Da gehe ich nicht mit. Viele sind einfach nur "böse Buben" und so mancher möchte vielleicht nur seine Familie schützen, etwas, das in den USA selbstverständlich ist, hier aber Schreikrämpfe bei vielen verursacht. Klar, in den USA wird es nach der anderen Seite übertrieben (wozu braucht ein Privatmann eine 30-schüssige Halbautomatik, für die Verteidigung von Haus und Hof reicht die gute, alte Doppelflinte, allenfalls noch ein 5- oder 6-schüssiger .38er.). Hier wird es in die Richtung übertrieben, daß man dem Bürger systematisch jede Möglichkeit genomen hat, sich selber und seine Familie zu schützen: Bei Einbrüchen oder Überfällen ist man dem hilflos ausgeliefert (ist m.M.n. so gewollt, anders sind manche Stilblüten der Politik nicht zu erklären. Beide Extreme sind negativ zu bewerten, die Wahrheit liegt irgend wo in der Mitte.
Aber das führt jetzt weg vom Thema in eine allg. Waffendiskussion. Fakt ist jedenfalls m.W., daß man den Verkäufer einer Waffe nicht dafür verantwortlich machen kann, was der Käufer damit macht. Das hätte die gleiche Qualität, als wenn man jemanden dafür verantwortlich macht, daß er die Schwiegermutter abgemurkst hat, nur weil er dem Mörder ein Fahrtenmesser verkauft hat.