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maria45
Guest
Trixi Maus: Mit der absichtlichen Veränderung des Atems bin ich immer kritisch.
ja, das kommt viel besser von allein.
Trixi Maus: Nun ist es klar, daß ich diese Verbindung dann gerne auch übe, um sie mir zu erschließen. Schließlich ist es ja eine tolle Möglichkeit, die man da so in einem Menschenkörper hat. Ich finde man wäre blöd, wenn man die Gelegenheit nicht nutzen und mal mit dem Körper genauer in Aktion gehen würde.
das stimmt, der Körper ist ein Tempel des Heiligen Geistes. Wär doch schad, wenn man ihn einfach nur links liegen lässt...
Lieber den Tempel hübsch sauber halten und dann ein paar wunderschöne Gottesdienste darin abhalten!
Trixi Maus: So beobachte ich, daß ich mit etwas Übung nicht mehr den Effekt wie früher habe, daß ich schon bald, nachdem die Erektion vollständig war, ejakulieren mußte. Weil es mir ganz einfach kam. Ich denke mal das ist in der jugendlichen Zeit so ganz generell der Ablauf: Lust haben führt zum Schwubbern führt zur Ejakulation führt zur Befriedigung.
Ich habe quasi im Laufe der Zeit das Organ bemerkt und seine Funktionen in einem gewissen Maße beherrschbar gemacht.
das stimmt, das ist für die Männer die erste Aufgabe, wenn es um tantrische Sexualität geht, Kontrolle der Ejakulation. Wobei es nicht um Kontrolle im zwanghaften Sinne geht, da gibts zwar auch Techniken für, ist aber nicht meditativ und hier out-of-context.
Die Ejakulation kontrolliert sich beim Mann selbst, wenn er eben meditativ an die Sache herangeht. Die Hingabe und die Vertiefung darein ohne das Ziel einer Ejakulation, sondern einfach nur mit dem Interesse an dem Lingam.
Trixi Maus: hm, und Energie leiten - tue ich eigentlich gar nicht, wenn ich's recht bedenke. Ich lasse sie steigen. Die Voraussetzung ist aber eine gute Erektion - sonst steigt da gar nix. Und das muß man natürlich auch üben: Möglichkeiten der Stimulation zu finden, die zwar eine gute Erektion entfalten, aber nicht zum Orgasmus führen. Ich denke dann steigt die Energie ohne Weiteres nach einer Weile von alleine hoch.
ja, sehr schön. Der Körper weiss von alleine, wo er die Energie hinschicken muss. Der Mann braucht lediglich den Lingam zu aktivieren... das ist eigentlich so einfach wie nur irgendwas. Eine gute Erektion und die möglichst stundenlang halten können.
Bei der Frau ist es anders. Der ganze Körper möchte mitmachen... alles kommt mit... eigentlich benötigt sie nur einen Mann der das kann... doch was tun? Die sind wirklich Mangelware...
Zum Glück ist tantrische Sexualität aber genausogut als Single wie als Paar möglich (auch wenn das oft genug anders verkündet wird, doch das beruht nur auf Unwissenheit).
Also frau nehme einen lingamförmigen Gegenstand und führe ihn dann in die Yoni ein. Doch da muss ich ein wenig mehr in die Anatomie gehen.
Es gibt einen vaginalen und einen klitoralen Höhepunkt. Für diese tantrische Übung ist es nun erstmal einfach wesentlich, dass frau erlernt, einen vaginalen Höhepunkt zu erreichen. Also möglichst wenig an die Klit, und alle Aufmerksamkeit auf die ganze Länge des Lingams (egal ob nun mit Mann oder anders).
Es ist möglich, den Atem zu beobachten. Das kennt ja wohl jeder, der in Meditation geübt ist. Auch den Atem an bestimmte Körperteile hinfließen zu lassen.
Genauso den Puls. Man kann den Puls lernen, an jedem Körperteil zu erfühlen, einfach genügend sensibel werden.
Und das ist die Vorbedingung. Frau kann den Puls am Lingam spüren lernen, also den eigenen Puls. Dafür ist es sogar praktischer, wenn frau alleine übt.
Und dann folgt die Energie der Aufmerksamkeit und eigentlich geschieht dann alles ganz von selbst.
Wichtig ist noch, dass Lingam keine schnellen Bewegungen macht, sondern möglichst kleine oder gar keine Bewegungen. Wobei alles was spontan geschieht auch ok ist. Nur eben nicht das "normale" rein-raus-Muster, es geht um ein meditatives Erleben des Ruhens des Lingams in der Frau. In der Paarsituation ist es wichtig, dass der Mann gelernt hat, seine Erektion mit minimalen Bewegungen zu halten, am besten natürlich auch einfach durch die Aufmerksamkeit auf den Lingam und das Fühlen des Pulses darinnen.
