Politik-Sexismus-Journalismus

daraus könnte Mitleser schließen ich hätte deine Telefonnummer.

:D

Meine Telefonnummer ist ja kein Geheimnis. Telefonbuch: Condemn :D



für den Rest bin ich heut zu müde...aber du hast schon nicht ganz unrecht, es weiter auf Brüderle zu focusieren ist nicht sehr schlau (vom Stern).
Auf mehr will ich gar nicht hinaus, weil es dann eben sofort auch um Laura Himmelreich geht. Und die Story ist dann eben doch zu leicht angreifbar als dass das nicht auch geschieht.
 
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Eine Frau auch nur anzuschauen gilt als Belästigung.
das und deine Aufzugstory, Straßenseite wechseln müssen, wenn einem ne Frau entgegen kommt usw...

Und alles das ist nicht genug um nicht dennoch massenhaft Männerhaß reingesemmelt zu kriegen.

geh mal in ein Frauenhaus, vielleicht bekommst du dann mal ne klitzekleine Verbindung zur Realität.

Wie sollte ich? Männer haben da keinen Zutritt.

Und, was ich beschreibe, ist Realität. Das meiste davon kann ich konkret belegen.
 
Weiß nicht... Ich glaube, es geht vor allem um die Art, Timing, Situation usw. Das muss zusammenpassen. Abgesehen davon ist es doch auch gar nicht nötig jeder Frau die man attraktiv findet das zu sagen. In der Regel sind das doch sowieso nur kurze Eindrücke... man sieht eine Frau die man vielleicht attraktiv findet... aber wenn man nicht mehr von ihr will, geht man weiter.

Nun, der Brüderle wollte offenbar mehr. Und weitergehen war nicht, weil sie ja was von ihm wollte.

Da irrst Du Dich gewaltig. Machtspielchen laufen ständig und überall auf allen Ebenen. Und jeder hat ein gewisses Potential nach Macht, das sich ständig "verschiebt" (größer und wieder kleiner wird). Stell Dir folgende Situation vor: Mann und Frau, verheiratet... Er verdient das Geld, sie ist bei den Kindern. Das Geld geht auf ein gemeinsames Konto, aber trotzdem vermittelt er ihr subtil aber beständig das Gefühl das er es verdient und sie sozusagen nur "teilhaben" darf.

Ja, das kann vorkommen - das ist dann aber eine dieser eigenartigen Ehen, die schonmal gar nicht auf ein Gemeinsames ausgerichtet sind, sondern lieber die vermeintlich zu kurz geratene Bettdecke hin und her zerren, sprich: einander aufrechnen was sie angeblich für einander tun.

Aus so einer Art von Beziehung würde ich abhauen, egal in welcher Rolle. Denn das macht krank. Wenn das Machtspielchen sind, dann brauche ich in meinem Leben keine.

Was Du da schreibst ist definitiv unwahr. Ich bin niemand der Frauen ständig Komplimente macht, aber wenn... dann meine ich es auch so und es entsteht einfach aus einem Moment heraus. Vor ein paar Wochen traf ich eine Freundin die ich lange nicht gesehen hatte. Sie hatte auf einmal eine rote Färbung in den Haaren und ich war überrascht wie gut ihr das stand und genau das habe ich ihr gesagt...

Das würde ich nicht als Kompliment verstehen, sondern als einfach ehrlich.

Mit Machtspiel wollte ich den Unterschied deutlich machen. Ich behaupte oben das man ganz einfach auch Komplimente machen kann ohne Hintergedanken... und natürlich kann man sie auch ganz lassen. Du behauptest hingegen Komplimente seien immer Lügen und Manipulation - DAS sind dann Machtspiele. Im Grunde denkst Du schon im Machtspiel-Universum...

Okay, dann glaube ich zu verstehen. Ich möchte einfach nur, dass man ehrlich sagen kann was man denkt, wahrnimmt, fühlt...
Und zwar sowohl, wenn dir die Frisur dieser Freundin eben gefällt ohne weitere Absichten, als auch wenn man eine Frau so sexy findet dass man am liebsten gleich aufs nächste Sofa... Meiner Meinung hat keines von beidem etwas mit Machtspielchen zu tun, sondern - ist eben so.

