Mit Rechten reden?

Die Rechten werden Zulauf kriegen wie nie.
Das befürchte ich auch. Die Politik züchtet sich ihre Extremisten selbst heran.
Warum hat denn ganz Europa, ja fast die ganze Welt, einen Ruck nach rechts gemacht? Das ist die Gegenbewegung zu einer Politik ohne nachvollziehbaren, klaren Führungsstil, wo sich kriminelle Clanstrukturen und Parallelsysteme frei entfalten können, wo Raub, Vergewaltigung und Mord inzwischen zum Alltag gehören. Jetzt, wo es fast zu spät ist, wo sich diese kriminellen Strukturen verfestigt haben, nachdem die Politik jahrzentelang weggeschaut hat, werden sie plötzlich wach und reiben sich die Augen, wie das nur alles hat geschehen können. Ohne die Öffentlichkeitsarbeit und den Druck der Medien und der AfD, hätte sich bis heute noch nichts getan.
Ich kenne eine Familie, die einen Flüchtling bei sich wohnen lässt.
Du brichtst das ganze Thema ständig von der politischen auf die moralisch-persönliche Ebene herrunter.
Jeder Flüchtling hat irgendwo einen Grund für das Verlassen der Heimat und immer steht ein oft sehr leidvolles individuelles Thema dahinter, auch wenn die gesetzlichen Gründe für den Flüchtlingsstatus nicht gegeben sind. Das ist mir durchaus bewußt.
Mir ist aber auch bewußt, dass die Länder, auf der politischen Ebene, nicht jeden F. aufnehmen können. Deshalb gibt es Gesetze, die das regeln. Ansonsten würden unsere Sozialsysteme gesprengt und letztlich auch der gesellschaftliche Zusammenhalt. An diesem Punkt sind wir doch mittlerweise bereits angekommen. Selbst das Gutgemeinte hat seine Fallstricke.

Und nein, wir haben noch kein Einwandungsgesetz.
Was ein vernünftiges Einwanderungsgesetz angeht: Da gibt es ja jetzt das Abkommen in der UN, was das regeln soll.
Meinst du damit den Migrationspakt? Das ist kein nationales Einwanderungsgesetz und im übrigen das Papier nicht wert, auf dem diese "Absichtserklärungen" verfasst sind. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.
 
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Ich empfehle dazu noch: Mit einem Döner einer Pizza oder asiatischen Nudeln nicht mehr öffentlich rumzulaufen, denn an jeder Ecke wartet ein Rechter um dir einen auf die Fresse deswegen zu hauen. Hier war gestern schon wieder ein Marsch der AFD, langsam geht es mir echt auf dem Sack. :mad:
Die AfD, wie Du sie kennst bzw. wahrnimmst, ist eine natürliche Reflexion Deines und Deinesgleichen Menschenbildes...
 
... als würden die Deutsche Botschaften/Geheimdiste nicht die vorgaben der Bundesregierung folgen....als würden die Nachrichtenagenturen nicht Sturmlaufen gegen die Einstufung Afghanistans als "sicher". Wenn du das behauptest kannst Zeitungsberichte nicht sinnerfassend lesen:D

Shimon

Na ja, bei Zeitungsbereichten ist halt immer die Frage, welcher Ideologie sie folgen.

Und wie wir wissen - inländische terroristische Anschläge wie in Afghanistan zählen nicht als Bedrohung für die Bevölkerung, sondern sind ein Versagen der jeweiligen (gewählten) Regierung.
 
Bist du doch bereits, und zwar seit vielen Jahren. Mich wundert, dass jemand, der so im Glashaus sitzt, ein ausgewiesener Antisemit und Rassist wie du eine derartig große Klappe hat.

Die taz hat zwar eine politische Ausrichtung wie jede Zeitung, von Hetze ist mir allerdings nichts aufgefallen.
Man muss eben mit Hirn lesen können.
 
Stimmt nicht!
Das Gegenteil ist der Fall.
Z.B. wurde die Mindestsicherung für Österreicher erhöht, für Ausländer sehr stark gekürzt (um €300, in manchen Bundesländern sogar halbiert!)
Du bist ein rechter Ideologe und betreibst hier genau das, was du den “Linken“ vorwirfst: hetzen, aber nicht sachlich diskutieren. Du bringst keine realistischen Tatsachen aufs Tapet, sondern eine verblendete Rechtsideologie, die von Hass, Besitzgier, Neid und Verachtung genährt wird.

