Samadhi und wie man es erlangt

samadi zu definieren ist schon von der sache her fragwürdig...

Zitat von Seite 4:
Unaussprechlich ist es wohl deshalb, weil diejenigen nicht genug sprachliches Ausdrucksvermögen haben oder weil da gar nichts Besonderes gewesen ist, was man aussprechen könnte.

Zitat von Seite 1:
Die Definition des Begriffes "Samadhi" ist einfach "hinüberwechseln in die spirituelle Welt".

Fragwürdig ist es doch, wenn Leute Begriffe benutzen, die sie gar nicht definieren können... :D
 
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ja vielleicht für Moment jedoch nicht von dauern also was nutzt es mir? nichts.
:)

Es nutzt was, weil dieser Moment jemandem ein Fenster in eine andere Realität , eine andere Spektative über sich selbst und die Welt bietet . Die Erfahrung kann nur einen MOment dauern, aber die Auswirkungen sind dauerhaft. Also braucht man die Erfahrung selbst nicht dauerhaft zu haben.
 
Es nutzt was, weil dieser Moment jemandem ein Fenster in eine andere Realität , eine andere Spektative über sich selbst und die Welt bietet . Die Erfahrung kann nur einen MOment dauern, aber die Auswirkungen sind dauerhaft. Also braucht man die Erfahrung selbst nicht dauerhaft zu haben.


also das meer der stille ist ewig und ewig ist keine zeit ...und jetzt ist auch keine zeit...und da ist samadi...oder eben nie...
alle deine taten und gedanken kommen von dort...:)

Jedesmal wenn man in dieses Meer des Bewusstseins eintaucht, in der die Stille, das Glück und die Liebe ist - und sei es nur für einen kurzen Moment - , ist man so unglaublich berührt, im Innersten getroffen und auf eine Weise glücklich, die man nicht in Worte fassen kann. Und obendrein fühlt man sich danach wie energetisch aufgeladen mit Kraft, Tatkraft und positivem Elan.

Das sollte doch etwas wert sein, oder?
 
Es sind die vier Welten, und in jeder dieser Welten ist es möglich, das Eins-Sein oder Eins-Werden zu erleben.

Die Welt, in der bereits alles da ist, die Welt direkt bei Gott, dort ist es so, dass jeder sowieso im Samadhi ist. Es gibt nichts zu erlangen, und nichts kann je verloren werden. Es ist also auch nur als Fokus des Bewusstseins bewusst zu erleben. Das ganze Bild war schon immer da, ich muss es nicht malen oder ergänzen oder größer machen. Ich kann aber mit meinem Bewusstsein in eine Haltung gehen, die das Bild bewusst als ganzes erlebbar macht. Es ist aber kein Wachstum. Es ist ganz oder gar nicht.

Die Welt, in der alles vollendet wird. Ich kann dort hineinwachsen, kann mehr und mehr davon erleben, bis ich nicht nur zeitweise, sondern ständig im Bewusstsein der Fülle der Liebe und der Freude verweile. Das, was ich dort erworben habe, wird nie weniger werden. Es ist auch die Welt der Hingabe. Je mehr ich mich hingebe, umso mehr wird es.

Die Welt der Entscheidungen. Es geht darum, die Freude und die Liebe zu bewahren, die ich erlebe. Ich teile auch anderen davon mit, erlebe auch Mitteilungen anderer davon. Gemeinschaft ist da, und das Verlassen der Gemeinschaft. Versagen und sich vom Versagen erholen und neues Wachstum erleben. Das ist auch die Welt der Übungen, der Rituale, der Meditationen und des methodischen Vorgehens.

Die verlorene Welt oder auch die Welt des Mangels. Obwohl sich hier alles abmüht, voll zu werden, wird es nie voll. Selbst völlige Fülle ist nur ein Spiegel der echten Fülle, und dauert nur einen Moment. Es ist die Welt des Umkehrens. Jetzt ist es möglich umzukehren, aus dem Mangel wieder in die Fülle hineinzugehen. Es ist auch die Welt der Gnade. Keine Übung, kein Ritual, keine Religion, keine Technik, nichts kann die Umkehr bewirken oder erzwingen. Es ist einfach nur geschenkt. "ich" kann mich nicht hingeben in dieser Welt. "ich" kann gar nichts machen in dieser Welt. "ich" kann nur Danke sagen für alles und schauen und erleben wie aus allem, was zunächst so negativ zu sein schien, doch wundervolle Dinge werden.

Wenn nun Menschen von Erlebnissen mit Samadhi berichten, haben sie oft die Schwierigkeit, dass sie von der einen Welt berichten und andere von einer der anderen Welten. Und so widersprechen sie einander. Dazu kommt, dass oft jeder meint, die eine Welt, in der er gerade Samadhi erlebt oder die er meint in der er es erleben möchte, sei schon alles... :)
 
Jedesmal wenn man in dieses Meer des Bewusstseins eintaucht, in der die Stille, das Glück und die Liebe ist - und sei es nur für einen kurzen Moment - , ist man so unglaublich berührt, im Innersten getroffen und auf eine Weise glücklich, die man nicht in Worte fassen kann. Und obendrein fühlt man sich danach wie energetisch aufgeladen mit Kraft, Tatkraft und positivem Elan.

Das sollte doch etwas wert sein, oder?



