Österreich NR-Wahl 2013 - wen wählt Ihr?

Österreich NR-Wahl 2013 - wen wählt Ihr?

  • BZÖ

    Stimmen: 0 0,0%
  • Christliche Partei

    Stimmen: 0 0,0%
  • EU-Austrittspartei

    Stimmen: 1 3,4%
  • FPÖ

    Stimmen: 3 10,3%
  • Grüne

    Stimmen: 6 20,7%
  • KPÖ

    Stimmen: 3 10,3%
  • Männerpartei

    Stimmen: 0 0,0%
  • NEOS

    Stimmen: 3 10,3%
  • ÖVP

    Stimmen: 0 0,0%
  • Piraten

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sozialistische LinksPartei (SLP)

    Stimmen: 0 0,0%
  • SPÖ

    Stimmen: 3 10,3%
  • Team Stronach

    Stimmen: 0 0,0%
  • Wandel

    Stimmen: 1 3,4%
  • Ich wähle ungültig

    Stimmen: 2 6,9%
  • Ich geh gar nicht hin

    Stimmen: 7 24,1%

  • Umfrageteilnehmer
    29
  • Umfrage geschlossen .
"Ich geh gar nicht erst hin" hat die meisten Stimmen. Das zeigt eigentlich überdeutlich, daß eine "Nichtwähler-Partei" von allerhöchster Dringlichkeit wäre.

Dort könnten dann diejenigen ihr Kreuz machen, die sowieso nicht wählen gehen.
 
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Landauf landein wird über mangelnde Wahlbeteiligung geklagt. Das müßte nicht so sein. Die Wahlbeteiligung würde schlagartig in traumhafte Höhen hochschnellen, wenn man die Wahlen mit Preisausschüttungen veknüpfen würde.

Dann könnte Promotion für die Wahl z.B. so aussehen:

Wahl 2017

- hingehen
- wählen
- abgreifen

Gewinnen Sie:

100.000 x Kuschel-Rock-CDs
10.000 x Radio-Wecker mit eingebautem Internet
1000 x Geschirrspülautomat mit SMS-Funktion
100 x Kreuzfahrt ins Bermuda-Dreieck (nur Hinfahrt)
10 x VW Golf Variant

Die Preise würden nach dem Zufallsprinzip computergesteuert ausgeschüttet, so daß jeder Gewinner noch vor Ort seinen Gewinn mit nach Hause nehmen könnte.

Außerdem gäbe es, damit niemand leer ausgeht, für jeden Wähler ein T-Shirt mit dem Aufdruck: "Ich war wählen. Und du?"

Und keiner soll jetzt sagen: Das würde kosten ohne Ende. Es werden solche Irrsinssummen verschleudert für Müll, daß diese Zusatzkosten Peanuts sind.

:)
 
Ach, es ist eh alles wurscht, ob in Ö oder D oder...Kein Politiker gab bis heute konkrete Antworten auf konkrete Fragen, vor allem auf die brennend Wichtigen Fragen der nahen Zukunft. Wahl des kleinsten Übels ist die Devise, sonst nix.
 