Das Ruhen verbunden mit der Aufmerksamkeit und dem Puls erzeugt die Spannung, die alles weitere ankurbelt.
Nun komme ich zu Jakob und Esau.
Jakob nimmt, als er von Laban weggeht, alles gemischte, gesprenkelte Vieh mit. Es gibt dann Energieströme, die "gemischt" sind...
es ist etwas sexuelles dabei, wo man locker in Richtung Orgasmus steuern könnte... und etwas tieferes, eine "größere" Energie, ich weiss kein Wort dafür.
Das beste fand ich in einem Fantasyroman von Jordan, dort werden die Energien als saidin und saidar beschrieben. Die eine ist ganz rein, und die andere hat auch alle Schattenseiten in sich, ist gemixt.
Anders als in dem Roman, wo die Frauen die "reine" Energie haben und die Männer die "unreine" (wobei da natürlich auch was dran ist...
)... ich meine wer führt denn diese ganzen bescheuerten Kriege?
sorry für den Exkurs
aber eigentlich sind diese beiden Energien da, man könnte sie auch mit yin und yang bezeichnen... yin ist dabei die reine, yang ist das gemischte...
und indem beide in einem Menschen da sein dürfen und sich vereinen (es geht nicht um die Sexualisierung, sondern in jedem sind Menschen sind beide Energien anwesend!)
und sowohl im Halten der Erektion als auch im Ruhen des Lingam in der Yoni werden die Yin-Energien gerufen, und sie vereinen sich dann mit den gemischten Yang-Energien...
deshalb nimmt Jakob alle Yang-Energien mit, das "verachtete", was für die meisten in einer Meditationspraxis als störend erlebt wird...
gerade das Störende jedoch möchte sich vereinen mit dem Reinen...
das ist so glücklich... ich weiss dafür nichts anderes als reines Glück...
und dann gibt es noch die Gegenseite. Wer genügend sensibel geworden ist, der kann bereits die Vereinigung im Kleinen in sich erleben.
Der Mann hat für die Vereinigung im Kleinen die Vorhaut, sie stellt eine Art Mini-Yoni dar... und er müsste sich eigentlich nur dessen bewusst sein, dass das so ist... mehr ist nicht nötig... spüre das Pulsen der Lingamspitze innerhalb der Vorhaut... da vereinigen die sich bereits beide und dann machen die beiden Energien weiter und wandern am Lingam runter, bis zu den "Familienjuwelen"... da gehts weiter... eigentlich wie ne Schnitzeljagd... die Energien wissen schon wo sie hin wollen...
Bei der Frau ist es so, dass die Klit umgeben ist von den Lippen, und dort kann frau spüren, wie die Klit als Mini-Lingam in den Lippen ruht. Das ist klasse, und wenn dort das Pulsen des Herzens zu spüren ist, geschieht auch wieder alles andere von allein... lass das Herz mal in die Hose rutschen, da ist es am rechten Fleck
meimei, wenn man davon schreibt bleibt es ja irgendwie nicht beim schreiben

nun die gemischten Energien, die mit Sex aufgeladen sind, davon immer nur ein wenig nehmen, wahr-nehmen, sich Zeit lassen, Zeit mildert die Intensität und dehnt das alles aus, weitet es. So wird in der Schöpfungsgeschichte diese beide Form von Energien als die "Wasser oberhalb des Himmels" und die "Wasser unterhalb des Himmels" beschrieben. Die oben sind die unvermischten, reinen, und die unterhalb sind die gemischten. Und man formt in der Meditation zwischen diesen beiden eine Unterscheidung. Das ganze im zweiten Chakra, im zweiten Schöpfungstag...
die Unterscheidung wird "Himmel" genannt, im Hebräischen "raqia", das bedeutet eigentlich Ausdehnung, so wie ein gehämmertes Stück Metall, das ausgewalzt ist, platt gehämmert...
und das Hämmern ist das Klopfen und Pulsieren des Herzschlages...
der Herzschlag treibt diese Unterscheidung durch die Zeit voran... spüre genauer, und genauer hinspüren heisst sich Zeit lassen...
das ist nix gutes, diese gemischten Energien, deshalb wird nur an diesem Tag auch nicht gesagt, dass es "gut" ist...
doch not-wendig, es wendet eine Not, wenn man die Energien deutlich unterscheiden kann.
unter-scheiden ist dabei ein gutes Stichwort... es ist unterhalb der Yoni, dieser Scheidepunkt, oder auf halbem Weg zwischen After und Sack... das ist dieser eigenartige Energiepunkt, dort mischen die beiden sich nämlich.
naja, Trixi Maus, du hast ja ermutigt, von diesen Dingen zu schreiben, nun haste den Salat
... aber als Tantralehrerin darf ich das 
ja, das kommt viel besser von allein.
