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Reformen nur Für die Arme?????

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Maud, 15. April 2005.

  1. Maud

    Maud Guest

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    Heute war ich beim Doc und habe mal locker 15 Euro (inklusive Apotheke) bezahlt. Ich kenne sehr viele Menschen die genau aus diesem Grund nicht mehr zum Arzt gehen.

    Böse Falle.....

    East of the sun

    Hay darf ich dich sun nennen

    Der Gröste Teil der Bevölkerun, ich mit eingeschlossen, kämmft mit diesen
    Reformen.Es gab ja auch schon Fälle wo Menschen auf Grund diese Reformen,
    Ihr Leben lassen mussten, weil sie die Fartkosste zu Ihrer Dialyse nicht aufbringen Konten.Wenn man von diesen Fällen hört,dank der Medyen kann es einem verdammt angst un bange werden. Und irgend wo beschleicht mich das Gefühl, wir nähern uns dem Ende dieser Wellt.Die so Krank ist, wie bitte soll das so weiter gehen,erleben wir viellecht noch eine Reform gegen die Alten.

    Alles liebe Maud
     
  2. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    23.432
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Liebe Maud,
    klar kannst Du mich sun oder auch east nennen. :)

    Mich packt manchmal auch die eiskalte Angst,ich denke das geht jedem so der mit offenen Augen durch die Welt geht.
    Aber andererseits gab es schon immer solche Zeiten und es gibt viele Länder in denen es den Menschen schon sehr lange viel schlechter geht.
    Dieses Wissen relativiert das alles wieder.
    Ich lese gern Leonhard Frank.Sein Buch:"Links wo das Herz ist" beschreibt sein Leben und wie er die ganzen Hürden Arbeitslosigkeit,Weimarer Republik und Nazideutschland plus Emigration bewältigt hat.

    Meine Oma war ausgebombt,keine Wohnung,keine Familie,nichts zu essen....

    Solche Dinge machen mir irgendwie Mut.Es geht immer irgendwie weiter.
    Das heißt aber nicht,daß man die Hände in den Schoß legen soll und zu allem Ja und Amen sagen muß!

    East of the sun
     
  3. Namo

    Namo Guest

    Hallo liebe Maud,

    Ich frug nicht nach dem Sinn der Angst, sondern nach dem Sinn, warum jemand arm geboren wird oder reich geboren wird.

    Natürlich kann man es bedauern, oft und oft ein Vermögen verloren zu haben, aber es ist ja auch gekommen.

    Ich denke es gibt viel Armut in der Welt. Nicht nur in Europa. Es gibt Leid, Kriege, Ungerechtigkeit, Naturkatastrophen, aber auch Reichtum, Überfluß, und Luxus.

    Ich denke, das dies nie anders war. Vor 4500 Jahren schrieb ein Mensch in Mesospotamien, was jetzt der Iraq ist, auf eine Tontafel: "Der, der viel Silber hat, mag glücklich sein, der, der viel Korn hat, mag froh sein, aber der, der nichts hat kann schlafen." Das ist eine *philosophische* Erkenntnis eines Menschen vor 4500 Jahren, der erkannt hat, daß Besitz aus Profit keine wirkliche Qualität hat. Natürlich ist das tägliche Brot wichtig. Aber es macht nur den Bauch satt, nicht aber die Seele.

    Hier - im Esoterik-Forum - können wir über den Sinn sprechen, warum auch die Seele 'hungert', ob dieser elenden Bedingungen in dieser Welt.

    Von Jesus wird berichtet, das er die Armen speiste mit fünf Broten. Aber wenn man schaut, was das bedeutet, dann war es nicht wirklich so:

    Jesus an seine Schüler: "Seht zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer. Was überlegt ihr bei euch selbst, Kleingläubige, weil ihr keine Brote mitgenommen habt? Versteht ihr noch nicht, erinnert ihr euch auch nicht an die fünf Brote der Fünftausend, und wie viele Handkörbe ihr aufhobt? Noch an die sieben Brote der Viertausend, und wie viele Körbe ihr aufhobt?

    Wie, versteht ihr nicht, daß ich nicht von Broten zu euch sprach?

    Hütet euch aber vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! Da verstanden sie, daß er nicht gesagt hatte, sich zu hüten vor dem
    Sauerteig des Brotes, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer."

    Hier wird deutlich, daß es Jesus um die Lehre ging, die die Seele satt macht, und nicht den Bauch. Und es zeigt, daß es damals wie immer Arme gibt.

    Jesus sagte: "Es war ein reicher Mann, der viel Vermögen hatte. Er sagte: 'Ich werde mein Vermögen verwenden, um zu säen, zu ernten, zu pflanzen, meine Scheunen mit Frucht zu füllen, damit mir nichts fehle.' Das ist es, was er dachte in seinem Herzen. Und in jener Nacht starb er. Wer Ohren hat, möge hören."

