Russland greift Ukraine an

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Ein Grund, weshalb die Russen nicht wirklich voran kommen, könnte sein, dass die russischen Truppen zu sehr damit beschäftigt sind, zu plündern und zu marodieren und die geplünderte Ware in ihre Heimat zu schicken ...
Und das wird von der russischen Führung ganz offensichtlich geduldet ...
Allerdings stellt dieser Krieg auch ein Abnutzungskrieg gegen die Ukraine dar. Man will die Armee und die Bevölkerung mürbe machen und schwächen.

Siehe:

Auszug:
Zunächst sollte man freilich dafür Sorge tragen, nicht in das nach 1945 vorherrschende Narrativ der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft zu verfallen, laut dem «der Iwan gerne plündert», was unter der Hand die Botschaft lancieren sollte, die deutschen Soldaten hätten dies nicht getan. Tatsächlich haben auch sie geplündert.
Dass beim Feldzug im Westen die deutsche Militärjustiz das zu unterbinden versuchte, hatte vermutlich weniger damit zu tun, dass es gegen das Kriegsvölkerrecht verstiess, als vielmehr damit, dass es die Disziplin der Truppe untergrub und die Geschwindigkeit des Vormarschs gefährdete: Marodierende Soldaten sind mit anderem beschäftigt, als die gegnerische Front zu durchbrechen und in die Tiefe des Raumes vorzustossen. Mit marodierendem Militär, mit plündernden und vergewaltigenden Soldaten lassen sich nun einmal keine Kesselschlachten schlagen.
...
Etwas anders stellt sich das beim Abnutzungskrieg dar, in dem es darum geht, in einem auf lange Zeitstrecken angelegten Material- und Soldatenverbrauch den Gegner zu erschöpfen. Im Allgemeinen wird hier weniger scharf gegen Plünderungen vorgegangen, weil diese die Einsatzfähigkeit der Soldaten auch weniger infrage stellen. Unter Umständen kann hier die Aussicht auf Beute sogar ein Ansporn zu erhöhter Kampfbereitschaft sein. Dafür gibt es viele Beispiele, vor allem im Belagerungskrieg. Und eine ähnliche Art von Krieg wird ja derzeit in der Ukraine geführt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf Eure Steuern und das von Euch erzeugte Wirtschaftswachstum verzichten wir gerne.
Krieg erzeugt kein Wirtschaftswachstum, aufrüsten auch nicht.
Wer viel Geld für Waffen ausgibt, dem fehlt es in der Gesellschaft, bestes schlechtestes Beispiel USA und Russland.
Frieden erzeugt viel mehr Wirtschaftswachstum.
 
Krieg erzeugt kein Wirtschaftswachstum
Doch, nur erstmal nicht im Kriegsland.

Korruption, instabile Länder bringen langfristig Profit.
Das russische Regime verhindert derzeit die Weizenexporte aus den ukrainischen Schwarzmeerhäfen und erzeugt dadurch soziale Unruhen.
FCKPTN hat sich aber beizeiten schon im afrikanischen Kontinent eingeschleimt, indem diese „Unruhen“ (auch beim Diamantenminen-Kampf von Konsortien, die von instabilen Grenzsituationen leben), vermeintlich „befriedet“ werden. Aus der Sicht der akut hungernden Bevölkerung zumindest.

Da steht noch einiges bevor.

Der Wahnsinnige in Peking tut seinen Anteil gerade, indem er wegen seines persönlichen Babies „Null Covid“, von dem er wegen seines „Gesichtwahrens“ grad nicht abweichen kann, die Häfen von Shanghai blockiert und den internationalen Warenfluss schwächt.

Lauter komplette Vollidioten, denen Infrastrukturen und Lebensqualität anderer völlig egal sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum sollte das so gemacht werden? Ich verstehe den Sinn nicht?
Wir sind Mitglied der Nato, also haben wir ein BÜNDNIS.

Ich weiss nicht was ein solcher Bündnisvertrag im Detail beinhaltet, ich bin auch aus der Schweiz, wir kennen nur den Rütlischwur. 😌 (kleiner Scherz)
Aber ich fragte mich halt, wie viel Autonomie-Spielraum die einzelnen Mitglieder haben, und vor allem, ob es möglich wäre, als ganzes Bündnis taktisch vorzugehen. Das gemeinsame Ziel wäre ja die Friedenssicherung, nehme ich stark an.
 
Sorry, ich hab keine Lust auf die Fortführung dieser Off-Topic-Diskussion!