Weißt du überhaupt, was die Grünen im Wahlprogramm haben? Du tust hier so, als ob die das Auto generell verbieten wollen.
Wenn sie könnten, würden sie es tun. Die waren es ja auch, die vor Jahren schon hohe Spritpreise wollten.
Mein Vater pendelt jeden Tag etwa 350 km. Weißt du, wieviele davon er mit dem Auto fährt? 4. Also erzähl mir nix.
Ja, dein Vater. Das geht aber nicht bei Jeden. Ich kenne welche, die müssen mit dem Auto jeden Tagüber 70km und mehr fahren.
Zur Uni fahre ich jeden Tag mit dem Skateboard und brauch damit sogar kürzer, als wenn ich das Auto nehmen würd (was großteils an der grauenhaften Parksituation an der Uni liegt).
Und?
Wie weit hast du´s bis zur Uni und wie alt bist du? Ich glaub kaum, dass ein 55 jähriger dutzdende Km it dem Skateboard fahren könnte.
Auch am Land gibts in Österreich ausgezeichnete Zugverbindungen.
Das glaubst auch nur du (vom Preis will ich gar nicht reden)
Die Abhängigkeit, in der sich die Leute von ihrem Auto sehen, machen sie sich selber.
Red doch bitte keinen Blödsinn. Auf manchen mag das zutreffen, diejenigen, die auch 20m mit dem Auto fahren, andere sind total aufs Auto angewiesen.
die Grünen wollen Autos ja nicht verbieten, sondern einen sinnvollen Umgang mit ihnen forcieren.
dann sollen sie bei sich selber anfangen. Nicht mit dem Taxi fahren und so tun als ob sie zu Fuß gegangen wären. Das war in Wien...wo du ja sagst, da braucht niemand ein Auto (was in Wien ja wirklich oft der Fall ist).
für 60 € im Jahr für Leute <26 in ganz Österreich fahren, und für die Leute darüber ein Jahresticket mit 1 € pro Tag fürs Bundesland, 2 € über die Landesgrenze, 3 € österreichweit. Und allein das würd mir reichen, die zu wählen, denn bei solchen Preisen überlegt es sich Ottonormalverbraucher auch wieder ernsthaft, Öffis zu verwenden. In Wien allein kostet ein Tagesticket 5-7 €. In Salzburg zahlst du auch über 5 €. In Linz 4 €. Bei solchen Preisen nimmt man doch nur dann die Öffis, wenn man echt nicht anders kann.
Vor den Jahren wird eben gern viel versprochen. Ddas wird garantiert nicht umgesetzt, wetten?
Meine Unikollegen steigen sogar für eine 5minütige Strecke ins Auto, obwohl direkt ein Bus ginge und obwohl sie eh zwangsweise ein (sehr günstiges) Semesterticket für alle Öffis haben.
Da geb ich dir recht, sowas ist nicht notwendig
hallo schrieb:
Wie würdest du dieses Problem lösen, wenn du das Sagen hättest?

Noch mehr Parkplätze bauen oder eine intelligentere Verkehrspolitik anstreben?

Die Grünen sind nicht gegen Mobilität, da missverstehst du sie gründlich.
Ich würde die öffentlichen Verkehrsmittel ausbauen zu einem vernünftigen Preis. Um Öffis verwenden zu können, müssen erst mal genug da sein (und leistbar).
Da die Menschen und damit die Autos immer mehr werden, darf ich keine Hindernisse aufbauen, sondern muss auch dafür sorgen, dass genug Parkplätze da sind und Straßen dementsprechend ausgebaut werden. Staus sind zu vermeiden, denn grad die verursachen mehr Schadstoffausstoß als wenn´s flüssig läuft.
Die Grünen gehen in eine extreme Richtung, dazu noch in die verkehrte. Und Heuchler wähle ich sowieso nicht,... da könnt ich gleich in die katholische Kirche auch eintreten.
 
Hätte kein Problem damit es zu erklären, aber es macht ja meistens keinen Sinn und ich muss auch keinen überzeugen.

Tja, auf Bundesebene sind die Grünen für mich aber auch längst nicht so überzeugend wie in manchen Bundesländern. Die Quotenregelung finde ich persönlich nicht so immens wichtig, für mich gehts um soziale Themen und um den Umweltschutz. Korruption wäre auch noch ein Thema ...

Wofür steht der Wandel?

Vlt. magst Du Dir selber ein Bild machen, wenn Du Dir die Seite ansiehst. Es geht nicht nur um Umverteilung - für mein Dafürhalten geht es um's Durchbrechen der vorherrschenden Systeme.

Zum Thema Politik und was uns heute als solche serviert wird, find ich die nachfolgende Diskussion sehr auf den Punkt gebracht. Politiker verfolgen nicht mehr ihre (ursprünglichen!) Parteigrogramme sondern es geht nur mehr um Machterhalt. Das ist auch der Grund mein ich, warum wir manche/die meisten als Marionetten wahrnehmen.

Eine Diskussion von Richard David Precht (ist glaub ich bekannt) und Prof. H. Welzer, Sozialpsychologe:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1977806/Harald-Welzer-bei-Precht

(normalerweise 1 Woche verfügbar = bis 22.9.)
 
Wenn sie könnten, würden sie es tun. Die waren es ja auch, die vor Jahren schon hohe Spritpreise wollten.
Wo haben die Grünen oder ein Vertreter der Grünen (auch nur privat) jeweils von einem kompletten Verbot von Autos gesprochen? Du redest völligen Quatsch.