    Angst ist kein guter Ratgeber, aber es ist leicht ihr zu erliegen.

    Den Sinn, warum Leid, Armut, und Ungerechtigkeit in dieser Teil dieser Welt ist, findet man aber nicht durch Angst. Und auch das Gefühl, wenn andere auch Angst haben ändert daran nichts.

    Paradoxerweise führt aber empfundenes Leid zu der Suche, nach dem Sinn. Nur der, der nicht leidet, sucht nicht nach dem Sinn. Dem Sinn, warum sind wir - als Seele - hier?

    AL

    Namo
     
  4. Sun22

    Sun22 Mitglied

    Registriert seit:
    23. September 2004
    Beiträge:
    281
    Was ich nach wie vor sehr schwer akzeptieren kann ist, dass trotz unglaublichen Gewinnsteigerung der Unternehmen immer mehr Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren. Dies ist allerdings eine Entwicklung die schon Jahre vorher "vorbereitet" wurde, nur jetzt bekommen wir es Alle mehr oder weniger zu spüren.

    Wenn man sich das alles mal genau betrachtet, ist die momentane Situation (in Deutschland) einfach eine logische Schlussfolgerung. Immer mehr Unternehmen gehen an die Börse, die Aktionäre wollen natürlich eine Gewinnausschüttung. Einfachstes Instrument der Unternehmen: sie werfen Mitarbeiter raus. Weniger Kosten, mehr Gewinn. Milchmädchenrechnung!!!.

    Dann kommt noch hinzu, dass die meisten Geschäftsführer Arbeitsverträge haben die 2 bis max 5 Jahre laufen. Und an was werden die vom Unternehmen gemessen? An dem was sie erwirtschaftet haben. Die Statistik muss gut ausschauen. Wie die das schaffen und auf wessen Kosten: Nebensache!
    So, jetzt merkt der ein oder andere Geschäftsführer nach einiger Zeit: "Hoppla, ich arbeite in einem maroden Unternehmen. Da muss ich vielleicht die ein oder andere Vision haben und Entscheidungen treffen, die nicht nur im nächsten Monat richtig sind, sondern das Unternehmen auch noch im nächtsten Jahr oder in 5 Jahren gut erscheinen lässt" Da Visionäre vom Aussterben bedroht sind, viele Entscheidungsträger auch Angst haben sich aus dem Fenster zu lehnen (es geht ja da um die eigene Reputation), tritt man einfach zurück, bekommt eine tolle Abfindung und ab zum nächsten Unternehmen.

    Tja und die Mitarbeiter: jetzt mal ehrlich. Jeder versucht doch das beste für sich rauszuschlagen. Zusammenhalt bei Kollegen? Fast schon ein Fremdwort. Die Menschen sind unzufrieden und Mobben was da Zeug hält.

    Ob mir das Angst macht? Ja! Wie man das ändern kann? Ich schätze, jeder muss vor seiner eigenen Haustür kehren. Anständig zu Mitmenschen sein und auf Misstände aufmerksam machen. Gesetze bzw. die Politik wird hier nichts ändern können. Sie können vielleicht Symptome beseitigen, aber nicht die Ursache. Mal ganz abgesehen davon, dass sich die Politiker mit Gesetzen nicht ins eigene Bein schiessen werden. Viele von Ihnen verdienen schliesslich sehr, sehr gut (Ausnahmen bestätigen die Regel).

    Aber nicht den Kopf hängen lassen. Uns geht es viel, viel besser als vielen anderen Menschen dieser Welt. Wir können z. B. frei unser Meinung äussern, ohne ermordet zu werden. Das ist mehr als ein Privileg!! Man muss sich das nur öfter mal vor Augen führen und ab und zu von diesem Privileg Gebrauch machen!

    Liebe Grüße
    Sun22

    PS: Vielleicht gibt es Entscheidungsträger/Geschäftsführer die anständig und verantwortungsbewusst in ihrer Position agieren. Leider sind mir diese aber noch nicht begegnet....
     
  5. Maud

    Maud Guest

    Paradoxerweise führt aber empfundenes Leid zu der Suche, nach dem Sinn. Nur der, der nicht leidet, sucht nicht nach dem Sinn. Dem Sinn, warum sind wir - als Seele - hier?