Trixi Maus: Nun ist es klar, daß ich diese Verbindung dann gerne auch übe, um sie mir zu erschließen. Schließlich ist es ja eine tolle Möglichkeit, die man da so in einem Menschenkörper hat. Ich finde man wäre blöd, wenn man die Gelegenheit nicht nutzen und mal mit dem Körper genauer in Aktion gehen würde.
das stimmt, der Körper ist ein Tempel des Heiligen Geistes. Wär doch schad, wenn man ihn einfach nur links liegen lässt...
Lieber den Tempel hübsch sauber halten und dann ein paar wunderschöne Gottesdienste darin abhalten!
Trixi Maus: So beobachte ich, daß ich mit etwas Übung nicht mehr den Effekt wie früher habe, daß ich schon bald, nachdem die Erektion vollständig war, ejakulieren mußte. Weil es mir ganz einfach kam. Ich denke mal das ist in der jugendlichen Zeit so ganz generell der Ablauf: Lust haben führt zum Schwubbern führt zur Ejakulation führt zur Befriedigung.
Ich habe quasi im Laufe der Zeit das Organ bemerkt und seine Funktionen in einem gewissen Maße beherrschbar gemacht.
das stimmt, das ist für die Männer die erste Aufgabe, wenn es um tantrische Sexualität geht, Kontrolle der Ejakulation. Wobei es nicht um Kontrolle im zwanghaften Sinne geht, da gibts zwar auch Techniken für, ist aber nicht meditativ und hier out-of-context.
Die Ejakulation kontrolliert sich beim Mann selbst, wenn er eben meditativ an die Sache herangeht. Die Hingabe und die Vertiefung darein ohne das Ziel einer Ejakulation, sondern einfach nur mit dem Interesse an dem Lingam.
Trixi Maus: hm, und Energie leiten - tue ich eigentlich gar nicht, wenn ich's recht bedenke. Ich lasse sie steigen. Die Voraussetzung ist aber eine gute Erektion - sonst steigt da gar nix. Und das muß man natürlich auch üben: Möglichkeiten der Stimulation zu finden, die zwar eine gute Erektion entfalten, aber nicht zum Orgasmus führen. Ich denke dann steigt die Energie ohne Weiteres nach einer Weile von alleine hoch.
ja, sehr schön. Der Körper weiss von alleine, wo er die Energie hinschicken muss. Der Mann braucht lediglich den Lingam zu aktivieren... das ist eigentlich so einfach wie nur irgendwas. Eine gute Erektion und die möglichst stundenlang halten können.
Bei der Frau ist es anders. Der ganze Körper möchte mitmachen... alles kommt mit... eigentlich benötigt sie nur einen Mann der das kann... doch was tun? Die sind wirklich Mangelware...
Zum Glück ist tantrische Sexualität aber genausogut als Single wie als Paar möglich (auch wenn das oft genug anders verkündet wird, doch das beruht nur auf Unwissenheit).
Also frau nehme einen lingamförmigen Gegenstand und führe ihn dann in die Yoni ein. Doch da muss ich ein wenig mehr in die Anatomie gehen.
Es gibt einen vaginalen und einen klitoralen Höhepunkt. Für diese tantrische Übung ist es nun erstmal einfach wesentlich, dass frau erlernt, einen vaginalen Höhepunkt zu erreichen. Also möglichst wenig an die Klit, und alle Aufmerksamkeit auf die ganze Länge des Lingams (egal ob nun mit Mann oder anders).
Es ist möglich, den Atem zu beobachten. Das kennt ja wohl jeder, der in Meditation geübt ist. Auch den Atem an bestimmte Körperteile hinfließen zu lassen.
Genauso den Puls. Man kann den Puls lernen, an jedem Körperteil zu erfühlen, einfach genügend sensibel werden.
Und das ist die Vorbedingung. Frau kann den Puls am Lingam spüren lernen, also den eigenen Puls. Dafür ist es sogar praktischer, wenn frau alleine übt.
Und dann folgt die Energie der Aufmerksamkeit und eigentlich geschieht dann alles ganz von selbst.
Wichtig ist noch, dass Lingam keine schnellen Bewegungen macht, sondern möglichst kleine oder gar keine Bewegungen. Wobei alles was spontan geschieht auch ok ist. Nur eben nicht das "normale" rein-raus-Muster, es geht um ein meditatives Erleben des Ruhens des Lingams in der Frau. In der Paarsituation ist es wichtig, dass der Mann gelernt hat, seine Erektion mit minimalen Bewegungen zu halten, am besten natürlich auch einfach durch die Aufmerksamkeit auf den Lingam und das Fühlen des Pulses darinnen.
