Mobbing im Allgemeinen und Besonderen

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Ich versuche manchmal systemisch zu denken.
Globale Gesamtgesellschaft (möglicherweise auch Gesamtbiossphäre) auf Erden.
Innerhalb dieser Gesamtgesellschaft Subkulturen mit Individuen mit verschiedenen Identitäten.
Dass nun eine subkulturelle Identität für jeden zu gelten hätte sehe ich kritisch.
Möglicherweise hat man als Arbeiter in Deutschland mit einem Arbeiter in Rußland mehr gemein als mit einem Manager einer großen Firma in Deutschland.

Die Erde selbst ist auch eine Entität..
 
Man muß tiefenpsychologischen Deutungen nicht anhängen.
Auch nicht einer naiven Form des "was du sagst bist du selber."
 
Ja.. Das außen ist der Spiegel des Inneren.. Traumatische Erfahrungen setzen sich im unbewussten fest.. Einzeln und kollektiv.. Traumata zeigt sich im außen so lange bis es bewusst wahrgenommen wird, eine Entwicklung ankurbelt und transformiert oder aufgelöst wird..
Das sehe ich etwas anderes - nicht aufgelöste Traumata zeigen sich in den Handlungen des jeweiligen Menschen, seinem Umgang mit sich selbst und mit dem aussen - denn ein Mensch, der viele seiner Traumatas bereits geheilt, diese Seelenanteile reintegriert hat und somit auch lebt und in seinen Handlungen nach aussen trägt - kann damit umso mehr zur Projektionsfläche und Trigger für die Menschen werden, der diesen ihre noch nicht gelebten Seelenanteile spiegelt bzw. sie diese auf ihn projizieren. Umgekehrt wird also ein Schuh daraus - da muss man schon aufpassen bei diesen esoterischen Theorien - viele sind manipuliert im Sinne des Täterschutzes -
aber auch das wird immer offensichtlicher. Danke schön.

*LOVE*​
 
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Jep. Und das auch, da offenbar nicht erklärt werden kann,
welcher Zusammenhang da angeblich gesehen wird,
der @-Hani- als "unverantwortliche" Person kennzeichnen soll.


Und der Flashmob, der sich anhand seiner Likes offenbart,
und anscheinend sofort versteht,
warum @-Hani- eine "unverantwortliche" Person sein soll,
hat sich dazu auch schon eingefunden.

I am amused.

Danke schön.

*LOVE*​

Aber interessant für mich ist.. Früher hätte mich das so getriggert und dann gab's eine Zeit des Überheblichkeitsgefühls und nun ist da meistens so eine Ruhe in mir.. ich bin mir einfach bewusst das sie so sind wie sie sind weil sie im moment noch nicht anders sein können.. So wie wenn meine Tochter mir was will und ich genau durchschaue was da in ihr vorgeht und ich sie trotzdem lieb hab weil ich dahinter sehen kann und diese "Schwäche" süß finde..
Fühle mich nur noch selten getriggert in solchen Situationen.. Das ist sehr angenehm.. Ich war mal echt empfindlich was sowas anging.. Wobei ich noch ein wenig mehr Schwierigkeiten habe damit klar zu kommen wenn es darum geht das andere ungerecht behandelt werden.. Und bei mir im ganz ganz nahen Kreis.. Also nicht das ich denken würde ich hab schon alle Hürden überwunden 😏
 
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Ich weiß nicht, ob ich das richtig wahrnehme.

Einmal ist hier die Fraktion, die sich auf den Schwanz getreten fühlt und jault. Und sich dabei die ganze Zeit feiert, wie fein es doch ist Mobbingopfer sein, weil besser Opfer als Täter und dadurch ist man ja soviel weiter als andere. Halt bessere Menschen, glauben sie...

Alles schön passiv-aggressiv, ohne die Fähigkeit der Selbstreflexion. Die anderen sind Schuld...unsere Weste ist so rein.... usw...usf...

Und die andere Fraktion, die gar nicht weiß, was hier für ein kranker Film gefahren wird.

Zur letzteren gehöre ich.

Worum geht es hier eigentlich...?

Darum das Menschen nicht die Anerkennung, Aufmerksamkeit, Wertschätzung bekommen, die sie gerne hätten und jeden kritischen und hinterfragenden Austausch sofort als Affront werten.

Was hier nur vergessen wird, dass Anerkennung, Aufmerksamkeit und Wertschätzung, Geschenke sind, die man nicht umsonst bekommt. Es sind Geschenke, die Menschen an Menschen weitergeben, so wie es ihnen gefällt aus Sympathie, aus ganz unterschiedlichen Gründen und diese Geschenke lassen sich nicht erzwingen oder erquängeln.

Und nur, weil dir nicht jemand ständig sagt, wie toll und intelligent du bist und dich nicht leiden kann, ist er noch kein schlechter Mensch. Kann ja auch genau umgekehrt sein.

Mit Mobbing hat es hier für mich nichts zutun, weil in diesem Fall kein vorsätzliches wiederholtes geplantes Schikanieren mit der Freude an Sadismus besteht, ist einfach nur gewöhnliches Für und Wider menschlicher Beziehungen.
 
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