Dieser Krieg in der Ukraine ist so überflüssig wie ein Kühlschrank am Nordpol.
Es gibt so viel drängende Probleme auf dieser Welt, für die wir besser unsere Kräfte einsetzen sollten.
Das gravierendste Problem ist die drohende Klimakatastrophe. Dieses schnell näher rückende Ereignis wird vor keinem Menschen dieses Planeten Halt machen.
Natürlich trifft es wie immer die ärmsten Menschen zuerst. Und diese sind es, die schon heute unsäglich leiden und sterben, zum großen Teil weil sie schlichtweg verhungern.
Wenn man dieses ständig im Kopf hat, wünscht man sich dass der Krieg in der Ukraine auch um den Preis eines kurzfristig verminderten Wohlstands des Westens beendet werden muss.
Ich bin ein Kriegskind, weiß, wie es ist in den Trümmern zerbombter Häuser zu schlafen, in den Mülltonnen nach Kartoffelschalen zu suchen oder auf den Feldern nach liegen gebliebenen Ähren, um etwas zu essen zu haben.
Doch davon sind wir weit entfernt, selbst wenn wir ad hoc sofort jegliche Lieferung aus Russland nicht mehr zulassen, jede russische Bank vom Weltmarkt isolieren. Wir brauchten tatsächlich nur ein wenig kürzer zu treten.
Warum genügt es uns nicht auf Autobahnen 100 km und auf Landstraßen 80 km zu fahren? Wozu benötigen wir diese riesigen allradgetriebenen Kolosse von 2 t und einem extremen Spritverbrauch?
Ich hatte in meiner Jugend ein VW Cabrio mit 24,5 PS. Dieses Fahrzeug schaffte auch 100 km, fuhr durch die Alpen nach Italien und war sparsam.
Etwas mehr Genügsamkeit lässt sich auch auf andere Gebiete ausdehnen. Brauchen wir ständig unentwegt immer und immer wieder das aller neueste und modernste, selbst wenn das was wir besitzen noch in Ordnung ist?
Viel Energie ließe sich einsparen und es wäre ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz.
Wir sollten anfangen umzudenken, weil wir es jetzt noch können, und nicht warten bis wir es müssen. Jetzt können wir es noch aktiv gestalten. Wenn uns erst die Not zum Umdenken zwingt, haben wir diese Möglichkeit nicht mehr.


