Es sind die vier Welten, und in jeder dieser Welten ist es möglich, das Eins-Sein oder Eins-Werden zu erleben.
Die Welt, in der bereits alles da ist, die Welt direkt bei Gott, dort ist es so, dass jeder sowieso im Samadhi ist. Es gibt nichts zu erlangen, und nichts kann je verloren werden. Es ist also auch nur als Fokus des Bewusstseins bewusst zu erleben. Das ganze Bild war schon immer da, ich muss es nicht malen oder ergänzen oder größer machen. Ich kann aber mit meinem Bewusstsein in eine Haltung gehen, die das Bild bewusst als ganzes erlebbar macht. Es ist aber kein Wachstum. Es ist ganz oder gar nicht.
Die Welt, in der alles vollendet wird. Ich kann dort hineinwachsen, kann mehr und mehr davon erleben, bis ich nicht nur zeitweise, sondern ständig im Bewusstsein der Fülle der Liebe und der Freude verweile. Das, was ich dort erworben habe, wird nie weniger werden. Es ist auch die Welt der Hingabe. Je mehr ich mich hingebe, umso mehr wird es.
Die Welt der Entscheidungen. Es geht darum, die Freude und die Liebe zu bewahren, die ich erlebe. Ich teile auch anderen davon mit, erlebe auch Mitteilungen anderer davon. Gemeinschaft ist da, und das Verlassen der Gemeinschaft. Versagen und sich vom Versagen erholen und neues Wachstum erleben. Das ist auch die Welt der Übungen, der Rituale, der Meditationen und des methodischen Vorgehens.
Die verlorene Welt oder auch die Welt des Mangels. Obwohl sich hier alles abmüht, voll zu werden, wird es nie voll. Selbst völlige Fülle ist nur ein Spiegel der echten Fülle, und dauert nur einen Moment. Es ist die Welt des Umkehrens. Jetzt ist es möglich umzukehren, aus dem Mangel wieder in die Fülle hineinzugehen. Es ist auch die Welt der Gnade. Keine Übung, kein Ritual, keine Religion, keine Technik, nichts kann die Umkehr bewirken oder erzwingen. Es ist einfach nur geschenkt. "ich" kann mich nicht hingeben in dieser Welt. "ich" kann gar nichts machen in dieser Welt. "ich" kann nur Danke sagen für alles und schauen und erleben wie aus allem, was zunächst so negativ zu sein schien, doch wundervolle Dinge werden.
Wenn nun Menschen von Erlebnissen mit Samadhi berichten, haben sie oft die Schwierigkeit, dass sie von der einen Welt berichten und andere von einer der anderen Welten. Und so widersprechen sie einander. Dazu kommt, dass oft jeder meint, die eine Welt, in der er gerade Samadhi erlebt oder die er meint in der er es erleben möchte, sei schon alles...
