Die Theorie, dass Wissenschaftler dumm oder Mitverschwörer sind bzw. Angst um ihren Job haben? Die ist allerdings unglaubwürdig. Müssen sie doch aber sein, wenn sie nicht an der Erforschung von Kornkreisen interessiert wären, sollte da wirklich etwas dran sein.
Ich habe nie behauptet, dass Wissenschaftler dumm oder Mitverschwörer sind, das hast du nur immer wieder Klischeemäßig in den Raum gestellt und zwar in der Form, dass alle manipuliert sind etc.
Wie ich dir schonmal zu erklären versucht habe sind die ganzen Mißstände und deren Ursachen etwas tief- und vielschichtiger.
Wenn diese angeblichen ernsthaften Untersuchungen wirklich etwas handfestes ergeben hätten und diese Ergebnisse fein säuberlich dokumentiert in Form einer wissenschaftlichen Arbeit veröffentlicht worden wären, hätte sich sicher ein renomiertes Institut gefunden, dass sie nachgeprüft hätte. Wahrscheinlich ist das auch schon geschehen - ohne Ergebnis.
Ich habe da keine genaueren Informationen drüber, ob ein renomiertes Institut da mal geforscht hat. Gemäß dem Fall es wäre tatsächlich so, wie du sagst, dann überleg mal wie wahrscheinlich es ist, dass du in einem Artikel darüber in der Zeitung liest. Was sagt dir da dein Weltbild zu, wenn du in der Frankfurter Allgemeinen lesen würdest, Forscher des Max-Planck-Institut haben unerklärliche Veränderungen der Molekularen Struktur bei Kornkreisen entdeckt.
Joa und da sind wir wieder beim Punkt. Die Leute würden sich nämlich zu allererst mal fragen, ob die FAZ das nun ernst meint und wenn ja, ob das Blatt dann überhaupt noch glaubwürdig sein kann.
Das sind die Faktoren, über die du mal nachdenken würdest.
Das Thema ist gesellschaftlich nicht akzeptiert, sonst könntest du im Büro darüber auch mit deinen Kollegen dich unterhalten.
Fakt ist aber, dass du dann als Spinner abgespempelt wirst.
Denn hätte eine Überprüfung dieser Ergebnisse wieder etwas ergeben, wäre sie von weiteren Wissenschaftler verfolgt worden usw. Die "Wahrheit" über Kornkreise würde sich schnell ausbreiten. So funktioniert Wissenschaft. Wenn du bei der DFG Gelder beantragst, um zu beweisen, dass UFOs für die Kornkreise verantwortlich sind, bekommst natürlich nichts und das ist auch gut so.
Eben du sagst es ja selber. Es würde natürlich keiner hingehen und sagen, wir brauchen Gelder, um zu beweisen, dass es Ufos gibt. Das ist wieder die automatische Ideologie die bei dir und anderen einsetzt.
Kornkreis = Ufos = bescheuert.
Man würde Gelder für die Erforschung von Kornkreisen beantragen.
Aber was willst du da eigentlich erforschen? Würden sich die meisten fragen.
Die Erforschung der Kornkreise hat schon einiges ergeben, es wird nur nicht wahrgenommen. Der Mensch ist ignorant und hat einen ideologisch eingeengten Realitätstunnel, das ist Tatsache.
In Amerika gibt es einen Mann, der
Hanf Öl selber herstellt und damit Krebs besiegt hat. Das will auch keiner wissen, besonders nicht die Pharmakonzerne.
Wirkliche Heilmittel sind für die der Teufel.
Würde in der Forschung wirklich so gearbeitet, würden wir nicht an einem Rechner sitzen und übers Internet kommunizieren. Wieso muss man eigentlich in Erwägung ziehen, dass an UFOs etwas dran ist, wenn man sich wissenschaftlich mit Kornkreisen beschäftigen möchte? Sollte es wirklich unerklärliche "Veränderungen auf molekularer Ebene" geben, wäre das ein Fest für jeden Biochemiker, auch ohne Aliens. Wer legt eigentlich fest, was legitim ist und was nicht? Kommt das "von oben"? Wer ist das da oben, welche Ziele verfolgen die? Oder ist das wieder diese seltsame Gruppendynamik, bei der sich alle einer Meinung beugen, die eigentlich keiner hat?
