Mein Sohn hat ADS HILFE BITTE

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Entspannungsmethoden könnten dem Kind vielleicht helfen, ruhiger zu werden.

Reiki hat bei vielen Kindern schon gute Ergebnisse gebracht. Ein Zu-sich-selbst-Finden.

Dann ist auch mal zu gucken, wie "zappelig" sind denn die Eltern oder die nahesten Bezugspersonen des ADS-Kindes?

Bei den Kindern einer Kollegin hat geholfen, dass sie
- die Ernährung umstellte von Zucker auf Fruchtzucker
- ihre eigene "Hibbeligkeit" mit Hilfe einer Psychotherapie in den Griff kriegte
- sie sich aus einer ungesunden Beziehung befreit hat, was sich sehr positiv auf die Kinder auswirkte
- die Kinder Reiki bekamen.

Das sind jetzt nur mal so ad hoc meine Gedanken dazu - bitte nicht angegriffen fühlen, ok?

liebevolle Grüße, Romaschka
 
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Liebe Tatjana,

Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten sollten ausgetestet werden. Möglichst alle künstlichen Zusätze (E-Nummern ect. sollten vermieden werden),frische und abwechslungsreiche Kost sowie tägliches Austoben an der frischen Luft und eine möglichst harmonische Umgebung. Das alles sind wohl gute Voraussetzungen für ein Kind mit ADS. Manchmal ist dennoch die Verabreichung von Ritalin erforderlich, weil einfach bestimmte Botenstoffe im Gehirn fehlen. Die Kinder können sich tatsächlich besser konzentrieren. Der plötzliche Abfall der Konzetration kann so vermieden werden.

Ich bin eigentlich ein absoluter Gegner von Ritalin. Meine Schwägerin hat drei Kinder. Sie beherzigt alle o.g. Voraussetzungen und hat eine pädagogische Ausbildung. Aber durch den Schuleintritt der Kinder wurde alles ein riesengroßes Problem durch Lehrer mit mangelndem Verständnis. Sie hat nun dem Anraten des Kinderarztes zugestimmt und gibt ihnen Ritalin. Der Stress ist verschwunden und alle fühlen sich wesentlich wohler.

Wenn alles Alternative keine Entspannung bringt, sollte man (unter strenger ärztlicher Kontrolle) austesten, mit welcher möglichst niedrigen Dosierung von Ritalin das Kind eine verbesserung spürt.

Liebe Grüße

angus
 
dieses buch ist auch sehr gut und einfach geschrieben:

Das A. D. S.- Buch. Aufmerksamkeits- Defizit- Syndrom. Neue Konzentrations-Hilfen für Zappelphilippe und Träumer. von Elisabeth Aust-Claus, u. a. Oberstebrink Verlag (1999)
 
Behandlungsmöglichkeiten

http://archiv.myphorum.de/thema/6997/513/ADS+ist+doch+heilbar.html

cupid.php.gif
 
nachlesen unter: ***Link entfernt, bitte halte dich an die Forumsregeln!***

:kiss4: Ein Beitrag der KVPM

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PSYCHIATRIE ZERSTÖRT KINDERLEBEN PSYCHATRIE
Wie mehr und mehr Kinder mit unwissenschaftlichen psychiatrischen Diagnosen als geistig krank gebrandmarkt werden:

Im August 2000 veranstaltete die Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. (KVPM) in München mit Experten und Betroffenen ein Symposium zum Thema:

„Macht die Psychiatrie unsere Kinder verrückt?“ :zauberer1

Anlass war die Situation, dass Psychiater vermehrt kindliches Verhalten oder Lernschwierigkeiten als „psychische Störung“ bezeichnen und Kinder mittels fragwürdiger „Diagnosen“ wie Mathematikstörung, Lernstörung oder Aufmerksamkeitsstörung zu Geisteskranken abstempeln. Diese Diagnosen öffnen dann Tür und Tor für weitere psychiatrische Behandlung. Viele dieser Kinder werden mit persönlichkeitszerstörenden Psycho-Pillen behandelt, mutieren dadurch zu ruhiggestellten Robotern und leiden stark unter den Nebenwirkungen, die u.a. in unkontrollierten Gewaltausbrüchen münden können. Ein einträgliches Millionengeschäft für die Psychiatrie. Der Preis: Zerstörte Kinderseelen.

