Russland greift Ukraine an

Friedensaktivisten werden nicht schlecht gemacht. Ich denke, wir alle wünschen uns den Frieden, aber NICHT zu dem Preis, die Ukraine dafür komplett der Willkür Putins zu überlassen. Schlecht gemacht werden Aktivisten, die unterm Strich das wünschen - manchmal getarnt durch des Wort "Verhandlungslösung", aber ohne konkreten nachvollziehbaren Vorschlag, wie diese Verhandlungen einberufen werden könnten, bei denen Russland auch signifikante abstriche von seiner Wunschliste machen müsste.



Und meines Wissens plant niemand, Russland zu erobern. Das Kriegsziel der Ukraine ist derzeit, die eigene politische und territoriale Integrität zu verteidigen. Mehr Ambitionen haben sie meines wissens nicht.

Es sind teilweise Eindrücke, die man aus den Medien gewinnt. Dass jeder, der generell keine Waffen schicken will pro Putin ist, und/oder rechts usw. Hatte da mal was verlinkt, glaube ich, was diese Interpretation zumindest für manche Schreiber wahrscheinlich macht, aber keine Lust zu suchen jetzt.

Ja, Russland zu erobern, darüber redet vermutlich kaum einer, Putin zur Rechenschaft ziehen, das findet sich aber schon eher, und lässt sich von außen nur durch (zumindest kurzfristige de facto) Eroberung erreichen.

Manchmal wird die Diskussion mir hier und da zu falkenhaft (und @Tommy s Aussage hatte diesen Falken-Ton), egal ob ich auch für die Waffenlieferungen bin. Man muss da vorsichtig bleiben.

Werden auch alle möglichen Langstreckenwaffen gefordert, auch in Foren, und da muss wirklich geschaut werden, ob das nicht zur Eskalation beiträgt. Entscheidend ist da auch, wieweit man der Ukraine trauen kann sie nicht eskalierend zu verwenden.

Jemand wird natürlich irgendwo zurecht sagen, dass Raketen über Moskau fair sind, wenn sie über Kiew fliegen. Aber NATO-Raketen, die den Kreml in Schutt und Asche legen, das würde den 3. und eventuell letzten Weltkrieg doch gefährlich wahrscheinlich machen.

Man muss hier wie gesagt schon vorsichtig sein. Und ja, es ist nicht erwartbar, dass wir Putin nach Den Haag bekommen, nicht ohne Mithilfe von russischen Putschisten.
 
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Frachter mit russischem Kapitän rammt Windkraftanlage in der Nordsee, weitab vom Kurs, meldet den Unfall nicht und läuft mit klaffendem Loch ein, Kapitän schweigt.

Wie aus eingeweihten Kreisen hinter der vorgehaltenen Hand berichtet wird,
hat der Kapitän sein Schweigen jetzt gebrochen.

Er schipperte arglos in der Nordsee.
Plötzlich raste eine wütende Windkraftanlage auf ihn zu.

An ausweichen war nicht zu denken,
und trotz wiederholtem Warnsignal änderte die Windkraftanlaqe ihren Kurs nicht.

:wut1:
 
Brauchte die Welt während Donald Trump einen Virus?
Braucht Europa einen Atomschlag? Was schreit laut?
Ich glaube ja, Irlmeier hatte recht, leider.
 
Es sind teilweise Eindrücke, die man aus den Medien gewinnt. Dass jeder, der generell keine Waffen schicken will pro Putin ist, und/oder rechts usw. Hatte da mal was verlinkt, glaube ich, was diese Interpretation zumindest für manche Schreiber wahrscheinlich macht, aber keine Lust zu suchen jetzt.

Wer der Ukraine keine Waffen zur Verfügung stellen will, nimmt damit billigend in Kauf, dass diese damit eher früher als später bedingungslos Kapitulieren müsste. Ein Kompromiss, der diesen Namen auch verdient, kommt so sicher nicht raus. Und das macht die Leute, die das so wünschen, zu Putin-Freunden. Ansonsten sind sie herzlich eingeladen konkret und nachvollziehbar zu erklären, wie in den nachfolgenden Verhandlungen ein echter Kompromiss ausgehandelt werden kann, wenn die Ukraine sich nicht militärisch wehren kann und Putin einfach sagen kann: "Ok, so lange nicht alle meine Bedingungen erfüllt sind, schießen wir weiter."

