Russland greift Ukraine an

Gerade in den ZDF Nachrichten seit Samstag keine Evakuierungen im Stahlwerl in Mariupol, wegen Beschuss von der russischen Armee.

So werden nun auch die restlichen Zivilisten dort sterben- Hoch hoch und lange lebe Putin:ironie:

Russland hat angeblich mit Sturm auf Stahlwerk in Mariupol begonnen​


Mariupol/Kiew. In der heftig umkämpften ukrainischen Hafenstadt Mariupol haben russische Truppen Medienberichten zufolge mit der Erstürmung des belagerten Stahlwerks Azowstal begonnen.

Da sieht einfach wie unterschiedlich Berichte sind Ntv sagt gestern abend wurde doch noch evakuiert.

Mit dem angeblich Sturmangriff steht es nun häufig.
 
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Der Melnyk ist echt ein Ar**hlo..., äh, Armleuchter.
Wenn es um den brutalsten Vernichtungskrieg geht, der kein Kindergarten ist, hätte Selenskyj sich auch überlegen können, dass man den gewählten deutschen Bundespräsidenten nicht einfach ausladen darf.
Selbst wenn man meint - und weiß - dass er sich über lange Jahre pro -russisch verhalten hat.
Selenkiyj hätte ihn empfangen und ihm vor Ort seine Meinung dazu mitteilen sollen.
DAS wäre offen und kommunikativ gewesen.
DAS wäre auch "staatsmännische Größe" gewesen.

Dann hätten wir dieses Hickhack heute nicht.
Also, immer mal gucken, geehrter Herr Melnyk, wie die Sache angefangen hat.

Ja, darüber hinaus hat Steinmeier ja schon eingeräumt, dass er damals die Dinge und Folgen falsch eingeschätzt hat.
 
Es gab schon vorher Vermutungen das er der Ukraine den Krieg erklärt.

Wir sind nicht die Ukraine, doch man könnte uns das so verkaufen.Also nsch dem Motto das schafft die Ukraine nivht allein, wir müssen unbedingt richtig helfen.

Deshalb ist es wichtig das wir uns fragen ob wir das wollen und bedenken das es folgen für alle haben wird und dann definitiv nicht auf Ukrainischen Boden bleibt.

Lies doch mal das Interview. Dein Kommentar geht völlig an dem Inhalt vorbei.
 
Da keimt doch Hoffnung auf.

„Die Ukraine wird gewinnen. Die Ukraine wird frei sein“, sagt Boris Johnson​


Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich an das ukrainische Parlament gerichtet: „Ich habe heute eine Nachricht für Sie: Die Ukraine wird gewinnen. Die Ukraine wird frei sein“, sagte Johnson laut Mitteilung seines Büros in einer Videoansprache. Die Ukraine habe durch ihren Kampf den Mythos der Unbesiegbarkeit des russischen Präsidenten Wladimir Putin zerstört. Putins Kriegsmaschinerie sei an der Liebe der Ukrainer zu ihrem Vaterland gescheitert. Großbritannien werde die Ukraine weiter unterstützen.

 
Nein.
Aber die Neigung zur Eskalation erkennt man ja auch viel weniger auf der Seite des Westens als auf der Seite des Kremls.
Man sieht es ja schon angesichts der letzten Äußerungen von Lawrow, wie er einen Nazi definiert, und wie im russischen Staatsfernsehen über den Einsatz von Atomwaffen in Europa spekuliert wird.
Was soll ich da in Panik verfallen, wenn der Kreml ohnehin ständig provoziert und fernab der Realität Aggressivität von Kriegsparteien definiert.
Da kann ich ja auch nichts dran ändern.
Ja er provoziert... Unsere Seite scharrt mit den Hufen...und die Frage ist die bleibt ist, ist es das Wert, wirklich.

Wenn wir uns die Frage stellen ob wir da mitmachen ohne das er uns Deutschland den Krieg erklärt.
 
Dieter Nuhr schreibt auf Facebook ein detailiertes Statement zu dem offenen Brief, den er ja mit unterzeichnet hat, sowie den Reaktionen darauf:


Bemerkenswert finde ich folgende Passagen:
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Um es klar zu sagen: Weder wurde im Brief gefordert, dass sich die Ukraine widerstandslos ergeben sollte, wie den Unterzeichnern, also auch mir vorgeworfen wurde, noch stand im Brief irgendetwas davon, dass die Unterzeichner die russische Kriegsschuld anzweifeln oder irgendwelche Sympathien für Putin hätten. Der Brief fordert allerdings, alles zu unterlassen, was eine Ausweitung des Konflikts auslösen könnte. Dies habe ich unterschrieben.
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Eine Erklärung darüber, die die Ukraine ohne Unterstützung so wehrfähig breiben soll, dass nicht die zeitnahe bedingungslose Kapitulation dabei raus kommt, bringt er aber wieder nicht.