Abgesehen davon... normalerweise laufen "Annäherungen" zwischen Mann und Frau doch eh viel subtiler ab, zumindest anfangs.

Keine Ahnung wie "Annäherungen" ablaufen - hab ich nie erlebt - nur reichlich m.o.w. unsubtilen Männerhaß oder fiese Spielchen.
 
Nun, der Brüderle wollte offenbar mehr. Und weitergehen war nicht, weil sie ja was von ihm wollte.
Kann mir nicht vorstellen, das Brüderle wirklich "mehr" wollte. Der wollte ein bisschen flirten und sie möglicherweise in die Schranken weisen. Hat er nur eben nicht besonders clever gemacht. Plus: Er war mit Sicherheit betrunken.



Ja, das kann vorkommen - das ist dann aber eine dieser eigenartigen Ehen, die schonmal gar nicht auf ein Gemeinsames ausgerichtet sind, sondern lieber die vermeintlich zu kurz geratene Bettdecke hin und her zerren, sprich: einander aufrechnen was sie angeblich für einander tun.

Aus so einer Art von Beziehung würde ich abhauen, egal in welcher Rolle. Denn das macht krank. Wenn das Machtspielchen sind, dann brauche ich in meinem Leben keine.
Machtspiele laufen aber ständig. Es gibt ein mehr oder weniger aber es gibt vermutlich keine einzige Beziehung in der Machtspielchen komplett abwesend sind. Und Hierarchien sind auch normal... Eine Beziehung auf Augenhöhe bedeutet m.A.n. nicht, dass es keine Hierarchien gibt, sondern das die Hierarchie je nach Situation wechselt. Aber in einer guten Beziehung geht eben nie der Respekt verloren.


Das würde ich nicht als Kompliment verstehen, sondern als einfach ehrlich.
Wenn das kein Kompliment war... was wäre denn Deiner Ansicht nach ein Kompliment?


Okay, dann glaube ich zu verstehen. Ich möchte einfach nur, dass man ehrlich sagen kann was man denkt, wahrnimmt, fühlt...
Und zwar sowohl, wenn dir die Frisur dieser Freundin eben gefällt ohne weitere Absichten, als auch wenn man eine Frau so sexy findet dass man am liebsten gleich aufs nächste Sofa... Meiner Meinung hat keines von beidem etwas mit Machtspielchen zu tun, sondern - ist eben so.
Was Du willst, ist letztlich egoistisch. Denn wenn Dir an der anderen Person etwas liegt und Du wirklichen Respekt empfindest, wirst Du darauf achten wie die Situation insgesamt ist, wie ihre Stimmung ist usw. Denk Dir eine attraktive Frau erzählt Dir von einem echten Drama das sie gerade erlebt hat... dann wird ein "Du bist so heiß!" sicherlich nicht so gut ankommen. (Nur mal als drastisches Beispiel um das Prinzip deutlich zu machen).


Keine Ahnung wie "Annäherungen" ablaufen - hab ich nie erlebt - nur reichlich m.o.w. unsubtilen Männerhaß oder fiese Spielchen.
Dann nimm meinen Ratschlag, mit Frauen so zu sprechen wie mit dem besten Freund den Du hast... auf Augenhöhe und ohne Hintergedanken, mit aufrichtigem Interesse aber ohne "Interviewfragen". Der Rest ergibt sich dann. Wenn nicht würde sich eh nix ergeben.
 
schon passiert (Telepathie statt Telefon):D

jetzt hast du hier mir eindrucksvoll gezeigt, wie gut du kannst, mit Condemn. erwähne deshalb, weil dies so beeindruckend eindrucksvoll inszeniert.
Auch ein Spiel der Hierarchie. Nur ich bin hier nicht im Ringelreigen der Eitelkeiten. ich geniesse sie nur von meinem Olymp aus.:D
 
Wenn Frauen gleiche Gehälter wie Männer bekommen, gibts automatisch Schluß mit Sexismus. Wenn Männer wie Frauen in Kinderkarenz gehen können, und keine Benachteiligung im Berufsleben erleiden, wirds noch eine Spur schneller Schluß mit Sexismus. Wenn die Quote für leitende Positionen für Frauen umgesetzt wird, wirds noch gemütlicher.