Diese psychiatrische Praktiken sind nach Ansicht der KVPM ein folgenschwerer Betrug an den Kindern, ihren hilfesuchenden Eltern und der ganzen Gesellschaft.

In amerikanischen Schulen ist festgestellt worden, dass psychiatrische Lehrpläne und Tests die Moral und Werte zerstören. „Die steigende Zahl der Verbrechen, des Drogenmissbrauchs sowie die Selbstmordrate bei Kindern ist äußerst alarmierend“, so ein Mitarbeiter der KVPM.

Das Expertengremium des KVPM Symposiums in München bestand aus Dr. Paul Runge, selbst Kinder- und Jugendpsychiater; Dr. Eleonore Prochazká, Toxikologin und Apothekerin; Hermann Poppinga, Rechtsanwalt; Frau Elvira Manthey, letzte Überlebende der Nazi-Psychiatrie Brandenburg-Havel sowie dem KVPM Bundesvorstand Nicola Cramer und Bernd Trepping. Mehrere Betroffene berichteten über ihre Erfahrungen mit der Kinderpsychiatrie. Dem Symposium wohnten 20-30 interessierte Homöopathen, Rechtsanwälte, Journalisten, Ärzte und weitere Betroffene und/oder interessierte Eltern bei.

Der Schwindel beginnt bereits bei der psychiatrischen Diagnose bei Kindern

Bernd Trepping machte deutlich, dass der Schwindel bereits bei der psychiatrischen Diagnose von Kindern beginnt. „Es gibt keine gesicherte Wissenschaft über psychiatrische Störungen bei Kindern, diese Behauptung allein ist ein Schwindel zur Sicherung eines einträglichen Geschäfts mit der Gesundheit unserer Kinder. Solange an stigmatisierenden und profitablen Etikettierungen festgehalten wird, wird es immer psychiatrischen Missbrauch geben,“ so Trepping. „Es handelt sich hier einfach um einen gekonnten Marketing-Feldzug der Psychiatrie, um sich ihre zukünftigen Patienten und damit ihre Einnahmen zu sichern“, fügt Nicola Cramer hinzu.

Die Absatzzahlen von Ritalin sind innerhalb von fünf Jahren um mehr als das Vierzigfache gestiegen (1995: 0,7 Mio Tabletten, 1999: 31 Mio Tabletten), so die Zeitschrift „arznei-telegramm“. Die psychiatrische Stigmatisierung führt bei immer mehr Kindern zu einer Behandlung mit persönlichkeitsverändernden Psycho-Pillen.

Dr. Paul Runge, Kinder- und Jugendpsychiater, dazu: „Die von der Psychiatrie erfundenen Krankheitsbegriffe des hyperkinetischen Syndroms und der sogenannten Aufmerksamkeitsdefizitsstörung (ADS) :rolleyes: sind derart schwammig, dass man eigentlich fast jedes Kind in diese Kategorien einordnen könnte. ...Jegliches menschliche Verhalten als krankhaft einzustufen kommt einer Dressur unserer Kinder gleich. Das halte ich für menschenunwürdig.“

Frau Cramer hob in ihrem Vortrag hervor, dass der internationale Kontrollausschuss für Narkotika der Vereinten Nationen (INCB) bereits seit 1995 in seinen Jahresberichten seine Besorgnis darüber ausdrücke, dass einige Ärzte schon Kindern unter 6 Jahren Stimulanzien verordnen....Der Internationale Kontrollausschuss forderte alle Regierungen auf, größte Wachsamkeit walten zu lassen, um eine Überdiagnostizierung ....sowie jegliche, medizinisch nicht gerechtfertigte Behandlung mit Ritalin und anderen Stimulanzien zu verhindern.