Diese Menschen, die gegen Waffenlieferungen sind, sind aber nur eine Teilmenge der Friedenaktivisten. Wie ich schon schrieb: Frieden wollen alle. Ein russischer Diktat-Frieden wäre nur nicht witklich tragfähig. Viele Menschen würden nicht weniger darunter leiden als unter dem Krieg - nur andersartig. Auch als Friedensaktivist kann man sich bewusst sein, dass Frieden durch Wehrlosigkeit ein nicht erstrebenswerter Frieden sein kann.

Ja, Russland zu erobern, darüber redet vermutlich kaum einer, Putin zur Rechenschaft ziehen, das findet sich aber schon eher, und lässt sich von außen nur durch (zumindest kurzfristige de facto) Eroberung erreichen.

Naja, Putin kann aktuell sein Land nicht mehr viel verlassen ohne verhaftet zu werden. Auch das ist schon eine Form von "zur Rechenschaft ziehen".

Werden auch alle möglichen Langstreckenwaffen gefordert, auch in Foren, und da muss wirklich geschaut werden, ob das nicht zur Eskalation beiträgt. Entscheidend ist da auch, wieweit man der Ukraine trauen kann sie nicht eskalierend zu verwenden.

Selenskyj weiß genau, dass er sämtliches Wohlwollen und Unterstützung mit einem Schlag verspielt hätte, wenn er etwas befiehlt, was über Landesverteidigung hinaus geht.

Man muss hier wie gesagt schon vorsichtig sein. Und ja, es ist nicht erwartbar, dass wir Putin nach Den Haag bekommen, nicht ohne Mithilfe von russischen Putschisten.

Ich glaube auch nicht, dass wir Putin nach Den Haag bekommen. Aber es ist schon einiges Wert, dass er nichtso leicht aus Russland mehr raus kommt und somit auch klar kommuniziert ist, was die Mehrheit der Länder global von seinem aktuellen Verhalten hält.
 
Wer der Ukraine keine Waffen zur Verfügung stellen will, nimmt damit billigend in Kauf, dass diese damit eher früher als später bedingungslos Kapitulieren müsste. Ein Kompromiss, der diesen Namen auch verdient, kommt so sicher nicht raus. Und das macht die Leute, die das so wünschen, zu Putin-Freunden.

Ja, im Endeffekt spielen sie Putin in die Hände, aber das ist entweder nicht, was sie selber glauben, oder sie sind Gesinnungsethiker, die die Konsequenzen hinten anstellen, oder sie denken wiederum, dass eine Niederlage der Ukraine besser wäre als ein Atomkrieg, der demnach angeblich wahrscheinlich bis sicher ist, wenn man Waffen liefert. Oder sie glauben halt, dass man, warum auch immer generell reden soll, weil alle Menschen eigentlich gut sind (oder weil Putin auch eine friedliche Lösung sucht angeblich, ok, das kommt Putin-Freund schon näher, aber nicht notwendig identisch damit), weil Gott dann positiv eingreift (wenn man ihm gefällig handelt, also friedlich) oder warum auch immer.

ABER: Sie sind dann nicht, bzw. nicht deshalb Putin-Freunde, nur weil Putin de facto in der Realität davon profitiert.

Ich weiß, dass das vermutlich keine gute Idee ist, dass hier zum kurzen Exkurs zu machen, aber mit der gleichen Argumentation kann ich die entsprechenden Migrations-Befürworter zu Islamismus-Freunden erklären. Und auch hier sehen das manche anders, nehmen es als Gesinnungsethiker in Kauf, weil man angeblich immer helfen muss, denken dass Gott es regelt, wenn man gut ist usw.

Nun denke ich aber nicht, dass Leute dann notwendig wirklich pro Putin oder pro Islamismus sind, nur weil es aus meiner Sicht jeweils das Ergebnis ist.

