Politik-Sexismus-Journalismus

Es gibt eine Nichtangriffszone: eine Bar abends gehört dazu. da raucht man höchstens Friedenspfeife.

Twitter-Gemeinde soll sich eher auf den Mann konzentrieren, der m.A.n L.H. das Leben nicht einfach macht: Thomas Osterkorn.
 
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Das findet ausschließlich in deiner Phantasie statt. Wo sagt sie das? :confused:

Sie sagt lediglich folgendes:



http://www.dradio.de/aktuell/1988306/

Sie sagt, sie habe nicht damit gerechnet, daß das thema eine eigendynamik annimmt. Du machst daraus: Sie ist unglücklich darüber. Wie kommst du auf das schmale Brett? Das sind doch rein spekulative Psychologisierungen, die keine Grundlage in den Aussagen der Autorin haben. Du stellst sie so dar, als ob sie ein kleines Sensibelchen wäre, das kurz vor dem Nervenzusammenbruch steht. Das ist eher der Roman in deinem Kopf. :D

Nicht bös gemeint.

1. Ich habe Dir belegt, das Osterkorn mehrfach Andeutungen macht die nicht zutreffen und die sie auch nicht behauptet hat, oder?

2. Es gibt jede Menge Artikel die das aufgreifen und über Dinge spekulieren die sie selbst nicht behauptet hat. Es gibt jede Menge Artikel und Feedback wo sie stark kritisiert wird.

3. Sie muss sich für Dinge verteidigen die sie nicht geschrieben hat.

4. Sie muss sich gegen Vorwürfe verteidigen, dass sie sich nachts an einer Bar an Brüderle mit einem Glas Wein "herangewanzt" hat... (sie hatte kein Glas Wein), aber der Rest wird ihr von mehreren vorgeworfen.

5. Sie muss offensichtlich damit leben, dass jetzt schon der erste FDP-Politiker nicht mehr mit ihr sprechen will.

6. Sie wird im politischen Berlin, und das ist ihr Arbeitsplatz, in Zukunft sicherlich nicht leichter haben wenn sie mit Politikern spricht.

7. Es gibt auch viele Journalisten, die die Story unsauber finden (im Spiegel erscheint heute ein Kommentar der genau darauf abzielt).

8. Sie wird überglücklich sein... ;)
 
Und das hier zeigt was ich meine, wenn ich behaupte, das Laura Himmelreich es in Zukunft schwer haben wird:



Und es gibt weitere Politiker die das ähnlich sehen. Ich will damit nicht sagen, dass ich das gerechtfertigt finde. Aber die Stern-Redaktion hat die Journalistin eiskalt zwischen die Fronten gestellt.

Daß der FDP-Verein sich vor "das neue Gesicht" stellt, war abzusehen. Und wenn irgendeiner von denen ein Interview absagt - who cares? Selbst die Bundeskanzlerin hat ihr recht gegeben. Und es gibt genügend Politiker, die professionell genug sind, um ein sexistisch-freies Interview zu führen. Die Handvoll Brüderles, die jetzt aus Schmoll absagen, ist da völlig schnuppe. Ich glaube auch, nach diesem erfolgreichen Portrait samt Medienecho, das es ausgelöst hat, wird man die Himmelreich eher im gehobenen Teil der Redaktion wiederfinden, die dann selbst Reporterinnen und Reporter losschickt, statt selbst auf die Jagd zu gehen.
 
1. Ich habe Dir belegt, das Osterkorn mehrfach Andeutungen macht die nicht zutreffen und die sie auch nicht behauptet hat, oder?

2. Es gibt jede Menge Artikel die das aufgreifen und über Dinge spekulieren die sie selbst nicht behauptet hat. Es gibt jede Menge Artikel und Feedback wo sie stark kritisiert wird.

3. Sie muss sich für Dinge verteidigen die sie nicht geschrieben hat.

4. Sie muss sich gegen Vorwürfe verteidigen, dass sie sich nachts an einer Bar an Brüderle mit einem Glas Wein "herangewanzt" hat... (sie hatte kein Glas Wein), aber der Rest wird ihr von mehreren vorgeworfen.

5. Sie muss offensichtlich damit leben, dass jetzt schon der erste FDP-Politiker nicht mehr mit ihr sprechen will.

6. Sie wird im politischen Berlin, und das ist ihr Arbeitsplatz, in Zukunft sicherlich nicht leichter haben wenn sie mit Politikern spricht.

