Handkehrum aber, wenn wir jede Regung und jedes Handeln immer blos auf uns selber zurückführen und keinerlei andere Einflüsse dafür gelten lassen kann dass dazu führen, dass wir jegliche Existenz ausser der unseren ablehen und davon ausgehen, dass wir allmächtig seien. Denn wenn alles nur aus uns kommt und nichts auf unser handeln einflusst hat - dann haben wir schlussendlich (und zuende gedacht) für unsere Selbstbehauptung und unsere Kontrollwut (ICH bin für alles verantwortlich) die gesammte Existenz der Welt geopfert (wenn auch zuerst nur Ideel, aber immerhin)
Es geht nicht darum zu erfahren, dass alles nur aus uns kommt, sondern das das Subjekt nur durch Relativismen entsteht, so die Grundidee bei Wittgensteins Tractatus und fort folgenden Gedankengängen.
Eine Allmächtigkeit kann auch im ständigen Wechsel mit Ohnmacht klar machen das nur ich meine Gedanken denke.
Schlussfolgere ich also, dass ich Gott bin, wäre das auf jeden Fall richtig, wenn man erkennt, das Gott ebenso hilflos in seinen Reflektionen ist.
Er erzeugt ja den Primus Solus genau deswegen.
Zu Deiner bereichernden Freimaurerseele sei von mir dazu gefügt, dass der Primus Solus zum Beispiel in König David sein irdische Entsprechung fand.
Damit ist aber der Zustand gemeint und weniger die Person.
In der Freimaurerei lernst Du möglicher Weise solchen als Luzifer zu erkennen, den selbst Geschaffenen der alles schafft.
Und wahrlich gehört er zum Selbstverständnis eines Primus Solus, weswegen in der Bibel Jesus "auf einem Esel" nach Jerusalem hinein reitet und "auf einem Esel" gleichwertig ist mit dem Wort "SATAN".
Nun überlege selbst was mit Amun Re, dem Dreifachen, dem Urgrund der Göttertrias, gemeint sein kann, wenn man ihm den Titel Amun, dass heisst "der Verborgene" gibt.
