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Pferde.........

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Regina, 28. Januar 2004.

  1. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

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    26. Januar 2004
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    Hallo Ihr Lieben,

    ich würde es nicht herrschen nennen. Meiner Meinung nach sollte zwischen Reiter und Pferd ein Vertrauensverhältnis existieren. Pferde sind oft gerne bereit Dir einen Gefallen zu tun, aber auch bei den Pferden gibt es sehr stolze Tiere, die geachtet werden wollen und nicht selten landen diese dann beim Schlachter, weil die "normalen" Reiter nicht damit klar kommen. In vielen Dingen ist das Pferd schlauer als der Reiter und das Pferd dann dahingehend zu erziehen, daß es hauptsächlich gehorcht, ist glaube ich verkehrt.

    Falls ihr schöne Pferdebilder sehen wollt, schaut mal auf die Seite einer Freundin.

    http://www.wilde-pferde.de/unsere/index.html
     
  2. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.766
    Etwas ähnliches habe ich meinem geistigen Lehrer auch gesagt, doch er hat gelacht und gesagt...genau darum geht es.
    Ich bin heute soweit es für mich zu erkennen.
    Genau darum geht es.
    Es ist ein Versuch zu herrschen.
    Eine "freie Beziehung"....
    Die hättest Du, wenn das Pferd wie Fuchs und Reh und Hase einen angestammten und natürlichen Platz in unserer Umwelt hätten, wenn sie wählen könnten frei zu sein oder nicht.
    Dies ist Ihnen nicht möglich. Sie sind abhängig, sie sind Haustier und viel zu lange von "zu Hause weg" um einfach frei gelassen werden zu können.
    Der Mensch trägt Verantwotung für sie, sobald er sie erwirbt und es gibt keine "natürliche Umwelt" die Ihn von dieser Verantwortung entbindet.
    LG
    Regina
     
  3. Dawn

    Dawn Mitglied

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    Niedersachsen
    Hallo Ereschkigal,
    Du hast ja recht, so sollte es sein.
    Pferd und Reiter sollten eine Einheit bilden, die das Vertrauen als Basis und den Respekt als Rückgrat haben.

    Doch die Realität sieht doch ganz anders aus. Man schaue sich nur mal in den Reitschulen um. Da kommt mir die Galle hoch.
    Da ich dieser Schinderei nicht mehr zuschauen konnte, habe ich meine Mitgliedschaft im Reitverein gekündigt, schon vor 20 Jahren.

    Auch in meiner Ausbildung zur Reitlehrerin waren die Pferde nur die Mittel zum Zweck.
    Es wird mehr Wert auf Be-herrschen gelegt, als auf Verständnis und Einfühlsamkeit.

    Und wer nicht mehr pariert, kommt zum Schlachter! Basta.

    Da sehe ich schon die Parallelen in der Berufswelt. Nur nennt man das bei uns Arbeitslosigkeit und Rente.

    Gruß Dawn
     
  4. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
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    bei Köln
    Hallo Regina,

    es kommt darauf an, wie die Pferde gehalten werden. Ich muß ehrlich sagen, ich habe eigentlich Angst vor Pferden. Sobald ich in einem Reitstall bin, ist mir irgendwie mulmig. Die Pferde meiner Freundin stehen auf Weiden und da habe ich kaum Angst. Sie können gehen oder kommen wie sie wollen. Dort haben sie ein Stück Freiheit. Ein Hengst und eine Stute sind Wildpferde, die meine Freunde haben. Der Hengst kommt aus der Dülmener Wildpferdeherde und die Stute ist ein polnisches Wildpferd. Aber auch die Tinkerpferde müssen nicht beherrscht werden, sondern das Vertrauen ist einfach wichtig.

    Meine Tochter ist öfters auf Taiwa (leider ist sie mit über 30 Jahren gestorben) geritten, vielleicht ist geritten verkehrt, sie saß auf ihr auf der Weide. Einmal wollte die Stute zu den anderen Pferden und ist in Trab gefallen. Meine Tochter schrie nur Mama, sofort merkte die Stute, daß das Kind Angst hat und war wieder im Schritt. Da war nichts mit herrschen, Taiwa war die Mächtigere und zu ihr hatte meine Tochter Vertrauen. Und es besteht eben eine Beziehung zwischen Pferd und Mensch. Meine Tochter setzt sich nicht auf jedes Pferd. Sie muß dem Pferd vertrauen.

    Und auch wenn mir meine Freundin was vom zureiten erzählt. Die Pferde sind stolz, daß auf ihnen geritten wird und sie ihren Menschen einen Gefallen tun können.
     
