Russland greift Ukraine an

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Die Ukraine ist tatsächlich sehr gespalten und viele dort sind sozusagen im Herzen Russen. Aber Putin wird die nicht gefragt haben was sie von einer Invasion halten, und möglicherweise sind auch viele "Pro-Russische" jetzt doch eher feindlich gesinnt, weil auch sie eine militärische Invasion doch eher ablehnen.
Es ist ja auch einfach eine massive militärische Einmischung von außen, die Zerstörung mit sich bringt.
 

Nein. Propaganda wird in aller Regel, auch in Russland nicht, nicht nur von einer zentralen Instanz gesteuert. Auch russische Medien sind propagandistisch tätig ohne dass der Kreml diese Propaganda immer selbst entwickelt. Üblicherweise werden einfach nur jene aussortiert die nicht auf Linie sind, der Rest weiß was erwartet wird und wird von kompetenten Überzeugten befehligt die selbst Medien-Leute sind. Und gerade deshalb wirkt Manipulation oft auch "selbst-manipulierend" weil sich eine Art Feedback-Schleife bildet.
 
ich sehe vieles so wie Du, allerdings mit dem Unterschied dass ich für die Waffen-Lieferungen bin.
Das ist eine gute christliche Einstellung. (Ich hätte auch gerne eine "richtige" Waffe für den Notfall..)
Und dazu- sollten nicht nur die patriotischen Zivilisten mit Waffen ausgestattet werden- sondern am besten alle!!
(Macht sich nicht nur besser in der Gefallenenstatistik) "Es soll bis zum letzten "geschossen" werden!!" und die Welt
soll wieder weinen dürfen!!
Wer wird dann noch nicht dabei mitmachen wollen?!!

Bloß nicht ergeben!- sonst droht eine Gefahr wie in China für die Uiguren..
 
Ich muss übrigens sagen, ich bin von Annalena Baerbock ziemlich beeindruckt.
Hätte ich ihr nicht zugetraut.

Hier ihre gestrige Rede bei der außerordentlich UN-Vollversammlung:

Ja, dem schließe ich mich an.
Sie wurde ja anfangs sehr belächelt als politisches Greenhorn sozusagen. Doch sie ist in beeindruckender Weise schnell in ihr Amt reingewachsen und stellt ihre Vorgänger mit deren z.T. leeren Floskeln durch eine klare und unmissverständliche Sprache in den Schatten.
 
Ukrainische Männer dürfen ihr Land nicht verlassen, sie werden als Soldaten gebraucht. Dazu zählen auch Sportler. Wie etwa Biathlet Dmytro Pidruchnyi, der vor zwei Wochen noch bei den Olympischen Spielen dabei war. Nicht alle überleben den Krieg, es gibt erste Meldungen über tote Sportler.
Der ukrainische Ex-Weltmeister Dmytro Pidruchnyi hat mit einem emotionalen Post aus seinem Kriegsdienst viele Reaktionen aus der gesamten Biathlon-Welt hervorgerufen. "Ich bin allen dankbar, die mir schreiben und sich Sorgen um meine Familie machen, und denen, die die Ukraine unterstützen und helfen", schrieb der 30-Jährige bei Instagram. Dazu zeigte er sich auf einem Foto in Militär-Uniform mit Helm: "Ich bin derzeit in meiner Heimatstadt Ternopil und diene in der Nationalgarde der Ukraine.

 
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Es ist ja auch einfach eine massive militärische Einmischung von außen, die Zerstörung mit sich bringt.

Ja, aber auch da bestätigen sich Dynamiken gegenseitig. Denn stell Dir mal vor die russische Strategie wäre für sie perfekt gelaufen:

1) Präzise Ausschaltung (vieler) militärischer Ziele (fast oder ganz ohne zivile Verluste - das haben die geschafft soweit ich weiß)
2) 50% der ukrainischen Bevölkerung freuen sich
3) Kapitulation der Regierung und des Militärs
4) Sehr wenig Zerstörung, kaum zivile Opfer

Wenn die Zustimmung aber schon nicht so hoch ist wie erwartet, dazu der Widerstand des Militärs und des anderen Teils der Bevölkerung umso härter, dann "braucht" das Militär mehr Gewalt, und genau das führt wieder zu mehr Widerstand und erschafft Feinde die vorher keine waren etc.

Das ist ja auch eine Dynamik im Krieg gegen den Terror. Der hat mehr "Terroristen" geschaffen als beseitigt, weil die vielen zivilen Opfer, das viele Leid, immer mehr Widerstand erzeugte, und Widerstandskämpfer werden dann zu "Terroristen".
 
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