Mobbing im Allgemeinen und Besonderen

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Ich bin in einem Dorf aufgewachsen, in dessen Dialekt ich zwar weder Dativ noch Genitiv kennengelernt habe, aber dafür gab es andere "Feinheiten" wie z.B. Unterschiede bei der zwei - im Fall zwei Rinder:
Zwei Kühe - zwei Kälber - zwei Stiere/Bullen
Dialekt: Zwu Kei, zwee Kelwä, zwien Schteiän.

Gernst auch für Menschleins:
Zwu Fraaen, zwee Kenner, zwien Mennä (Frauen, Kinder, Männer)
Interessant! M.E. 😅

Und im Allemannischen des Schwyzer Dütschen ist noch eine Zeitform erhalten,
die wir auch aus dem Englischen bzw. Angelsächsischen kennen:

Ich gang go ... ~ I am going to (go) ...

Danke schön.

*LOVE*​
 
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Wozu Latein, wozu Wurzelziehen, wozu Grammatik, wozu Gedichte auswendig lernen?
Kommt drauf an, ob einem das wichtig ist (aus welchen Gründen auch immer)
Latein kann ich nicht, aber für die Erkennung von Pflanzen und Tieren kann es durchaus hilfreich sein, zumindest Begriffe wie (thymus-) vulgaris, Canis lupus, vulpus vulpus oder Bos bison bzw. bison bison oder homiinidae, felidae oder oder oder
Wurzelziehen hab ich nie gebraucht, also ist das megaunwichtig für mich. Wohingegen Kopfrechnen in unserem Leistungskurs eine große Rolle gespielt hat und es mir megaoft in meinem RealLife geholfen hat.
Grammatik kenne ich halt von meinem Lieblingsfach, aber ich brauche sie eher selten - bis auf einige Ausnahmen wie z.B. die Unterscheidung zwischen wie und als. Wenn das vertauscht wird, krieg ich regelmäßig Synapsenverschmaddelung *giggl* - aber ich bin mir natürlich bewusst, dass das mein eigenes Ding ist, das ich durchaus belächeln kann.
Gedichte hab ich nur selten auswendig gelernt, ich mag nicht so viele. Lieben tu ich nur drei:
An diesem Dienstag (Wolfgang Borchert)
Der Panther (Rainer Maria Rilke) und
Die Todesfuge (Paul Celan)
Dafür hab ich zig Liedertexte rauf und runter gekannt und ein paar Lieblingsfilme kann ich noch heute teilweise mitbabbeln - wie z.B. Der mit dem Wolf tanzt - einschließlich der Lakota Sioux Texte. Also deswegen brauchte ich echt niemals Gedichte auswendig lernen, für mich wäre das echt grässlich gewesen. Für mich war alles grässlich, was ich lernen musste, ohne dass es mich interessiert hat. Sowas sollte man keinem Kind antun.

Um das Gehirn zu trainieren und den Menschen das Denken zu lehren. Denn je höher die Bildung, desto stabiler ist die Gesellschaft und desto höheren Wert erlangt die Ethik darin.
Für die die es interessiert? Gut.
Für die anderen: Grässlich.
Für die soll man das üben, was ihnen liegt.
 
Ich stimme Dir soweit zu und danke für den Hinweis
auf Pina Bausch und Isodora Duncan -
ist zwanzig Jahre her, dass ich das im Studium
und Tanzpädagogik hatte.

Nur ... zum obigen Zitat ... nein, dafür ist keinesfalls unbedingt zwingend das Latein, das mathematische Wurzelziehen wie wir es von der Schule her kennen und auch nicht das Gedichte "auswendig" lernen notwendig. Wie sonst hätten die altsteinzeitlichen wie auch vorsintflutlichen Völker solche geistigen Hochleistungen vollbringen können, gerade in der Mathematik und Geometrie, gerade in der Astronomie und Astrologie, Erdkunde, Physik, Biologie und im bildhaften Ausdruck der Erkenntnisse wie auch deren Tradierung über Jahrtausende, u.v.m.