Einmal denkst du eben, dass die friedlichste Variante hier ok ist, und einmal soll sie nicht ok sein. Aus meiner Sicht müssen wir in beiden Fällen Schutzmaßnahmen ergreifen. Insofern bin ich für Waffenlieferung und Grenzschutz. Andere denken wir müssen immer die friedliche und freundlichste Lösung suchen, und du wiederum siehst es jeweils unterschiedlich.

Ansonsten sind sie herzlich eingeladen konkret und nachvollziehbar zu erklären, wie in den nachfolgenden Verhandlungen ein echter Kompromiss ausgehandelt werden kann, wenn die Ukraine sich nicht militärisch wehren kann und Putin einfach sagen kann: "Ok, so lange nicht alle meine Bedingungen erfüllt sind, schießen wir weiter."

Ich denke nicht, dass Putin anders reden wird, und ohne Waffen geht nichts, wobei wir eben trotzdem aufpassen müssen, eine Eskalation verhindern müssen. Ein Sieg Putins könnte allerdings auch zu einer Eskalation in einem späteren Krieg führen, auch durch einen möglichen Nachfolger als Falken, der ohne einen militärischen Sieg jetzt keine Chance gehabt hätte. Insofern habe ich ein relativ hohes Eskalationslimit, aber ohne ist es nicht.

Diese Menschen, die gegen Waffenlieferungen sind, sind aber nur eine Teilmenge der Friedenaktivisten. Wie ich schon schrieb: Frieden wollen alle. Ein russischer Diktat-Frieden wäre nur nicht witklich tragfähig. Viele Menschen würden nicht weniger darunter leiden als unter dem Krieg - nur andersartig. Auch als Friedensaktivist kann man sich bewusst sein, dass Frieden durch Wehrlosigkeit ein nicht erstrebenswerter Frieden sein kann.

Ich bin auch für Frieden, aber bin mir sicher, dass es längst genug Leute gibt, die Russlands totale Niederlage herbeiwünschen. Oder wenigstens Putins Sturz (durch den Westen ausgelöst), auch wenn das viel zu riskant wäre.

Naja, Putin kann aktuell sein Land nicht mehr viel verlassen ohne verhaftet zu werden. Auch das ist schon eine Form von "zur Rechenschaft ziehen".

Ja, ungefähr kein Problem damit. Wenn er aber irgendwo zwecks Friedensvertrags auftauchen soll, dann wäre das eben auch so.

Und wenn er sich jetzt heute zurückzieht, und Bedingung ist, dass auch die persönlichen Sanktionen aufgehoben werden... Was soll man machen? Natürlich sollte das dann so passieren.

Verhandlungen können nicht mit perfekter Moral zum Erfolg gebracht werden.

Wenn wir jetzt noch annehmen würden, dass er tatsächlich verhaftet wird, und Russland droht mit dem Weltkrieg, sofern der Staatschef nicht freigelassen wird. Du weißt was passieren müsste...

Selenskyj weiß genau, dass er sämtliches Wohlwollen und Unterstützung mit einem Schlag verspielt hätte, wenn er etwas befiehlt, was über Landesverteidigung hinaus geht.

Im Prinzip schon, aber eine Fehleinschätzung hier, wenn wir solche Langstreckenwaffen liefern, ist potentiell identisch mit dem Ende der (zivilisierten) Welt. Ich sehe schon, warum man zumindest bei ein paar bestimmten Waffensystemen vorsichtiger ist. Generell bin ich wie gesagt und bekannt natürlich dafür, dass die Ukraine auch mit schweren Waffen wie Panzern unterstützt wird.

Ich glaube auch nicht, dass wir Putin nach Den Haag bekommen. Aber es ist schon einiges Wert, dass er nichtso leicht aus Russland mehr raus kommt und somit auch klar kommuniziert ist, was die Mehrheit der Länder global von seinem aktuellen Verhalten hält.

Ja, solange man nicht wie ein Kleinkind alle diplomatischen Kanäle schließt. Zu Plattformen, wo man reden kann, muss Zugriff bestehen.
 
