"Rechtes Gedankengut nimmt zu"

Ob GroKo, Grün, Schwarz, Rot, Blau... was auch immer. Es ist in diesem Land völlig egal, was man wählt, es läuft im Endeffekt eh immer auf dieselbe Schei...e hinaus.

Und eigentlich sollte, nein müsste ich schon aus Trotz wegen u.a. @Isisi 2.0 s Kommentaren die AfD wählen, damit die Schreihälse hier wenigstens einen realen Grund haben, über potentiell "falsches" Wahlverhalten zu wettern. Momentan ist dies ja alles nur Unterstellung, alle, die hier nicht jede Woche an irgendeinem anti-deutschen Gedenkstein Kniefälle machen wollen, sind hier ja potentielle "rrrrääächte AfD-Wähler" :rolleyes:

Wer weiß, vielleicht wähl' ich ja tatsächlich beim nächsten Mal "falsch" :p

Du solltest wirklich die AfD wählen. Deren populistische, unterstellende und verdrehende Argumentation hast Du jedenfalls schon gut drauf. Scheinst gut in die Partei zu passen.(y)
 
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Blöd halt, das das der Israelische Botschafter anders sieht.

Es ist erwartbar, dass die da vorsichtig sind. Wären sie sowieso immer, wenn irgendwer in Deutschland auch nur tendenziell rechts ist. Natürlich ist es auch eine rechtskonservative Partei, klar.

Mal schauen, wenn bei den nächsten Wahlen eine Partei dabei ist, die mehr Handarbeit in Schulen fordert und ganz wichtig grüne Frau Merkel doof findet, dann ist egal, was die sonst so verzapfen. Das ist doch mal eine richtig durchdachte Wahlstrategie.

Es gibt selten eine komplette Übereinstimmung. Es geht um relevante Themen, und wie ein Wahlergebnis die Politik insgesamt beeinflusst. Es war hier nicht möglich Merkel anders unter Druck zu setzen (bzw. mit einem bestimmten Ziel auch). Zudem musste eine in der Bevölkerung verbreitete Ansicht auch im Parlament repräsentiert werden. Normal in einer Demokratie. Natürlich wollte und will ich dass das die Probleme auch angesprochen werden. Notwendige Oppositionsarbeit.

Ansonsten kannst du auch als Nichtschwimmer ins Wasser springen um jemanden zu retten, nur dass die wirklichen Retter dann noch mehr Arbeit haben. Manches funktioniert schlicht nicht.
 
Sie sitzt im Bundestag weil es genug Bürger in Deutschland gibt, die dumm und rassistisch genug sind eine rassistische Partei zu wählen.

Es ist schon einige Zeit her, aber ich sah mal im TV wie ein AfD-Wähler seine Wahl begründete, vielleicht war er sogar Mitglied, weiß ich nicht mehr. Sinngemäß sagte er, dass er nicht dagegen sei Menschen zu helfen, das aber viel stärker begrenzt werden müsste. Außerdem war er der Ansicht, es würde vor allem Probleme bringen wenn Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenleben müssten und grundlegend vertrat er eine "Deutsche zuerst-Mentalität", also im Sinne von "es gibt so viele Menschen in Deutschland die Flaschen sammeln und in Altersarmut leben und denen sollte zuerst geholfen werden" etc.

Er hat also im Grunde eine sehr typische Argumentation gebracht. Mir gehts jetzt nicht darum ob man der zustimmt oder nicht, sondern lediglich um die Frage ob Du das für Rassismus hältst und wenn ja, warum?
 
Das auch Deutschland Sklavenhandel betrieben hat, weißt du aber schon. Kolonien klingt aber schöner.
Und nein, Deutschland ist nicht für alles Elend der Welt verantwortlich, wir leben aber sehr gut davon.

Gemeint waren in dem Fall die 13 Kolonien, die dann die ersten "States" der USA wurden. Klar, dort gab es Sklaven und "Indianer" wurden vertrieben oder getötet. Deutschland hatte später auch Kolonien, insofern richtig.

Klar profitieren Konzerne von schlechten Arbeitsbedingungen, aber Saudi-Arabien profitiert von Arbeitern aus dem Ausland, die de facto Sklaven sind. China geht hart gegen die Bevölkerung in Hong Kong vor. Andere haben zwar keine globale Machtstellung, beuten aber die eigene Bevölkerung aus, wie Nordkorea, andere versklaven Andersgläubige...

Das Problem ist, dass da eine Verklärung existiert, die dazu führt, dass man eben in die Naivität verfällt, dass die Grünen- und/oder Merkelpolitik nicht problematisch werden kann, da wir ja ausschließlich die Bösen sind.
Und dann sieht man das Konfliktpotenzial natürlich nicht.
 
Das Problem ist, dass da eine Verklärung existiert, die dazu führt, dass man eben in die Naivität verfällt, dass die Grünen- und/oder Merkelpolitik nicht problematisch werden kann, da wir ja ausschließlich die Bösen sind.
Und dann sieht man das Konfliktpotenzial natürlich nicht.
Wären wir somit wieder bei den diffusen Ängsten angekommen. :rolleyes:
 
Es ist schon einige Zeit her, aber ich sah mal im TV wie ein AfD-Wähler seine Wahl begründete, vielleicht war er sogar Mitglied, weiß ich nicht mehr. Sinngemäß sagte er, dass er nicht dagegen sei Menschen zu helfen, das aber viel stärker begrenzt werden müsste. Außerdem war er der Ansicht, es würde vor allem Probleme bringen wenn Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenleben müssten und grundlegend vertrat er eine "Deutsche zuerst-Mentalität", also im Sinne von "es gibt so viele Menschen in Deutschland die Flaschen sammeln und in Altersarmut leben und denen sollte zuerst geholfen werden" etc.

Er hat also im Grunde eine sehr typische Argumentation gebracht. Mir gehts jetzt nicht darum ob man der zustimmt oder nicht, sondern lediglich um die Frage ob Du das für Rassismus hältst und wenn ja, warum?

Noch kurz bevor ich weg muss:

Ja, das halte ich für Rassismus. Weil unterstellt wird, dass die große Armut, die Menschen dazu zwingt im Müll nach Pfandflaschen zu suchen, durch Ausländer verursacht wurde.

Ich bin jahrelang sehr oft mit dem Bus zur Arbeit gefahren (zumindest wenn ich wegen dem Wetter nicht Rad fahren konnte) und habe beim warten am Busbahnhof täglich gesehen wie Menschen den Müll durchwühlten. Das war in den Jahren 2008 bis Februar 2015. Da gab es noch nicht das Thema Flüchtlinge. Jetzt zu unterstellen, die Armutsproblematik gäbe es erst seit der Erhöhung des Ausländeranteils ist Rassismus.

Dass es Probleme geben kann wenn unterschiedliche Kulturen zusammenleben erlebe ich auch selbst. Um diese Probleme zu lösen entwickel ich aber keinen Rassismus.
 
Wären wir somit wieder bei den diffusen Ängsten angekommen. :rolleyes:

Lass das Spielchen. Es ist nicht diffus, sondern verboten darüber zu reden.

Es ist offensichtlich dass es ein Konfliktpotenzial gibt. Wer das nicht anerkennt, hat die letzten Jahre im Koma verbracht. Du kannst es damit versuchen, dass moralische Gebote wichtiger sind. Aber kein Problem zu sehen ist wirklich absurd, das kann ich nicht ernst nehmen.
 
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