Problem mit "Querdenker"

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User12

Guest
Hallo, allesamt!
Ich möchte gern mal mein Herz ausschütten über meinem größten Problem!
Ich habe da einen Menschen in meinem engsten Umfeld,
welcher sich zu einem " Querdenker" entwickelt hat.
Ich hatte zu diesem Menschen ein sehr enges und gutes Verhältnis,
wir haben uns alles erzählt, uns oft gesehen, uns getröstet, wen es Probleme gab,
viel gemeinsam unternommen, jede Menge Spaß gehabt.
Seit Corona hat dieser Mensch sich komplett gewandelt.
Ich selbst bin geimpft und stehe dazu,
missioniere aber NIEMALS mein Umfeld - lass jedem seine Meinung.
Dieser Mensch ist aber richtig radikal geworden, will sein Umfeld missionieren, tut laut seine Meinung kund...
und ich ( ausschließlich ich) werde besonders angegriffen, weil ich die Einzige in diesem Umfeld bin, welche geimpft ist.
Nun, ist es so: ich bin äußerst konfliktscheu und gehe Auseinandersetzungen wo es geht aus dem Wege.
Es ist auch schwierig mit diesem Menschen eine Diskussion anzufangen,
da derjenige psychisch nicht besonders stabil ist und auch körperlich angeschlagen,
und gleich mit Weinen und Krankheit reagiert.
Das möchte ich natürlich nicht.
Nun, mache ich mir natürlich Sorgen, dieser Mensch verliert sich immer mehr in Verschwörungstheorien,
scheint mir in die rechtsradikale Szene und seltsamen Sekten abzurutschen, verliert zunehmend Kontakte,
weil im Freundeskreis diese radikale Einstellung nicht so beliebt ist und wird auch sogar als " Nazi" bezeichnet.
Es besteht die Abneigung gegen Masken, auch die Teststäbchen angeblich sind mit krankmachenden Keimen infiziert usw.....
Ein bißchen ist es, wie eine Userin ihr Problem mit der Freundin, welche zu den Zeugen Jehovas gegangen ist, geschildert hat.
Nun, was mich am meisten wehtut - ich werde bei einem Besuch - nach 5 Minuten normalem Gespräch_
überschüttet mit Vorwürfen, weil ich geimpft bin , es folgen ellenslange Berichte über verschiedene Theorien usw...
Ich bin recht dickfellig und könnte damit leben, wenn es ein nicht so ein nahestehender Mensch wäre.....
wenn nicht da das Gefühl wäre, dass ich einen Menschen verloren habe, welcher mir soviel bedeutet.
Und diese Sorge nicht wäre.......welche Angehörige von Sektenanhänger kennen.

Nun möchte ich BITTE keine Diskussion von Impfgegner und Befürworter - dafür gibt es genug andere Threads - sondern - ich will das mal loswerden - und vielleicht kann sich jemand in meine Situation einfühlen......
 
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Hi Iphigenie
wenn Du konfliktscheu bist und Auseinandersetzungen gern aus dem Weg gehst und dieser andere Mensch so gar nicht so sein will oder kann, wie Du ihn gern hättest, dann lass den armen Menschen doch in Ruhe und geh eine Weile Deine Wege in Ruhe, wenn er bereits angegriffen ist, braucht er ganz sicher nicht auch noch Deine Angriffe, sondern Heilung, und als Angriff wird immer das empfunden, was an Meinungen gestülpt wird. Da muss man erstmal rauskommen.

"Ich akzeptiere Dich, so wie Du bist und mit allem, was Du sagst und lass Dir alles, was Du Dir wünschst und bin für Dich als Mensch da und ich überzeuge Dich nicht von meinen Gedanken, sondern halte Dir die Hand und mir ist egal, was Du sagst oder was andere sagen" -

wenn du das sagen kannst und fühlen kannst und leben kannst, dann bist du dem anderen Menschen ein wahrer Freund, der immer da sein kann.

Kannst Du das nicht sagen, dann lass den Menschen in Frieden, zu Eurer beider Schutz, schützt Euch voreinander, wenn da ein Drama aktiv ist, er ist sicherlich weder verlassen noch allein noch ohne Unterstützung OHNE Dich. Gott oder das Universum kümmert sich um alle Menschen.

