Der Tor von Gor
Neues Mitglied
Ja was schmeckt Dir denn nicht? Bäume ?
Mir schmeckt Fleisch definitiv nicht.
Folgendes mal so auf die Schnelle:
Schwerstarbeit Verdauung
Der menschliche Körper behandelt fleischliche Nahrung wie Gift, das es zu neutralisieren gilt. Während der Magen nur knapp zwei Stunden braucht um kohlehydratreiche und ballaststoffintensive Nahrung zu verdauen, so hat er sechs bis acht Stunden Schwerstarbeit zu verrichten um mit Fleisch und Fett fertig zu werden.
Dass bei der Verdauung von Fleisch und Fett sehr viele, für einen Pflanzenfresser wie den Menschen giftige, Abfallprodukte anfallen liegt in der Natur der Sache. Doch anstatt unseren Körper bei dieser Schwerstarbeit, dem Verdauen der ungewohnten Nahrung und dem Abführen, der dabei entstandenen Giftstoffe zu unterstützen sorgen wir durch Bewegungsarmut dafür, das Lunge, Niere, Haut und Leber im Laufe der Jahre überfordert werden diesen Müll zu beseitigen.
Damit dieser giftige Müll für die Organe nicht gefährlich werden kann legt der Körper unter anderem auch Fettpolster an, welche neben ihrem unansehnlichen Äußeren eine besondere Fähigkeit haben, Gifte zu speichern. Quelle

1 bis 2 Stunden:
Fettarme Suppen, Wasser, Kaffee, Tee, weiche Eier, gekochter Reis, gekochte Süßwasserfische.
2 bis 3 Stunden:
Kaffee mit Milch/Schlag, Kakao, Kartoffeln, Obst, junges Gemüse, Weißbrot, Kalbfleisch, Meeresfische.
3 bis 4 Stunden:
Vollkornbrot, Bratkartoffeln, Kohlrabi, Radieschen, Spinat, Äpfel, Steak, Schinken, Omeletten, Rührei, Brathuhn.
4 bis 5 Stunden:
Hülsenfrüchte, Wild, Selchfleisch, in Fett Ausgebackenes, Gurkensalat.
6 bis 7 Stunden:
Speck, Pilze, Thunfisch in Öl, Heringssalat.
7 bis 8 Stunden:
Gänsebraten, Schweinshaxen, junges fettes Fleisch, Grünkohl, Ölsardinen.
Quelle : http://www.musclereport.de/article_verdauungszeit_40.html
Laut Wikipedia 3 -4 Stunden :
Dauer
Der gesamte Verdauungsvorgang dauert je nach Art der aufgenommenen Nahrung unterschiedlich lang (z. B. Fleisch: drei bis vier Stunden, Flüssigkeiten: nur wenige Minuten). Während des Schlafs wird die Verdauung besonders durch das Hormon Somatotropin unterstützt, was zu einer schnelleren Aufnahme an Nährstoffen führt.
Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Verdauung
Zu den ersten Nahrungsmitteln der Vormenschen in Afrika vor etwa 4 Millionen Jahren gehörten Eier, Insekten, Früchte, Kräuter und Samen.
Das erste Wildbret aßen die Frühmenschen in Ostafrika vor 2 Millionen Jahren. Sie verzehrten das Fleisch von gejagten Flusspferden, Giraffen, Wildschweinen, Stachelschweinen und Gazellen.
Die ersten Braten dürften vor etwa 1,4 Millionen Jahren von Frühmenschen in Afrika gegessen worden sein, die bereits das auf natürliche Weise entstandene Feuer zu hüten wussten.
Die frühesten Fischmahlzeiten gab es in der jüngeren Altsteinzeit vor etwa 35000 bis 10000 Jahren, als die Jäger und Sammler schon mit Angeln und Harpunen fischten.
Der früheste Verzehr von wildwachsenden Getreidekörnern erfolgte vor etwa 15000 Jahren in Palästina.
Quelle :http://www.pressbot.net/article_l,1,i,7287.html
Homo Habilis
In der Übergangsgruppe zur Gattung Homo, dem Homo Habilis, entwickelten Vertreter dieser Hominiden-Art dann dieses Geschick. So konnten die sogenannten Habilinen Teile aus einem Kadaver wie etwa das nahrhafte Knochenmark verwerten.
Homo erectus
In der Weiterentwicklung zum Homo erectus nahm das Hirnvolumen des Menschen immer weiter zu. Viele Wissenschaftler gehen von dem erhöhten Stellenwert tierischer Proteine in dieser Phase aus. Allerdings muss dabei betont werden, dass die ostafrikanischen Savannen mit ihrer spezifischen Vegetation dem Menschen keine adäquate Pflanzenkost bieten konnten. Es überwogen Gräser und harte Wurzeln. Gräser etwa können vom menschlichen Organismus grundsätzlich nicht verwertet werden. Harte Wurzelkost konnte nur von der Australopithecinen-Untergruppe Paranthropus robustus verwertet werden, die sich durch ein kräftiges Gebiss auszeichneten. Da die Vertreter der Homo-Gattung dagegen sich durch ein kleines Gebiss auszeichneten, kam dieses Nahrungsangebot nicht in Frage.
Jagdaktivitäten
Spätestens vor 500.000 Jahren sind in Europa durch Funde von Waffenresten eindeutige menschliche Jagdaktivitäten und damit ein stets wachsender Fleischanteil in der Ernährung belegt. Durch Erhitzen und raffinierte Formen der Nahrungszubereitung sowie durch Landwirtschaft wurden Pflanzen wieder in ihrem Stellenwert aufgewertet.
Unbestimmtheit der Ernährung
Grundsätzlich kann heute nicht von einer einzigen "natürlichen" Ernährungsweise des Menschen gesprochen werden. Die Vorteile des Menschen liegen gerade in der Unbestimmtheit seiner Ernährung. Damit konnte sich der Homo Sapiens an jedes Öko-System der Erde anpassen. Während die Evenki in Sibirien oder die Inuit - ebenso auch der Neandertaler - sich überwiegend fleischlich ernähren, leben die Völker auf den Anden in erster Linie von pflanzlichen Nahrungsmitteln. Eine ausreichende Pflanzenkost ist ferner für den menschlichen Organismus wichtig, da er im Gegensatz zu den Organismen von reinen Fleischfressern wie Löwen, Tigern, Wölfen, etc. selbsttätig kein Vitamin C synthetisieren kann.
Quelle :
http://ernaehrung-informationen.de/ernaehrungindermenschlichenevolution/index.html



