Ich weiß ja nicht, obs erwünscht ist. Aber diese Worte lassen in mir was anklingen - also laß ichs hier einmal probeweise weiterklingen. Vielleicht ist es ja hilfreich. Für mich sagt das genau das in einem Gesamtbild aus, was mir jetzt grad in einem Tanz von einzelnen Bildern erkennbar zu werden beginnt. Nicht die Welt ist die Täuschung, das, was wir zu erleben glauben, ist die Täuschung. Solange uns nicht in jedem Moment unseres Daseins klar ist, daß wir uns ein Bild machen, solange unterliegen wir der Täuschung. Die Täuschung ist aber deshalb systemimmanent, weil Wahrnehmung eben nicht anders funktioniert als durch Eindrücke, die zu Bildern verarbeitet werden. Nicht die Bilder sind es, die uns täuschen, unsere Interpretation der Bilder führt uns in die Irre, solange uns nicht bewußt ist, daß es Bilder sind...
Sind auch wieder nur Worte. Ich versteh Vairocanas Schwierigkeiten, Worte in Worte zu übertragen.