Nur noch eine Info, ich bezog mich auf diese Aussage:
Und antwortete darauf so:
Also was jetzt @Laguz? Ich mache dich auf OT aufmerksam du antwortest es ist keins und auf einmal doch?

Also für mich unbegreiflich.

Mein Link zu Anne Will ist genau im Thema. Nur es gefällt dir nicht.
 
Okay, Grüße an die "Vielen"!
Ich denke vielen geht es auch darum, dass von Anfang an so getan wurde, als ob der Krieg von den Ukrainern gewonnen werden könnte
NEIN! Im Gegenteil!
In den ersten Wochen sind alle westlichen Länder, inkl. Amerikaner und Nato davon ausgegangen, dass
sich die Unkraine dem Ansturm des russischen Militärs beugen müsse. Niemals könne die friedliche Ukraine von der viel stärkeren Streitmacht Russlands NICHT eingenommen werden.
Die Hartleibigkeit der Ukraine zeigte dann etwas anders, und erst dann begannen ihre Bitten um Waffen!
als ob der Krieg von den Ukrainern gewonnen werden könnte und wenn dann NUR wenn die Deutschen Waffen liefern und diese das auch tun müssten, weil sie moralisch verpflichtet wären.
Ist auch in meinen Augen nicht 100% richtig. Selenskyj hat sich überall hin gewendet!
Und natürlich auch an Deutschland - warum auch nicht? ( Gut vielleicht spielte auch der Gedanke mit: Ihr habt uns im letzten Weltkrieg so schändlich behandelt, jetzt helft uns mal!)
Die jetzige deutsche Regierung ist ihm aber deswegen nicht um den Hals gefallen, sondern hat sich extrem zögerlich verhalten.
Die SPD hat eine ungeklärte pro-russische Vergangenheit, zu der auch Kanzler Scholz keine rechten Gedanken findet.
Auch er wollte Putin, wie auch Steinmeier, wie auch weite Teile der linken SPD, wie auch Macron, sozusagen 'liebevoll' in die Arme nehmen, und ihn als vertrauensvollen Partner in Wirtschaftsfragen - und Grenzensicherung, und Akzeptanz demokratischer Rechte in die Reihe eines geordneten, freien Europas einreihen.
 
ob es möglich wäre, als ganzes Bündnis taktisch vorzugehen
Berechtigte Frage, nur im Zusammenhang mit der Ukraine selbst kein Thema.
Es gibt derzeit keinen Verteidigungsfall für das Bündnis.
Das, was die NATO macht, ist eine Drohne über dem Schwarzmeer für Informationsgewinnung einzusetzen und die Grenzen von Polen, Rumänien verstärkt zu sichern (durch militärische Flugbewegungen). Das ist seit dem Überfall des russischen Regimes so.
Kann man auf flightradar gut beobachten. Die Geheimdienste und die EU-Länder tun sicher noch mehr.

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Zuletzt bearbeitet:
Weil ich grad lese, dass Scholz sagte, die Ukraine werde noch 100 Jahre an den Folgen des Krieges zu leiden haben.
Da ist was Wahres dran.
Abgesehen davon, dass es Jahrzehnte dauern wird, die völlig zerbombten Städte wieder aufzubauen, wird man nach 100 Jahren noch Kriegsrelikte in Form von Bomben und Granaten ausgraben.

Grad vor ein paar Tagen wurde in meiner Stadt wieder eine Bombe gefunden und vor ein paar Jahren musste unsere ganze Siedlung evakuiert werden wegen eines Bombenfundes.
Linz ist eine Industriestadt mit einem großen Stahlwerk, das massiv bombardiert wurde und beinahe bei jedem Bauprojekt rund um das Stahlwerk werden heute noch regelmäßig Bomben ausgegraben, die entschärft werden müssen.
 
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Also was jetzt @Laguz? Ich mache dich auf OT aufmerksam du antwortest es ist keins und auf einmal doch?

Also für mich unbegreiflich.

Mein Link zu Anne Will ist genau im Thema. Nur es gefällt dir nicht.
Sorry, wenn Du mich nicht verstehst, dann ist das halt so. Ich kann damit leben.
Ich hab nur einfach keine Lust, Dir jetzt alles nochmal aufzudröseln, was warum off-topic war und was warum nicht.
Zumal meine weiteren Erklärungen dazu hier, in diesem Faden, auf jeden Fall off-topic wären ...
 
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