  5. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    5.766
    Die Pferde WOLLEn dem Menschen dienen.
    Das ist Ihr Wille und Ihr Weg.
    Sie wollen dem Menschen nahe sein und mit Ihm eine Erfahrug teilen.......bis der Mensch gelernt hat..was er von Ihnen lernen kann und das Pferd die Erfahrung teilen durfte, die es (urprünglich) suchte.
    Das war der Grund für sie zu werden was sie sind.
    Deine Geschichte mit der Stute und dem Kind ist schön.
    Doch sie zeigt Dir nicht was reiten ist.
    Sie zeigt Dir nur, was Pferde sind.
    Und wer das erkennt fühlt sich angezogen von Ihnen.
    Herrschen heisst dienen und wer das nicht erkannt hat, weiss (noch) nichts über das herrschen.
    Sollte man reiten?
    Warum nicht?
    Man schenkt dem Pferd eine ganz besondere Erfahrung.
    Doch ich habe nur ganz wenige gesehen die es verstehen zu herrschen.
    LG
    Regina
    P.s.
    Doch viele glauben es...
     
  6. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Regina,

    ich glaube der Begriff herrschen ist für mich negativ belegt. Aber herrschen hat auch was mit Macht ausüben zu tun und Macht ausüben ist nicht nur negativ, sondern kann auch sehr positiv sein.

    Macht auszuüben, da wo sie schützt und da wo sie Raum schafft, ist das eine. Mach ausüben um andere Menschen oder Tiere klein zu halten, sie ihrer Größe und ihres Wertes zu beschneiden ist etwas anderes.
     
  7. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    5.766
    vielleicht ist es ja "zu viel des guten"
    ich lass Dich jetzt einmal einen Auszug aus meinem Buch darüber lesen:

    Ich mache hier eine kurze Pause und fahre in den Reitstall.
    Das erwähne ich hier nur, weil es zu einem Gespräch gekommen ist, das ich in das Buch aufnehmen will.
    Ich habe ein Vollblut, das nicht unbedingt leicht zu reiten ist.
    Und so werden viele Luststunden zu Fruststunden, weil ich bei Ihm immer wieder
    mit meinem Latein am Ende bin.
    Der Griff zu Sporen oder Gerte ist dann schneller getan, als ich eigentlich will.
    So auch dieses Mal.
    Ich hatte Gewalt ausgeübt und wußte es!
    Dementsprechend niedergedrückt war meine Stimmung, während ich die Box meines Pferdes säuberte.
    „Ich sollte das Reiten aufgeben!“ stellte ich mißmutig in den Raum.

    Damit wäre Dir nicht gedient.
    Du würdest dem Problem nur ausweichen, anstatt Dich damit auseinander zu setzen.

    So weit so gut. Das war mir ohnehin klar.
    Trotzdem oder gerade deshalb hob sich meine Stimmung nicht.
    Warum? Warum passierte mir das immer wieder?
    Ich begann mit meinem Pferd zu „streiten“, obwohl ich es gar nicht wollte.

    Weil Du herrschen möchtest, ohne zu begreifen was herrschen ist!

    Ich wurde hellhörig.
    Was hatte das nun wieder zu bedeuten?
    Ich hatte nicht das Gefühl, das ich in den Sattel stieg, um herrschen zu können.
    Ich liebte mein Pferd.

    Es geht dabei um das Ausüben von Macht.
    Es ist Dein Bestreben Macht auszuüben.

    Ich habe das Reiten noch nie als das Ausüben von Macht angesehen oder verstanden!

    Und doch geht es genau darum!
    Und deshalb ist es pädagogisch so wertvoll reiten zu lernen.
    (Ich konnte Gott schmunzeln fühlen).

    Moment! Ich verstehe Dich nicht!
    Was soll pädagogisch wertvoll daran sein, Macht auszuüben?

    Kennst Du den Spruch?
    „Wer immer in den Sattel steigt, er wird erzogen werden, zum Leben und zum Menschen“?

    Und was hat das alles mit „Macht ausüben“ zu tun?

    Es gibt keine direktere Reflexion Deiner Taten, als beim Reiten.
    Du strebst die Einheit mit einem Dir fremden Wesen an UND Du bist in der Position des Mächtigeren.
    Du hast die Macht dem Tier Schmerz zuzufügen.
    Es ist nun nicht so, daß das Tier Dir nicht an Körperkraft überlegen wäre,
    aber sagte ich nicht:
    Es gibt nichts geduldigeres als die Natur und niemand der dies mehr zu mißbrauchen weiß als der Mensch?

    Ist das jetzt eine Anklage?

    Nein. Eine Feststellung.
    Das Tier duldet Dich also auf seinem Rücken und mehr noch.....
    Es duldet sogar bis zu einem gewissen Grad, dass Du Ihm Schmerzen zufügst.
    Nun bist Du aber bestrebt mit diesen Tier in Einklang zu kommen,
    Dich harmonisch mit Ihm fortzubewegen.
    Als Pferd und Reiter seid Ihr / wärt Ihr dann ein Wesen.
    Eine direkte Erfahrung von: wir sind eins.
    Aber Du lernst wieder und wieder, daß Gewalt Dich nicht ans Ziel führt.
    Du erfährst so, daß Du lernen mußt, Dich in dieses Wesen, das Dich trägt, einzufühlen.
    Du mußt Dich also nicht nur körperlich auf seinen Rhythmus einstimmen,
    sondern dafür bereit sein, es wahr zu nehmen; im optimalsten Sinne, es zu sein.
    Das kannst Du nicht erzwingen und solange Du es erzwingen willst,
    wirst Du stets nur ein Reiter auf einem Pferd sein.
    Ihr würdet niemals EINS werden.
    Gute Reiter können das und jeder kann es sehen, wenn es geschieht.
    Das Pferd lacht, denn es ist zu mehr geworden, als es zuvor war.
    Es tanzt und der Mensch sitzt und scheint gar nichts zu tun.
    Er spielt das Instrument Pferd beinahe lautlos.