Das Ruhen verbunden mit der Aufmerksamkeit und dem Puls erzeugt die Spannung, die alles weitere ankurbelt.
Nun komme ich zu Jakob und Esau.
Jakob nimmt, als er von Laban weggeht, alles gemischte, gesprenkelte Vieh mit. Es gibt dann Energieströme, die "gemischt" sind...
es ist etwas sexuelles dabei, wo man locker in Richtung Orgasmus steuern könnte... und etwas tieferes, eine "größere" Energie, ich weiss kein Wort dafür.
Das beste fand ich in einem Fantasyroman von Jordan, dort werden die Energien als saidin und saidar beschrieben. Die eine ist ganz rein, und die andere hat auch alle Schattenseiten in sich, ist gemixt.
Anders als in dem Roman, wo die Frauen die "reine" Energie haben und die Männer die "unreine" (wobei da natürlich auch was dran ist...
sorry für den Exkurs
aber eigentlich sind diese beiden Energien da, man könnte sie auch mit yin und yang bezeichnen... yin ist dabei die reine, yang ist das gemischte...
und indem beide in einem Menschen da sein dürfen und sich vereinen (es geht nicht um die Sexualisierung, sondern in jedem sind Menschen sind beide Energien anwesend!)
und sowohl im Halten der Erektion als auch im Ruhen des Lingam in der Yoni werden die Yin-Energien gerufen, und sie vereinen sich dann mit den gemischten Yang-Energien...
deshalb nimmt Jakob alle Yang-Energien mit, das "verachtete", was für die meisten in einer Meditationspraxis als störend erlebt wird...
gerade das Störende jedoch möchte sich vereinen mit dem Reinen...
das ist so glücklich... ich weiss dafür nichts anderes als reines Glück...
und dann gibt es noch die Gegenseite. Wer genügend sensibel geworden ist, der kann bereits die Vereinigung im Kleinen in sich erleben.
Der Mann hat für die Vereinigung im Kleinen die Vorhaut, sie stellt eine Art Mini-Yoni dar... und er müsste sich eigentlich nur dessen bewusst sein, dass das so ist... mehr ist nicht nötig... spüre das Pulsen der Lingamspitze innerhalb der Vorhaut... da vereinigen die sich bereits beide und dann machen die beiden Energien weiter und wandern am Lingam runter, bis zu den "Familienjuwelen"... da gehts weiter... eigentlich wie ne Schnitzeljagd... die Energien wissen schon wo sie hin wollen...
Bei der Frau ist es so, dass die Klit umgeben ist von den Lippen, und dort kann frau spüren, wie die Klit als Mini-Lingam in den Lippen ruht. Das ist klasse, und wenn dort das Pulsen des Herzens zu spüren ist, geschieht auch wieder alles andere von allein... lass das Herz mal in die Hose rutschen, da ist es am rechten Fleck
meimei, wenn man davon schreibt bleibt es ja irgendwie nicht beim schreiben

nun die gemischten Energien, die mit Sex aufgeladen sind, davon immer nur ein wenig nehmen, wahr-nehmen, sich Zeit lassen, Zeit mildert die Intensität und dehnt das alles aus, weitet es. So wird in der Schöpfungsgeschichte diese beide Form von Energien als die "Wasser oberhalb des Himmels" und die "Wasser unterhalb des Himmels" beschrieben. Die oben sind die unvermischten, reinen, und die unterhalb sind die gemischten. Und man formt in der Meditation zwischen diesen beiden eine Unterscheidung. Das ganze im zweiten Chakra, im zweiten Schöpfungstag...
die Unterscheidung wird "Himmel" genannt, im Hebräischen "raqia", das bedeutet eigentlich Ausdehnung, so wie ein gehämmertes Stück Metall, das ausgewalzt ist, platt gehämmert...
und das Hämmern ist das Klopfen und Pulsieren des Herzschlages...
der Herzschlag treibt diese Unterscheidung durch die Zeit voran... spüre genauer, und genauer hinspüren heisst sich Zeit lassen...
das ist nix gutes, diese gemischten Energien, deshalb wird nur an diesem Tag auch nicht gesagt, dass es "gut" ist...
doch not-wendig, es wendet eine Not, wenn man die Energien deutlich unterscheiden kann.
unter-scheiden ist dabei ein gutes Stichwort... es ist unterhalb der Yoni, dieser Scheidepunkt, oder auf halbem Weg zwischen After und Sack... das ist dieser eigenartige Energiepunkt, dort mischen die beiden sich nämlich.
naja, Trixi Maus, du hast ja ermutigt, von diesen Dingen zu schreiben, nun haste den Salat