...eine gute beschreibung was jeder anfänger durch eine gute meditationsanleitung (zbsp. kriya-yoga) sofort erlebt...

ja, das ist schon was wert, weil es motiviert den anfänger zum weitermachen, um über diese anfänglichen wahrnehmungs-stadien der unterschiedlichen ausdrucksweisen gottes hinauszukommen,...

...bis hin zum wirklichen samadhi... (unbeschreiblich!!!!)

om sahnti om
 
Jedesmal wenn man in dieses Meer des Bewusstseins eintaucht, in der die Stille, das Glück und die Liebe ist - und sei es nur für einen kurzen Moment - , ist man so unglaublich berührt, im Innersten getroffen und auf eine Weise glücklich, die man nicht in Worte fassen kann. Und obendrein fühlt man sich danach wie energetisch aufgeladen mit Kraft, Tatkraft und positivem Elan.

Das sollte doch etwas wert sein, oder?


Veredelt es auch den Charakter eines Menschen?
 
Veredelt es auch den Charakter eines Menschen?
Eine wirklich gute Frage!
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Denn viele sind nur an den momentanen Effekten und Erfahrungen in der Meditation interessiert. Nach meinem Verständnis sollen die Erfahrungen im Samadhi helfen, den Charakter und das Leben im Alltag zu verändern. Diese Energien, die wir in der Versenkung spüren, machen erst einmal einen unauslöschlichen Eindruck auf uns. Nichts ist mehr so, wie es vorher war. Man sieht das ganze Leben mit anderen Augen - und auch seine Mitmenschen. Man begreift, dass in jedem Mensch dasselbe Licht ist, auch wenn es verdeckt ist.

Ganz wie bei einem Lampion, wo im Inneren ein helles, klares Licht brennt, aber die Umhüllungen und Schalen farbiges Licht in allen möglichen Tönen hervorbringen. Je dunkler die Umhüllung, um so dunkler das Licht. Diese Umhüllungen sind die verschiedenen Charakter-Eigenschaften, die das Licht mal mehr mal weniger durchscheinen lassen. "Schwarze" Charaktere so gut wie keines.

Je öfter man sich in diese Konzentration auf sein inneres Licht versenkt, um so heller wird es und scheint immer mehr durch die Unhüllungen hindurch. Das Licht hat die Eigenschaft, die dunklen Farben - also die Charakter-Eigenschaften - zu transformieren, d.h. zu Licht werden zu lassen. Wenn man sehr weit gekommen ist, dann lebt man ständig in diesem Licht - d.h. in ständigem Samadhi. Das ist mein Ziel, von dem ich aber noch ganz schön entfernt bin. Ich bin - wie hier richtig erkannt wurde - auch noch am Anfang.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurze Antwort..kommt auf den Menschen selbst an was er mit dieser Erfahrung macht.

Ja. Bei mir bewirkt es eine grundlegende Änderung der Lebenseinstellung. Wenn einem konkret bewußt wird, daß das Leben mit dem materiellen Tod nicht vorbei ist verlieren materielle Ziele allmählich ihre Bedeutung.

Man hat doch Ziele, auf die man hinarbeitet. In unserer Gesellschaft sind das oft Auto, Haus, Ehe, Kinder und andere materielle Dinge. Doch das besteht sowieso nur ein paar Jahre und ist mit vielerlei Ärger verbunden.

Die Sadhus streben dagegen Besitzlosigkeit an. Einige besitzen tatsächlich nur ihre Kleidung und eine Bettelschale und kämpfen darum auch an diese noch die Anhaftung abzulegen.

Oberstes Ziel ist es dann spirituellen Fortschritt zu machen. Wenn man da weiterkommt verliert die materielle Ebene jede Anziehungskraft für einen. Das sehen wir an den Yogis, die Stunden, Tage, Monate, Jahre und länger in Samadhi verweilen und offensichtlich gar kein Interesse haben daraus zurückzukehren.
 
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Ja. Bei mir bewirkt es eine grundlegende Änderung der Lebenseinstellung. Wenn einem konkret bewußt wird, daß das Leben mit dem materiellen Tod nicht vorbei ist verlieren materielle Ziele allmählich ihre Bedeutung.

Man hat doch Ziele, auf die man hinarbeitet. In unserer Gesellschaft sind das oft Auto, Haus, Ehe, Kinder und andere materielle Dinge. Doch das besteht sowieso nur ein paar Jahre und ist mit vielerlei Ärger verbunden.

Die Sadhus streben dagegen Besitzlosigkeit an. Einige besitzen tatsächlich nur ihre Kleidung und eine Bettelschale und kämpfen darum auch an diese noch die Anhaftung abzulegen.

Oberstes Ziel ist es dann spirituellen Fortschritt zu machen. Wenn man da weiterkommt verliert die materielle Ebene jede Anziehungskraft für einen. Das sehen wir an den Yogis, die Stunden, Tage, Monate, Jahre und länger in Samadhi verweilen und offensichtlich gar kein Interesse haben daraus zurückzukehren.

Ich weis nicht was ich davon halten soll, dass die Yogis nicht wieder zurückkehren wollen. Kann man sich nicht nützlicher machen als da einfach so jahrelang in Samadhi zu verweilen? Es gibt ja schliesslich genug Probleme in der Welt. Ein spiritueller Mensch hat mehr Mitgefühl. sollte man dieses Mitgefühl nicht zum Ausdruck bringen?
 
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