***Das Thema Karma hat hier im Thread überhaupt nichts zu suchen.***
Das finde ich eigentlich nicht, aber es ist eben grade auf Kollektiv-Ebene so spekulativ und anfällig für "Schuld und Sühne"-Zuschreibungen, dass es am Ende nichts bringt, sondern nur wieder neue Empörung generiert.
Davon haben wir weiß Gott schon genug..

Wenn man darüber redet, muss man klar trennen, dass auf der Handlungsebene jetzt trotzdem immer Humanismus und die Prinzipien der Aufklärung die beste Wahl des Umgangs sind.
Die meisten aber trennen das nicht, die meinen, wenn sie ein Karma erkannt hätten, könnten sie sich dem gemäß verhalten und drüber sprechen, und das sei dann die überlegene, sehende Weisheit..
So wie die Inder. Ist einer behindert und gehört zur Bettler-Kaste, kann ich ihn auch anfahren mit dem Auto im Gedränge oder mal in die Rippen treten, der hat schließlich eh ein mieses Karma und ich Wissende (r) bestätige und erfülle das nur.
So läuft das aber nicht, das halte ich für extrem daneben.
Insofern, es bringt halt meist nichts..