Oh du willst mir erzählen die Forschung wäre nicht wählerisch und würde nicht primär das erforschen womit sich Geld machen lässt.
Sprich in der Pharmabranche, was sich patentieren lässt.
Hanf lässt sich nicht patentieren, also kann man damit auch kein Geld machen, also wird dahingehend auch nichts erforscht.
Ich denke man muss schon ein wenig naiv sein, wenn man glaubt es ginge nicht im großen Maße um Gewinn und zwar tendenziell geht der Trend stärker in diese Richtung.
Oder du willst mir sagen, die Forschung wäre nicht wählerisch in Hinblick darauf, was gesellschaftlich mehr oder weniger akzeptiert ist und was als reiner Unfug gilt. Du musst bedenken jene Leute, die die Gelder genehmigen haben auch ihre eigene Meinung und sind auch nicht vorteilsfrei. Ja überall fließen die eigenen Weltbilder und Meinungen der verschiedenen Menschen mit ein. Und darin scheitern viele Dinge oft.
Wer festlegt was legitim ist, siehe dein letzter Satz im obigen Zitat, den ich markiert habe. Größtenteils ist es diese vorgefertigte Meinung, die als ungeschriebenes Manifest der Allgemeinheit gilt. Der eine mag sich davon weniger beeinflußen lassen, als der andere. So können sich individuellere Meinungen mit dem nötigen Nachdruck auch durchsetzen und neue Impulse können gesetzt werden, die wiederum die dieses Manifest beeinflußen.
Oder willst du mir erzählen, dass die meisten Menschen frei in ihrer Meinung sind, dass sie nicht eher ständig darauf achten, was sie sagen, je nachdem wer um sie herum ist?
Das glaubst du doch selbst nicht.
Meine 99,99% waren eine Schätzung. Was sind deine Quellen dafür, dass die angebliche Wahrheit über Kornkreise verschwiegen oder ignoriert wird? Schon mal darüber nachgedacht, dass einfach nichts dran ist und jeder, der "vom Fach" ist, das schnell erkennt, wenn er sich etwas ausführlicher mit der Sache beschäftigt?
So? Wo ist denn hier vom Fach und kann mir beweisen, dass an dem allen nichts dran ist?
Ich brauche keine Quellen für den Fakt, dass das Thema Kornkreise gesellschaftlich nicht akzeptiert ist. Das merke ich so.
Ich brauche nicht für alles einen Professor, glücklicherweise funktioniert mein logischer Verstand äusserst gut.
Ich greife nicht in die Klischeekiste.
Tust du schon, wenn du so nach der breiten Masse fragst:
Was ist denn die breite Öffentlichkeit? Ein Heer von Lemmingen, die eine Nachricht nur glaubt, wenn sie in mindestens fünf Zentimeter großen Buchstaben gedruckt ist und das sich widerstandslos Blödheit predigen lässt?
Das tust du, indem du ständig von der breiten Masse sprichst. Ich wollte nur wissen, was du damit meinst.
Ich greife in die Klischeekiste, weil ich von der breiten Masse rede? Ich denke eher du tust das, so wie du die breite Masse oben in Suggestivform beschreibst.
Ich habe dir versuch zu erklären, was ich meine.
Menschen untereinander beeinflußen einander zwangsläufig.
Meinungen sind abhängig vom Input, den sie kriegen.
Den meisten Input kriegen wir durch Fernsehen und Zeitung und mittlerweile auch sehr viel aus dem Internet.
Ich weiß nicht, was ich dir noch weiter erklären soll, ich habe ein klares Bild von der vorherrschenden Meinung er Masse.
Ich weiß nicht, was daran so schwer zu verstehen sein soll.
So wie ich gerne wissen würde, was genau du mit "dem System" meinst oder von welchen Vorgaben du da sprichst. War macht die. Sei doch bitte ein Mal konkret. Leute in meiner Umgebung machen mir eigentlich keine Vorgaben, was und wie ich denken soll.
Die Vorgaben erhältst du aus den Medien, wie schon gesagt.
Die Leute in deiner Umgebung brauchen dir aktiv auch keine Vorgaben zu machen, es reicht schon dass du passiv beeinflußt wirst, bzw. dich beeinflußen lässt.
Das ist nicht abwertend gemeint, das passiert einfach so.