Aber Du verrätst im Grunde selbst
den "herr-schaftlichen" Hintergrund
von solch "schulischem" Denken:



Das Gedichte auswendig lernen von den bekannten deutschen Dichtern ist übrigens mittlerweile in den Schulen verpönt bis verboten - der Lehrplan wurde umgeschrieben - das hat mir eine Lehrerin aus langer Schultätigkeit erst vor ein paar Wochen erzählt. Grund dafür sei die "linke" angebliche Kulturoffenheit - nur nicht die für das Deutsch-Geistige, das gilt aus solch "linker" Sicht als "rechts". Könnte man wohl auch Mobbing nennen.

Danke schön.

*LOVE*​


"Altsteinzeitliche und vorsintflutliche" Völker mussten allerdings ihre mathematischen und geometrischen Aufgaben wohl noch mit dem Kopf lösen - Taschenrechner gab´s ja noch keinen. Man muss sich also keine Sorgen machen, dass die zu wenig Kopfarbeit leisten mussten.

Nochmal - ich denke auch, dass unsere veraltetes Schulsystem längestens erst überdacht und dann überholft gehört.
Aber dennoch - und so lautet der Beschluss, dass der Mensch was lernen muss.

Man kann ja auch Gedichte von zeitgenössischen Dichtern anbieten. So wie es auch mal an der Zeit wäre, Schülern endlich über die Schule Zugang zu contemporary literature zu ermöglichen. Das würde ihr Interesse am Lesen mit Sicherheit steigern.
Ich versorge einige Deutschlehrer und -lehrerinnen mit aktuellen Jugendbüchern. Die lieben mich dafür.

Leider klappen da die Ohren im Unterrichtsministerium zu - für so was ist natürlich kein Geld da.
 
Und im Allemannischen des Schwyzer Dütschen ist noch eine Zeitform erhalten,
die wir auch aus dem Englischen bzw. Angelsächsischen kennen:

Ich gang go ... ~ I am going to (go) ...​
Herrlich! Das erinnert mich an Zeiten, in denen ich viel Zeit in der Schweiz verbracht habe. Das erste was ich gelernt habe war Chuchichaschtl, aber ich hab ne Weile gebraucht, bis ich den Unterhaltungen ansonsten folgen konnte. Ich mag Schwitzer Dütsch totaaaal!

Überhaupt Dialekte, aber Schwitzer Dütsch find ich total herzig, da hört sich sogar Geschimpfe total niedlich an 🥰
 
"Atsteinzeitliche und vorsintflutliche" Völker mussten allerdings ihre mathematischen und geometrischen Aufgaben wohl noch mit dem Kopf lösen
Was heisst denn da "mussten" - sie KONNTEN es und brauchten die Geräte nicht, mit denen die heutigen Wissenschaflter die bereits damals gewonnenen Erkenntnisse oft einfach nur bestätigen.

Woher wussten die afrikanischen Dogon von dem Doppelstern Sirius?

"Um Sirius A, den wir sehen können, kreist Sirius B, ein erloschener Stern ("Weißer Zwerg"). (...) Der Zwerg wurde erst 1826 (...) durch das damals größte Fernrohr entdeckt und erst 1970 konnte Sirius B zum erstenmal fotografiert werden. Die Dogons wussten seit Jahrhunderten (...) auch über ganz spezielle Merkmale: Es war ihnen bekannt, dass er erloschen ist und dass er weiß sei und "der schwerste Stern ist, aus einem Material, das schwerer ist als alles Eisen auf der Erde.

Eine exakte Beschreibung.

Denn Sirius B hat eine Dichte von 20.000 Tonnen pro Kubikmeter. Außerdem wussten die Dogons, dass der Zwergstern den Hauptstern auf einer elliptischen Bahn in 50 Jahren einmal umläuft.
Und sie kannten die Stellung von Sirius A innerhalb der Ellipse."
(Phänomene der Erde, S. 17 - 19)

Danke schön.

*LOVE*​
 
Interessant! M.E. 😅

Und im Allemannischen des Schwyzer Dütschen ist noch eine Zeitform erhalten,
die wir auch aus dem Englischen bzw. Angelsächsischen kennen:

Ich gang go ... ~ I am going to (go) ...

Danke schön.

