Russland greift Ukraine an

Russland ist strategisch, organisatorisch sowie moralisch schlecht aufgestellt.
Das hat aber nichts damit zu tun, dass sie militärisch nicht doch stärker sind.
Sie haben Waffen in petto, die sie bisher nicht einsetzen.
Das ist kein Märchen, auf das man dann wieder mit Hohngelächter reagieren muss ("Ach, wie die Wunderwaffe von Hitler ja?" und ähnlicher Quark. Nichts von heute ist mit damals vergleichbar). Das ist Realität. das kann jeder bei Wikipedia und überall nachlesen.
Ich persönlich fürchte, dass sie sie in dem Moment einsetzen werden, in dem sie in Gefahr sind,
tatsächlich besiegt zu werden.

Laut Aussagen von russischen Militärs setzen sie Kernwaffen dann ein, wenn die Existenz Russlands als Staat in Gefahr gerät. Das wird hier nicht passieren.


Deswegen ist das eingefrorene Konflikt-Szenario (ewiger Naher Osten in der Ukraine) noch die harmlosere
Variante.

Was wäre Deiner Meinung nach das beste Vorgehen jetzt?

Wäre das alles nicht so, gäbe es diese Befürchtungen und Gründe nicht, wären die USA längst dort, vllt sogar mit der gesamten NATO.
Denn nichts läge mehr in westlichem Interesse, als Russland schnell da rauszudrängen- wenn es denn so einfach wäre, wie
all die Sofa- Fachleute hier und anderswo meinen und herumposaunen.
Das ist es aber nicht. Man riskiert es nicht, und zwar, weil es zu gefährlich ist.

Welche Sofa-Fachleute posaunen denn heraus, es wäre einfach, Russland aus der Uktaine rauszudrängen. Zeige mir einen Beitrsg, in dem behauptet wurde, es wäre einfach.

Und ja, wenn Russland keine Kernwaffen hätte, wäre die Hemmschwelle kleiner, direkt mit einzugreifen. Gänzlich nichtig wäre diese Hemmschwelle aber immernoch nicht.

Man gewöhnt sich an diese Situation und das macht die Fehleinschätzungen.
Aber Gott sei Dank nicht bei denen, die wirklich Ahnung davon haben und die Entscheidungen treffen....!

Ja, und derzeit entscheiden sie sich dafür, die Ukraine weiter zu unterstützen. Warum tun sie das, wenn Russland doch so stark und übermächtig ist und der Abzug an den Kernwaffen so locker sitzt?

Jeder der Sofa-Fachleute hier ist übrigens froh darüber, keine unmittelbare Entscheidungsgewslt hat. Denn niemand forderte hier z.B. ein direktes Eingreifen von NATO-Truppen o.ä. Alles, was von den Sofa-Fachleuten - wie Du die Leute nennst, die die Frechheit besitzen anders zu denken als Du - gewünscht wird, ist, dass die Ukraine nicht in Stich gelassen und wehrfähig gehalten wird.
 
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Medwedew haut so ziemlich jeden zweiten Tag eine Atombomben-Drohung gen Westen raus. Jemand sollte diesem Schulabbrecher mal erklären, dass eine Drohung genau dann an Wirksamkeit einbüßt, wenn man sie pausenlos wiederholt.

Außerdem gibt es da noch die bucklige Verwandtschaft Putins, zum Beispiel seine beiden Töchter, die hier im Westen rumlungern, und die er bei einem Einsatz von A-Waffen gleich mitpulverisieren würde.
Medwedew nimmt eh niemand mehr für voll.
In russischen Talkshows ereifern sich die Protagonisten darüber, welche Regierung welchen Landes man heute pulverisieren könnte.
Schulkindern wird eingetrichtert, wie ehrenvoll es ist im Krieg zu sterben. Kanonenfutter für künftige Spezialoperationen eines Irren, der sich im Bunker versteckt.

Und selbst ihm ist klar, das er die Gewaltspirale nicht unendlich ausweiten kann, wenn er seine noch verbliebenen Bündnispartner nicht verärgern möchte. Allen voran China.
 