Man muss hier wie gesagt schon vorsichtig sein. Und ja, es ist nicht erwartbar, dass wir Putin nach Den Haag bekommen, nicht ohne Mithilfe von russischen Putschisten.
Milosevic hatte es sich auch nie träumen lassen, dass er mal in Den Haag landet und doch ist es passiert. Die eigenen Leute haben ihn ausgeliefert.
 
Milosevic hatte es sich auch nie träumen lassen, dass er mal in Den Haag landet und doch ist es passiert. Die eigenen Leute haben ihn ausgeliefert.

Ja, wobei der erstens keine Atomwaffen hatte.

Und zweitens wurde er von den Serben selbst gestürzt.
Das wäre auch im Falle Putin zumindest denkbar, und klar, wünschenswert. Natürlich ist der Krieg selbst schon ein Verbrechen, und dazu gibt es noch explizite Kriegsverbrechen im engen Sinne, die darin begangen wurden.

Generell gibt es auf dieser Ebene aber keine Objektivität und Gerechtigkeit mehr. Niemals würde Bush dort, trotz Irakkrieg sitzen müssen.

Hier geht es nur um Macht letztlich. Und bestraft wird, wer seine Macht verliert, egal ob er gut oder schlecht war. Putin ist der böse Junge hier, aber das ist nicht wirklich was ein solches oder solches Ergebnis zur Folge hat.

P.S: Was ja ein Grund pro Waffenlieferungen ist. Nur die geben der Ukraine eine Verhandlungsposition. Alles andere (Ethik) ist nur insofern relevant, dass es andere Länder (Bevölkerungen) dazu motiviert hier mit Waffen zu helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ABER: Sie sind dann nicht, bzw. nicht deshalb Putin-Freunde, nur weil Putin de facto in der Realität davon profitiert.

Es ist mir relativ egal, wie man diese Leute bezeichnen kann und wie nicht. Das einzige, was mich da interessiert, ist, wie sie sich das konkret vorstellen. Wenn sie einen nachvollziehbaren Vorschlag hätten, wie man faire Verhandlungen, die zu einem Kompromiss führen, der den namen auch verdient, auch einleiten kann ohne dass die Ukraine wehrfähig bleiben muss... sie wären meine persönlichen Helden und ich würde sofort auch den Stop der Waffenlieferungen und eben diesen Weg wünschen.

Ich bin auch für Frieden, aber bin mir sicher, dass es längst genug Leute gibt, die Russlands totale Niederlage herbeiwünschen. Oder wenigstens Putins Sturz (durch den Westen ausgelöst), auch wenn das viel zu riskant wäre.

Irgendwann kurz nach März 2022 äußerte mal ein hoher russischer Militär, dass Kernwaffen genau und nur dann zum Einsatz kämen, wenn die Existenz des Staates Russlands in Gefahr wäre. Wenn man das für bare Münze nimmt, ist die russische Hemmschwelle für diese Eskalationsstufe hoch genug, dass auch der Sturz Putins noch keinen Atomkrieg auslösen würde.

Was meinst Du mit "totaler Niederlage"? Wenn es darum geht, dass keines der Kriegsziele Russlands erreicht wird... das wünsche ich mir auch. Aber ich sehe niemanden, der sich wünscht, Russland solle im Gegenzug eingenommen werden o.ä.

Ja, solange man nicht wie ein Kleinkind alle diplomatischen Kanäle schließt. Zu Plattformen, wo man reden kann, muss Zugriff bestehen.

Di bleiben ja auch bestehen.
 
Wenn Putin seinen Angriffskrieg verkackt - und alles sieht danach aus - ist er politisch erledigt. Es ist eine einfache Rechenaufgabe: Was hat der Ukraine-Raubzug an Nutzen gebracht und was an Schaden?

Nutzen: gar nichts.
Schaden:
-Russische Wirtschaft im freien Fall.
-Imageschaden für den Rest des Jahrhunderts

Putin wird entweder ein Hochverratsprozess gemacht oder er landet eben in Den Haag.