Die Erhöhung der Spritpreise wurde auch zurecht gefordert: Weil in Österreich damals der Sprit so billig war, hatten wir ungeheuren Tanktourismus und waren deswegen - trotz unserer verhältnismäßig besseren Energiepolitik - extrem weit hinten im Vergleich der Einhaltung der Kyoto-Protokolle. Ist dir eigentlich klar, dass Öl die wertvollste Ressource auf diesem Planeten ist, und dass alles angefangen von Kunststoffen bis zu Medikamenten irgendwie mit der Ölindustrie verknüpft ist? Und was machen die Menschen - verbrennen das Zeug in ihren Autos.
Aber die Grünen sind die Bösen, weil sie wollen, dass wir mal vielleicht zwei mal nachdenken, bevor wir ins Auto steigen damit wir für ein Eis zum Supermarkt um die Ecke kommen. Das wär ja direkt unangenehm, wenn wir Menschen uns mal damit auseinandersetzen müssten, was für Spuren wir auf unserer Welt und in der Natur hinterlassen.

Friedensstifter schrieb:
Wie weit hast du´s bis zur Uni und wie alt bist du? Ich glaub kaum, dass ein 55 jähriger dutzdende Km it dem Skateboard fahren könnte.
Lustig, dass du das sagst, ich hab vor einigen Wochen am Bahnhof in Wien einen wohlgekleideten Businessman um die 50 gesehen, der mit dem Aktenkoffer in der Hand auf seinem Board gecruised ist. Hat mir irgendwie imponiert.
Friedensstifter schrieb:
Das glaubst auch nur du (vom Preis will ich gar nicht reden)
Das Örtchen, in dem meine Eltern leben hat so Daumen mal pi 5000 Einwohner und 2 Haltestationen. Meine Ex wohnte in einem Kuhkaff irgendwo in Oberösterreich ebenfalls mit so etwa 5000 EW, da gabs sogar 3 Haltestationen. Österreich hat eine Abdeckung des Bahnverkehrs. Aber selbst in den ärgsten Inzestdörfern kommt man im Regelfall innerhalb von 15-20 Minuten zum nächsten Bahnhof.
Dass die Preise zu hoch sind stimmt, aber das würde sich ändern, wenn mehr Leute die Bahn verwenden würden. Außerdem könnte man den Bahnverkehr stärker subventionieren, wenn man dafür den Sprit für die Autos stärker besteuert.

Friedensstifter schrieb:
dann sollen sie bei sich selber anfangen. Nicht mit dem Taxi fahren und so tun als ob sie zu Fuß gegangen wären. Das war in Wien...wo du ja sagst, da braucht niemand ein Auto (was in Wien ja wirklich oft der Fall ist).
Sinnloses Scheinargument. Wie du schon gesagt hast, sind Leute unterschiedlich stark auf Autos angewiesen. Ein Politiker, der mehrmals am Tag schnell von A nach B nach C muss und täglich unterschiedliche Termine an unterschiedlichen Orten hat ist eher darauf angewiesen als ein Hakler, der jeden Tag genau um 9 Uhr in der (immer am gleichen Ort stattfindenden) Arbeit sein muss und genau um 5 Uhr wieder abhauen kann. Jetzt zu sagen "aber die Grünen verwenden selber Autos" ist einfach kindisch. Denn wie gesagt: Die sprechen sich ja nicht für ein generelles Auto-Verbot aus, sondern dafür, dass Autos sinnvoller und ökonomischer genutzt werden.

Friedensstifter schrieb:
Vor den Jahren wird eben gern viel versprochen. Ddas wird garantiert nicht umgesetzt, wetten?
Solange die Leute zu bequem sind, vom Auto auf Öffis umzusteigen nicht, denn so lange haben die Grünen nicht die nötige politische Kraft.




P.S.: Nachdem ich mich jetzt ein bisschen mehr mit dem Wahlprogramm der Grünen auseinandergesetzt hab und ja recht planlos war, was ich wählen werd, hab ich mir mal das TV-Duell Glawischnig-Strache angeguckt und muss sagen: Wow, die Dame hat dem HC ja ordentlich eingeheizt. Der starke Start mit den Korruptionsvorwürfen in der Partei hat ihn schon mal ziemlich klein gemacht. Das Niveau hat sie auch gut gehalten. Jetzt muss sie nur noch aufhören, immer so halbe Satzanfänge zu starten, während Strache redet, das hat mich etwas an ihrer Rhetorik gestört und ihre Darstellung kränkeln lassen. Die Statistik von Todesfällen auf Freilandstraßen (bei Bucher) hat mich auch überrascht.
 
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