    Ist das nicht eine Idealisierung?

    Es ist das Ziel!
    Die höchste Vorstellung von dem, was Reiten sein kann.

    Aber nicht ist.

    Die wenigsten reichen an dieses Ideal heran.

    Warum ist das so?

    Ist Dir noch nie aufgefallen, daß Reiter, deren Pferde glücklich sind, wenn sie geritten werden,
    Menschen mit einer sehr angenehmen Ausstrahlung sind?

    Ja.

    Das ist so, weil sie zu herrschen verstehen.

    Ich verstehe noch immer nicht, was Du damit meinst!

    Weil Du nicht verstanden hast, was herrschen ist.

    Wir drehen uns hier im Kreis.
    Was ist herrschen?

    Denk nach!

    Wird das jetzt ein multiple choice Test?
    Ich war noch immer mißgelaunt und jetzt sollte ich auch noch nachdenken.

    Laß sehen, ob wir das ganze zu einem Aha-Erlebnis werden lassen können.
    Was ist ein Herrscher?

    Was heißt, was ist ein Herrscher?
    Ich weiß nicht.
    (Ich war wegen meiner Fehler beim Reiten noch immer zornig auf mich selbst und daher trotzig.
    Doch Gott kann man dadurch nicht beeindrucken.)

    Was tut ein Herrscher?

    Herrschen.

    Ja! Aber was macht Ihn aus?
    Denke an Ptahhotep!
    Er ist ein Herrscher, ganz in Eurem klassischen Sinn.
    Er herrscht über ein großes Land und teilt seine Macht mit dem Pharao.
    Also: was macht Ihn aus?

    Ich versuchte nachzudenken.
    Ich weiß nicht. Er übt Macht aus.

    Du bist nahe daran.
    Erinnere Dich, wie es ist, wenn Ihr zusammen seid.
    Was tut er?

    Äh. Nichts.

    Ist er kein Herrscher?
    Hat er keine Macht?

    Er ist ein Herrscher!
    Natürlich hat er Macht!

    Bin ich ein Herrscher?
    Habe ich Macht?

    Was für eine Frage!
    Natürlich bist Du ein Herrscher, natürlich hast Du Macht!
    Du bist DER HERRSCHER und du hast ALLE MACHT!

    Und was tue ich?

    Äh, nichts. Ich weiß nicht. Erschaffen. Du erschaffst alles.

    Ja. Das IST meine Macht, aber setze ich sie für oder gegen Dich ein?

    Äh. Soweit ich das beurteilen kann: nein.

    Setzt Ptahhotep seine Macht für oder gegen Dich ein?

    Nein.

    Woher weißt Du dann, daß er mächtig ist?

    Man fühlt es.
    Er ist die Macht.

    Hat er seine Macht Dir gegenüber benützt?
    Hast Du sie schon einmal zu spühren bekommen?

    Nein. Er benützt seine Macht nicht.
    Ist es das? Ein Herrscher benützt seine Macht nicht?
    Das erschien mir irgendwie seltsam und ich versuchte es auf die Reihe zu bringen.

    Benütze ich meine Macht?
    Habe ich Dich meine Macht schon einmal fühlen lassen?

    Äh, nein.

    Habe ich keine Macht?

    Natürlich hast Du Macht, aber Du benützt sie nicht.

    Siehst Du, Du hast Deinen ersten Einblick davon bekommen, was es heißt zu herrschen.

    Viel Spass damit!
    Regina
     
  8. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Regina,

    Du hast ein Buch geschrieben? Wie heißt das? Ist es hauptsächlich über Pferde?

    Hallo Dawn,

    entschuldigung, ich habe Deinen Beitrag erst später gesehen. Ich habe wohl gerade geschrieben, als Du gepostet hast.

    Den Vergleich mit der Arbeitslosigkeit finde ich höchst interessant, aber es ist was wahres dran. Nur durch die Arbeitslosigkeit werden wir nicht geschlachtet, sondern gewinnen eine neue Freiheit.
     
  9. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    Ich habe kein Buch geschrieben ich schreibe gerade eins..ergo es ist noch nicht fertig.
    Eigentlich war ich dagegen da irgendetwas über Pferde oder Reiten hinein zu bringen...den es sollte und ist kein Pferdebuch.
    Aber was soll's.
    Der Mensch denkt, der Schöpfer lenkt.
    LG
    Regina
     
  10. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Regina,

    um was geht Dein Buch denn? Hast Du schon einen Verlag oder veröffentlichst es Du selbst? Wie weit bist Du?

    Neugierige Grüße
    Ereschkigal:winken5:
     
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