Ich halte eine solche Wendung der Dinge für durchaus wahrscheinlich.
 
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Es ist mir relativ egal, wie man diese Leute bezeichnen kann und wie nicht. Das einzige, was mich da interessiert, ist, wie sie sich das konkret vorstellen. Wenn sie einen nachvollziehbaren Vorschlag hätten, wie man faire Verhandlungen, die zu einem Kompromiss führen, der den namen auch verdient, auch einleiten kann ohne dass die Ukraine wehrfähig bleiben muss... sie wären meine persönlichen Helden und ich würde sofort auch den Stop der Waffenlieferungen und eben diesen Weg wünschen.

Ich denke auch nicht, dass es funktioniert.

Denke allerdings, dass wir nicht generell und automatisch vorwerfen sollten, dass sie Putin unterstützen (wollen).

Und jeden Kritiker so zu diskreditieren kann darüber hinaus ein Problem werden, wenn Falken an Einfluss gewinnen sollten. Auf einmal ist man dann vielleicht schon ein Putin-Freund, wenn man einen Einmarsch nach Russland nicht unterstützt.

Irgendwann kurz nach März 2022 äußerte mal ein hoher russischer Militär, dass Kernwaffen genau und nur dann zum Einsatz kämen, wenn die Existenz des Staates Russlands in Gefahr wäre. Wenn man das für bare Münze nimmt, ist die russische Hemmschwelle für diese Eskalationsstufe hoch genug, dass auch der Sturz Putins noch keinen Atomkrieg auslösen würde.

Nun, de facto wurde Deutschland in 1945 zwar nicht aus der staatlichen Existenz gebracht, um Hitler zu stürzen, aber das war natürlich keineswegs abzusehen zu dem Zeitpunkt.

Generell wird man Putin nicht von außen absetzen können, ohne den Eindruck zu hinterlassen, dass man Russland möglicherweise als Staat vernichten will, selbst wenn wir die Aussage hier so akzeptieren sollten. Man muss normal sehr viel tun, um einen Staatschef (an)greifbar zu machen.

Und Putin könnte auch einen Atomkrieg aus rein persönlichen Motiven anzetteln (oder es versuchen). "Ihr bekommt mich nicht, und wenn es die Welt kostet..." Ist ihm das zuzutrauen? Nun, möglicherweise schon. Ist dann die Frage, ob Generäle mitziehen, aber sollten bereits feindliche Panzer vor Moskau stehen, dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit natürlich, dass sie mitziehen. Auch weil ja für die gesamte Führungsriege ähnliche Konsequenzen drohen könnten. Die sitzen im selben Boot.

Insofern glaube ich zwar, dass die Hemmschwelle relativ hoch ist (zum jetzigen Zeitpunkt ist ein Atomkrieg nicht realistisch), ein Versuch Putin von außen abzusetzen könnte die rote Linie aber definitiv überschreiten. Und würde ich sogar davon ausgehen. Aus Putins persönlichen Gründen, und weil man ihn ohnehin nur ergreifen kann, wenn man im großen Stil einmarschiert.

Und ja, das ist auch zu befürchten, wenn nur die Ukrainer und nicht die NATO direkt vor den Toren Moskaus steht. Mit NATO wird es sehr sehr schnell noch kritischer, aber wie gesagt kann ich mir auch einen Atomkrieg vorstellen, wenn die von uns unterstützte Armee der Ukraine einem wirklichen Sieg dieser Art zu nahe kommt.

Was meinst Du mit "totaler Niederlage"? Wenn es darum geht, dass keines der Kriegsziele Russlands erreicht wird... das wünsche ich mir auch. Aber ich sehe niemanden, der sich wünscht, Russland solle im Gegenzug eingenommen werden o.ä.

Putins Ergreifung ist sehr wahrscheinlich nur mir einem Einmarsch kompatibel. Nach dem was ich hier und da lese im Netz, wünschen sich genug Leute auch die Kapitulation Russlands. Wie damals hier, mit Deutschland. Das ist nicht realistisch, denn das wäre in Wirklichkeit ein atomarer Weltkrieg.
 
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