auffällig starke Angst um sie, was seitens ihrer Familie heftig kritisiert wurde.
    Sie hat ihre Tochter um viele Jahre überlebt, ihren Tod aber verständlicherweise nie verwunden.
    In diesen Tagen denke ich oft an sie. Und fragte mich, ob sie nun frei von jenen Schmerzen ist.
    Oder sich das Drama in anderer Form wiederholen wird.
     
    mia1981 und Nussbaum gefällt das.
  2. Uranie

    Uranie Guest

    Hallo Tagmond,

    ich kann mir noch kein so rechtes Bild von den Beteiltigen und ihrer
    Geschichte machen und die Rückschlüsse, die du daraus für dich ziehst..

    War diese Frau hellsichtig - oder hatte sie sonst wie durch irgendwelche
    Botschaften von aussen eine Information erhalten?

    Was für ein grausames "Nicht-Leben" wäre/ist es jahrzentelang für diese
    Mutter gewesen - und über lange Zeit - ohne den genauen Zeitopunkt
    zu kennen - ja auch noch jahrelang umsonst.

    Damit löscht man ja schon vor jedem echten Tod das eigene Leben
    aus und wird vllt. auch noch zum "Klammerer" für das eigene Kind.

    War diese Frau denns selbst gesund - auch psychisch ?

    Und gab es in der Familie eine Vorgeschichte ähnlicher Art ?
    Oder wie kommst du auf "viele Inkarnationen" ?
     
  3. MorningSun

    MorningSun Guest

    Kann ich mir gut vorstellen, ein unbearbeitetes Trauma, ist ja nicht erlöst, nicht erkannt, denke
    mal so lange hat es auch seine Wirkung. Sieht man ja beim Familienstellen, wie lange die Dinge wirken
    können, bis sie aufgelöst worden sind.
     
    dededa und Tagmond gefällt das.
  4. Tagmond

    Tagmond Guest

    Nein, diese Frau war nicht hellsichtig.
    Es war auch kein bewusstes Empfinden von "Mein Kind wird früh gehen", sondern eine diffuse Angst im Bauch, die sich dann nach dem viel zu frühen Tod ihrer Tochter bestätigte. Sozusagen eine Vorahnung.
    Dennoch ließ sie sie zu ihren Lebzeiten sehr frei und klammerte nicht.
    Ich glaube an Wiedergeburt. Und kenne ebenfalls einzigartiges Trennungsempfinden und Schmerz, welche über Jahre spürbar waren und sich nur legten, weil der Mensch, um den es ging, zu mir fand. Und blieb.
    Auch die Angst ums eigene Kind, aber sie ist anderen Ausmaßes.
    Ich erlebe bei Menschen irreparable Verluste, die manchmal auch heilen und/oder transformiert werden können.
    Und Stellen, die auf ewig offene Wunde bleiben.
    Im Laufe der Jahre frage ich mich immer mehr nach ihren noch viel tieferen Ursachen.
    Und ob sie möglicherweise in früheren Leben zu finden sind.
     
    Uranie gefällt das.
  5. Tagmond

    Tagmond Guest

    Ja, aber beim Familienstellen sind es oft "einfach" die Ahnenthemen, die von Generation zu Generation in Wort und Tat weitergereicht werden, weil Glaubensmuster und Überzeugungen abgeschaut und übernommen werden. Weltlicher Natur.
    Mir geht es mehr um das Unaufgearbeitete, das sich damit nicht erklären lässt.
     
  6. Uranie

    Uranie Guest

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    Vllt handelt es sich dabei um einen Verlust, den man selbst mit verursacht hat -
    wie ein abgetriebenes Kind zum Beispiel- für das man sich im Nachhinein
    schuldig fühlt - und innerlich eine Strafe dafür erwartet oder herbeisehnt -
    es innerlich unbewusst als gerecht empfindet, sie zu bekommen.
     
    Tagmond gefällt das.
  7. MorningSun

    MorningSun Guest

    Ja, das Familienstellen war nur ein Bsp. ich glaube schon das es ihr Thema ist, Verlustangst, da es sich
    um die Tochter handelt, ist es Familie.

    Oder es ist frühkindlich geprägt. Es ist immer so, um so mehr man sich fürchtet, desto mehr zieht man es an.

    Nur sie allein, hat Einblick auf ihre "innere Landkarte".
     
    Tagmond gefällt das.
  8. Uranie

    Uranie Guest

    Aber Verlustangst -hat man ja nur - wenn man auch Verlust erlebt hat -
    und das Gefühl also bereits kennt.
     
    dededa gefällt das.
  9. Wellenspiel

    Wellenspiel Guest

    Wenn man erkennt, dass es keine wirklichen Verluste gibt, verschwindet auch der Verlustschmerz. Solange man dies nicht erkennt, schmerzt jeder Verlust, und mögen es Milliarden Inkarnationen sein.
    Letztlich rührt der Schmerz daher, dass man sich an etwas festklammerte, ohne den Fluss des Lebens zu beachten - und irgendwann wurde man dann mitgerissen, weil der Strom einfach zu stark war.

    Wir können uns weder gegen das Leben stellen, noch gegen den Tod.
     
    the_pilgrim gefällt das.
  10. Tagmond

    Tagmond Guest

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    Dies wäre erklärbar auf psychologisch-pathologischer Ebene, ja.
    Vielleicht ist aber auch eine andere Lernaufgabe dahinter, die sich im Laufe der Inkarnationen nie ganz löst, aber wenigstens "entzerrt".
    Diese Tochter war übrigens erwünscht, wurde aber nicht mehr erwartet.
    Seitens ihres Arztes war der Mutter erklärt worden, dass sie keine Kinder mehr bekommen kann.
     
    mia1981 gefällt das.
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