Mobbing im Allgemeinen und Besonderen

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Glaube hat darin nichts zu suchen, Karma erst recht nicht- und das! ist ein enormer karmischer Fortschritt für jede Gesellschaft. Falls du mir da gedanklich folgen kannst..​
Ja, da kann ich Dir gedanklich gut folgen - daher hatte ich auch schon Deinen ersten Beitrag
ebenso wie den zweiten in Bezug auf das Thema Karma mit einem Like bestätigt.

Die Fragen, die sich mir stellten, sind
erstens - hilft Strafe wirklich bei der Lösung des Problems? -
und zweitens wer bestimmt, wenn man doch eben kein Karmadenken
im Sinne von Strafdenken haben soll
und das als Mensch schon gar nicht selbst beurteilen kann -
wer kann bzw. soll dann in einem Strafrechtsystem festlegen,
wer mit was wofür bestraft wird?

Wenn wir zum Beispiel von den von @Tommy genannten Zehnjährigen ausgehen -
deren Handeln eigentlich die Schändung spiegelt, die an ihnen selbst zuvor begangen wurde,
und sie in diesem Alter noch gar nicht die Selbstreflektion haben,
dass sie aus dem heraus agieren, was ihnen selbst angetan oder auch nur vorgelebt wurde,
und auch Erwachsene, die nicht die Möglichkeit hatten, solche Selbstreflektion zu entwickeln - was soll dann Strafe bringen, wenn doch gerade anerzogene Schuldgefühle
und damit entwickelte Scham mittlerweile als ursächliche Faktoren bekannt sind -
Strafe würde also das nur noch verstärken.

Wenn ein Kind geprügelt wird erinnert es sich später auch viel mehr an die Prügel,
als dass wofür es eigentlich geprügelt wurde. Es hat nur gelernt, ich bin furchtbar für etwas bestraft worden und haben das unbewusst internalisiert -
was ja gerade zur Abspaltung von Seelenanteilen führt.

Das natürlich Konsequenzen zu folgen haben, oder das solche Täter erstmal dementsprechend handlungsunfähig gemacht werden müssen, ist keine Frage.
Nur sehe ich halt den Ansatz zu "Strafen" als fraglich.

Ich hoffe, ich konnte mich nun verständlich ausdrücken,
heute morgen waren diese Gedanken m.E. noch nicht ganz ausgereift
und natürlich sind sie weiter in process ... in progress ... 🤗

Danke schön.

*LOVE*​
 
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Wenn ich jemanden ignoriere, hab ich ihn ignoriert.
Es ist dann für mich unsinnig seinem Namen in der öffentlichen Gegend herumzureichen und zu sagen, ich hätte ihn ignoriert.


Ich habe kein Problem, wenn Menschen "Dinge" anders sehen als ich.
Ja ich finde das auch komisch.. Wenn man mal ehrlich zu sich selbst ist, ist es ganz klar was dahinter steckt wenn man es die Person auch wissen lassen muss 😁 das werden dann viele abstreiten denn es ist Kindergarten, aber es ist nun mal so.. Kindergarten 🤷🏼‍♀️

Ich überlese oder antworte nicht wenn ich gerade keine Lust habe.. Warum muss die Person das denn wissen? Was für ein Gefühl möchte ich in meinem Gegenüber initiieren wenn ich es mitteile? Was für ein Gefühl bewirkt es in diesem Moment in mir? Warum brauche ich das? Aus meiner Leere heraus brauche ich es.. Kindergarten 🤷🏼‍♀️
 
Ok. Dann ist ein toter Säugling und tote Krieger etwas anderes ...

Im nächsten Leben weißt du es dann besser... ;)
Oder eben auch nicht…:sneaky: „Man“ steckt da halt eh nicht so wirklich allumfassend drin. - So bliebe mir also „eigentlich“ bloß, „Das Ganze“ mal etwas agnostischer oder allenfalls mit so ‘ner Art „Fuzzylogik“ zu betrachten zu versuchen, denke ich. :D



Zitat:
„Anders als die herkömmliche Boolesche Logik basiert Fuzzylogik auf unscharfen Mengen, den Fuzzy-Mengen. Eine Eigenschaft eines Gegenstands wird in beiden Modellen als die Zugehörigkeit zu einer Menge gefasst, aber in der Fuzzylogik wird die Zugehörigkeit nicht durch eine ja/nein-Unterscheidung scharf definiert, sondern ist graduell abgestuft.“
 
Kamen die Straftäter dann nicht in die Gefängnispsychiatrie? Bitte um Beispiele 😊
Für dich, persönlich, liebe @LalDed , ansonsten man denke, ich hatte es ausgedacht.
So KI:

Clarence Darrow übernahm 1924 einen der berühmtesten Fälle seiner Karriere - die Verteidigung von Nathan Leopold und Richard Loeb.