Zwei Zeitzeugenberichte warfen ein erschreckendes Schlaglicht auf die Vergangenheit der Kinderpsychiatrie in Deutschland:

* Frau Elvira Manthey, letzte Überlebende der Nazipsychiatrie Brandenburg-Görden, wurde 1938, siebenjährig, durch einen Nazipsychiater für „schwachsinnig“ erklärt und in die Irrenanstalt Uchtspringe eingewiesen, weil ihr Vater ein „fauler Arbeiter“ war. Frau Manthey hat beobachtet, wie gesunde Kleinkinder mit Spritzen ermordetet wurden. Sie selbst überlebte wie durch ein Wunder. Die rüstige Dame hat sich bis heute dem aktiven Einsatz zum Schutz der Menschenwürde anderer verschrieben und warnt vor den verheerenden Folgen, die eine psychiatrische Falsch-Diagnose für das Leben eines Kindes haben kann. Sie kämpft bis heute gegen ihre nachweislich falsche Diagnose des Nazi-Psychiaters, die ihr vor über 60 Jahren auferlegt wurde.

* Frau Antje Kosemund, Vorstandsmitglied im Verein Verfolgte des Naziregimes, verlor ihre Schwester in einer Nazipsychiatrie in Wien. Sie schrieb in ihrem Grußwort an das Symposium: „...Angesichts der furchtbaren Geschichte der Nazi-Psychiatrie ...ist das heutige Symposium der KVPM sehr wichtig, um eine öffentliche Warnung vor der Psychiatrie auszusprechen.“

* Als erster Betroffener kam Julius Witten zu Wort. Der Vater berichtete, wie ihm und seiner Frau die 6-jährige Tochter vom Jugendamt in „Zusammenarbeit“ mit Gutachten von Psychotherapeuten ohne vorherige Anhörung der Eltern weggenommen wurde. Die verzweifelten Eltern erfuhren erst Wochen später, wohin ihre Tochter gebracht worden war. Die Familie musste zwei Jahre darum kämpfen, bis ihre Tochter zurück nach Hause durfte. „Die Psychotherapeutin hat mit ihren Gutachten unsere Familie zerstört“, so der Vater.

* Frau S., Mutter von vier Kindern aus Würzburg, berichtete welcher Druck auf sie ausgeübt wurde, weil sie sich weigerte, ihrem Sohn Psychodrogen zu geben. „Mein Kind ist Legastheniker und braucht Nachhilfeunterricht, keine Psycho-Pillen. Doch die Psychiaterin behauptete, eine Legastheniebehandlung ohne Ritalin wäre nutzlos“, so die Mutter.

* Zwei weitere erschütternde Berichte von betroffenen Müttern wurden verlesen.

Die Toxikologin Dr. Prochazká, bundesweit durch ihre Vorträge über gesunde Ernährung bekannt, machte in einem beeindruckenden Vortrag deutlich, wie sogenannten hyperaktiven Kindern auf natürliche Weise geholfen werden kann und wie verkehrt es ist, ihnen Psychodrogen zu verabreichen.

Amoklauf nach Psychodrogen :angry2:

Interessiert zeigten sich die Zuhörer auch an einem Beitrag von Bernd Trepping, der von Erkenntnissen berichtete, wonach JEDER der Amokläufer aus den USA, der durch sogenannte Schulmassaker im letzten Jahr weltweit die Schlagzeilen beherrschte, vor seiner Tat persönlichkeitsverändernde psychiatrische Drogen bekam, von denen bekannt ist, dass sie als Nebenwirkung Gewaltausbrüche, Aggressionen, den Drang zu zerstören und schlimmstenfalls den Drang zum Töten auslösen können. Der amerikanische Schwesterverein der KVPM veröffentlichte eine Liste von 15 solcher Fällen, bei denen Kinder mordeten, während bei jedem Psychodrogen im Spiel waren. Einige seien hier genannt:

Im März ‘98 erschossen ein 11- und ein 13-jähriger Schüler wahllos vier Schüler und einen Lehrer. Zwei Monate später erschütterte die Welt die Nachricht des 14-jährigen Todesschützen in Springfield, Oregon, der zwei Schüler und seine Eltern erschoss und 22 Mitschüler verletzte. Die amerikanische Ortschaft Littleton erlangte ungewollt internationale Bekanntheit, nachdem Eric Harris und sein Freund zwölf Schüler, einen Lehrer und schließlich sich selbst erschoss. Einen Monat später eröffnete ein 15-jähriger das Feuer auf seine Klassenkameraden und verwundete dabei sechs von ihnen.