Wenn Du wirklich Sympathie für ihn empfindest, dann kannst Du Nähe und Ferne in gleich welcher Hinsicht gleichermaßen ertragen.
Hab Vertrauen in das Leben und wenn nicht, dann frag den Freund doch:

Wie kann ich Dir helfen, wenn überhaupt, was kann ich tun für Dich, was wünschst Du Dir?

Dann hör einfach zu, was er sagt.

Das ist Nächstenliebe. Nicht das Eigene dem anderen überstülpen, sondern das, gewünscht wird und was man aus ganzem Herzen tun kann, einfach tun.

Vielleicht kannst Du bei einem Einkauf helfen oder zu einem Ort gehen für den Freund, der dem Freund "verboten" wurde oder wird. Da sein für den anderen, jenseits aller Meinungen.

Diese Gedanken machen sich zurzeit viele Menschen, egal mit welcher Meinung und ich komme immer wieder darauf zurück: Jeder Mensch ist ein Mensch und nur als diese können wir kommunizieren und einander helfen, vergessen wir einfach die trennenden Gedanken und tun, was das Herz uns sagt.

Alles Liebe Dir und dem Freund

es wird alles gut werden

bloss nicht verzweifeln!

lg
eva
 
Alles Liebe Dir und dem Freund

es wird alles gut werden

bloss nicht verzweifeln!
Danke liebe @FelsenAmazone - für deine Worte -
du hast recht!
Es ist halt so: Es schmerzt mich wirklich, weil ich einen lieben Menschen - welcher mir nicht nur sympathisch ist - verloren habe.
Ich mache mir wirklich Sorgen - und es handelt sich um einem engsten Familienangehörigen ( ich wollte dies nicht schreiben, weil ich so diskret wie möglich sein wollte!)
 
Hallo, allesamt!
Ich möchte gern mal mein Herz ausschütten über meinem größten Problem!
Ich habe da einen Menschen in meinem engsten Umfeld,
welcher sich zu einem " Querdenker" entwickelt hat.
Ich hatte zu diesem Menschen ein sehr enges und gutes Verhältnis,
wir haben uns alles erzählt, uns oft gesehen, uns getröstet, wen es Probleme gab,
viel gemeinsam unternommen, jede Menge Spaß gehabt.
Seit Corona hat dieser Mensch sich komplett gewandelt.
Ich selbst bin geimpft und stehe dazu,
missioniere aber NIEMALS mein Umfeld - lass jedem seine Meinung.
Dieser Mensch ist aber richtig radikal geworden, will sein Umfeld missionieren, tut laut seine Meinung kund...
und ich ( ausschließlich ich) werde besonders angegriffen, weil ich die Einzige in diesem Umfeld bin, welche geimpft ist.
Nun, ist es so: ich bin äußerst konfliktscheu und gehe Auseinandersetzungen wo es geht aus dem Wege.
Es ist auch schwierig mit diesem Menschen eine Diskussion anzufangen,
da derjenige psychisch nicht besonders stabil ist und auch körperlich angeschlagen,
und gleich mit Weinen und Krankheit reagiert.
Das möchte ich natürlich nicht.
Nun, mache ich mir natürlich Sorgen, dieser Mensch verliert sich immer mehr in Verschwörungstheorien,
scheint mir in die rechtsradikale Szene und seltsamen Sekten abzurutschen, verliert zunehmend Kontakte,
weil im Freundeskreis diese radikale Einstellung nicht so beliebt ist und wird auch sogar als " Nazi" bezeichnet.
Es besteht die Abneigung gegen Masken, auch die Teststäbchen angeblich sind mit krankmachenden Keimen infiziert usw.....
Ein bißchen ist es, wie eine Userin ihr Problem mit der Freundin, welche zu den Zeugen Jehovas gegangen ist, geschildert hat.
Nun, was mich am meisten wehtut - ich werde bei einem Besuch - nach 5 Minuten normalem Gespräch_
überschüttet mit Vorwürfen, weil ich geimpft bin , es folgen ellenslange Berichte über verschiedene Theorien usw...
Ich bin recht dickfellig und könnte damit leben, wenn es ein nicht so ein nahestehender Mensch wäre.....
wenn nicht da das Gefühl wäre, dass ich einen Menschen verloren habe, welcher mir soviel bedeutet.
Und diese Sorge nicht wäre.......welche Angehörige von Sektenanhänger kennen.

