Hallo Jessey,
ich würde gerne weg von der "immer ist man selbst Schuld" Zuweisung, wenn man von Jemandem anderen schlecht behandelt wird.
Wenn man alles auf sich bezieht so ist das so, als sehe man sich selbst als den Nabel der Welt um den sich alles dreht und dann wäre man folglich an allem Schuld und so ist es nicht. Denn jeder Andere ist genauso, wenn man das so betrachtet, der Nabel der Welt (und hat auch Dinge die er/sie nicht transformiert hat).
Der Mensch der einen angreift hat viel mehr ein Problem und du mußt mitunter gar nichts negatives dazu beigetragen haben. Die Frage ist nur immer wieder: macht es einem was aus (die schlechte Behandlung), oder ist es einem wurst (im Sinne von: es greift nicht den Kern an, da man entsprechende "Dinge" transformiert hat).
Wenn es einem wurst ist betrachtet man es neutral und kann darauf entsprechend reagieren.
Ist man aber emotional oder gefühlsmäßig verstrickt wird man sich höchstwahrscheinlich irgendwo gekränkt fühlen und ev. auch komisch reagieren (was auch normal ist).
Und hier gilt es, so wie du schreibst, auf sich selbst zu schauen.
Nur nicht unbedingt um sich selbst die Schuld für eine schlechte Behandlung durch einen Anderen zu geben.