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Das Gegenteil von Liebe ist Ebeil. Ganz klar.
LG
Juppi
Wenn man Menschen helfen will, dann muss man wissen was man da tut, und darin ist auch diese ganze Sache eingebetet, nämlich Heilung im weitesten Sinne ...
Liebe braucht Poesie... wenn also ein Gegenteil der Liebe existiert, dann vielleicht in der gänzlichen Abwesenheit von Poesie... z.b. in der Banalität.
Die Philosophie sagt lediglich "die Liebe" an sich gibt es nicht.
Erstens empirisch und zweitens rational.
Du gehst hier den empirischen Weg ("Pfad des Beobachtbaren"). Damit ist gemeint, etwas geschieht, man empfindet etwas und geht von diesem Geschehen, Kant würde sagen dem Gegebenen, dieser Empfindung aus.
Die Phil hat dazu einen anderen Zugang.
Hallo an Alle!
Nachdem letztens das Rätsel auf ziemliches Interesse gestoßen ist;
hier noch eines:
Was ist das Gegenteil von Liebe?
LbGr, Anna
ver-stehen bringt mir persönlich nicht viel
Aber es kann schon auch befriedigend sein, Theorien zu begreifen, Einblicke zu vertiefen, und Zusammenhänge zu erkennen. Ich steh mehr auf Bogenschießen.
Zuerst das, dann Bogenschießen.Wie stellst du dir die Vorgehensweise konkret vor?

Liebe Anna,
Gartner: Exkurs; das Gegenteil von Liebe:
Alles was wir tun (lieben, leben, hassen, denken...etc.) ist an uns als Subjekt gebunden. WIR können das alles tun. Es selbst (die Liebe) tut gar nichts. Es gibt nicht "das Leben", sondern nur lebendige Subjekte, es gibt keine "Liebe" sondern nur liebende Subjekte etc.
Wir haben es uns zur Angewohnheit gemacht, aus dem was nur wir tun können, ein Subjekt zu machen, so als käme ihm eine selbständige Existenz zu (die Liebe, das Leben etc.) und schreiben diesen versubjektivierten Handlungen eine Tätigkeit zu (Die Liebe tut weh. Das Leben straft jemanden. Der Hass frißt ihn auf.).
Indem wir dies tun, schieben wir Verantwortung für unser Handeln in einen nebulösen Metabereich voller Subjekte, denen keine selbstständige Existenz zukommt und dies läßt uns im schlimmsten Fall faul, träge, gedanken- und gefühlos werden, denn jedes Mal, wenn wir uns mal wieder daneben benehmen, können wir dann abwinken und Ausreden auftischen, wie z.B. "Naja, das Leben ignoriert mich eben." oder "Das war nicht meine Idee, das hat nur der Neid aus mir gemacht."
Daher, weil es, wie oben festgestellt, "Die Liebe" gar nicht gibt, sondern nur "Liebende", gibt es selbstverständlich auch ihr Gegenteil nicht.
Gegenteile gibt es nur dafür, was ein Subjekt tut.
das ist eine unbeholfene Lösung, weil sie Teile des Lebens ausblendet.
Im Leben kommt es einfach vor, dass man sagt: "Die Liebe heilt."
Die Weigerung, eine subjektivistische Sprachkonstruktion eines handelnden Abstraktums ("die Liebe") zur Kenntnis zu nehmen, bedeutet eine Eingrenzung des Sprachuniversums in Richtung Eindeutigkeit und raubt der Sprache einen Teil ihrer Poesie.
Deshalb ist diese Lösung unbeholfen, weil sie nur für einen gewissen Teil des Sprachraums eine Lösung ist. So wie eine Mathematikaufgabe oder physikalische Probleme, bei der man für bestimmte Spezialfälle die Lösung angeben kann, für andere aber nicht. Siehe z.b. Drei-Körper-Problem.
Wenn nun die Eingrenzung auf einen bestimmten Raum eine eindeutige Lösung produziert, hat man andererseits einen Hinweis auf die allgemeinere Lösung. In diesem Fall bleibt die Poesie der Sprache teilweise auf der Strecke.
Und da könnte doch ein Schlüssel liegen.
Liebe braucht Poesie... wenn also ein Gegenteil der Liebe existiert, dann vielleicht in der gänzlichen Abwesenheit von Poesie... z.b. in der Banalität.
Also was haltet ihr von der Banalität als Gegenteil der Liebe?
ein bescheidener Vorstoß in unbekanntes Terrain, und doch sehe ich schon große Tiefen darin...
Naja, nur meine ganz unphilosophischen dreieinhalb cent zu dieser Lösung...![]()