Das ist ein mühseliger Streitpunkt. Denn auf der einen Seite, ja, selbst 800€ sind in Österreich relativ wenig, vor allem um sich eine Existenz aufzubauen. Aber hier muss man eben unterscheiden.
Zum Einen die Leistungen die ein Asylwerber erhält. Das ist ja auch alles nicht gratis, sondern wird vom Steuerzahler als "Grundversorgung" - nicht Mindestsicherung! - bezahlt.
Bei anerkanntem Asyl besteht dann z.B. in NÖ noch 4 Monate Anspruch auf Mindestsicherung ... also ausreichend, um sich einen Job zu suchen.

Informationen gibt's bei http://www.noe.gv.at/noe/Sozialhilfe/Sozialhilfe_Mindestsicherung.html#243783

http://www.noe.gv.at/noe/Sozialhilfe/Mindeststandards_BMS_2018.html
 
@KingOfLions :
Wir haben in Österreich eine Rechts-Regierung mit einem ehemaligen Neonazi als Vizekanzler - was willst du denn noch mehr?
Die anderen Parteien verbieten, abschaffen?

Was soll die Spinnerei? Wir haben eine Demokratie. Und das Wahlergebnis ist demokratisch entstanden. Also was willst Du konkret bemängeln? Ausser, dass es nicht dein persönlich gewünschtes Wahlergebnis ist?
 
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Du brichtst das ganze Thema ständig von der politischen auf die moralisch-persönliche Ebene herrunter.

Weil da nunmal persönliche Schiksale dahinter stehen. Die können und müssen auch betrachtet werden.

Jeder Flüchtling hat irgendwo einen Grund für das Verlassen der Heimat und immer steht ein oft sehr leidvolles individuelles Thema dahinter, auch wenn die gesetzlichen Gründe für den Flüchtlingsstatus nicht gegeben sind. Das ist mir durchaus bewußt.

Dass es Dir bewusst ist, wird nicht sonderlich deutlich, wenn Dir z.B. ein Beitrag gefällt, in dem diese Menschen als "Invasoren" bezeichnet werden, und das einzige, was Dir später dazu einfällt, ist zu sagen, dass Du das "politisch korrekter" ausgedrückt hättest. Da spricht das pure Mitgefühl, Empathe und Verständnis aus diesen Worten :ironie:

Wenn dann z.B. @Darkhorizon beteuert, dass niemand etwas gegen die Aufnahme von Schutzsuchenden Menschen hätte, aber dennoch klar hervorgeht, dass Menschen wie der von mir beschriebene Flüchtling auf der Strecke blieben, wenn es nach "Euch" ginge, wird ebenfalls nicht deutlich, dass irgendwer von "Euch" wirklich realistisch die Situation dieser Menschen kennen würde.

Mir ist aber auch bewußt, dass die Länder, auf der politischen Ebene, nicht jeden F. aufnehmen können. Deshalb gibt es Gesetze, die das regeln.

Ja, die gibt es. Und dazu gehören auch Vereinbahrungen wie das humanitäre Völkerrecht, die Genfer Konventionen und diverse weitere, die Deurschland mit ratifiziert hat. Auf Basis dieser Vereinbahrungen ist die Anerkennungsquote der Anträge derzeit relativ hoch.

Ansonsten würden unsere Sozialsysteme gesprengt und letztlich auch der gesellschaftliche Zusammenhalt. An diesem Punkt sind wir doch mittlerweise bereits angekommen. Selbst das Gutgemeinte hat seine Fallstricke.

Darum wäre ich auch für eine Europäische Einigung über einen guten Verteilungsschlüssel. Auch für andere realistische, konkrete und gangbare Vorschläge, die die Situation dieser Menschen verbessern würden, ohne dass sie hier aufgenommen würden, ist immer Platz. Dass Fluchtursachen beseitigt werden müssen, ist auch unbezweifelt. Das verbessert aber die Situation nur mittel- bis langfristig, und ändert für die aktuellen Flüchtlinge nicht viel.

Und nein, wir haben noch kein Einwandungsgesetz.

Weswegen derzeit auch daran gearbeitet wird.

Meinst du damit den Migrationspakt? Das ist kein nationales Einwanderungsgesetz und im übrigen das Papier nicht wert, auf dem diese "Absichtserklärungen" verfasst sind. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

Ich meinte das, aber nicht ausschließlich. Und eine solche Absichtserklärung ist ja schonmal ein Anfang.
 
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