Russland greift Ukraine an

Das Problem ist halt, dass es eine einfache Lösung, die mit großer Wahrscheinlichkeit zum Erfolg führt und nur geringe Risiken oder Nachteile mit sich bringt, nicht gibt. Es ist egal, was wir tun, jeder Weg kann irgendwie in die eine oder andere Katastrophe führen. Sei es, dass die Ukraine als souveräner Staat untergeht, sei es, dass der Krieg weiter eskaliert.

Und je nachdem, wie man selbst die Prioritäten setzt und die Wahrscheinlichkeiten der Risiken einschätzt, kann man seine Präferenzen setzen... wenn man will.
Aber die Politiker entscheiden letztendlich und was dann daraus wird, müssen dann alle mit ertragen, ob sie wollen oder nicht.

Gruß

Luca
 
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Sei es, dass die Ukraine als souveräner Staat untergeht, sei es, dass der Krieg weiter eskaliert.
Was meines Erachtens das Gleiche ist.
Gewalt, Vergewaltigung, Folter, Widerstand hört ja nicht auf, wenn mehr ukrainische Gebiete russisch besetzt sind. Kapitulation schützt das Opfer leider vor Unrecht des/dieses Besatzers nicht.
 
Ich finde diese ganze Debatte ehrlich gesagt ziemlich schizophren und unehrlich.
Alle Waffen werden erzeugt und geliefert, um sie im Krieg einzusetzen und Menschen zu töten.

D ist der viertgrößte Waffenexporteur der Welt. Und in allen Kriegen, wo diese Waffen verwendet werden, werden die Menschen nicht zu Tode gestreichelt, sondern brutal getötet oder verwundet.
Jetzt bei der Ukraine wäre das auf einmal ein Problem.
Bei anderen Kriegen haben sich bisher aber nur wenige Leute den Kopf darüber zerbrochen, sondern es wurde und wird gut daran verdient und sichert hunderttausende Arbeitsplätze.
 
Interessanterweise gilt für Frauen in Israel, Norwegen (seit 2015) und Schweden (seit 2018) auch eine allgemeine Wehrpflicht.
Darüber beschwert sich aber niemand.

Ich bin ehrlich gesagt dagegen. Israel ist natürlich in einer höchst problematischen Situation (umringt von Feinden), und in Skandinavien wiederum sieht man ein weiteres negatives Ergebnis von realitätsfremder politischer Korrektheit. Willkommen Absurdistan... Und da muss man nicht mit Fairness kommen, Männer müssen zum Beispiel auch nicht die Schwangerschaft und Geburt überstehen.

Ist aber sowieso auch nicht der Fall in der Ukraine, und würde mich, wäre es anders, dann trotzdem nicht davon abbringen die Ukraine zu unterstützen.

Selbst Wehrpflicht für Männer halte ich in Friedenszeiten (seit 1990) für unnötig. Nun ist es wohl leider wieder diskutabel seit diesen Ereignissen in der Ukraine, allerdings sollte es dann auch für die Verteidigung wichtig sein. Wenn Drohnen und andere von Berufssoldaten kontrollierte Waffensysteme zum Beispiel sowieso effektiver sind, muss man das nicht schlicht aus Prinzip wieder einführen. Für Auslandseinsätze usw. ist eine Berufsarmee sowieso klar vorzuziehen.
 
Ich finde diese ganze Debatte ehrlich gesagt ziemlich schizophren und unehrlich.
Alle Waffen werden erzeugt und geliefert, um sie im Krieg einzusetzen und Menschen zu töten.

D ist der viertgrößte Waffenexporteur der Welt. Und in allen Kriegen, wo diese Waffen verwendet werden, werden die Menschen nicht zu Tode gestreichelt, sondern brutal getötet oder verwundet.
Jetzt bei der Ukraine wäre das auf einmal ein Problem.
Bei anderen Kriegen haben sich bisher aber nur wenige Leute den Kopf darüber zerbrochen, sondern es wurde und wird gut daran verdient und sichert hunderttausende Arbeitsplätze.
Das ist auch mein Credo seit Beginn des Krieges!
Niemand störte sich daran, als wir Waffen z.B. an die Kriegsparteien verkauften, die im Jemen Krieg führen (Quelle).
Und jetzt moralisiert man herum, und das nur, weil man befürchtet, dass russische Raketen auch auf deutschem Boden einschlagen könnten.

Siehe auch:
 
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