Und weil die USA nun Streumunition geliefert haben, hat RU den Getreidedeal gekündigt und mal sehen, ob sie nun Schiffe im schwarzen Meer angreifen, wie bereits angekündigt.
So geht's dann immer weiter..Stufe für Stufe nach oben.


Ich hoffe, es wird nicht dazu kommen, dass sie (fast) ihr ganzes Besteck auspacken eines Tages. A Bomben bräuchte es ja nicht einmal, davon gehe ich gar nicht aus, aber es gibt ja noch genug andere Teufeleien. Eine Kostprobe haben wir ja in Syrien gesehen.

Ist das eigentlich dann der Bündnisfall, Getreidedampfer europäischer Herkunft o.ä.im schwarzen Meer anzugreifen?
Ich meine, das wäre doch toll.
Wir werden ja spielend mit den Russen fertig, das meint ja hier wohl jeder..
Und bei der exorbitant guten Verteidigungsfähigkeit grade Deutschlands und Europas und der Lust der USA ( nicht!),selbst ran zu müssen, no problem.

Einmal rumms und dann ist Ruhe im Karton,Putin verhaftet und jeder wird sagen, wieso haben wir das nicht sofort gemacht,so easy, wie das war.
*grunz *
 
Zuletzt bearbeitet:
P.S ich glaube es ist weniger schwer, auf Knöpfe von Mittel- und Langstreckenrakten zu drücken als irgendwo einzumarschieren und Gebiete einzunehmen, zu besetzen und zu halten.
Ich frage mich auch, was die Interessenslage der Amerikaner sein würde, wenn die russischen Finger zugleich über Mittel- UND Langstreckenrakten schweben..und nur auf Mittel drücken.
Das möchte ich sehen, dass die Amis dann voll engagiert zu ihren Militärflughäfen sprinten. :D

Aber das ist sicher nur Angstmacherei von mir.
:cool: :)
 
Ich frage mich auch, was die Interessenslage der Amerikaner sein würde, wenn die russischen Finger zugleich über Mittel- UND Langstreckenrakten schweben..und nur auf Mittel drücken.

Hängt ua davon ab, wer die nächste Wahl in den USA gewinnt. Ein "Trump" würde die weltpolitische Lage radikal verändern. Da würde die Ukraine garantiert verlieren.
 
Hängt ua davon ab, wer die nächste Wahl in den USA gewinnt. Ein "Trump" würde die weltpolitische Lage radikal verändern. Da würde die Ukraine garantiert verlieren.
Ich kann mir auch jetzt nicht vorstellen, dass die USA sich besonders engagieren würden, wenn ihnen selbst mit Langstreckenwaffen gedroht wird. Das ist ein naiver Wunsch, nichts weiter.
Im Ernstfall ist jeder sich selbst der Nächste und auch bei den USA wäre das so.
Die Bevölkerung hat doch jetzt schon keinen Bock mehr, die Ukraine ist denen dank ihrer eigenen täglichen Existenzsorgen, Überschuldung etc. ziemlich egal. In Amerika kreist immer alles um sich selbst und das Geld. Die Bürger wissen kaum, wo die Ukraine liegt. Biden hat jetzt schon seine Mühen, die Militärhilfen zu rechtfertigen angesichts der Staatsverschuldung etc.
Und das spielt auch Trump in die Hände. Der würde das sofort einstampfen, das wissen auch die Amerikaner...

Und Europa hätte im Konfliktfall allein kaum etwas entgegenzusetzen, und grade Deutschland nichts, üerhaupt nichts.
Wegen jahrzehntelanger Versäumnisse.
Vor dem Hintergrund dicke Lippe zu riskieren macht daher auch niemand der Verantwortlichen, die darum genau wissen.

Nur in privaten Kommentaren machen die Leute das, weil sie es noch genauer wissen und bashen auch noch Leute nieder, die auf das Missverhältnis von Haltung zu Realität hinweisen.

Anmassend.
 
Und weil die USA nun Streumunition geliefert haben, hat RU den Getreidedeal gekündigt und mal sehen, ob sie nun Schiffe im schwarzen Meer angreifen, wie bereits angekündigt.
So geht's dann immer weiter..Stufe für Stufe nach oben.


