So einfach ist das doch gar nicht, in dem Artikel steht deutlich das es sowie von Silenskyj geplant war, die Krim zurück zu holen und das die USA das unterstütz hat und bereits vorher die Ukrainer darauf vorbereitet hat.
Schon der Einmarsch Russlands 2014 auf die Krim war völkerrechtswidrig. Soll die Ukraine und der Rest der Welt es einfach auf sich beruhen lassen?
Geht nicht um bessere Verhandlungsposition.
Aktuell - jetzt nach dem völkerrechtswidrigen Einmarsch Russlands auch in den Rest der Ukraine - schon, bzw. es geht darum, dass die Ukraine überhaupt eine Verhandlungsposition haben kann mit realistischer Chance sie durchzusetzen außer: "Wir kapitulieren bedingungslos."
(...) Verstehe mich nicht falsch aber das finde ich nicht gut, falls wir direkt reingezogen werden.Das ist das letze was ich will.
Ich will das auch nicht.
Gleichzeitig will ich nicht, dass die Ukraine bedingungslos kapitulieren muss - was automatisch passieren wird, wenn sie keine Unterstützung mehr bekäme. Ich will nicht, dass ein Staat, der völkerrechtswidrig angegriffen wird und andere Staaten um Hilfe bittet, keinerlei derartige Hilfe bekommt, und der Aggressor damit einfach durchkommt.
Silenskyj könnte schon sagen jetzt ist schluss, aber das wird in dem Fall nur mit Absprache tun, wenn Biden sagt nein, dann macht er weiter sollte aber auch klar sein, wenn man bedenkt wie viel in diesen Krieg auch von unserer Seite investiert wird.
Natürlich könnte Selenskyj sagen, dass Schluss ist. Das würde bedeuten, dass die Ukraine zerstückelt und Selenkyj abgesetzt (und evtl. sogar umgebracht) und durch eine pro-russische Marionette ersetzt wird, sowie dass der Rest des ohnehin stark geschwächten Staats nicht in NATO und auch nicht in die EU eintreten darf (wobei der Rest der Ukraine wahrscheinlich so stark geschwächt sein wird, dass es das auch nicht mehr kann).
Natürlich könnten wir jetzt sagen alles wegen 2014,aber dann müssen wir auch zugeben, das es Zähneknirschend mehr oder weniger hingenommen wurde, weil kein Obama so risikobereit war, und das hat schon seine Gründe.
Oh, wir hier sagen doch schon: "wegen 2014". Es ist sehr bedauerlich, dass nicht schon damals heftiger reagiert wurde.
Oder man sich sagt so wie jetzt die Ukraine soll kämpfen so lange sie will wir helfen mit Waffen, Geld... aber weiter gehen wir nicht.
Oh, plötzlich bist Du auch dafür mit Waffen zu helfen? DAS geschieht nämlich schon mit den Waffen-Lieferungen.
Ich glaube ansonsten das wir gar nicht mehr über Verhandlungen die bessere Position bringen aktuell reden müssen, weils darum gar nicht geht.
Nenne es, wie Du es willst - es geht darum, dass die Ukraine nicht bedingungslos kapitulieren muss.
Beenden könnte es ja jede Seite in dem sie komplett nachgibt auch Putin auch er könnte sagen das es ihm wichtiger ist, die Sicherheit von uns allen zu gewährleisten, als ein Stück land zu behalten, tut er aber nicht.
Und er ist der Aggressor in diesem Krieg aktuell.
(...)
Und auch bedenken was gewisse Weltherrschaft Gerüchte für einen Zweck erfüllen wenn die Frage wir gehen aufs ganze im Raum steht, würden wir es tun, wenn es garantiert nur um die Ostukraine geht?
Oh, ich habe durchaus Vorstellungen davon, bei was für einem Kompromiss-Angebot Russlands ich persönlich denke, dass die Ukraine drauf eingehen sollte. Diese Vorstellungen werde ich hier aber nicht äußern, weil ich wirklich keine Ahnung habe, ob diese Vorschläge für die Ukraine wirklich tragbar sind, oder ob das nicht doch zu naiv von mir persönlich gedacht ist. Das ist auch wieder etwas, was nur die Ukraine wissen kann.
Und ich bin mir sicher, dass Selenskyj auch schon Vorstellungen davon hat, mit was für Kompromissen er leben könnte. Er hat ja schon angeboten vom NATO-Beitritt abzusehen, aber nicht vom EU-Beitritt. Er hat auch schon angeboten, wie man über die Krim und Ost-Ukraine reden könnte, bzw. warum er da nicht einfach sagt: "Ok, behalt's."
(...)
Ansonsten habe ich kein Problem mit Sanktionen ich begrüsse sie es ist mir kak egal wie es Putin schadet, im Grunde würde ich es sehr begrüßen, wenn Deutschland mal völlig unabhängig von irgendjemanden wäre.
Deutschland wird nie unabhängig von allen sein, wie auch alle anderen Länder nicht. Wir leben in einer globalen Welt mit globalem Handel. Das ist auch gut so, denn auch andere globale Probleme müssen in globaler Zusammenarbeit bearbeitet und gelöst werden. Da wäre es kontraproduktiv, wenn jeder nur sein eigenes Süppchen kocht.
Aber richtig: Deutschland hätte sich nie so stark abhängig von russischem Gas, Öl etc. machen dürfen. Und auch aus anderen Gründen ist das Gebot der Stunde, die Energiewende auf regenerative Energien wieder verstärkt vorran zu treiben und nicht künstlich noch auszubremsen, wie es die letzten Jahre geschah.
Es ist mir auch egal in welcher Art man Putin sonst noch schadet.
Wäre mir auch egal - hauptsache, es reicht aus, dass er nicht mehr auf einer bedingungslosen Kapitulation der Ukraine besteht, ssondern auch echte Kompromisse anbietet, mit denen WIRKLICH beide Seiten leben können.
Aber ein Krieg der uns auch trifft, der würde uns allen extrem schaden auch wenn wir am ende gewinnen.
Und die Ukraine nicht dabei zu unterstützen, dass sie nicht sofort bedingungslos kapitulieren muss, würde unserem Gewissen schaden - Solidarität aussprechen, aber nicht ausreichend danach handeln - sowie diversen Aggressoren weltweit zeigen, dass sie damit gut durchkommen.