Indigofire
Sehr aktives Mitglied
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- 27. Juli 2023
- Beiträge
- 1.067
Glaube hat darin nichts zu suchen, Karma erst recht nicht- und das! ist ein enormer karmischer Fortschritt für jede Gesellschaft. Falls du mir da gedanklich folgen kannst..
Ja, da kann ich Dir gedanklich gut folgen - daher hatte ich auch schon Deinen ersten Beitrag
ebenso wie den zweiten in Bezug auf das Thema Karma mit einem Like bestätigt.
Die Fragen, die sich mir stellten, sind
erstens - hilft Strafe wirklich bei der Lösung des Problems? -
und zweitens wer bestimmt, wenn man doch eben kein Karmadenken
im Sinne von Strafdenken haben soll
und das als Mensch schon gar nicht selbst beurteilen kann -
wer kann bzw. soll dann in einem Strafrechtsystem festlegen,
wer mit was wofür bestraft wird?
Wenn wir zum Beispiel von den von @Tommy genannten Zehnjährigen ausgehen -
deren Handeln eigentlich die Schändung spiegelt, die an ihnen selbst zuvor begangen wurde,
und sie in diesem Alter noch gar nicht die Selbstreflektion haben,
dass sie aus dem heraus agieren, was ihnen selbst angetan oder auch nur vorgelebt wurde,
und auch Erwachsene, die nicht die Möglichkeit hatten, solche Selbstreflektion zu entwickeln - was soll dann Strafe bringen, wenn doch gerade anerzogene Schuldgefühle
und damit entwickelte Scham mittlerweile als ursächliche Faktoren bekannt sind -
Strafe würde also das nur noch verstärken.
Wenn ein Kind geprügelt wird erinnert es sich später auch viel mehr an die Prügel,
als dass wofür es eigentlich geprügelt wurde. Es hat nur gelernt, ich bin furchtbar für etwas bestraft worden und haben das unbewusst internalisiert -
was ja gerade zur Abspaltung von Seelenanteilen führt.
Das natürlich Konsequenzen zu folgen haben, oder das solche Täter erstmal dementsprechend handlungsunfähig gemacht werden müssen, ist keine Frage.
Nur sehe ich halt den Ansatz zu "Strafen" als fraglich.
Ich hoffe, ich konnte mich nun verständlich ausdrücken,
heute morgen waren diese Gedanken m.E. noch nicht ganz ausgereift
und natürlich sind sie weiter in process ... in progress ...
Danke schön.
*LOVE*
ebenso wie den zweiten in Bezug auf das Thema Karma mit einem Like bestätigt.
Die Fragen, die sich mir stellten, sind
erstens - hilft Strafe wirklich bei der Lösung des Problems? -
und zweitens wer bestimmt, wenn man doch eben kein Karmadenken
im Sinne von Strafdenken haben soll
und das als Mensch schon gar nicht selbst beurteilen kann -
wer kann bzw. soll dann in einem Strafrechtsystem festlegen,
wer mit was wofür bestraft wird?
Wenn wir zum Beispiel von den von @Tommy genannten Zehnjährigen ausgehen -
deren Handeln eigentlich die Schändung spiegelt, die an ihnen selbst zuvor begangen wurde,
und sie in diesem Alter noch gar nicht die Selbstreflektion haben,
dass sie aus dem heraus agieren, was ihnen selbst angetan oder auch nur vorgelebt wurde,
und auch Erwachsene, die nicht die Möglichkeit hatten, solche Selbstreflektion zu entwickeln - was soll dann Strafe bringen, wenn doch gerade anerzogene Schuldgefühle
und damit entwickelte Scham mittlerweile als ursächliche Faktoren bekannt sind -
Strafe würde also das nur noch verstärken.
Wenn ein Kind geprügelt wird erinnert es sich später auch viel mehr an die Prügel,
als dass wofür es eigentlich geprügelt wurde. Es hat nur gelernt, ich bin furchtbar für etwas bestraft worden und haben das unbewusst internalisiert -
was ja gerade zur Abspaltung von Seelenanteilen führt.
Das natürlich Konsequenzen zu folgen haben, oder das solche Täter erstmal dementsprechend handlungsunfähig gemacht werden müssen, ist keine Frage.
Nur sehe ich halt den Ansatz zu "Strafen" als fraglich.
Ich hoffe, ich konnte mich nun verständlich ausdrücken,
heute morgen waren diese Gedanken m.E. noch nicht ganz ausgereift
und natürlich sind sie weiter in process ... in progress ...

Danke schön.
*LOVE*
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