Ich hoffe, es wird nicht dazu kommen, dass sie (fast) ihr ganzes Besteck auspacken eines Tages. A Bomben bräuchte es ja nicht einmal, davon gehe ich gar nicht aus, aber es gibt ja noch genug andere Teufeleien. Eine Kostprobe haben wir ja in Syrien gesehen.

Ist das eigentlich dann der Bündnisfall, Getreidedampfer europäischer Herkunft o.ä.im schwarzen Meer anzugreifen?
Ich meine, das wäre doch toll.
Wir werden ja spielend mit den Russen fertig, das meint ja hier wohl jeder..
Und bei der exorbitant guten Verteidigungsfähigkeit grade Deutschlands und Europas und der Lust der USA ( nicht!),selbst ran zu müssen, no problem.

Einmal rumms und dann ist Ruhe im Karton,Putin verhaftet und jeder wird sagen, wieso haben wir das nicht sofort gemacht,so easy, wie das war.
*grunz *
Russland setzt schon lange Streumunition in der Ukraine ein, wo bleibt da dein Aufschrei?


Das Getreideabkommen hätte er auch ohne das nicht verlängert. Grund sind die Sanktionen, die ja angeblich keine Wirkung zeigen. Hunger als Druckmittel ist alles, aber kein Zeichen der Stärke.

In der Pufferzone des AKW in Saporischja sollen Minen entdeckt worden sein.
Angeblich bestehe bei einer Detonation aber kein größeres Risiko für das AKW.
Es bleibt also weiterhin spannend.

Wir können uns jetzt natürlich alle ganz furchtbar von Putin in Angst und Schrecken ins nächste Mauseloch verkriechen, weil er angeblich so fürchterlich überlegen ist, es dabei aber trotzdem nicht gebacken bekommt, nennenswerte Erfolge zu erzielen.

Statt sich von der russischen Propaganda einer x-fachen Überlegenheit ständig verängstigen zu lassen, wäre es zur Abwechslung vielleicht mal überlegenswert, warum sie dann bislang so wenig erfolgreich war damit.
 
Ein "Trump" würde die weltpolitische Lage radikal verändern. Da würde die Ukraine garantiert verlieren.
schwer zu sagen. Die momentane amerikanische Regierung bemüht sich, nicht auf die atomare Drohungen zu reagieren und eher zu deeskalieren. Trump hat mal gemeint, auf atomare Drohungen Russlands, Amerika habe mehr Atom-U-Boote als Russland und werde diese im Bedrohungsfall auch neben anderen (atomar bewaffneten) Schiffen und Flugzeugen vor Russlands Grenzen patrouillieren lassen, quasi um den Russen "die Schneid abzukaufen".
 
, wäre es zur Abwechslung vielleicht mal überlegenswert, warum sie dann bislang so wenig erfolgreich war damit.
Das habe ich bereits getan.
Es ist etwas anderes, ein Gebiet erobern und besetzt halten zu müssen, am Boden, als auf ein paar Knöpfe zu drücken,weil es einem shiceegal ist, ob das Land hinterher noch steht. Putin will die Ukraine noch nutzen, Deutschland bestimmt nicht.

Und ich verkrieche mich nicht in ein Mauseloch, das ist billiger Populismus, mir das Wort so umzudrehen, ich weise nur darauf hin, dass es für "die große Schnauze haben" vllt doch etwas zu verzwickt ist.
 
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schwer zu sagen. Die momentane amerikanische Regierung bemüht sich, nicht auf die atomare Drohungen zu reagieren und eher zu deeskalieren. Trump hat mal gemeint, auf atomare Drohungen Russlands, Amerika habe mehr Atom-U-Boote als Russland und werde diese im Bedrohungsfall auch neben anderen (atomar bewaffneten) Schiffen und Flugzeugen vor Russlands Grenzen patrouillieren lassen, quasi um den Russen "die Schneid abzukaufen".
Was ich meinte war, dass es dann keine atomare Bedrohung seitens Russland mehr gäbe, weil ein anderer Präsident die Ukraine nicht mehr unterstützen würde. Ein "Trump"Kandidat wäre also im Sinne Russlands.
 
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