7. Es gibt auch viele Journalisten, die die Story unsauber finden (im Spiegel erscheint heute ein Kommentar der genau darauf abzielt).

8. Sie wird überglücklich sein... ;)

gut zusammengefaßt; ich hab die Rolle von Osterkron nicht von Anfang an so gesehen, aber ich frage mich noch: reine Quote oder ein Auftrag?
 
Ja und? "Umgang mit Frauen". Wo sagt er, daß er Laura Himmelreich mehrmals bedrängt hat?

Noch mal... er sagt:

Der erste Eindruck, den Laura Himmelreich vor einem Jahr von Brüderles Umgang mit Frauen gewonnen hatte,

Der erste Eindruck war, dass Brüderle sich ihr gegenüber absolut unangemessen verhalten hat, sie bedrängte...


...bestätigte sich im Laufe der Zeit bei weiteren Beobachtungen und Begegnungen.

Also muss es doch mehrere Beobachtungen und/oder Begegnungen dieser Art gegeben haben, oder?


Ich halte unsere Berichterstattung deshalb für legitim. Denn es scheint ein wiederkehrendes Verhalten von Brüderle zu sein.

Die Bar-Begegnung ist also ein Beispiel für ein wiederkehrendes Verhalten....


******************

Was verstehst Du denn daran anders?
 
Ich glaube auch, nach diesem erfolgreichen Portrait samt Medienecho, das es ausgelöst hat, wird man die Himmelreich eher im gehobenen Teil der Redaktion wiederfinden, die dann selbst Reporterinnen und Reporter losschickt, statt selbst auf die Jagd zu gehen.

ja, aber dann wird Osterkron nicht da sein. hat heute ziemlich geschmerzt dreingeschaut.
 
Daß der FDP-Verein sich vor "das neue Gesicht" stellt, war abzusehen. Und wenn irgendeiner von denen ein Interview absagt - who cares? Selbst die Bundeskanzlerin hat ihr recht gegeben. Und es gibt genügend Politiker, die professionell genug sind, um ein sexistisch-freies Interview zu führen. Die Handvoll Brüderles, die jetzt aus Schmoll absagen, ist da völlig schnuppe. Ich glaube auch, nach diesem erfolgreichen Portrait samt Medienecho, das es ausgelöst hat, wird man die Himmelreich eher im gehobenen Teil der Redaktion wiederfinden, die dann selbst Reporterinnen und Reporter losschickt, statt selbst auf die Jagd zu gehen.

Es geht ja nicht nur um Absagen und auch nicht nur um Absagen an sie selbst. Es gibt Politiker die jetzt schon sagen, sie müssten in Zukunft vorsichtiger mit Journalistinnen sein und es gibt Journalistinnen die genau das nicht wollen bzw. befürchten (siehe Spiegel-Kommentar der heute erscheint).

Und klar... das Porträt hat ein großes Medien-Echo erfahren, aber das ändert doch absolut nichts daran, dass sehr viele Politiker (Parteiübergreifend) und auch Journalisten diese Aktion als unsauber und unfair wahrnehmen.

Und übrigens: Der "Erfolg" ist nicht Himmelreichs Werk sondern das Werk des online-Anheizens...
 
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Noch mal... er sagt:

Der erste Eindruck, den Laura Himmelreich vor einem Jahr von Brüderles Umgang mit Frauen gewonnen hatte,

Der erste Eindruck war, dass Brüderle sich ihr gegenüber absolut unangemessen verhalten hat, sie bedrängte...


...bestätigte sich im Laufe der Zeit bei weiteren Beobachtungen und Begegnungen.

Also muss es doch mehrere Beobachtungen und/oder Begegnungen dieser Art gegeben haben, oder?


Ich halte unsere Berichterstattung deshalb für legitim. Denn es scheint ein wiederkehrendes Verhalten von Brüderle zu sein.

Die Bar-Begegnung ist also ein Beispiel für ein wiederkehrendes Verhalten....


******************

Was verstehst Du denn daran anders?



Der erste Eindruck, den Laura Himmelreich vor einem Jahr von Brüderles Umgang mit Frauen gewonnen hatte,

Es steht da "Umgang mit Frauen" und nicht "Umgang mit Laura Himmelreich".

Du interpretierst sehr frei was hinein, was der Stern-Chefredakteur nirgendwo gesagt hat.
 
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