Politik-Sexismus-Journalismus

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Ginseng: Sexismus ist Diskriminierung

Nur: Wenn Sexismus als Synonym für "Geschlechterkrieg" verstanden wird.

Etwas provokativ gefragt und weil das Thema Sexismus/Diskriminierung/Machtmissbrauch/Lüsternheit hier insbesondere bzgl. Mann gegen/für Frau und umgekehrt behandelt wird.

Folgende fiktive Situation, zwei Männer im Verhältnis Politiker P./ "sein"Journalist J. an der Bar, zu deutsch hinter den Kulissen:

Ps Blick wandert auf "mein bestes Stück". "Sie können "ClavinKlein- Wäsche" auch ausfüllen."
Im Laufe unseres Gesprächs greift er nach meiner Hand und drückt sie unmissverständlich. "Ich möchte, dass Sie mein Angebot überdenken."
"Herr P.", sage ich, "Sie sind Politiker, ich bin Journalist."
"Ich verfalle doch allen Journalisten", sagt er.
Ich sage: "Ich finde es besser, wir halten das hier professionell."
"Am Ende sind wir alle nur Menschen."

Zum Ende des Artikels erzählt der Reporter, wie der Abend an der Stuttgarter Hotelbar zu Ende gegangen sein soll. Irgendwann habe P. doch noch auf seine Frage geantwortet, warum er glaube, nach all den Jahren plötzlich so beliebt geworden zu sein. "Weil ich der Beste bin", habe der PSJ-Politiker geantwortet. Gegen ein Uhr nachts habe P.s Sprecherin ihren Chef dann zum Aufbruch gedrängt:

P. verabschiedet sich von den umstehenden Männern. Dann steuert er mit seinem Gesicht sehr nah auf mein Gesicht zu. Ich weiche einen Schritt zurück und halte meine Hände vor meinen Körper. Die Sprecherin eilt von hinten heran: "Herr P.!", ruft sie streng. Sie führt ihn aus der Bar. Zu mir sagt sie: "Das tut mir leid." Zu ihm sagt sie: "Zeit fürs Bett."


Und nun? Sexismus... Diskriminierung.... oder einfach nur Machtmissbrauch...? Oder nichts der gleichen?

:confused:
 
Und nun? Sexismus... Diskriminierung.... oder einfach nur Machtmissbrauch...? Oder nichts der gleichen?

:confused:

Ich sehe da keine Diskriminierung. Für mich kann Sexismus nur bedeuten: Mithilfe von/mit SexTaten Ziele zu erreichen. Diskriminierung und vor allem sexuelle Diskriminierung ist was anderes. In diesem Falle wäre es eine, wenn der Politiker eine Frau übergehen würde, weil sie keinen Schniedel hat, jedoch weit schlechtere "Männer" aufsteigen lässt oder bevorteilt oder Männer zurückweist, die nur ein Miniteil haben. Dann hätten wir den Fall von Diskriminierung. Ich würde sogar sagen, der Brüderle war entgegen mancher seiner Kollegen ziemlich selbstehrlich. Das Verhalten muss "man" zwar nicht unbedingt gutheißen, doch ist es auch kein Grund zum bewussten Fehldeuten.

Machtmissbrauch hat hier Frau Himmelreich begangen.
 
Und wieder eine Talkshow zum Thema:


ARD, 22.45 Anne Will


Gäste: Renate Künast (B'90/Grüne, Fraktionsvorsitzende im Bundestag), Heiner Geißler (CDU, Bundesfamilienminister a.D.), Anke Domscheidt-Berg (Piraten, Unternehmerin und Netz-Aktivistin), Monika Ebeling (ehemalige Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar), Ja


**************

Und morgen dann Maybritt Illner...

Bin ja gespannt, ob sie es schaffen, die Debatte vom "Brüderle-Himmelreich-Klatsch" zu trennen.
 
Meine Definition von Respekt wäre in etwa so: Das man jemanden mit allen Stärken und Schwächen, die man entweder kennt oder auch nicht kennt, als gleichwertig betrachtet, auf gleicher Augenhöhe. Und das eben wirklich aufrichtig...

Versuch macht kluch. :D

Auch hier etwas provokativ gefragt und leider OT... du bist so weit entwickelt, wie du es jetzt bist, mit allem was du weisst. Sozusagen ein Zukünftiger in der Gegenwart und begegnest Hitler. Du weisst, worauf die Story mit ihm und seiner Persönlichkeit/Macht hinausläuft. Vielleicht nur intuitiv; sprich nicht konkret beweisbar.
Wie begegnest du ihm? Mit Respekt und gleicher Augenhöhe? Vorallem aber Gleichwertigkeit?
 
Versuch macht kluch. :D

Auch hier etwas provokativ gefragt und leider OT... du bist so weit entwickelt, wie du es jetzt bist, mit allem was du weisst. Sozusagen ein Zukünftiger in der Gegenwart und begegnest Hitler. Du weisst, worauf die Story mit ihm und seiner Persönlichkeit/Macht hinausläuft. Vielleicht nur intuitiv; sprich nicht konkret beweisbar.
Wie begegnest du ihm? Mit Respekt und gleicher Augenhöhe? Vorallem aber Gleichwertigkeit?

Du meinst.. angenommen, ich würde in die Zeit vor Hitlers Machtübernahme "reisen"?
 
Du meinst.. angenommen, ich würde in die Zeit vor Hitlers Machtübernahme "reisen"?

Ja, so in der Art... oder aber... du würdest hier und heute einem (für dich subjektiv in deinem Miniversum sogenannten) Hitler gegenüberstehen. Zeit(geist) spielt dabei keine Rolle. Nicht mal mehr objektivierbare Realität. Im Sinne einer Demokratie (von wegen die Mehrheit entscheidet...)Daher die etwas verkorkste Forumulierung. :)
 
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Ja, so in der Art... oder aber... du würdest hier und heute einem (für dich subjektiv in deinem Miniversum sogenannten) Hitler gegenüberstehen. Zeit(geist) spielt dabei keine Rolle. Nicht mal mehr objektivierbare Realität. Im Sinne einer Demokratie (von wegen die Mehrheit entscheidet...)Daher die etwas verkorkste Forumulierung. :)

Weiß nicht, ob ich Dich richtig verstehe. Es geht also nicht um ein Szenario, das mein Verhalten irgendwie verändern würde. Also egal, ob ich ihm respektvoll oder respektlos oder mit Messer zwischen die Rippen oder wie auch immer... auf die Geschichte würde mein Verhalten keinen Einfluss nehmen... so?
 

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