Nun möchte ich BITTE keine Diskussion von Impfgegner und Befürworter - dafür gibt es genug andere Threads - sondern - ich will das mal loswerden - und vielleicht kann sich jemand in meine Situation einfühlen......

Diese Sorge haben viele Menschen, Du bist damit nicht alleine.
Leider kann man da nicht wirklich helfen, wenn ein Mensch schon so weit drinnen ist. Man kann ihm nur sagen, daß man die Tür offen lässt, daß man da ist, auch wenn er das im Moment nicht annehmen kann. Vielleicht ja irgendwann, vielleicht findet er da wieder raus, man kann demjenigen nur das Beste wünschen. Aber klar tut es weh und macht Angst, wenn man sieht, wie ein vorher normaler Mensch plötzlich abdriftet.
Hier im Forum sind einige, die das kennen, ich auch. :unsure:
 
@Iphigenie

Ganz ehrlich: Wenn dieser Mensch, der Dir so wichtig ist und Ihr so ne gute vertraute Beziehung hattet, Dich nicht so schätzt, dass er Deine Entscheidung zu einer Impfung akzeptiert, dann würde ich den Kontakt abbrechen. Dann gehts ihm nämlich nicht um Dich als Mensch / Freund, sondern nur darum, sein Querdenkertum zu verbreiten.
Ich würd´s ihm aber auch sagen, dass sein Verhalten für Dich nicht akzeptabel ist und Du kannst Dir andersrum überlegen, ob Du wirklich mit so einem Menschen befreundet sein willst, der so denkt und der sogar ins Radikale abrutscht...
 
Wenn ich das richtig verstanden habe wird Iphigenie mit Vorwürfen angegriffen und nicht umgekehrt.
Ja, ich werde angegriffen und ich könnte damit leben, aber es ist nicht nur ein guter Freund.....welchen ich halt den Rücken kehren könnte.......
und ich bin nicht empfindlich - es tut mir einfach nur weh......und ich wollte meinem Kummer von der Seele schreiben....
 
Hallo, allesamt!
Ich möchte gern mal mein Herz ausschütten über meinem größten Problem!
Ich habe da einen Menschen in meinem engsten Umfeld,
welcher sich zu einem " Querdenker" entwickelt hat.
Ich hatte zu diesem Menschen ein sehr enges und gutes Verhältnis,
wir haben uns alles erzählt, uns oft gesehen, uns getröstet, wen es Probleme gab,
viel gemeinsam unternommen, jede Menge Spaß gehabt.
Seit Corona hat dieser Mensch sich komplett gewandelt.
Ich selbst bin geimpft und stehe dazu,
missioniere aber NIEMALS mein Umfeld - lass jedem seine Meinung.
Dieser Mensch ist aber richtig radikal geworden, will sein Umfeld missionieren, tut laut seine Meinung kund...
und ich ( ausschließlich ich) werde besonders angegriffen, weil ich die Einzige in diesem Umfeld bin, welche geimpft ist.
Nun, ist es so: ich bin äußerst konfliktscheu und gehe Auseinandersetzungen wo es geht aus dem Wege.
Es ist auch schwierig mit diesem Menschen eine Diskussion anzufangen,
da derjenige psychisch nicht besonders stabil ist und auch körperlich angeschlagen,
und gleich mit Weinen und Krankheit reagiert.
Das möchte ich natürlich nicht.
Nun, mache ich mir natürlich Sorgen, dieser Mensch verliert sich immer mehr in Verschwörungstheorien,
scheint mir in die rechtsradikale Szene und seltsamen Sekten abzurutschen, verliert zunehmend Kontakte,
weil im Freundeskreis diese radikale Einstellung nicht so beliebt ist und wird auch sogar als " Nazi" bezeichnet.
Es besteht die Abneigung gegen Masken, auch die Teststäbchen angeblich sind mit krankmachenden Keimen infiziert usw.....
Ein bißchen ist es, wie eine Userin ihr Problem mit der Freundin, welche zu den Zeugen Jehovas gegangen ist, geschildert hat.
Nun, was mich am meisten wehtut - ich werde bei einem Besuch - nach 5 Minuten normalem Gespräch_
überschüttet mit Vorwürfen, weil ich geimpft bin , es folgen ellenslange Berichte über verschiedene Theorien usw...
Ich bin recht dickfellig und könnte damit leben, wenn es ein nicht so ein nahestehender Mensch wäre.....
wenn nicht da das Gefühl wäre, dass ich einen Menschen verloren habe, welcher mir soviel bedeutet.
Und diese Sorge nicht wäre.......welche Angehörige von Sektenanhänger kennen.

