Psyche und drüber reden, gut oder schlecht?

Finde ich überhaupt nicht. Sicher können Eltern mitursächlich für eine depressive Erkrankung ihres Kindes haben - in den meisten Fällen ist dem aber nicht so. Unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren, sind die Eltern eher nicht verantwortlich dafür. Tatsächlich haben sie viel mit Genetik zu tun. Schlimm finde ich es eher, wenn Eltern ein Label erhalten: "Na, du bist ja auch oft zu mild/streng, ernährst xy sicher falsch, kümmerst dich zu wenig / zu viel (...)"


Also, wenn Eltern ihre Kinder seelisch und/oder körperlich misshandeln, sind sie natürlich schuld an den psychischen Problemen ihrer Kinder.
 
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Eltern müssten im Grunde eine lebenslange Therapie machen.
Kinder sind immer Tragende.
In einer durch und durch gestörten Welt.
 
Weil eine Therapie darauf ausgerichtet ist, dass der der Behandelte sich in einer Weise erholt die den Therapeuten nach einiger Zeit überflüssig macht.

Ja klar, das heisst aber nicht , dass man nicht später wieder eine Therapie beginnen kann, oder vielleicht sogar muss. Wann eine Therapie ihren spezifischen Zweck erfüllt hat, hängt nicht nur von der Beziehung Therapeut /KlientIn ab, sondern auch von der Art der Therapie und den Lebensumständen des/der Behandelten. Menschen und ihre Probleme/psychischen Störungen sind mitunter komplex und zu grosse Erwartungen an eine Therapie zu haben, empfiehlt sich meiner Meinung nach auch nicht.
 
Sicher. Ich habe nur geschrieben, dass Sinn und Zweck einer Therapie nicht ist, dass sie lebenslang stattfindet. Wobei: Es "muss" kaum jemand eine machen.

Mit müssen meine ich nicht, dass jemand unter Androhung der Guillotine zur Therapie gezwungen wird. Damit meinte ich psychische Notfälle wie zum Beispiel ein Trauma, Burnout/Zusammenbruch, überlebter Suizidversuch usw.
 
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