*LOVE*​

Und fühlt sich bei uns einer als Handlanger missbraucht sagt er: Ich bin nöd de Gango - ich bin nicht der Gango. 😀
 
Was heisst denn da "mussten" - sie KONNTEN es und brauchten die Geräte nicht, mit denen die heutigen Wissenschaflter die bereits damals gewonnenen Erkenntnisse oft einfach nur bestätigen.

Woher wussten die afrikanischen Dogon von dem Doppelstern Sirius?

"Um Sirius A, den wir sehen können, kreist Sirius B, ein erloschener Stern ("Weißer Zwerg"). (...) Der Zwerg wurde erst 1826 (...) durch das damals größte Fernrohr entdeckt und erst 1970 konnte Sirius B zum erstenmal fotografiert werden. Die Dogons wussten seit Jahrhunderten (...) auch über ganz spezielle Merkmale: Es war ihnen bekannt, dass er erloschen ist und dass er weiß sei und "der schwerste Stern ist, aus einem Material, das schwerer ist als alles Eisen auf der Erde.

Eine exakte Beschreibung.

Denn Sirius B hat eine Dichte von 20.000 Tonnen pro Kubikmeter. Außerdem wussten die Dogons, dass der Zwergstern den Hauptstern auf einer elliptischen Bahn in 50 Jahren einmal umläuft.
Und sie kannten die Stellung von Sirius A innerhalb der Ellipse."
(Phänomene der Erde, S. 17 - 19)

Danke schön.

*LOVE*​
Der französische Ethnologe Marcel Griaule hat das in den 30iger behauptet, und das wird vor allem von Esos übernommen. Die Dogon haben/hatten keine Kenntnisse vom Sirius-System. Das ist alles sehr gut belegt.
 
und brauchten die Geräte nicht, mit denen die heutigen Wissenschaflter die bereits damals gewonnenen Erkenntnisse oft einfach nur bestätigen.
Moment ... es kann sein, dass die Dogon bereits die Kunst des Glasschleifens
wie auch der der Lichtbrechung beherrschten - dafür gibt es auch andere Hinweise.
Und trotzdem bleibt das Rechnerische - auch den CuCuteni (Ungarn, Bulgarien)
waren bereits die Torsionsgesetze bekannt.

An die Alien-Theorien glaub ich jedenfalls nöööd.
Schon eher an ein Können unserer lieben Vormenschen ...

Danke schön.

*LOVE*​
 
Liebe Yogurette, was genau soll denn das jetzt? Wer nicht mehr mitlesen möchte, der kann es doch lassen. Und wer sich weiter drüber unterhalten möchte, der soll auch das tun. Was soll also bitteschön der wiederholte Seitenhieb mit der angeblich "erwünschten" Threadschließung? Ehrlich, ich versteh dich wirklich nicht. Klicke einfach auf "nicht mehr beobachten" und schooon hast du deine Ruhe, weil du nicht mehr benachrichtigt wirst.
Ich habe es als gut gemeinten Vorschlag von @Yogurette aufgefasst, zu retten, was noch zu retten geht. Aber selbst, wenn wir den Thread in zwei Threads aufteilen, wird die Mobberei weiter gehen, nur halt in zwei Threads. Deshalb kann der Thread auch als Ganzes weiterlaufen, mit allem offensichtlichem OT.
 
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Gute Grammatik ist die Vorraussetzung für schöne Poesie. Nur wer sie beherrscht, kann mit ihr spielen.

Sowie eine fundierte Zeichenausbildung die Basis für abstrakte Kunst ist.
Oder klassisches Ballett für Modern Dance.
Ja, es ist schon witzig. Was viele nicht verstehen, ist, dass komplizierte Grammatik zwangsläufig mit komplexer Sprache einhergeht. Je ausgefeilter die Möglichkeiten einer Sprache sind, sich exakt, präzise, poetisch und kunstvoll auszudrücken, desto komplizierter erscheint die Grammatik und macht uns "das Leben schwer". Tatsache ist jedoch, dass die Komplexität der deutschen Sprache mit den scheinbar unendlichen Möglichkeiten einhergeht, sich auszudrücken. Die inhärente Fähigkeit, auch für unbekannte Dinge einen Namen zu finden, beruht auf einem komplexen Regelwerk, das genau diese Möglichkeiten schafft. Wir haben eben keine 50.000 Namen für Schnee, aber keinen für Sommerferien.
 
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