Engagement von Männern für diese Anliegen bringt effiziente Resultate - auf zum Twitter mit dieser Botschaft.

die ganze Debatte wird immer grotesker. es bringt nix, halt höchstens mehr Stammtische, allerdings im abgeschlossenem Hinterstüberl.

Männer Gehälter für Frauen!
Nur Geld zählt im Turbokapitalismus, nur Geld wäre ein männlicher Beweis der Akzeptanz. Alles andere ist lieb gemeint. ganz nett, so unter ganz lieben Männern und Frauen (warum benennt man sonst immer Frauen zuerst, erst dann Männer - ein und derselber Begriff wäre angebrachter, in der Aera der Gleichberechtigung: z.B. Mensch).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kann mir nicht vorstellen, das Brüderle wirklich "mehr" wollte. Der wollte ein bisschen flirten und sie möglicherweise in die Schranken weisen. Hat er nur eben nicht besonders clever gemacht. Plus: Er war mit Sicherheit betrunken.

Ich kenn den ja nicht - für flirten fände ich es schlechten Stil, und allerdings nur durch reichlich Trunkenheit verständlich.

Machtspiele laufen aber ständig.

Aber ohne mich. Entweder ich hab Macht, dann brauche ich sie nicht zu zeigen, sondern kann sie falls nötig einsetzen. Oder eben nicht.

Es gibt ein mehr oder weniger aber es gibt vermutlich keine einzige Beziehung in der Machtspielchen komplett abwesend sind. Und Hierarchien sind auch normal...

Mag sein, aber ich find sie bringen nichts. Wenn man Fähigkeiten hat, dann übernimmt man in dem Bereich, wo man Fähigkeiten hat, die Führung. In einem guten Team kann das so laufen, wenn die Leute mitkriegen wer grad Plan hat, und den dann machen lassen - und dann braucht man da keine Hierarchie, und man braucht v.a. keine Spielchen und Reibereien.

Eine Beziehung auf Augenhöhe bedeutet m.A.n. nicht, dass es keine Hierarchien gibt, sondern das die Hierarchie je nach Situation wechselt. Aber in einer guten Beziehung geht eben nie der Respekt verloren.

Ja, das ist doch in etwa das.

Wenn das kein Kompliment war... was wäre denn Deiner Ansicht nach ein Kompliment?

Wenn Du im prinzip dasselbe sagst, aber nicht weil es Dir grad auffällt und gefällt, sondern weil es zur Etikette gehört. Wenn einem die Person womöglich sogar ganz gleichgültig ist, aber situationsbedingt erwartet wird dass man Freundlichkeiten austauscht.

Was Du willst, ist letztlich egoistisch.

Ja und? Mal abgesehen davon, dass ich nicht denke dass es das ist - was wäre an ehrlichem Egoismus eigentlich verkehrt? Oder inwiefern wäre der schlechter als uneingestandene Interessen?

Denn wenn Dir an der anderen Person etwas liegt und Du wirklichen Respekt empfindest, wirst Du darauf achten wie die Situation insgesamt ist, wie ihre Stimmung ist usw.

Ganz andere Baustelle, und dagegen spricht ja nichts. Ich sprach von Tabus und Ehrlichkeit, in dem sinne dass man bestimmte Dinge eben nicht sagen darf, ganz unabhängig von irgendeiner Stimmung.

Dann nimm meinen Ratschlag, mit Frauen so zu sprechen wie mit dem besten Freund den Du hast... auf Augenhöhe und ohne Hintergedanken, mit aufrichtigem Interesse aber ohne "Interviewfragen". Der Rest ergibt sich dann. Wenn nicht würde sich eh nix ergeben.

Hab ich lange zeit gemacht, und fand es mit der zeit zu einseitig. Ich finde, aufrichtiges Interesse, das nur huldvoll abwartend akzeptiert, aber nicht beantwortet wird, auf die Dauer etwas anstrengend.
 
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