DieWald
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Bester Artikel seit langem:
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Zitate, die ich voll und ganz unterschreiben kann:
„Nach 1989 ging vergessen, wie instabil die Welt ist“
......
„Dem Westen wird bewusst, wie überheblich er war“
......
„Die vermeintliche Stabilität ab 1989 war der ideale Nährboden für Selbstbetrug. Das ist jetzt vorbei.“
......
„Das afghanische Debakel sollte Anlass sein, sich in etwas zu üben, was nicht zu den westlichen Kernkompetenzen gehört – Bescheidenheit. Wir können der weiten Welt unsere Werte nicht aufzwingen, aber wir müssen sie dort entschlossen verteidigen, wo es wirklich in unserer Macht liegt: in Europa.
Wie viel Schmerz halten wir aus?
Der Westen sollte sich nur für eine Sache einsetzen, an die er glaubt. Die Freiheit in der Ukraine ist so eine Sache.“
.....
„Man darf nur Dinge versprechen, die man halten kann. Die letzten dreissig Jahre liessen den Westen glauben, er sei unbesiegbar. Die letzten zwölf Monate zeigen, dass dies eine grandiose Selbsttäuschung war.“
....
„Ivan Krastev, einer der grossen Intellektuellen unserer Zeit, kommentiert den Ukraine-Krieg mit den Worten: «Wir gehen vom Zeitalter der sanften Macht ins Zeitalter der Resilienz über: Die sanfte Macht war die Strategie des Westens, seine Attraktivität als Waffe einzusetzen. Resilienz ist die Fähigkeit liberal-demokratischer Gesellschaften, andere daran zu hindern, ihre Verwundbarkeit als Waffe gegen sie einzusetzen.»
Und Krastev fügt hinzu: «Im Zeitalter der Resilienz zählt eher der Schmerz, den man ertragen kann, als der Schmerz, den man anderen zufügen kann.»“
Etc.
Corona, Ukraine-Krieg und die Krise der Globalisierung
Die Covid-Pandemie, das Ende der liberalen Weltordnung und der Krieg in der Ukraine markieren eine atemberaubende Kaskade von Umbrüchen. Sicherheit und Resilienz werden wichtiger, während die Globalisierung in die Krise gerät.
Zitate, die ich voll und ganz unterschreiben kann:
„Nach 1989 ging vergessen, wie instabil die Welt ist“
......
„Dem Westen wird bewusst, wie überheblich er war“
......
„Die vermeintliche Stabilität ab 1989 war der ideale Nährboden für Selbstbetrug. Das ist jetzt vorbei.“
......
„Das afghanische Debakel sollte Anlass sein, sich in etwas zu üben, was nicht zu den westlichen Kernkompetenzen gehört – Bescheidenheit. Wir können der weiten Welt unsere Werte nicht aufzwingen, aber wir müssen sie dort entschlossen verteidigen, wo es wirklich in unserer Macht liegt: in Europa.
Wie viel Schmerz halten wir aus?
Der Westen sollte sich nur für eine Sache einsetzen, an die er glaubt. Die Freiheit in der Ukraine ist so eine Sache.“
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„Man darf nur Dinge versprechen, die man halten kann. Die letzten dreissig Jahre liessen den Westen glauben, er sei unbesiegbar. Die letzten zwölf Monate zeigen, dass dies eine grandiose Selbsttäuschung war.“
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„Ivan Krastev, einer der grossen Intellektuellen unserer Zeit, kommentiert den Ukraine-Krieg mit den Worten: «Wir gehen vom Zeitalter der sanften Macht ins Zeitalter der Resilienz über: Die sanfte Macht war die Strategie des Westens, seine Attraktivität als Waffe einzusetzen. Resilienz ist die Fähigkeit liberal-demokratischer Gesellschaften, andere daran zu hindern, ihre Verwundbarkeit als Waffe gegen sie einzusetzen.»
Und Krastev fügt hinzu: «Im Zeitalter der Resilienz zählt eher der Schmerz, den man ertragen kann, als der Schmerz, den man anderen zufügen kann.»“
Etc.