Hier ein Abschnitt, in dem ich Nuhr voll zustimme:
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Wir werden nicht umhinkommen, uns zu fragen, was eskalierende Waffenlieferungen, die den Krieg auf eine neue Stufe heben und die Zahl der Toten in die Höhe treiben, überhaupt bewirken sollen. Wenn der Brief es geschafft hat, eine solche Diskussion anzustoßen, dann war er erfolgreich. Es steht zu befürchten, dass dies nicht der Fall ist. In unserer öffentlichen Diskussion herrscht emotionale Erregung, nicht rationale Abwägung.
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Er hat leider Recht damit, dass die Reaktionen sehr polarisiert ausfallen voller Strohmann-Argumente (Wie eben beispielsweise: "Wenn Du gegen Waffenlieferungen bist, bist Du für Putin." o.ä.) Und in einer solchen Atmosphäre lässt sich leider nicht einfach eine gute rationale differenzierte Diskussion führen.

Zu letzt schreibt er:
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Wie immer in den letzten Jahrzehnten - das lehrt die Geschichte - hat ein Krieg keine Gewinner. Es ist für mich klar, und meines Wissens sehen das auch die anderen Unterzeichner des offenen Briefes so, dass der Angriffskrieg Russland aus Europa und dem Kreis der zivilisierten Nationen herauskatapultiert hat. Ohne Regimewechsel darf es kein zurück zur Normalität mit Russland geben.
Tatsache ist aber auch: Es wird - so weh das tut - keinen Frieden in der Ukraine ohne Beteiligung Russlands geben. Es wird deswegen nicht zu verhindern sein, dass die zivilisierte Welt mit Russland den Dialog suchen muss. Russland ist Atommacht.
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Ich weiß nicht, welche Nachrichten er so geschaut hat, aber der Dialog der "zivilisierten Welt" mit Russland wird laufend gesucht. Der französische Präsident Macron telefonierte (oder telefoniert noch) regelmäßig mit Putin. Mehere Regierungschefs wie auch UN-Generalsekräter Gutterres waren bei Putin. Daneben auch noch Putins persönlicher Freund Gerhard Schröder, der dafür viel Kritik und Häme eingesteckt hat - und, wenn er Erfolg gehabt hätte, wäre er der Held gewesen; zumindest mein Held.

Wie leicht und schnell ein Regime-Wechsel in Russland kommen wird (oder herbeigeführt werden könnte), sei dahin gestellt. Fakt ist leider auch, dass wir global betrachtet auch in anderen Themen auf die Zusammenarbeit mit Russland angewiesen sind; egal, wer da an der Spitze ist. Leider wird das enorm erschwert, wenn man einander nicht vertraut bzw. nicht vertrauen kann. Einen weiteren länger anhaltenden kalten Krieg können wir uns aber eigentlich auch nicht leisten.
 
Ja er provoziert... Unsere Seite scharrt mit den Hufen...und die Frage ist die bleibt ist, ist es das Wert, wirklich.

Wenn wir uns die Frage stellen ob wir da mitmachen ohne das er uns Deutschland den Krieg erklärt.
Ich weiß nicht, was Du sonst liest, aber aus meiner Sicht, hat er uns allen im Westen bereits den Krieg erklärt.
Die Frage ist nur, wie stark arbeiten wir dagegen, dass er nicht noch mehr demokratisch gesinnte Länder überfällt.

Und wenn er Deutschland nun beschießen sollte (was ich nach wie vor für immer noch ziemlich unwahrscheinlich halte), dann hätte man es vorher trotz Angststarre ohnehin nicht verhindern können. Meines Erachtens lädt man mit dem Zeigen von Schwäche einen Imperialisten sogar eher dazu ein, zu erobern.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Wir werden nicht umhinkommen, uns zu fragen, was eskalierende Waffenlieferungen, die den Krieg auf eine neue Stufe heben und die Zahl der Toten in die Höhe treiben, überhaupt bewirken sollen. Wenn der Brief es geschafft hat, eine solche Diskussion anzustoßen, dann war er erfolgreich. Es steht zu befürchten, dass dies nicht der Fall ist. In unserer öffentlichen Diskussion herrscht emotionale Erregung, nicht rationale Abwägung.
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Er hat leider Recht damit, dass die Reaktionen sehr polarisiert ausfallen voller Strohmann-Argumente (Wie eben beispielsweise: "Wenn Du gegen Waffenlieferungen bist, bist Du für Putin." o.ä.) Und in einer solchen Atmosphäre lässt sich leider nicht einfach eine gute rationale differenzierte Diskussion führen.
Das sehe ich nicht so.
Es geht schichtweg auch um ein Zeit Gewinnen und um Abschreckung, daher die Waffenlieferungen und die immense Unterstützung der Ukraine.

Wenn ich nicht versuche, Zeit zu gewinnen, um mich zu retten, dann hat der Gegner leichtes Spiel und er kann mich viel leichter unterwerfen. Und wenn ich ihm nicht (mit Waffenlieferungen) signalisiere, dass ich mich zu wehren weiß, wird er alles daran setzen zu gewinnen und versuchen, mich komplett zu unterwerfen.

An solchen Äußerungen wie diesen von Nuhr merkt man, dass wir friedenverwöhnten Europäer schon längst den Sinn für die Sprache des Drohens vor dem Krieg verloren haben und vergessen haben, wie man einen politischen Gegner einschüchtert.
 
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