    AL

    Namo

    Liber Namo

    Das was ich in deinem Beitrag Leses, sagt mir das ist ein wissender Mensch.
    der ganz gewiss für mich der Grund ist, warum ich immer wieder hier im Forum
    schreibe. In der Hoffnung solchen Menschen wie dir zu begegnen. Lese ich deinen Inhaltsvollen Beitrag, dan wird es mir bewüsst was ich in meinem Leben verseumt habe weil ich Ohne Glauben und Religiösenswissen war.
    Dennoch dieser Entwiklung,unserer Geselschaft ängstigt mich. So möchte mit meinem Tehma einfach nur wissen. Ob es auch anderen Menschen eben sogeht wie mir. Ich bin dir sehr dankbar für deinen Beitrag ich konnte für mich sehr viel daraus mittnehmen. Es geht mir nicht um Armut oder Reichtum,und es ging mir nie darum das waren nie meine Sorgen. Meine Angst gilt nur der Entwichklung der Geselschft die sich auf einer rasanten Tahlfahrt befintet.
    Da wir eine Einheit sind, in Prinzip alles miteinader verbunden ist.
    Betrift alles alle, ob Reich oder Arm wen wir sterben spielt es keine Rolle mehr
    wer was auf Erden ist oder Hatt. Der Milionär oder Betler, also ist diese Frage irrlerewand.
    Und für jeden von uns gleich. Wir alle sind auf der Erde nur Besuch, und nehmen nichts an Vermögen mit,warum also solte das überhaubt ein Tehma
    sein.Die Angst im Irdischen ist das Tehma,und wie gehen wir damit um.

    Alles liebe Maud
     
  6. Maud

    Maud Guest

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    Liebe sun

    Du schilderst das sehr schön in deinem Beitrag, du gehst ins Deteil des Themas. Ich denke das es schon hilft sich darüber auszutauschen, und mann liest das es auch anderen Menschen so geht. Das man mit seinem Beobachtungen und Ängsten nicht alleine da steht.
    Ich danke dir für deine so ausfürlichen Beitrag.

    Alles liebe Maud
     
  7. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
    Liebe Maud,

    es ist nicht so wichtig ob einer Faul oder Fleißig ist.........in Deutschland haben wir eher zuviel Fleißige und viel zu wenig Faule.
    Die Faulen haben andere Aufgaben als die Fleißigen, wichtiger ist daß die Menschen lernen müssen füreinander einzustehen.................dann würden genau die wunder geschehen, die wir hier alle vermissen.

    Es nützt den vielen esoterikern hier wenig wenn sie freigebig mit ihren wirklichen und vermeintlichen Energien umgehen, sie müssen wirklich, wenn sie weitergehen, weiterströmen wollen, ihre Verstocktheit fallen lassen und geld bedingt immer noch ein maximales maß an verstocktheit.

    LG Diabolo
     
  8. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2005
    Beiträge:
    5.096
    Ort:
    D
    Liebe Maud,
    du stehst mit deinen Gefühlen nicht allein da.
    Es ist wirklich beängstigend, wie den finanziell weniger gut Gestellten immer noch mehr abgepresst wird, um diesen Staat aufrecht und die Begüterten reich zu halten.
    Das Allerschlimmste momentan finde ich, ist der Export von Arbeit ins billiger produzierende Ausland. Dass das vom Gesetz her erlaubt ist, schlägt dem Fass den Boden aus! Und das bei dieser hohen Arbeitslosenquote und dem Versprechen des Kanzlers bei seiner Wahl, Arbeitsplätze schaffen zu wollen... :angry2:

    Eine mehr oder minder offensichtiliche Inflation haben wir auch. Ich fürchte, dass es bald eine erneute Wende in unserer Gesellschaft geben wird, und ich gebe zu, dass mir das Angst bereitet.

    Aber: Kopf in den Sand stecken nutzt nichts.
    Da hilft nur:
    SICH STÄNDIG INFORMIEREN, was los ist. Seine Kinder möglichst zu Eigenverantwortlichkeit und Über-den-Tellerrand-Schauen erziehen. Für den Fall, dass unsere Plastik-Welt einstürzt, ist es gut, wenn man noch Bodenständiges selbst machen kann (Garten bearbeiten, fürs eigene Essen sorgen können; kochen können, falls die Tiefkühltruhen der Supermärkte keinen Nachschub an Fast Food mehr erhalten, weil die Wirtschaft eingekracht ist..., nähen können, sich einfach auf alles besinnen, was unsere Groß- und Urgroßeltern selbstverständlich konnten...)

    liebe Grüße, Romaschka
     
  9. Esox

    Esox Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2005
    Beiträge:
    4.427
    Ort:
    Niederösterreich
    Wenn ich mir die 1. Welt so ansehe, leben wir wie im alten Rom.
    Die meisten unserer Konsumgüter lassen wir in den Provinzen (3.Welt) produzieren. Unter diesen Gesichtspunkt braucht sich niemand wundern, warum hier so viele Menschen "Daumendrehen".Aber, im Grunde genommen sind bei uns die Armen noch wohlhabend.

    Zum steigenden Arbeitsdruck fällt mir nur George Orwell mit seinem Buch, die Farm der Tiere ein.:(

    MfG

    Olga
     
  10. Maud

    Maud Guest

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    Hay Djabolo

    So gesehn hast du Recht aber wer was hat giebt nicht gern,
    so heißt es doch oder?

    Alles liebe Maud
     
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