Joey
Sehr aktives Mitglied
Putin wollte auch noch 2001 in die NATO, es lag zwar kein Antrag vor, aber es gab diesen Wunsch, den auch Jelzin schon geäußert hatte.
Es lag kein Antrag vor. DAS ist der springende Punkt.
Ob der Antrag schnell angenommen worden wäre, wenn er denn eingereicht worden wäre, ist zwar fraglich, aber dass ohne Antrag nicht viel darüber gesprochen wurde, ist nicht der USA oder der NATO anzulasten.
Die NATO ist groß und umfasst mittlerweile viele Länder mit unterschiedlichsten Interessen. Die reißt sich kein Bein aus, um neue Mitglieder zu gewinnen; schon damals nicht. Und heutzutage beschwerte sich auch schon Selenskyj darüber, dass die Anfragen der Ukraine eher schleppend behandelt würden.
Es war natürlich schon der 1. Tschetschenienkrieg gelaufen, man kann verstehen, dass die NATO das ablehnte,
Ohne Antrag kann die NATO nichts ablehnen. Aber es ilegt nahe, dass ein Antrag wahrscheinlich nicht Erfolg gehabt hätte.
aber im gleichen Jahr begann Bushs "War on terror", der Millionen Opfer forderte, damit kein Stück besser war, und bei dem er auch Putins angebotene Hilfe ablehnte.
Ja, dieser Krieg war in dem Ausmaß, den er dann eingenommen hat, nicht besser, und das wurde teilweise auch von NATO-Bündnispartnern (z.B. Deutschland und Frankreich) verurteilt und nicht mitgemacht.
Es gab offenbar von Seiten der USA schnell keine großen Bemühungen mehr, RU als Partner zu begegnen
Also hätten sie Unterstützung von einem Nicht-Bündnispartner annehmen sollen? Wozu?
Die Europäer waren es, die Putin weiterhin die TÜr einrannten, das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht für Russland nach dem KK.
Ist doch prima, dass die Europäer das machten. Europa gehört ja auch zum "Westen", oder?
Es ist alles nicht so klar und einfach.
Und warum stellst Du es so klar und einfach dar, dass die USA "böse" und Putin darum die Folge ist?