Der Fall Leopold und Loeb​

Leopold und Loeb waren zwei hochintelligente Studenten, die angeklagt waren, den 14-jährigen Bobby Franks entführt und ermordet zu haben. Zur Tatzeit waren sie 18 bzw. 19 Jahre alt und damit noch minderjährig.Motiv und PlanungDas einzige Motiv für die Tat war der Ehrgeiz der beiden Studenten, den "perfekten Mord" zu begehen. Sie hatten die Tat monatelang geplant, um ungestraft davonzukommen. Dabei ging es ihnen weniger um das Lösegeld, sondern vor allem um den Nervenkitzel.Darrows VerteidigungsstrategieDarrow überzeugte seine Mandanten, sich schuldig zu bekennen, um eine Jury-Entscheidung zu verhindern. Er argumentierte dann in einem mehrtägigen Plädoyer vor dem Richter, das als eines seiner besten gilt.Sein Hauptziel war es, die Todesstrafe zu verhindern. Dafür setzte er folgende Argumente ein:
  • Er ließ Psychiater aussagen, die auch Freuds Theorien einbrachten
  • Er betonte die Minderjährigkeit der Angeklagten
  • Er argumentierte generell gegen die Todesstrafe
Ausgang und BedeutungDarrow erreichte sein Ziel - Leopold und Loeb wurden zu lebenslanger Haft verurteilt, aber nicht zum Tode. Der Fall erregte enormes öffentliches Aufsehen im ganzen Land.Durch seine Argumentation konnte Darrow, ein überzeugter Gegner der Todesstrafe, seine Ansichten einer breiten Öffentlichkeit vermitteln. Der Fall gilt als einer der berühmtesten in Darrows Karriere als Strafverteidiger
.




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Welche Rolle spielte Sigmund Freud in der Verteidigung von Leopold und Loeb

Wie beeinflusste die öffentliche Meinung den Verlauf des Prozesses gegen Leopold und Loeb

Was waren die Hauptargumente, die Darrow in seinem Plädoyer vorbrachte

Warum entschied Darrow, sich auf ein Schuldbekenntnis der Angeklagten einzulassen

Welche psychologischen Theorien wurden im Prozess gegen Leopold und Loeb vorgestellt


alamy.de

alamy.de

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Die Argumentation war (aus dem Buch von Nicholas Fearn: "Bin Ich oder bin ich nicht", S. 42):

Ich zitiere:
"Es ist absurd vorzunehmen, dass ein junger Mann für sich selbst oder seine Erziehung verantwortlich ist...".

Den Fall sollte jeder Psychoanalytiker wissen.

Das ist Link von KI:


Ich verdufte mich endlich, alles Gute nochmal. Euch allen.
 
Für dich, persönlich, liebe @LalDed , ansonsten man denke, ich hatte es ausgedacht.
So KI:

Clarence Darrow übernahm 1924 einen der berühmtesten Fälle seiner Karriere - die Verteidigung von Nathan Leopold und Richard Loeb.

Der Fall Leopold und Loeb​

Leopold und Loeb waren zwei hochintelligente Studenten, die angeklagt waren, den 14-jährigen Bobby Franks entführt und ermordet zu haben. Zur Tatzeit waren sie 18 bzw. 19 Jahre alt und damit noch minderjährig.Motiv und PlanungDas einzige Motiv für die Tat war der Ehrgeiz der beiden Studenten, den "perfekten Mord" zu begehen. Sie hatten die Tat monatelang geplant, um ungestraft davonzukommen. Dabei ging es ihnen weniger um das Lösegeld, sondern vor allem um den Nervenkitzel.Darrows VerteidigungsstrategieDarrow überzeugte seine Mandanten, sich schuldig zu bekennen, um eine Jury-Entscheidung zu verhindern. Er argumentierte dann in einem mehrtägigen Plädoyer vor dem Richter, das als eines seiner besten gilt.Sein Hauptziel war es, die Todesstrafe zu verhindern. Dafür setzte er folgende Argumente ein:
  • Er ließ Psychiater aussagen, die auch Freuds Theorien einbrachten
  • Er betonte die Minderjährigkeit der Angeklagten
  • Er argumentierte generell gegen die Todesstrafe
Ausgang und BedeutungDarrow erreichte sein Ziel - Leopold und Loeb wurden zu lebenslanger Haft verurteilt, aber nicht zum Tode. Der Fall erregte enormes öffentliches Aufsehen im ganzen Land.Durch seine Argumentation konnte Darrow, ein überzeugter Gegner der Todesstrafe, seine Ansichten einer breiten Öffentlichkeit vermitteln. Der Fall gilt als einer der berühmtesten in Darrows Karriere als Strafverteidiger
.
Ah, die Straftäter wurden also nicht freigesprochen. Es konnte die Todesstrafe verhindert werden. Und es war vor 100 Jahren. Heute werden Straftäter ebenfalls nicht freigesprochen.
 
Heute werden Straftäter ebenfalls nicht freigesprochen.
Korrekt, aber in meinem Beitrag stand: "aus der modernen Geschichte". Liebe Grüße und alles erdenklich Gute.

P.S. Sie waren praktisch reingewaschen, da sie keine persönliche Verantwortung getragen hatten.

Ich kann nicht die ganze Rede aus dem Buch zitieren.

Auch heute hängt der Begriff davon ab, wo man ist: in China, in Russland, im Iran, usw.

Ich wollte es nicht vertiefen, aber der Fall, meiner Meinung nach, kann sehr gut illustrieren, wie wir alle ticken.

Im Buch gibt es viele ähnliche Fälle. Es kostet nicht viel, wenn es dich interessiert:

 
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Es gibt die Fälle in der modernen Geschichte , wo die Mörder freigesprochen wurden.
Ah, Du meinst also "freigesprochen" im Sinne von,
dass diese Täter lediglich in eine lebenslange Haft gesteckt wurden,
aufgrund dessen, dass die persönliche Schuld an ihrer Tat relativiert wurde,
und somit auf die lebenslange Haftstrafe der Einzeltäter UND
auf die daraus erfolgenden Steuerkosten und Arbeitsaufwände
zu Lasten des gesellschaftlichen Kollektivs
aufgeteilt wurde. Interessant ...

Danke schön.

*LOVE*​
 
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