Trepping erklärte, dass die KVPM bei besonders brutalen oder spektakulären Gewalattaten von Kindern stets die zuständige Staatsanwaltschaft über den Zusammenhang von Gewalttaten und Psychodrogen informiere. In Deutschland werde in der Regel dennoch nicht geprüft, ob Psychodrogen im Spiel waren. So zum Beispiel auch im Falle des 16-jährigen Amokläufers Martin P. aus Bad Reichenhall, im November 99. „In Deutschland werden hierüber nicht einmal Kriminalstatistiken geführt, obwohl eine solche Dokumentation für die Ursachenforschung eine entscheidende Rolle spielt“, so Trepping.

Sobald ein Kind von der Norm abweicht, „zu“ lebendig oder „zu“ intelligent ist, dem „Zappelphilipp“ :banane: zu sehr Ehre macht, aufgrund einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Allergie hyperaktiv reagiert oder ein anderes störendes Verhalten zeigt, wenden sich hilfesuchende Eltern oft vertrauensvoll an Kinderpsychiater. Viele wissen nicht, dass der Psychiater ihnen aller Wahrscheinlichkeit nach nicht helfen wird, sondern an ihrem Kind verdienen will und mit Hilfe psychiatrischer Diagnosen den Grundstein dafür legt. Der Psychiater stigmatisiert seinen neuen „Kunden“ mit einer der fragwürdigen Diagnosen aus seiner Trickkiste und setzt das Kind dann unter gefährliche Psychodrogen. So wird der Grundstein für eine Drogengesellschaft von morgen gelegt, aus der letztendlich die Psychiatrie wieder profitiert. Die Kindheit wird zerstört, das Kind mutiert zu einem Roboter und zuweilen sogar zu einer Art gefährlichem Zombie.

Als Resümee des Symposiums riefen die Veranstalter noch einmal zur äußersten Wachsamkeit gegenüber psychologischer und psychiatrischer Praktiken auf, speziell wenn es um Kinder geht.

Dies ist eine öffentliche Warnung vor Missbräuchen der Psychiatrie. Suchen Sie kompetente Fachleute auf, wenn Sie ein Problem haben und holen Sie mehrere unterschiedliche Erkundigungen von Ärzten und anderen Experten ein. Melden Sie psychiatrische Missbräuche bei der KVPM. Ihre Informationen werden vertraulich behandelt.

Ein Beitrag der KVPM :danke:

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Du kannst deinem Sohn helfen indem du ihn mit Homatherapie in Verbindung bringst. Das ist eine alte Heilungsmethode aus den Veden. Man macht ein bioenergetisches Feuer, reinigt damit die Umwelt und dadurch auch sich und das eigene Gemüt. Ich mache das seit 15 Jahren. Bei Konzentrationsschwäche
die oft mit der Umweltverschmutzung zu tun hat hilft es sicherlich schnell.
Liebe Grüße Hilarion :zauberer1 www.homatherapie.at
 
Hallo

@rikes-leihohr

Super Beitrag, als resüme bleibt dann kinder gehören nicht in die Fänge einer Industrie die sie mit Drogen ruhig stellen oder aufputschen will da sie ihn ihnen nur eine dauerhafte geldeinnahmequelle sehen und gar keine Heilung von was auch immer angestrebt wird. Ein verlagern der Symtome ist ihre Methode den ein gesunder mensch liegt gar nicht im Interesse ihres geldbeutels. Mein Nachabr ist 5 meter neben mir verhungert und verdurstet nur weil der den Ärzten bei einem hirntumor nicht traute. Er hat sogar richtig gehandelt den er belegt nur nen teuren Platz und ihm wurde ein humanes Sterben verweigert. lebenserhaltung ohne Sinn und verstand.

cya
 
Hallo

Wow auf der page sind geniale sachen für mich.

Die kategorieeinteilung der Drogen in 5 Stufen ist ein Witz hoch drei.

Unter dem Titel "U.S. Justitzministerium, Drogenbekämpfung
Formelle Einteilung von Suchtstoffen" findet man sehr ulkige Einteilungen. kodein findet man in Stufe 3 und gleichzeitig als freies präperat in Stufe5. Aber der hammer ist Stufe 1 wo heroin neben Cannabis steht und wo man schliesen soll Heroin und Cannabis wären gleich gefährlich. Zumal die Aussagen ein lüge sind den Cannabis hat längst Einzug in die Medizin gefunden und marinol heißt das amerikanische legale Produkt der medizin. hier heißt es Dronabinol!

