oh jeh -
da hammas - das dilemma.
also wünschen tät' ich ' mir ja auch, dass mich ein anderer glücklich macht -
aber wie kann mich jemand glücklich machen?
oder anders rum - wie kann ich einen anderen glücklich machen, wenn ich selbst nicht aus mir selbst heraus glücklich bin?
also noch anders erklärt -
zwei leut', die kein geld haben, erwarten eins vom anderen, dass er(sie) - den anderen halt - reich macht.
oder - zwei ertrinkende nichtschwimmer erwarten die rettung vom anderen ertrinkenden nichtschwimmer.....
also - mir geht's immer dann gut, wenn ich weiter schwimmen lerne -
und hoffe, dass es besagter auch tut -
oder -
naja vielleicht auch ein anderer, der dann meinen weg kreuzen wird -
HOFFENTLICH....
Der gordische Knoten könnt´sich leicht auflösen, wenn man ihn gar nicht knotet... sprich.. du denkst einfach zu kompliziert.
Musst du selbst glücklich sein, um einen anderen glücklich zu machen? Oder, deinem Beispiel betreffend, muss ein kann ein Nichtschwimmer nicht zu anderen Mitteln greifen, um zu helfen? Und wieviele Menschen haben in prikären Notsituationen plötzlich Dinge gekonnt, die sie zuvor nie geahnt haben, u. da kann´s schon passieren, das der Nichtschwimmer aus Sorge plötzlich zu schwimmen anfängt, u. den anderen rettet, oder gar beide anfangen, aus Not zu schwimmen, dann braucht keiner den anderen Retten (so was gibt´s tatsächlich... )
Abgesehen davon, das ich keinen Menschen kenne, der KEIN Geld hat, sondern nur jene, die zuwenig haben, ist es erstens ähnlich wie beim Nichtschwimmerbeispiel, u. zweitens könnte es auch so sein, das jemand der viel Geld hat, den anderen gar nicht reich machen will, weil er zu geizig ist... Und nu?
Kommt halt immer auf den Standpunkt an, wie man etwas sehen will..
Und wenn alles von selbst kommt, sozusagen wenn man plötzlich schwimmen kann.. u. einen Lottogewinn macht, na, wo liegt den da das Problem?
Freilich nur in den Gedanken, die immer nur sagen "Ich muss selbst glücklich werden, sonst kann es der andere nicht werden u. ich kann es ihm nicht geben..." was aber eben, wenn der andere bloss durch deine Gegenwart glücklich ist, u. er die Dinge nicht so extrem sieht, wie man selbst, wenn es ihm gar nix ausmacht, das du nicht immer mit glücklich strahlender Miene umherläufst, sondern im Gegenteil, er dadurch animiert wird, alles zu tun, damit du glücklich wirst? Den wenn man Krank ist, und der andere wäre auch krank (um deinem Beispiel zu folgen) können ja beide den Arzt rufen, oder sich gegenseitig helfen.. solange man nicht handlungsunfähig ist..
Es gibt doch immer einen WEg, wenn man will u. vor allem wenn man liebt... Und wenn beide Lieben, u. auch wollen, na dann steht dem beidseitigen Glück wohl wenig im Wege... wobei es meistens so ist, das der andere oft das hat, was einem selbst fehlt, u. dadurch ergänzt man sich gegenseitig, wäre eine Möglichkeit von vielen.
Das meiste ergibt sich eh von selbst, alles andere ist Zwang, u. wo Zwang herrscht ist keine richtige Liebe vorhanden. Und das machen wir Menschen ja gerne, diesen Fehler, sich mit Zwang in eine Beziehung zu stürzen u. falsche Kompromisse einzugehen.