Nun möchte ich BITTE keine Diskussion von Impfgegner und Befürworter - dafür gibt es genug andere Threads - sondern - ich will das mal loswerden - und vielleicht kann sich jemand in meine Situation einfühlen......

Ich kann Dich sowas von gut verstehen, weil ich dasselbe Problem habe mit einem meiner Kinder, zu dem ich jahrelang ein sehr enges Verhältnis hatte.
Rechtsradikale Tendenzen, Demos uä. sind zwar kein Thema, wohl aber der Hang zu so mancher VT.
Ein Jahr lang haben wir unendlich lange Diskussionen geführt, aber irgendwann gabs einfach kein Durchkommen mehr und seit einem halben Jahr haben wir den Kontakt komplett beendet, weil es einfach keine Diskussionsgrundlage mehr gibt.
Das Virus wird verharmlost, Maske ist unnötig, Impfung sowieso....das volle Programm halt. Dafür bekam ich den Rat, ich möge meine Ängste therapeutisch aufarbeiten. :rolleyes:

Es schmerzt mich wirklich sehr, aber der Kontaktabbruch war die einzig logische Konsequenz.
Solange Maske, Testen und Impfen total verweigert werden, gibts auch keine Besuche, weil ich das unter solchen Umständen nicht zulasse. Weihnachten wirds daher nicht mehr geben (gabs eh letztes Jahr schon nicht mehr).
Das tut wie gesagt ziemlich weh, andererseits hat mir das ganze auch die Augen vor einigen Dingen geöffnet, die zwar schon lange im Untergrund gegrummelt haben, die ich aber lange verdrängt habe.
Jetzt herrscht wenigstens Klarheit.
 
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Ich kann Dich sowas von gut verstehen, weil ich dasselbe Problem habe mit einem meiner Kinder, zu dem ich jahrelang ein sehr enges Verhältnis hatte.
Rechtsradikale Tendenzen, Demos uä. sind zwar kein Thema, wohl aber der Hang zu so mancher VT.
Ein Jahr lang haben wir unendlich lange Diskussionen geführt, aber irgendwann gabs einfach kein Durchkommen mehr und seit einem halben Jahr haben wir den Kontakt komplett beendet, weil es einfach keine Diskussionsgrundlage mehr gibt.
Das Virus wird verharmlost, Maske ist unnötig, Impfung sowieso....das volle Programm halt. Dafür bekam ich den Rat, ich möge meine Ängste therapeutisch aufarbeiten. :rolleyes:

Es schmerzt mich wirklich sehr, aber der Kontaktabbruch war die einzig logische Konsequenz.
Solange Maske, Testen und Impfen total verweigert werden, gibts auch keine Besuche, weil ich das unter solchen Umständen nicht zulasse. Weihnachten wirds daher nicht mehr geben (gabs eh letztes Jahr schon nicht mehr).
Das tut wie gesagt ziemlich weh, andererseits hat mir das ganze auch die Augen vor einigen Dingen geöffnet, die zwar schon lange im Untergrund gegrummelt haben, die ich aber lange verdrängt habe.
Jetzt herrscht wenigstens Klarheit.
Genau so ist es - und ich will den Schleier lüften - es handelt sich dabei um meine geliebte Schwester....
und ich kann jetzt einfach weiterschreiben - ich bin fertig im Moment - wenn es nur ab und zu Diskussionen geben würde.......damit könnte ich leben,
aber es gibt gar nix mehr - und es geht ihr gar nicht gut damit
 
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