Das ist Drogenpolitik der USA wie ich sie so richtig mag.

cya
 
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Hallo,
ich hab auch einen Sohn, der ein kleiner Träumer ist. Anscheinend bekommt er vom Unterrricht nichts mit, ist mit seinen Gedanken woanders. Aber komischerweise wissen tut er alles. Und dann waren da noch ein paar Auffälligkeiten. Er machte einen Test und bei dem kam raus, daß er Leistungsdeffizite hat. So, und diese hat jeder von uns, also nichts besonderes. Nur daß es bei ihm alles sehr ausgeprägt ist. Zum Teil kann man ihn schon als hochbegabt einstufen, aber auf der anderen Seite ist er auch auf dem untersten Sonderschulniveau. Was macht man also mit so einem Kind? Gute Frage, aber die Kinderärztin wußte Rat. Noch bevor sie meinen Sohn begrüßt hat, sprach sie von "einstellen". Heute würde ich da eher "ruhigstellen" sagen. Sie kannte das Kind, mein Kind, nicht und will da was einstellen? Nein, so nicht, weder mit mir, und schon gar nicht mit meinem Sohn. Zu Hause hab ich mich dann mal schlau gemacht wegen Ritalin und all den Zeugs. Und man will es nicht glauben, was man Kindern doch schon alles verschreibt, nur damit sie dann "pflegeleichter" sind. In Amerika wäre es möglich, über Ritalin Langzeitstudien durchzuführen, aber das wird mit allem Nachdruck verhindert. Und von wem? Von der Pharmaindustrie, die das Ritalin produziert. Es gibt viele Selbsthilfegruppen für Eltern von ADS- Kindern. Und von wem werden die gesponsort? Auch vom Ritalinhersteller. Jugendliche, die Ritalin nehmen, sind in den Schulen sehr beliebt und haben viele "Freunde". Und warum? Weil sie das Ritalin an Mitschüler verkaufen. In hohen Mengen hat es die gleiche Wirkung wie Heroin und Kokain. Zudem ist erwiesen, daß Kinder, die Ritalin bekommen, als Jugerndliche oder Erwachsene leichter zu (harten) Drogen greifen als Kinder ohne Ritalin. Allein das ist doch schon Grund genug, eine ADS- Diagnose erst mal in Frage zu stellen.
Überleg mal, unsere Gesellschaft ist auf bestimmten Richtlinien aufgebaut. Das beginnt heutzutage schon im Kindergarten. Kinder haben sich einem bestimmten System unterzuordnen. Und wenn sie nicht in dieses System passen und keine weiter Diagnose greifbar ist, dann hat das Kind eben ADS. Nicht, damit dem Kind oder den Eltern geholfen wird, sondern damit das Kind einen Namen hat. Wenn man heute zu einem Arzt geht, will man eine Diagnose und auch ein Mittelchen dagegen haben. Sagt der Arzt, tut mir leid, ich kann nicht helfen, ich weiß nicht, was es ist, dann heißt es gleich, der Arzt ist schlecht. Daher kommt heutzutage auch die vorschnelle ADS- Diagnose. Schaut man in eine Klasse mit 20 Kindern, sind sicher 2 bis 3 dabei, die Ritalin bekommen.
Vielleicht fragt ihr euch jetzt, was ich mit meinem Sohn gemacht habe. Ich will es euch sagen. Ich hab ihm all meine Liebe, Zeit und Geduld gegeben. Ich hab verschiedene Spielchen ausgearbeitet, die seine Konzentration fördern. Es dauert lange, sehr lange und man ist manchmal kurz davor, alles hinzuschmeißen und sich dann doch ein Rezept über Ritalin zu holen. Aber dann wäre die ganze Arbeit bis jetzt ja umsonst gewesen. Also macht man schön brav weiter, denn man sieht ja jeden Tag einen kleinen Erfolg.
Ich hab von einer anderen Seite abklären lassen, ob er ein ADS Kind ist. Und er ist es nicht. Obwohl ich oft selbst anderer Meinung war, bin ich heute froh, daß ich nicht der ersten Ärztin geglaubt habe. Daher auch mein Ratschlag, lass es genau überprüfen, ob es wirklich ADS ist. Leider wird diese Diagnose oft viel zu schnell getroffen.
 
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